DE282966C - - Google Patents

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DE282966C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 282966 KLASSE 42 e. GRUPPE
OTTO BUEHL in BONN. Meßvorrichtung zum Entnehmen von Flüssigkeiten.
Zusatz zum Patent 278445*).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1914 ab. Längste Dauer: 18.Februar 1929.
Die in dem Patent 278445 beschriebene Erfindung wird dahin verbessert und weiter ausgebildet :
Die Druckschwankungen bei der Mariottesehen Flasche können auch dadurch unschädlich gemacht werden, daß an dem oberen Ende des Einstellrohres ein längeres, zweckmäßig gewundenes Haarröhrchen angebracht wird. Diese Einrichtung, die ein stoßweises Eindringen der Luft verhindert, hat vor dem Watteverschluß den Vorteil, daß sie dauernd gleichmäßig wirkt. γ ^.·-■'
Ferner empfiehlt es sich, das Tropfröhr mit auswechselbaren Spitzen zu versehen, nicht nur, um es besser reinigen und verschiedene Tropfenstärken erzielen zu können, sondern auch aus folgendem Grunde. Ist die Spitze fein ausgezogen, so pflegt sie beim Abstellen Flüssigkeitsteilchen zurückzubehalten, die, wenn auch das andere Ende des Rohres eine feine Öffnung hat, schwer zu entfernen sind. Kann die Spitze jedoch abgenommen werden, so ist diesem Übelstande nicht nur durch Ausblasen, sondern auch dadurch abzuhelfen, daß man das Tropfrohr bei abgenommener Spitze sich füllen läßt, alsdann die Spitze aufsetzt und das Rohr rasch nach unten biegt, worauf der Druck der überstehenden Flüssigkeitssäule das Hindernis beseitigt.
Ferner kann das Einstellrohr auch seitlich eingeführt und, wenn es zum Drehen herge-40
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richtet und sowohl der innere wie der äußere Schenkel rechtwinklig gebogen wird, in ähnlicher Weise zur Regelung der Ausflußgeschwindigkeit benutzt werden, wie das in dem Zusatzpatent 280526 beschriebene Tropfrohr.
Je höher alsdann die Spitze des Einstellrohres im Inneren des Gefäßes steht, um so größer ist die Ausflußgeschwindigkeit. Diese Anordnung empfiehlt sich besonders in den Fällen, in denen das Tropfrohr weit vorstehen, die Spitze ihre Lage behalten oder die Tropfenzahl vorübergehend rasch und einfach geändert werden soll. Sie gestattet ferner, dem äußeren Schenkel des Einstellrohres eine solche Länge, zu geben, daß es auch aus einiger Entfernung wie ein Hebel zu bedienen sein würde.
Fig. ι der Zeichnung gibt diese Einrichtungen wieder, g ist der innere, e1 der äußere Schenkel des Einstellrohres, e3 das gewundene Haarröhrchen, g das mit der abnehmbaren Spitze g1 versehene Tropfrohr, das ebenso wie das Einstellrohr durch den Stöpsel d drehbar hindurchgeführt ist.
Die Mariottesche Flasche mit Abgaberaum, wenn sie zum möglichst feinen Abmessen von Flüssigkeiten dienen soll, kann ferner dahin verbessert werden, daß dem Einstellrohr die Form eines Hebers mit gleichlangen Schenkeln gegeben wird, deren äußerer in den Abgaberaum hinabreicht. Diese Anordnung, die bewirkt, daß, wenn die Flüssigkeit in dem Ab-
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*) Früheres Zusatzpatent: 280526.
gaberaum die gewünschte Höhe erreicht, das Rohr gegen weiteren Lufteintritt gesperrt wird, soll dem bei raschem Aufsteigen der Flüssigkeit bisweilen eintretenden Mangel abhelfen, daß sie die der unteren Öffnung des Einstellrohres entsprechende Höhe etwas überschreitet. In der diese Einrichtung wiedergebenden Fig. 2 der Zeichnung ist e das Einstellrohr, das mit dem Schenkel e1 in das Mariottesche ίο Gefäß und mit dem Schenkel e2 in den Abgaberaum hinabreicht.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Meßvorrichtung zum Entnehmen von Flüssigkeiten nach Patent 278445, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen Ende des Einstellrohres der Mariotteschen Flasche ein längeres Haarröhrchen angebracht, und daß die Spitze des Tropfrohres zum Abnehmen eingerichtet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellrohr seitlich eingeführt, zum Drehen eingerichtet und nach beiden Enden rechtwinklig gebogen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellrohr die Form -eines Hebers mit gleichlangen Schenkeln hat, deren äußerer in den Abgaberaum hinabreicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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