DE28294C - Gasdruck-Regulator - Google Patents

Gasdruck-Regulator

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DE28294C
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Germany
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gas
mercury
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gas pressure
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DENDAT28294D
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J. GOEBEL in Darmstadt, Schützenstr. 8
Publication of DE28294C publication Critical patent/DE28294C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegender Druckregulator besteht im wesentlichen aus einem gufseisernen, fast vollständig verschlossenen Gehäuse, in dessen Innerm ein in Quecksilber frei schwimmender kegelförmiger Stahlbecher sich je nach dem Druck des Gases auf- und abbewegt und die Durchlafsventile entsprechend schliefst oder öffnet. Der untere Theil A des Apparates, welcher die Form eines Hohlcylinders hat, trägt im Innern einen zweiten Hohlcylinder mit zwei über einander stehenden konischen Oeffnungen B B, in denen sich zwei scheibenförmige Ventile C C auf- und abbewegen und so den Gasdurchlafs reguliren. Der über dem doppelten Hohlcylinder A A angebrachte Schirm D dient dazu, die Stofsbewegung des Gases nach oben abzuschwächen. Der kegelförmige, gufseiserne Kern E bildet den inneren Theil der ringförmigen Quecksilberkammer und dient als Führung für die Welle des Stahlbechers. Der Stahlbecher F besteht aus einem kegelförmigen Mantel Fj von Stahlblech und einer stählernen, der Länge nach theilweise durchbohrten Welle Fu, auf welcher der Mantel mittelst einer Nabe durch Gewinde befestigt ist. In der Längsbohrung der Stahlbecherwelle sitzt, durch einen Querstift gehalten, die Ventilstange Fm, auf deren unterem Ende in entsprechender Entfernung die beiden Scheibenventile C C mittelst Gewinde und Gegenmuttern befestigt sind. Dadurch, dafs der Stahlbecher die Form eines Kegelmantels hat, übt derselbe beim Eintauchen in das Quecksilberbad G in allen Stellungen denselben Druck auf das unter ihm befindliche Gas aus; was nämlich der Becher beim Eintauchen an Schwere verliert, gewinnt er an Druckwirkung durch die sich im Innern verkleinernde Druck- bezw. Niveaufläche. Der gufseiserne Deckmantel H bildet den äufseren Theil der Quecksilberkammer und ist durch Gewinde mit den unteren Theilen des Apparates hermetisch verbunden. Oben ist der Mantel sowohl zur Führung der Stahlbecherwelle als zum Zulafs der äufseren Luft durchbohrt und trägt eine messingene, ebenfalls durchbohrte Kapsel J, welche den Apparat vor Staub und äufseren mechanischen Einflüssen schützt. Die in dieser Kapsel angebrachte Stellschraube K mit einem federnden Kolben L im Innern dient lediglich dazu, den Apparat aufser Gebrauch zu setzen, indem sie den Becher F nach unten drückt, wodurch der Quecksilberraum einestheils nach oben hin durch eine Lederscheibe M, anderentheils durch den unter dem Stahlbecher befindlichen Konus N nach unten hin hermetisch abgeschlossen wird, so dafs der Versand des Apparates in gefülltem Zustande stattfinden kann. Nachdem der Apparat an Ort und Stelle aufgestellt ist, wird die Stellschraube K vollständig hochgeschraubt und dadurch die Bewegung des Stahlbechers frei gemacht. Die Lederscheibe M, welche zum Abdichten des Quecksilberraumes nach oben dient, ist an einem auf der Stahlbecherwelle ruhenden cylinderförmigen Körper O befestigt, auf dessen ringförmigen Ansatz, je nach dem gewünschten Normaldruck des Gases, ringförmige Gewichte PP aufgelegt werden.
Das Gas tritt, wie die Pfeile zeigen, von der rechten Seite in den unteren Theil A A des Apparates ein und strömt, sich theilend, durch die obere und untere Ventilöffnung B B, um sich in dem äufseren Hauptraum Q wieder zu
vereinigen und auf der entgegengesetzten Seite nach der Flammenleitung auszuströmen. Die Anordnung der zwei Ventilöffnungen B B nebst Ventilen C C dient dazu,. die schädlichen Einwirkungen, welche die wechselnde Flufsgeschwindigkeit und das specifische Gewicht des Gases auf die Ventile und somit auf den Becher ausüben würden, vollständig zu beseitigen. Diese Einflüsse wirken nämlich hier entgegengesetzt und heben sich auf. Der in dem Hauptraum Q stattfindende Druck des Gases ist nun abhängig von dem Verhältnifs zwischen Consum und Ersatz und soll, um eine theoretisch richtige Gasersparnifs zu ergeben, im allgemeinen constant sein. Der Hauptraum steht nun durch verschiedene Oeffnungen in dem Schirm D und dem kegelförmigen Kern E mit dem inneren Quecksilberraum g in Verbindung, so dafs die Spannung des Gases direct auf den Becher wirkt und denselben hebt. Da nun der Stahlbecher infolge der kegelmantelförmigen Construction dem Gasdruck in allen Stellungen denselben Widerstand entgegensetzt, wird der Becher bei eintretendem Minderverbrauch bezw. wachsendem Druck höher steigen und die beiden Ventile mehr schliefsen oder beim Nachlassen des Druckes durch etwaigen Mehrverbrauch so lange sinken und die Ventile mehr öffnen, bis das normale Verhältnifs zwischen Consum und Ersatz bezw. der verlangte Normaldruck wieder hergestellt ist.
Der Apparat wird mittelst Verschraubung zwischen der Gasuhr und der betreffenden Haus- oder Fabrikleitung eingeschaltet und durch einen an der Wand zu befestigenden Rost getragen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anwendung eines frei schwimmenden kegelmantelförmigen Bechers F Fj, welcher seinen auf das Gas ausübenden Druck beim Eintauchen in das Quecksilberbad Gg nicht vermindert.
2. Die Anwendung eines Schutzschirmes D zur Abschwächung der Stofswirkung des Gases nach oben.
3. Die Anwendung der Verschlufsschraube K, welche ermöglicht, den Quecksilberraum nach oben mittelst einer Lederscheibe M und nach unten durch den im Becher Fi angebrachten Konus N hermetisch abzudichten, so dafs der Versand des Apparates in gefülltem Zustande erfolgen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT28294D Gasdruck-Regulator Active DE28294C (de)

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