DE283003C - - Google Patents

Info

Publication number
DE283003C
DE283003C DENDAT283003D DE283003DA DE283003C DE 283003 C DE283003 C DE 283003C DE NDAT283003 D DENDAT283003 D DE NDAT283003D DE 283003D A DE283003D A DE 283003DA DE 283003 C DE283003 C DE 283003C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
chamber
pump
air
fuel pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT283003D
Other languages
English (en)
Publication of DE283003C publication Critical patent/DE283003C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M67/00Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/25Supply of fuel in the cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46«. GRUPPE
MAX H. MÜLLER in BERLIN.
Zusatz zum Patent 250355.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juli 1912 ab. Längste Dauer: 16.April 1925.
Die Erfindung bezieht sich auf eine an sich bekannte Brennstoffeinspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen nach Patent 250355, bei welchen nach Erzeugung einer Druckverminderung in einer kleinen gesteuerten Luftkammer der Brennstoff gleichzeitig mit dem Austritt der Luft aus einer mit dem Innern des Zylinders in offener Verbindung, stehenden zweiten kleinen Kammer eingeführt wird, und besteht in einer Einrichtung der Brennstoffpumpe, durch die erreicht werden soll, daß die Wirkung derselben genau zu dem Zeitpunkte eintritt, zu welchem der Brennstoff gerade gebraucht wird, woraus sich gleichzeitig der Vorteil ergibt, daß ein die erwähnte zweite Kammer abschließendes Ventil vermieden wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dieser Vorrichtung dargestellt. Der mit niedriggespannter Luft gefüllte Raum ist a. Er ist während der Kompressionsperiode abgeschlossen und wird erst geöffnet, wenn die Einspritzung erfolgen soll. Kammer b steht durch den Kanal h in ständiger Verbindung mit dem Zylinderinnern. Die Brennstoffpumpe ist so eingerichtet, daß während der Kompressionsdauer Brennstoff nicht gefördert wird. Es liegt also der schon die Leitung g ganz anfüllende Brennstoff ruhig da und wird durch die heiße Luft des Kompressionsraumes und durch die heiße Wandung vorgewärmt. Eine Aufwirbelung und Vorzündung ist aber nicht möglich.
Gegen Ende der Kompressionsperiode öffnet das Ventil c die mit Luft geringer Spannung gefüllte Kammer a. Die im Zylinder befindliche Luft vermindert sich in ihrer Spannung, weil sie jetzt in die Kammer α hineinexpandiert. Gleichzeitig strömt die in Kammer b befindliche Luft mit großer Gewalt in den Zylinder hinein.
Währenddessen vollführt die Brennstoffpumpe ihren Druckhub und schleudert den Brennstoff aus dem Ende der Leitung g in den Luftstrom hinein. Ist die Einspritzung vollendet, so befindet sich auch die Pumpe wieder in Ruhe und aus der Brennstoffleitung g kann weiterer Brennstoff nicht in den Durchlaßweg h oder in die Kammer b gelangen.
Da die beiden Vorgänge, die Erzeugung des Luftstromes und das Einführen des Brennstoffes, zeitlich genau miteinander in Einklang stehen müssen, so sind erfindungsgemäß die Brennstoffpumpe und das Luftventil c so in zwangläufige Verbindung miteinander gebracht worden, daß das eine Organ das andere immer an derselben Stelle mitnehmen muß.
Nach der Zeichnung ist beispielsweise nur das Gestänge s zur Steuerung des Luftventils
von einer Antriebswelle w aus angetrieben. Das Gestänge s ist aber seinerseits mit der Pumpe so gekuppelt, daß von ihm aus der Beginn des wirksamen Druckhubes im richtigen Zeitpunkt bewirkt wird. Das geschieht folgendermaßen :
Von der Antriebswelle w aus wird mittels der Nockenscheibe q und eines Zwischenhebels r die Stange s, die zum Ventil c führt,
ip heruntergezogen, während mittels der danebenliegenden Nockenscheibe ο und des Zwischenhebels t dem Pumpenplunger ft bereits eine Aufwärtsbewegung erteilt worden ist. Die Nocken sind nämlich so gegeneinander versetzt, daß der Plunger ft sich eher in Bewegung setzt als Stange s, der Druckhub der Pumpe also früher beginnt. In der Druckleitung wird aber Brennstoff noch nicht abgeschoben, da das Saugventil vs durch eine schwache Feder offcngehalten wird, so daß der Brennstoff in die Zuflußleitung zurückgedrückt wird. Das Saugventil Vs ist an der obersten Stelle des Pumpenraumes angeordnet, damit die stets vorhandenen Luftblasen im ersten, unwirksamen Teile des Druckhubes unschädlich in die Saugleitung entweichen oder zurückgeschoben werden und der Pumpenraum zu Beginn des wirksamen Teiles mit Brennstoff völlig angefüllt ist.
An dem Saugventil greift ein Doppelhebel Ci1 an, der mit seinem gabelförmigen anderen Ende um einen auf der Stange s befestigten Bund bx herumgreift und durch eine Muffe C1 heruntergedrückt werden kann. Muffe C1 stützt sich einerseits unter Zwischenschaltung einer Feder fx gegen einen Bund dv andererseits gegen den Bund O1. Schlägt beim Niedergang der Stange s die Muffe C1 gegen den Doppelhebel ax an, so wird sofort das Saugventil vs geschlossen und durch die Feder fx weiter geschlossen gehalten.
Jetzt öffnet sich, da der Druckhub der Pumpe noch nicht vollendet ist, das Druckventil Vd und schiebt den Brennstoff in die Leitung g ab.
Der gegenseitige Beginn des wirksamen Druckhubes der Pumpe und des Anhebens des Ventiles c der Maschine wird am einfachsten durch Verstellen der Mitnehmermutter ζ an der Ventilspindel eingestellt und geschieht zweckmäßig so, daß das Ventil c sich ein wenig später als das Druckventil der Pumpe hebt, damit die aus der Kammer b herausströmende Luft bercits Brennstoff zum Zerstäuben vorfindet.
Auf diese Weise wird durch ganz einfache Mittel das richtige Zusammenarbeiten der Pumpe und des Luftventils c hervorgebracht und während des Betriebes zwar einstellbar, aber sonst trotz Einwirkung des Reglers, der die absolute Größe des Pumpenhubes beeinflußt, unverrückbar gesichert.

Claims (2)

Pa tent-An Sprüche:
1. Brennstoffpumpe für Verbrennungs-' kraftmaschinen nach Patent 250355, bei welchen nach Erzeugung einer Druckverminderung in einer gesteuerten kleinen Luftkammer gleichzeitig mit dem Austritt der Luft aus einer mit dem Innern des Zylinders in offener Verbindung stehenden zweiten kleinen Kammer der Brennstoff eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugventil (vs) der Brennstoffpumpe während des ersten Teiles des Pumpenhubes geöffnet bleibt und in Abhängigkeit von der Steuerung der Druckverminderungskammer geschlossen wird.
2. Brennstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugventil (vs) der Brennstoffpumpe am höchsten Punkte des Pumpenraumes liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT283003D Active DE283003C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE283003C true DE283003C (de)

Family

ID=538607

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT283003D Active DE283003C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE283003C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201117B (de) * 1962-01-24 1965-09-16 Linde Eismasch Ag Brennkraftmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1201117B (de) * 1962-01-24 1965-09-16 Linde Eismasch Ag Brennkraftmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2422775A1 (de) Pumpvorrichtung zum einspritzen von kraftstoff
DE3632299C2 (de)
DE283003C (de)
DE60300247T2 (de) Hochdruck-Kraftstoffpumpe
WO2011061017A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur ansteuerung eines mengensteuerventils
WO2000039460A1 (de) Brennstoffdosierpumpe für ein heizgerät, insbesondere für einen zuheizer oder eine standheizung eines kraftfahrzeugs
EP1310666A2 (de) Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
DE1836346U (de) Einspritzversteller fuer einspritzpumpen von brennkraftmaschinen.
DE3106769A1 (de) Vorrichtung zum einspritzen von fluessigem brennstoff fuer eine hubkolbenbrennkraftmaschine
DE276581C (de)
DE276829C (de)
DE448221C (de) Regelbare Brennstoffpumpe fuer Brennkraftmaschinen mit luftloser Einspritzung
DE460189C (de) Brennstoffpumpe mit einem als Drucksammler dienenden Pumpenkolben
DE687099C (de) Steuerung fuer Brennkraftmaschinen durch fluessige Druckmittel mit regelbarem Pumpenhub
DE612490C (de) Vorrichtung zur Vorlagerung von Zuendoel bei Einspritzbrennkraftmaschinen
DE390421C (de) Brennstoffpumpe
DE3318010A1 (de) Einspritzeinrichtung fuer eine brennkraftmaschine
AT124610B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Brennkraftmaschinen.
AT87940B (de) Vorrichtung zum Einspritzen von schwerem Brennstoff und Zündöl in mit Selbstzündung arbeitende Verbrennungskraftmaschinen.
DE466504C (de) Einspritzvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen mit durch Fluessigkeitsgestaenge gesteuertem Einspritzventil
DE174181C (de)
AT58753B (de) Brennstoffpumpe für Einspritz-Verbrennungskraftmaschinen.
DE202988C (de)
DE118594C (de)
DE176028C (de)