DE2831663A1 - Vorrichtung zum unterbringen von flugzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum unterbringen von flugzeugenInfo
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Description
SCANDINAVIAN AIR SERVICE HANDELSBOLAG, Slalomgatan 2,
S-722 40 Västeras, Schweden
Vorrichtung zum Unterbringen von Flugzeugen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Unterbringen eines Flugzeuges, mit anderen Worten also, die Erfindung
bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Unterbringen von Flugzeugen in Hangars oder auf Abstellfeldern.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das unterzubringende Flugzeug auf ein Niveau oberhalb des Hangaroder
Vorfeldbodens angehoben, so daß die Tragflächen des Flugzeuges die Tragflächen eines benachbarten Flugzeuges,
welches auf dem Boden dem Vorfeld steht, überlappen können.
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BOEHMERT & BÜEMMERT
Das Unterbringen von Flugzeugen in Hangars, Hallen oder
auf dem Vorfeld oder dergleichen erfordert einen großen Raumbedarf, wenn die Flugzeuge auf dem Boden des
Hangars oder auf der Vorfeldfläche selbst angeordnet sind, weil der Abstand zwischen Seite an Seite untergebrachten
Flugzeugen durch die Spannweite der Flugzeuge bestimmt wird. Es ist daher bereits versucht
worden, jedes zweite Flugzeug in einer Flugzeugreihe mittels Hebeeinrichtungen verschiedener Art anzuheben,
wobei die in dieser Reihe angeordneten Flugzeuge nebeneinander untergebracht werden sollen, so daß also das
angehobene Flugzeug auf einem höheren Niveau als das daneben angeordnete Flugzeug untergebracht werden kann,
wobei sich die Tragflächen des anderen Flugzeuges über die Tragflächen des benachbarten Flugzeuges erstrecken.
Durch dieses Überlappen der Tragflächen läßt sich eine erhebliche Platzeinsparnis erzielen.
Als Beispiel für derartige Vorrichtungen zum Unterbringen von Flugzeugen sind die in der GB-PS 11 86 6 89
und den DE-OS 19 08 321 und 25 14 847 beschriebenen zu
nennen. Die dort beschriebenen Vorrichtungen erfordern jedoch einerseits hohe Investitionskosten und ermöglichen
es nur, ein Flugzeug an einem spezifischen Unterbringungsplatz anzuheben, wo die Vorrichtung installiert ist.
Es gibt keine Möglichkeit, diese Vorrichtung nach dem Stand der Technik zu vernünftigen Kosten in bereits
existierenden Hangars oder auf bereits existierenden Vorfeldern oder Unterstellplätzen zu verwenden, um so
den derzeit verfügbaren Unterbringungsräum zu vergrößern, weil die bekannten Vorrichtungen ausgedehnte stationäre
Konstruktionen auf dem Boden oder aber unter Grund erfordern.
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Eine Vorrichtung, die nicht auf stationäre Anwendungsfälle
beschränkt ist, wie dies bei den vorstehend diskutierten Vorrichtungen der Fall ist, ist in der
GB-PS 13 66 578 beschrieben. Die dort beschriebene Vorrichtung ist einfach aufgebaut und läßt sich an
die Gabel eines herkömmlichen Gabelstaplers anschließen. Wenn die Unterbringungsvorrichtung abgesenkt ist, wird
das Flugzeug auf die Vorrichtung bewegt und dann mittels des Gabelstaplers, auf der Hebevorrichtung stehend,
auf das gewünschte Niveau gebracht. Eine Vorrichtung dieser Art, wie sie in der GB-PS 13 66 578 beschrieben
ist, eignet sich gut für relativ kleine und leichte Sportflugzeuge, jedoch weniger für größere Flugzeugtypen,
wie sie in der allgemeinen Luftfahrt verwendet werden. Absolut ungeeignet ist die beschriebene Vorrichtung
für große kommerzielle Flugzeuge, da das Risiko besteht, daß sich die Hebevorrichtung neigt, wenn das Flugzeug
auf dieser ruht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue,
verbesserte Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sich nicht nur dort verwenden läßt,
wo spezielle ortsfeste Konstruktionen verfügbar sind. Die Vorrichtung soll auf beliebigen Hangar- oder Abstellplatzböden
verwendbar sein· Weiterhin soll die durch die Erfindung zu schaffende Vorrichtung einfach
aufgebaut sein, ein Minimum an wirksamen Bauteile aufweisen, sich zum Unterbringen von Flugzeugen unterschiedlicher
Größe eignen und als unabhängige bewegliche Einheit ausgebildet sein.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung
der gattungsgemäßen Art gelöst, welche gekenn-
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zeichnet ist durch ein bewegliches Chassis; an dem Chassis vorgesehene Stützeinrichtungen zum Aufnehmen
des Fahrgestells des Flugzeuges; Einrichtungen zum Festhalten des Fahrgestells auf den Abstützeinrichtungen;
und Einrichtungen zum Verstellen der Abstützeinrichtungen zwischen einer unteren Position nahe einer das Chassis
abstützenden Fläche, in der das Flugzeug auf die Abstützeinrichtungen gerollt werden kann, und einer mit
Abstand oberhalb der Fläche angehobenen Position, wobei das Chassis einen beweglichen Wagen für das in angehobener
Position auf den Abstützeinrichtungen abgestützte Flugzeug bildet, mittels dessen das Flugzeug
auf der Fläche bewegbar ist.
Besonders bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen. Insgesamt handelt es sich bei der Erfindung um eine Vorrichtung zum
Unterbringen von Flugzeugen in angehobener Position in der Art, daß die Tragflächen des Flugzeuges die
Tragflächen benachbarter Flugzeuge, die auf einem niedrigeren Niveau angeordnet sind, überlappen können.
Die Vorrichtung weist kraftbetätigte Einrichtungen zum Anheben des Flugzeuges sowie Einrichtungen zum
Festhalten des Flugzeuges auf der Vorrichtung auf. Wenn das Flugzeug sich auf der Vorrichtung in angehobener
Position befindet, läßt es sich transportieren, indem die Vorrichtung mit dem darauf stehenden Flugzeug bewegt
wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert sind. Dabei zeigt:
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Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in der
Draufsicht;
Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung in der Seitenansicht;
Fig. 3 eine fragmentarische Endansicht eines Endes der in Fig. 1 und 2 gezeigten
Unterbringungsvorrichtung;
Fig. 4 in schematischer Darstellung das Unterbringen eines Flugzeuges unter Verwendung
der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Vorrichtung;
Fig. 5 in Seitenansicht ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Unterbringungsvorrichtung;
Fig. 6 die in Fig. 5 gezeigte Vorrichtung in fragmentarischer Draufsicht;
Fig. 7 eine Seitendarstellung der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Vorrichtung in
einer Position, in der sich die Stützplatten zur Aufnahme eines Flugzeuges in der unteren Position befinden;
Fig. 8 eine Seitenansicht der in Fig. 5 und gezeigten Vorrichtung, wobei auf den
Stützplatten in angehobener Position ein Flugzeug abgestützt ist;
Fig. 9 ein drittes Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Unterbringen
von Flugzeugen in der Seitenansicht; und
Fig. 10 die in Fig. 9 gezeigte Vorrichtung in der Draufsicht.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung, von denen einige in der Zeichnung wiedergegeben sind, im einzelnen beschrieben. Die in den
Figuren 1 bis 3 gezeigte Vorrichtung zum Unterbringen
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von Flugzeugen weist ein Chassis auf, welches ein vorderes Radgestell 10 mit zwei Rädern 11 und zwei
hintere Radgestelle 12, jeweils mit einem Rad 13, umfaßt. Vorzugsweise sind die Räder 11 des vorderen
Radgestelles steuerbar. Die Radgestelle 10 und 12 sind durch Balken 14 miteinander verbunden, die mehr oder
weniger von dem Radgestell 10 divergieren. Diese Balken sind vorzugsweise so konstruiert, daß sie
um vertikale Achsen am Radgestell 10 geschwenkt werden können, wobei die Radgestelle 12 parallel aufeinanderzu
und voneinanderweg bewegt werden, so daß also der Abstand zwischen diesen Radgestellen einstellbar ist.
Darüber hinaus können die Balken 14 vorzugsweise teleskopartig in ihrer Länge verstellt werden, so daß
der Abstand zwischen dem Radgestell 10 einerseits und den Radgestellen 12 andererseits Verstellt werden kann.
Jede Radeinheit 12 weist ein im wesentlichen Z-förmiges Bauteil 16 auf, welches durch das Radgestell abgestützt
ist. Ein Flansch 17 des Bauteiles 16 bildet eine Stützplatte, während ein anderer Flansch 18 des Bauteiles
16 mit einer hydraulischen Kolbenzylindereinheit 19 oder dergleichen in dem zugeordneten Radgestell 12 verbunden
ist. Der Flansch 17 weist einen schrägen Kantenabschnitt 20 und eine Vertiefung 21 auf. Wenn der Flansch 17 in
der in der Zeichnung wiedergegebenen Position angeordnet ist, liegt der Kantenabschnitt 20 nahe einer
Fläche 22, beispielsweise einem Hangarboden oder einer Abstellfläche, auf welcher die Vorrichtung durch die
Räder 11 und 13 abgestützt ist, so daß ein Flugzeug, welches auf der Fläche rollt, leicht auf die Stützplatte
mit einem Rad hinaufbewegt werden kann, wobei das Rad durch die Vertiefung 21 aufgenommen wird, wodurch
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ο,
das Rad auf der Stützplatte festgehalten wird. Das Bauteil
16 läßt sich jedoch mittels der Kolbenzylindereinheit 19 in der in Fig. 3 gezeigten Weise in eine obere Position 16·
bewegen, wodurch die Stützplatte 17 auf ein gewünschtes
höheres Niveau angehoben wird.
An dem Radgestell 10 ist eine Stützplatte 23 vorgesehen, die einen Teil eines ü-förmigen Bauteiles 24 bildet,
dessen Steg durch die Stützplatte 23 gebildet wird und dessen Schenkel sich von dem Steg weg erstrecken
und oben zwei Flansche 25 aufweisen, die voneinander weg gewandt sind. Die Flansche sind mit hydraulischen Kolbenzylindereinheiten
oder dergleichen im Radgestell 10 in der in Fig. 3 gezeigten analogen Weise verbunden. Die Stützplatte
23 kann dementsprechend von einer nahe der Fläche 22 gelegenen Position in eine Position auf einem gewünschten
höheren Niveau angehoben werden, analog den Stützplatten 17.
Das Bauteil 24 weist eine hydraulische Kolbenzylindereinheit
26 oder dergleichen auf, die einen geeigneten Zughaken
27 aufweist, der mittels der hydraulischen Kolbenzylindereinheit
nach außen in Richtung auf das Ende der Vorrichtung verschoben werden kann, wo die Radgestelle 12 angeordnet
sind. Wird der Zughaken mit dem Bugfahrgestell eines Flugzeuges verbunden, so läßt sich das Flugzeug,
wenn die Stützplatten 17 und 23 sich in ihrer unteren Position befinden, mittels des Zughakens nach
vorne ziehen, so daß das Flugzeug mit seinem Hauptfahrgestell
auf die Platten 17 bewegt werden kann, während das Bugfahrgestell auf die Platte 23 gebracht wird,
vorausgesetzt, daß das Chassis durch geeignete Einstellung der Balken 14 sowohl in ihrer Länge als auch
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hinsichtlich des dazwischen eingeschlossenen Winkels an das in Rede stehende Flugzeug angepaßt worden ist.
Wenn das Flugzeug in der beschriebenen Weise auf die drei Stützplatten gezogen worden ist, können die
Stützplatten durch ihre zugeordneten hydraulischen Stößel oder Kolbenzylindereinheiten auf das gewünschte höhere
Niveau angehoben werden, wobei auch das Flugzeug angehoben wird. Anschließend kann das Flugzeug, auf der
Vorrichtung angehoben, im Hangar oder auf dem Rollfeld an einen geeigneten Abstellplatz gebracht werden, wobei
die Vorrichtung auf der Fläche 22 rollt. Wie in Fig. gezeigt ist, kann das angehobene Flugzeug 28 dann
zwischen zwei Flugzeuge 29 gebracht werden, die unmittelbar auf der Fläche 22 stehen, so daß die Tragflächen
des Flugzeuges 28 sich über die Tragflächen des Flugzeuges 29, diese überlappend erstrecken, was
bedeutet, daß ein Platzgewinn von 2 χ A, wie in Fig. gezeigt, erzielt wird. Die beschriebene Vorrichtung
kann so ausgebildet werden, daß sie an einem Flansch 30 mit einem geeigneten Traktor oder einer anderen Zugmaschine
verbindbar ist. Es ist aber auch möglich, die Vorrichtung mit einer geeigneten Antriebseinheit
zu kombinieren, welche einen Fahrerstand aufweist, von dem aus die Vorrichtung gesteuert werden kann.
Ein Hydrauliksystem mit einem Tank und einer Pumpe für hydraulisches Fließmittel kann im Radgestell 10
oder in der separaten Antriebseinheit vorgesehen sein. Das Hydrauliksystem sollte natürlich so ausgebildet
und angeordnet werden e daß die Kolbenzylindereinheiten synchron
angetrieben werden um ein Neigen des Flugzeuges zu vermeiden. Hinsichtlich der Kosten ist es besonders vorteilhaft,
die Antriebseinheit so auszubilden, daß sie zeitweise mit der gezeigten Vorrichtung verbunden werden
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kann, so daß sich dieselbe Antriebseinheit zum Bedienen veschiedener Hebevorrichtungen verwenden läßt, wobei
also die Antriebseinheit dementsprechend dann, wenn ein Flugzeug auf der Vorrichtung untergebracht ist,
nicht mit Beschlag belegt ist.
Wie die Figuren 5 und 6 zeigen, weist das dort gezeigte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Unterbringen von Flugzeugen ein Chassis auf, welches einen starren Rahmen 110, ein Vorderrad 111 und zwei
Hinterräder 112 umfaßt. Das Vorderrad 111 ist drehbar
in einer Gabel 113 gelagert, die in einem Schwenklager 114 schwenkbar angeordnet ist, so daß sich das
Rad um eine vertikale Achse drehen kann. Das Schwenklager 114 ist über ein Parallelogrammgestänge, welches
zwei obere Stangen 115 und zwei untere Stangen 116 aufweist, mit einer Halterung 117 verbunden, die
mit dem Chassis 110 an dessen Vorderende starr in Verbindung steht und hiervon nach oben vorsteht.
Das Parallelogramm, welches durch die Stangen 115 und 116 gebildet ist, führt das Schwenklager 114
zwangsweise derart, daß dieses Lager stets in der in Fig. 5 gezeigten Position gehalten wird, also in einer
Stellung, in der die Schwenkachse des Rades 111 in im wesentlichen vertikaler Position liegt.
Die Hinterräder 112 sind jeweils drehbar in einer Gabel 118 gelagert, die in einer Hinterrad-Lagerbuchse
119, welche starr mit einem Arm 120 verbunden ist, entweder schwenkbar oder fest angebracht sind.
Der Arm 120 ist fest mit einer Welle 121 verbunden, die drehbar in Lagern am Chassis 110 gelagert ist.
Eines der Lager, 122, welches gezeigt ist, ist an einem
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Al
Querträger 123 angebracht, der senkrecht und horizontal
vom hinteren Ende des Chasis vorspringt. Ein weiteres Lager für die Welle 121 ist am Chassis am inneren Ende
des Querträgers 123 vorgesehen. An der Welle 121 ist weiterhin ein Arm 124 fest angebracht, der mittels
einer Stange 125, die sich in Längsrichtung des Chassis erstreckt, mit einem Arm 126 verbunden ist,
der an einer Welle 127 fest angebrochen ist,durch welche die unteren Stangen schwenkbeweglich mit
der Halterung 117 verbunden sind, wobei auch diese Stangen fest mit der Welle 127 in Verbindung stehen.
Von dem Arm 126 erstreckt sich eine Querstrebe 128 zum·Schwenklager 114 und ist hiermit zur Schwenkbewegung
um dieselbe Achse wie die unteren Stangen 116 verbunden.
Wie man erkennt, sind die Vorder- und Hinterräder 11 bzw. 112 wirkungsmäßig so miteinander verbunden,
daß sie eine simultane vertikale Schwenkbewegung ausführen können, so daß das Vorderrad 111 nach vorne und
oben geschwenkt wird, wenn die Hinterräder 112 nach hinten und oben geschwenkt werden. Das Vorderrad
wird nach rückwärts und unten geschwenkt, wenn die Hinterräder nach vorwärts und unten geschwenkt werden.
Mit dem Arm 124 ist schwenkbar eine Kolbenstange 129 einer hydraulischen Kolbenzylindereinheit verbunden,
deren Zylinder 130 schwenkbar mit einer Halterung 131 am Chassis 110 bei 132 verbunden ist. Die hydraulische
Kolbenzylindereinheit ist einhubig ausgebildet, wobei der Zylinder mit unter Druck stehendem hydraulischem
Fließmittel gefüllt wird, um die Kolben-Zylinder-Einheit
zu expandieren, wobei die Räder in Relation um Chassis nach unten geschwenkt werden, während Fließ-
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mittel von dem Zylinder abgelassen wird, um den Rädern eine Aufwärtsbewegung zu ermöglichen.
Die hydraulische Kolbenzylindereinheit 130 wird mittels
einer Pumpe 133 betätigt, die an dem Schwenklager 114 angebracht ist und einen Hebel 134 zum Betätigen der
Pumpe mittels einer vertikalen Hebelbewegung aufweist. Diese vertikale Hebelbewegung erfolgt durch manuelle
Betätigung des Hebels an dessen äußerem Ende. Die Pumpe 133 kann mit einem Reservoir für Hydraulikfließmittel
kombiniert werden. Es kann aber auch ein separates Reservoir für ein derartiges Fließmittel
an dem Chassis vorgesehen und mittels einer geeigneten Leitung mit dem Zylinder 130 der hydraulischen Kolbenzylindereinheit
in einer Weise verbunden sein, wie dies bei hydraulischen Hebeeinrichtungen allgemein
üblich ist. Indem Fließmittel in den Zylinder 130 gepumpt wird, ist es möglich, das Chassis von einer
unteren Position, wie in Fig. 5 gezeigt, relativ zu einer Stützfläche P in eine in Fig. 5 relativ zu einer
Stützebene P1 angehobene Position zu bringen, wobei das Chassis durch Schwerkraft in die untere Position
zurückgebracht wird, wenn von der Kolbenzylindereinheit Hydraulikfließmittel abgelassen wird. In der
Pumpe ist ein Ventil vorgesehen, durch welches ein Abfluß aus dem Zylinder 130 der hydraulischen Kolbenzylindereinheit
zu dem Reservoir freigegeben werden kann. Das Ventil wird durch Nach-Ünten-Drücken des
Hebels 134 unter einen Druckpunkt betätigt, wie dies bei hydraulischen Hebeeinrichtungen üblich ist.
Das Chassis 110 weist ein Flugzeugdeck 135 auf, welches
sich vom vorderen Ende des Chassis zu dessen hinterem
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Ende erstreckt. Dieses Deck weist nach unten und innen geneigte Seitenrandabschnitte 136 auf, so daß das
Deck auf dem Chassis eine langgestreckte Rinne bildet. Das hintere Ende der Rinne bildet eine nach unten geneigte
Rampe 137, deren Außenkante dicht in die Fläche, welche die Vorrichtung abstützt, übergeht, wenn das
Chassis der Vorrichtung sich in der abgesenkten Position befindet.
Mit jeder Querstrebe 123 ist eine Stützplatte 138 starr verbunden, welche vertikale Seitenwände 139
aufweist. Am hinteren Ende jeder Stützplatte ist schwenkbar eine V-förmige Wippe 140 angebracht, die
auf einer Querwelle 141 zwischen einer Position, in der die hintere Kante der Wippe an die Stützfläche,
auf welcher die Vorrichtung angeordnet ist, anliegt, wenn die Vorrichtung abgesenkt wird, und einer anderen
Position geneigt werden kann, in der das vordere Ende der Wippe an der Stützplatte 138 anliegt.
Wenn sich die Vorrichtung zum Unterbringen von Flugzeugen, wie sie in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist, in
ihrer unteren Position befindet, welche in Fig. 7, auf die im folgenden Bezug genommen wird, wiedergegeben
ist, kann ein Flugzeug 142 auf die Stützfläche 143, wie den Hangarboden oder eine Abstellfläche, gerollt
werden, wenn das Flugzeug auf die Vorrichtung gebracht werden soll. Ein Bugfahrgestell 144 des Flugzeuges
gelangt dabei über die Rampe 137 auf das Deck 135. Bei der Weiterbewegung des Flugzeuges gelangt das
Bugfahrgestell 144 zum Vorderende des Chassis, während das Hauptfahrgestell 145 über die zugeordneten Wippen
140 auf die Stützplatten 138 gelangt, wobei die Wippen
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wenn sie nach hinten gegen die Fläche 143 geneigt werden, Einführstößel bilden. Wenn das Hauptfahrgestell
auf die Stützplatten 138 gebracht worden ist, neigen sich die Wippen 140 nach vorne, wobei sie in dieser
Position dazu dienen, das Flugzeug auf der Vorrichtung festzuhalten. Zusätzlich können die Platten 138 eine
Vertiefung bilden, die sich quer zum Chassis erstreckt und das Rad des Fahrgestells aufnimmt.
Die Vorrichtung wird in der oben beschriebenen Weise
in die in Fig. 8 gezeigte Position angehoben. Die Vorrichtung kann in dieser Position auf der Stützfläche
143 bewegt werden, um so das Flugzeug 142 an eine geeignete Stelle zu bringen, wo das Flugzeug
auf der Ünterbringungsvorrichtung in der oben unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebenen Art untergebracht
werden kann. Die Vorrichtung kann manuell mittels einer Zugstange 146 (Fig. 5 und 6) betätigt werden, welche
einen Handgriff 147 aufweist und mittels Haken 148 zu vorstehenden Zapfen der Bugradwelle in einer Art verbunden
ist, die an sich bei Flugzeug-Zugeinrichtungen bekannt ist.
Es ist zu beachten, daß Flugzeuge unterschiedlicher
Größe mittels der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Unterbringungsvorrichtung gehandhabt werden können,
weil das Deck 135 sich in Längsrichtung und die Stützplatten
138 sich in Querrichtung erstrecken, wodurch ein weiter Bereich von Distanzen zwischen dem Vorderrad
und den Hinterrädern und ein weiter Bereich von Zwischenräumen zwischen den Hinterrädern zur Verfügung
stehen.
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In den Fig. 9 und 10 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Flugzeug-Unterbringungsvorrichtung
beschrieben, die zur Verwendung in Verbindung mit verhältnismäßig großen Flugzeugen bestimmt ist, beispielsweise
Flugzeugen der Größenordnung einer Douglas DC 9.
Die in den Fig. 9 und 10 gezeigte Ünterbringungsvorrichtung
weist ein robustes Chassis 200 auf, welches durch einen Längsbalken 201, einen vorderen Querbalken
202 und einen hinteren Querbalken 203 gebildet ist. Am vorderen Balken 201 sind Räder 204 drehbar angebracht,
während Räder 205 drehbar am hinteren Querbalken 203 angeordnet sind. Wenigstens die Vorderräder sind steuerbar.
An einer Halterung 206 am vorderen Ende des Chassis ist mittels eines Parallelogramms, welches obere
Stangen 207 und untere Stangen 208 aufweist, eine muldenartige Stützplatte 209 angebracht, die durch das
Parallelogramm geführt wird, wenn sie vertikal zwischen einer unteren Position, die in ausgezogenen Linien
wiedergegeben ist, und einer oberen Position, die strichpunktiert wiedergegeben ist, bewegt wird, wodurch
die Stützplatte in einer horizontalen Position gehalten wird. Hydraulische Kolbenzylindereinheiten
210 sind zwischen den Haltering 206 und der Stützplatte 209 angeordnet und dienen dazu, die Stützplatte
von der unteren zur oberen Position anzuheben.
Am hinteren Ende des Chassis sind, jeweils einer auf jeder Seite des Chassis, zwei Arme 111 um eine Querachse
schwenkbar angebracht, die sich parallel zur hinteren Querstange 203 und benachbart hierzu mittels Ösen 212
erstreckt, die von dem hinteren Querbalken 203 nach vorne vorspringen. An den Außenenden jedes Armes 211
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ist eine Abstützung vorgesehen, welche zwei senkrecht
aufeinanderstellende Stützflansche 213 und 214 aufweist.
Wenn die Arme 211 sich in einer abgesenkten Position
befinden, wie dies in Fig. 9 in ausgezogenen Linien gezeigt ist, liegt der Flansch 213 an einer Fläche
215 an, welche die Flugzeug-Unterbringungsvorrichtung
abstützt. Dieser Flansch 213 weist eine abgerundete Vorderkante 216 auf. Der Flansch 214, welcher sich
in dieser Position vertikal erstreckt, befindet sich in einer horizontalen Position, wenn die Arme 211 um
90° nach oben in die vertikale Position geschwenkt werden, wie dies in Fig. 9 strichpunktiert wiedergegeben ist.
In dieser Position steht der Flansch 213 nach oben an
der Vorderkante des Flansches 214 vor. An der hinteren Kante des Flansches 214, in dieser Position gesehen,
sind zwei nach oben vorstehende Anschläge 217 angeordnet.
Hydraulische Kolbenzylindereinheiten 218 sind zwischen
Halterungen 219 an den Armen 211 und ein Lager 220 an dem Längsbalken 201 geschaltet und dienen dazu,
die Arme zwischen der abgesenkten horizontalen Position und der angehobenen vertikalen Position anzuheben.
Vor den Armen 211 sind zwei Arme 221 vorgesehen, die
an dem Balken 201 um vertikale Achsen (bei 222) schwenkbar gelagert sind. Rollen 223 sind an den
äußeren Enden der Arme 221 drehbar angebracht. Zwischen Halterungen 224 an den Armen 221 und Halterungen 225
an dem Längsbalken 201 sind hydraulische Kolbenzylindereinheiten 226 angebracht, mittels derer sich
die Arme 221 zwischen der in Fig. 10 in ausgezogenen Linien gezeigten Position und der in Fig. 10 strich-
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At
punktiert gezeigten Position bewegen lassen.
An jedem der Arme 211 ist eine hydraulische Kolbenzylindereinheit 227 angebracht, welche Anschlagplatten
228 aufweist, die, wenn sich die Arme 211 in der unteren Position befindet, gegen die Fläche 215 gepreßt werden
können.
Die verschiedenen Kolbenzylindereinheiten sollten bei diesem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Flugzeug-Unterbringungsvorrichtung mit einer zentral mit Energie beaufschlagten Einheit verbunden sein,
von der aus die Zufuhr von unter Druck stehendem Hydraulik-Fließmittel zu den hydraulischen Kolbenzylindereinheiten
ebenso wie das Ablassen des Fließmittels von den Kolbenzylindereinheiten gesteuert-,werden kann.
Wenn.ein Flugzeug, wie es bei 229 fragmentarisch gezeigt
ist, auf der in den Fig. 9 und 10 gezeigten erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Unterbringen von
Flugzeugen angeordnet werden soll, wird es auf der Fläche 215 rückwärts in Richtung auf die Vorrichtung
gerollt, wobei die Stützplatte 209 und die Arme sich in der unteren Position befinden, während sich
die Arme 221 in der strichpunktiert gezeigten Position befinden. Das Hauptfahrgestell wird auf die Flansche
213 gerollt, während das Bugfahrgestell*auf die Stützplatte
209 gerollt wird. Dadurch, daß die Arme 221 nach hinten gegen die Räder des Hauptfahrgestelle geschwenkt
werden, läßt sich das Flugzeug positiv in diese Position bewegen. Wenn das Flugzeug sich in
dieser Position befindet, werden die Stützplatte und die Arme 211 mittels der ihnen zugeordneten Kolben-
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BOEHMERT & BOEHMERT
Zylindereinheiten angehoben, wobei anfangs eine Hilfskraft zum Anheben des Flugzeuges am Hauptfahrgestell
angewendet wird, die durch die Kolbenzylindereinheiten 227 erzeugt wird, welche gegen die Fläche 215 drücken.
Wenn das Flugzeug angehoben worden ist, wird es auf der Vorrichtung mittels der Flansche 213, die sich
in vertikaler Position befinden, und der aufrechtstehenden Ösen oder Schenkel 217 sicher festgehalten.
Wenn das Flugzeug auf der Vorrichtung angehoben worden ist, läßt es sich in der oben unter Bezugnahme auf
die vorher beschriebenen Ausführungsbeispiele dargelegten Weise transportieren und unterbringen.
Selbstverständlich sind innerhalb des Erfindungsgedankens mannigfaltige Abwandlungen und Ausgestaltungen der vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiele möglich.
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Claims (5)
- BOEHMERT & BOEHMERTSX 2049ANSPRÜCHE'ν 1. Vorrichtung zum Unterbringen eines Flugzeuges, gekennzeichnet, durch ein bewegliches Chassis (10, 12; 110; 200); an dem Chassis vorgesehene Stützeinrichtungen (17, 23; 135, 138; 209, 213) zum Aufnehmen des Fahrgestells (.144, 145) des Flugzeuges (28, 29, 142, 229); Einrichtungen (21; 140; 213, 217) zum Festhalten des Fahrgestells auf den Abstützeinrichtungen; und Einrichtungen (19; 130; 210, 218) zum Verstellen der Abstützeinrichtungen zwischen einer unteren Position nahe einer das Chassis abstützenden Fläche, in der das Flugzeug auf die Abstützeinrichtungen gerollt werden kann, und einer mit Abstand oberhalb der Flache angehobenen Position, wobei das Chassis, einen beweglichen Wagen für das in angehobener Position auf den Abstützeinrichtungen abgestützte Flugzeug bildet, mittels dessen das Flugzeug auf der Fläche bewegbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützeinrichtungen zwei Stützplatten (17), die mit Abstand nebeneinander an einem Ende des Chassis45 ORIGINAL-INSPECTED809886/0793BOEHMERT & BOEHMERTangeordnet sind, zum Abstützen des Hauptfahrgestelles (145) des Flugzeuges und eine zentral am anderen Ende des Chassis angeordnete Stützplatte (23) zum Abstützen des Bugfahrgestelles (144) des Flugzeuges aufweisen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zentral angeordnete Stützplatte (23) sich entlang des Chassis von dem anderen Ende desselben in Richtung auf das eine Ende erstreckt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Chassis einen Rahmen (110) mit daran abgestützten Laufrädern (111, 112) aufweist, wobei die Abstützeinrichtungen einen Teil des Rahmens bilden, und daß die Einrichtungen zum Verstellen der Abstützeinrichtungen eine Einrichtung zum Anheben des Rahmens auf den Laufrädern des Chassis aufweisen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (27, 140, 221) zum In-Eingriff-Kommen mit dem Fahrgestell des Flugzeuges in der Weise, daß das Flugzeug positiv auf die Abstützeinrichtungen bewegbar ist.809886/0793
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