DE28312C - Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Schutzhülle für Drahtseile - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Schutzhülle für Drahtseile

Info

Publication number
DE28312C
DE28312C DENDAT28312D DE28312DA DE28312C DE 28312 C DE28312 C DE 28312C DE NDAT28312 D DENDAT28312 D DE NDAT28312D DE 28312D A DE28312D A DE 28312DA DE 28312 C DE28312 C DE 28312C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
shaft
moved
hemp
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT28312D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. KLAUKE inMüncheberg
Publication of DE28312C publication Critical patent/DE28312C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/02Machine details; Auxiliary devices
    • D07B7/14Machine details; Auxiliary devices for coating or wrapping ropes, cables, or component strands thereof

Landscapes

  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

PATENTAMT
TSCHRIFT
?&&- JVs 28312 —
KLASSE 73: Seilerei. ·*,;
Die für Transmissions- und ähnliche Zwecke verwendeten Drahtseile sind einer bedeutenden Abnutzung und einem Verschleifs du^ch Reibung ausgesetzt. ■
Zur Vermeidung dieses schnellen Verschleifses umwickelt Erfinder das Seil mit einer Drahtlage senkrecht zur Seilachse, so dafs die Windungen dicht an einander liegen. Damit nun diese Schutzhülle sich recht fest anwickeln läfst, bringt derselbe in die spiralförmigen Furchen zwischen den Drahtseillitzen Hanfsträhne, die sich breit pressen und infolge dessen ein sicheres Auflager für die Schutzhülle geben. Dieselbe bildet entweder eine fortlaufende Windung nach derselben Seite oder besteht aus einzelnen Strecken, derart, dafs an einander stofsende Abtheilungen entgegengesetzte Windungsrichtung haben und an den Uebergängen der Draht eine Schleife bildet. Auf diese Weise wird für den Fall, wo die Schutzhülle durchgerieben ist, die Erneuerung nur einer bestimmten Strecke nothwendig.
In beiliegenden Zeichnungen ist eine Maschine dargestellt, mit welcher sowohl die Hanfunterlagen, als auch die Drahtumwickelung hergestellt werden können.
• Fig. ι ist die Oberansicht meiner Maschine, Fig. 2 ein verticaler Längsschnitt derselben,
Fig. 3 ein Verticalschnitt nach der Linie x-x, Fig. ι und 2, nach links gesehen,
Fig. 4 ein solcher nach y-y nach rechts gesehen, '
Fig. 5 ein Schnitt nach z-z nach links gesehen,
Fig. 6 ein Verticalschnitt in vergröfsertem Mafsstabe durch das Mundstück, welches die Hanfsträhnen führt,
Fig. 7 eine Vorderansicht von Fig. 6,
Fig. 8 eine Oberansicht einer Führungsrolle des Mundstückes.
A ist das Drahtseil, welches durch die Rollen α α, den Umwickelungsmechanismus und schliefslich die Rollen b b in horizontaler Lage erhalten wird.
In dem Lagerbock C ist eine Scheibe D drehbar gelagert, mit deren Nabe eine hohle Welle c fest verbunden ist, durch welche das Seil A geführt wird. Auf der Welle c sitzen eine Anzahl Trommeln oder Spulen I bis VI für die Hanfsträhne entsprechend der' Anzahl Litzen des Drahtseiles. Das Ende der Welle c ist durch das Kreuz d mit der Scheibe D fest verbunden. An derselben sind auch Führungen für die Hanfsträhne befestigt, bestehend aus den Oesen e und den Leitrollen f. Von hier gelangen die Strähnen zu den Oesen g des Mundstückes E. Letzteres besteht aus einer Scheibe auf der Hohlwelle c; diese Scheibe hat eine Anzahl Schlitze, in welchen sich Knaggen h mit Leitrollen i und Federhülsen k mittelst Schrauben auf- und niederbewegen lassen. Die Hanfsträhne gelangen durch die Oese g zwischen die Leitrollen i und werden durch die Federn m der Oesen g, Fig. 6, sowie die Federhülsen k gespannt gehalten. ' Durch eine Schraube c1 können die Spulen I bis VI festgeklemmt und dadurch die Spannung der Strähne erhöht werden.
Die Rollen i der Knaggen h pressen die, Strähne in die Furchen des Seiles, welches eine einfach fortschreitende Bewegung erhält, während der Umwickelungsmechanismus rotirt. Beide Bewegungen gehen von der in F gelagerten Betriebswelle η mit Riemscheibe 0 aus. Durch die Schraube ohne Ende /, welche mit dem Rad q auf Welle r in Eingriff steht, wird die
Drehung mittelst der Kegelräder s s1 auf die Welle / übertragen. Durch die Riemscheibenanordnung u und »' wird schliefslich die hohle Welle c und Scheibe D mit Mundstück E in Rotation versetzt. '
Auf der Welle η sitzt aufserdem ein Zahnrad ν, das mit ν' der Welle w in Eingriff ' steht. Von hier wird die Bewegung durch Schraube ohne Ende χ und Rad χ' auf die verticale Spindel y und von hier auf die Transportirrollen b b übertragen. VII und VIII sind die Trommeln für den Schutzdraht, welche lose auf einer hohlen Welle ζ sitzen, die in den Lagern io drehbar und an der Transportvorrichtung H angebracht ist. An der Scheibe G auf der Welle ζ sind zwei Drahtführer, bestehend aus Oesen 15 und Rollen 16, angeordnet, von wo aus die Drähte nach dem Mundstück L auf der Welle ζ führen, um von den Knaggenrollen gespannt und in Berührung mit dem Seil gehalten zu werden.
Die Transportirvorrichtung H ist auf einer Rollvorrichtung, bestehend aus den Achsen KK1 und Rädern ii, 12, 13, 14, angeordnet, die sich zwischen den Führungsleisten B' B' des Maschinenfundamentes bewegen können. Die Bewegung des Transporteurs wird durch die Rotation der hohlen Welle ζ veranlafst, die wiederum mittelst der Seilscheiben MM' von der Welle w aus bewegt wird. Die rotirende Bewegung wird nun von ζ durch die Schraube ohne Ende O, das Rad O' und die 'Triebe 18, 19, sowie 20, 21, 22 auf die Rollvorrichtung des Transporteurs H übertragen. Die adjustirbare Gabel N veranlafst beim Fortschreiten ein Mitnehmen der Seilscheibe M'. Auf der \Velle η sind drei Riemscheiben 0 o' o1 angeordnet; ο sitzt fest auf der Welle n, ff1 ist die Losscheibe und o1 ist mit dem Zahnrad o3 fest verbunden, sitzt jedoch lose auf der Welle «. Dreht der auf der Scheibe ο laufende Riemen die Welle η links herum, so bewegt sich der Transporteur H von rechts nach links unter gleichzeitiger Rotation der Drahtführer nach rechts; legt man den Riemen auf ö3, so wird die Umdrehungsrichtung die entgegengesetzte sein. Durch zweckmäfsige Wahl der Uebersetzungsverhältnisse kann dem Transporteur geeignete Geschwindigkeit gegeben werden. Bei der Umwickelung ist stets nur eine Drahtspule in Thätigkeit, welche in einer Richtung wickelt. Soll von der anderen Spule abgewickelt werden, so wird der Transporteur in die äufserste Lage nach links gefahren und das Ende der vorigen Windung mit eingeflochten. Dies geschieht, indem man den Riemen auf die Losscheibe c' bringt, die Kupplungen P und Q ausrückt, den Draht der Spule abkneift und den Riemen auf die Scheibe <?a legt. Dadurch wird der Transporteur wieder nach rechts bewegt, wogegen das Drahtseil still steht, die Hanfsträhne also nicht weiter eingeflochten werden; erst wenn die Spule in Thätigkeit kommt und der Riemen auf 0 gelegt ist, bewegt sich der Transporteur unter Rotation des Drahtführers nach links und führt die Bewickelung des Seiles aus. Das fertig bewickelte Drahtseil kann man auf eine Trommel "aufwickeln. Die beschriebene Maschine ermöglicht auch zur Einrichtung für den Handbetrieb die bequeme Anbringung eines Kurbelkreuzes auf der Welle bei Wegfall der Seilscheiben MM'.
Beabsichtigt man, das Drahtseil fortlaufend nur nach einer Richtung mit Schutzdraht zu umwickeln, so hat man nur nöthig, die Zahnräder 19 und 20 aufser Eingriff mit den Zahnrädern 18, 21 und 22 zu bringen. Der Transporteur bleibt infolge dessen stehen und die < Umwickelung geschieht bei fortschreitender Bewegung des Drahtseiles durch Rotation der Drahtspule.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Das Verfahren, Drahtseile für Transmissionen dadurch vor Verschleifs durch Reibung zu schützen, dafs man sie mit Draht senkrecht zur Achse der Seile dicht umwickelt, nachdem Hanfsträhne in die Furchen der Drahtseillitzen eingefügt sind.
2. Eine Maschine zur Herstellung einer Schutzhülle für Drahtseile zu Transmissions- und ähnlichen Zwecken, charakterisirt durch:
a) die Vorrichtung zum Einfügen der Hanfsträhne, bestehend aus den rotirenden Spulen I bis VI auf der hohlen Welle c in Verbindung mit der Scheibe D, den Führungen ef und dem Mundstück E mit federnder Führung g m, Druckrolle / und Feder-
'■'■ ' pressung k; \
b) die Vorrichtung zum Umwickeln des : ■ Schutzdrahtes, bestehend aus den Spulen VII und VIII, der Scheibe G mit j Führungen 15, 16 und Mundstück 17 ; in Verbindung mit der hohlen Welle ζ, \
■-'■·. welche durch Seilscheiben MM' von i der Welle w bewegt wird, die wiederum durch Zahnräder von der Welle η aus bewegt wird;
: · t.c) die Transportirvorrichtung'für die Drahtspulen, bestehend aus der Schraube j ohne Ende O auf der Welle ζ in Verbindung mit den Trieben 18, 19, 20, 21, 22 auf der Rollvorrichtung KK' mit Rädern 11, 12, 13, 14; d) die Vorrichtung zum Vorrücken des Drahtseiles, bestehend aus den Frictionsrollen b auf der Spindel y, die mittelst Schraubenrades λ1 und Schraube ohne Ende χ von der Welle w bewegt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT28312D Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Schutzhülle für Drahtseile Active DE28312C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE28312C true DE28312C (de)

Family

ID=304562

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT28312D Active DE28312C (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Schutzhülle für Drahtseile

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE28312C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH673996A5 (de)
DE2209340C3 (de) Maschine zum Wickeln von Schraubenfedern aus Federdraht
DE28312C (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Schutzhülle für Drahtseile
DE804903C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Drahtlitze oder Drahtseil
CH377253A (de) Mehrspulen-Aufwickelvorrichtung
DE2162878A1 (de) Vorrichtung zum Falschzwirnen von Garn
DE2250966A1 (de) Aufwickelvorrichtung fuer strangfoermiges gut
DE1499043B1 (de) Spannvorrichtung fuer duennen Streifen
DE136769C (de)
DE345623C (de) Maschine zum Aufdrehen gebrauchter Seile, insbesondere Drahtseile
DE3407504A1 (de) Vorrichtung zum spiralfoermigen aufwickeln des bandfoermigen tragmittels eines hebezeuges
DE717253C (de) Vorrichtung zum Ziehen von Draehten unter Vorspannung des in den Ziehstein einlaufenden Drahtstranges
DE709998C (de) Einrichtung zur Behandlung von Filmbaendern in fortlaufendem Betrieb
DE69503C (de) Seilspinnmaschine
DE380608C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Stopfbuechsenpackungen
DE235791C (de)
DE465101C (de) Vorrichtung zum Regeln der Umlaufgeschwindigkeit der Aufwickelspulen von Drahtziehmaschinen
AT286833B (de) Verfahren zur herstellung von spannungsfreien seilen oder litzen und schnellverseilmaschine zur durchfuehrung des verfahrens
DE177866C (de)
DE412108C (de) Maschine zum selbsttaetigen Schlichten von Straehngarn in einem Arbeitsgang
DE45656C (de) Maschine zur Herstellung von Drahtbekleidungen auf Schläuchen
DE40261C (de) Maschine zum Flechten von drei oder mehr Strähnen aus fasrigem oder andrem biegsamen Material
DE36901C (de) Spinnmaschine mit Flügelspindeln und Laufspulen
DE304548C (de)
AT77278B (de) Flachband-Drahtseilmaschine.