DE2836133C2 - Hobel mit höhenverstellbarem Firstmeißelträger - Google Patents

Hobel mit höhenverstellbarem Firstmeißelträger

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DE2836133C2
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Gerhard 4670 Lünen Merten
Bernd 4670 Lünen Steinkuhl
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting
    • E21C27/32Mineral freed by means not involving slitting by adjustable or non-adjustable planing means with or without loading arrangements
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B15/00Other brushes; Brushes with additional arrangements
    • A46B15/0002Arrangements for enhancing monitoring or controlling the brushing process

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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Hobel für die untertägige Gewinnung von Kohle oder sonstigen mineralischen Rohstoffen, mit einem Firstmeißelträger, der an einem Führungsstück, das in einer Führung des Hobelkörpers zum Hangenden hin ausfahrbar geführt ist, um eine Querachse schwenkbar gelagert und mittels einer Stellvorrichtung höhenverstellbar ist, die eine am Führungsstück angeordnete Zahnstange aufweist.
  • Um auch bei wechselnden Flözmächtigkeiten die Oberkohle hereinzuholen, ist es bekannt, Kohlenhobel mit höheneinstellbaren Firstmeißelträgern auszurüsten. Die Ausstellung des Firstmeißelträgers gegen das Hangende erfolgt z. B. mittels Druckfedern (DE-PS 11 70 350), mittels Druckzylinder oder mittels handbetätigter Stellvorrichtungen, wie z. B. einer spindelbetätigten Schubstange (DE-OS 25 18 221), einer Rastenleiste mit Hebelbetätigung (DE-OS 23 09 820) u. dgl. Bei einem bekannten Hobel der gattungsgemäßen Art ist das mit dem schwenkbaren Firstmeißelträger versehene, am Hobelkörper geführte Führungsstück mit einer Zahnleiste od. dgl. versehen, in deren Verzahnung zum Hochfahren des Firstmeißelträgers ein Handhebel eingeführt werden kann (DE-OS 21 40 609).
  • Die bekannten Stellvorrichtungen für Firstmeißelträger haben zumeist den Nachteil, daß sie am Hobelkörper einen verhältnismäßig großen Einbauraum verlangen, der insbesondere bei den anzustrebenden kleinen Baulängen der Hobel oftmals nicht zur Verfügung steht. Auch unterliegen die Stellvorrichtungen für die Firstmeißelträger im Einsatz unter Umständen einer Verschmutzung und Korrosion, die ihre Funktionstüchtigkeit in Frage stellen. Der Stellvorgang ist bei Handbetätigung nur mit erheblichem Kraftaufwand durchführbar und läßt zumeist nur eine Verstellung in Stufen zu.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine möglichst klein bauende, funktionssichere, einfach zu betätigende und wenig verschmutzungsanfällige Stellvorrichtung für einen höhenverstellbaren Firstmeißelträger zu schaffen, die möglichst auch eine stufenlose Verstellung zuläßt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stellvorrichtung aus einem Schneckentrieb besteht, dessen mit der Zahnstange im Eingriff stehende Schnecke verdeckt in einer Schneckenradkammer am Hobelkörper drehbar gelagert ist.
  • Die Verwendung des Schneckentriebes als Stellvorrichtung für die Höheneinstellung des Firstmeißelträgers hat den Vorteil, daß ein ein- oder zweigängiges Schneckenrad verwendet werden kann, welches kleine axiale Bauabmessungen hat und daher keinen großen Einbauraum am Hobelkörper verlangt. Durch den Eingriff des Schneckenrades in die Zahnstange wird beim Drehen der Schnecke etwaiger Schmutz aus den Zahnlücken der Zahnstange herausgedrückt, so daß ein gewisser Selbstreinigungseffekt erreicht wird. Die Stellvorrichtung ist daher einfach und funktionssicher. Die Betätigung des Schneckenrades kann aus gesicherter Position von der Versatz- bzw. Bruchfeldseite her erfolgen. Dabei ist auch eine stufenlose Verstellung des Firstmeißelträgers möglich. Aufgrund der günstigen Übersetzung läßt sich der Verstellvorgang ohne übermäßig großen Kraftaufwand durchführen. Die Schnecke ist verdeckt in einer Schneckenradkammer des Hobelkörpers angeordnet, vorzugsweise derart, daß ihre Welle oben aus der Schneckenradkammer herausragt, so daß an die Welle ein Betätigungshebel angesetzt werden kann. Für die Schnecke wird zweckmäßig ein nicht-selbsthemmendes, jedoch sperrbares ein- oder zweigängiges Schneckenrad verwendet. Die Schnecke ist vorteilhafterweise mittels eines Handhebels drehbar, der in der jeweiligen Einstellposition des Firstmeißelträgers gegen Drehung am Hobelkörper festgelegt werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
  • Fig. 1 in einer Ansicht vom Abbaustoß her den oberen Teil eines Hobels mit dem hier angeordneten Firstmeißelträger nebst Stellvorrichtung gemäß der Erfindung,
  • Fig. 2 eine Teil-Draufsicht zu Fig. 1,
  • Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2.
  • Der Hobel, der in der Zeichnung nur im oberen Bereich gezeigt ist und der in seinem Grundaufbau dem Hobel nach DE-OS 26 08 632 oder nach der älteren Patentanmeldung P 27 09 392.1 entsprechen kann, weist an seinem Hobelkörper 10 einen Firstmeißelträger 11 auf, der um eine Gelenkachse 12 schwenkbar an einem Führungsstück 13 gelagert ist. Das Führungsstück 13 ist in einer vertikalen T-Nutführung 14 des Hobelkörpers 10 verschiebbar geführt. Der Firstmeißelträger 11 und das Führungsstück 13 sind infolgedessen gegenüber dem Hobelkörper 10 höhenverstellbar. Der Hobelkörper 10 ist nach Art eines Schlittens an einer Rampenführung geführt, die an der Abbaustoßseite eines Strebförderers angeordnet ist. Eine solche Hobelführung ist bekannt.
  • Die Gelenkachse 12, über welche der Firstmeißelträger 11 an dem in der T-Nutführung 14 höhenverstellbar geführten Führungsstück 13 angelenkt ist, liegt in Nähe des unteren Endes des Führungsstücks 13. Sie verläuft quer zum Abbaustoß und quer zur Hobelfahrtrichtung, so daß der Firstmeißelträger 11 mit seinen beiden Firstkerbmeißelsätzen 16 a und 16 b in Abhängigkeit von der Hobelfahrtrichtung so verschwenkbar ist, daß jeweils der in Hobelfahrtrichtung vorneliegende Firstkerbmeißelsatz sich in der Arbeitsstellung befindet, während der nachlaufende Firstkerbmeißelsatz vom Abbaustoß zurückgeschwenkt ist, also in der Ruhestellung liegt.
  • Zur Höheneinstellung des Firstmeißelträgers 11 weist das Führungsstück 13 an der einen Seite eine Zahnstange 17auf, mit der ein ein- oder zweigängiges Schneckenrad 18 im Eingriff steht. Das Schneckenrad 18 ist in einer Schneckenradkammer 19 im oberen Bereich des Hobelkörpers 10 geschützt angeordnet, wobei die vertikale Schneckenradwelle 20 oben aus der Schneckenradkammer herausragt und zur Oberseite des Hobelkörpers hin freiliegt, so daß an dieses Wellenende ein Handhebel 21 angesetzt werden kann, mit dem das Schneckenrad 18 gedreht wird.
  • Der Handhebel 21 liegt zweckmäßig in einer Einziehung 22 an der Oberseite des Hobelkörpers. Durch Drehen des Schneckenrades 18 mit Hilfe des Handhebels 21 läßt sich das formschlüssig an dem Hobelkörper geführte Führungsstück 13 und demgemäß der Firstmeißelträger 11 stufenlos in der Höhe einstellen. Der Schneckentrieb weist zweckmäßig keine Selbsthemmung auf. Um das Führungsstück 13 und damit den Firstmeißelträger 11 in der jeweiligen Höheneinstellung festzulegen, kann der z. B. über einen Sechskant drehschlüssig mit der Schneckenradwelle 20 verbundene Handhebel 21 mittels Anschlagorgane 23 od. dgl. gegen Drehung gesichert werden. Die Betätigung des Handhebels 21 zur Höheneinstellung des Firstmeißelträgers 11 erfolgt nach Entfernen der Anschlagorgane 23 oder dadurch, daß der Handhebel 21 oberhalb der Anschlagorgane 23 an der Schneckenradwelle 20 angesetzt wird. Die Höheneinstellung läßt sich von der Bergestoßseite her vornehmen, wobei aufgrund der Hebel- und Schneckenübersetzung keine übermäßig großen Handkräfte benötigt werden. Der Verstellbereich läßt sich über die Länge der Zahnstange 17 des Führungsstücks 13 einstellen. Bei der dargestellten Anordnung befindet sich der Firstmeißelträger 11 in seiner abgesenkten Position, in der die Firstkerbmeißelsätze 16 a, 16 b teilweise bis unter die am Hobelkörper oben angeordneten Kerbmeißel 25, 26 abgesenkt sind. Die unterhalb der Kerbmeißel 25, 26 befindlichen Kerbmeißel nebst Bodenmeißel sind in der Zeichnung nicht gesondert dargestellt.

Claims (3)

1. Hobel für die untertägige Gewinnung von Kohle oder sonstigen mineralischen Rohstoffen, mit einem Firstmeißelträger, der an einem Führungsstück, das in einer Führung des Hobelkörpers zum Hangenden hin ausfahrbar geführt ist, um eine Querachse schwenkbar gelagert und mittels einer Stellvorrichtung höhenverstellbar ist, die eine am Führungsstück angeordnete Zahnstange aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung aus einem Schneckentrieb (17, 18) besteht, dessen mit der Zahnstange (17) im Eingriff stehende Schnecke (18) verdeckt in einer Schneckenradkammer (19) am Hobelkörper (10) drehbar gelagert ist.
2. Hobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (18) aus einem nichtselbsthemmenden, gegen Drehung sperrbaren ein- oder zweigängigen Schneckenrad besteht.
3. Hobel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (18) mittels eines Handhebels (21) drehbar ist, der in der jeweiligen Einstellposition des Firstmeißelträgers (11) gegen Drehung festlegbar ist.
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