DE282500C - - Google Patents

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DE282500C
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rope
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lamp
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lubricating device
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/36Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
    • F21V21/38Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 282500 -■ KLASSE 21/. GRUPPE
FERDINAND HOPPE in BORNA.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1914 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung, insbesondere zum Schmieren von Seilrollen an Lichtmasten.
Es sind bereits Schmiervorrichtungen bekannt, welche zum Schmieren hochliegender Maschinenteile dienen. Diese Schmier vorrichtungen sind aber an einer Stange befestigt und können entweder vom Erdboden aus durch ein Seil gekippt werden, oder aber das ίο Seil dient zum Öffnen eines Ausflußventiles o.dgl. Weiter sind Einrichtungen bekannt, die ebenfalls durch Benutzung eines Seiles bedient werden; doch sind diese Schmiervorrichtungen nur für die in Frage kommenden Maschinen bestimmt, da sie in zweckmäßiger Weise damit verbunden sind.
Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen liegt das Wesen der Erfindung darin, die Schmiervorrichtung für eine größere Anzahl von Lichtmasten verwenden zu können, wobei die Schmiervorrichtung, welche ein Ganzes für sich bildet, durch das Lampenseil selbst herauf- und herabbewegt wird. Der mit Ausflußröhrcheri versehene Ölbehälter ist an einem schwingbaren Tragarm befestigt, welcher mit einem Halter in Verbindung steht, der am Lampenseil lose gehalten wird und sich auf eine Klemmschelle stützt, um die Drehbewegung des Seiles, welche dasselbe, beim Gleiten über eine Rolle ausführt, auf die Schmiervorrichtung nicht zu übertragen.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht, und
Fig. 3 die Anwendungsweise der Schmiervorrichtung.
Ein Ölgefäß α ist an einem gebogenen Tragarm b befestigt, der um einen Bolzen c schwingt. An dem Ölgefäß α ragen seitlich zwei Röhrchen d hervor, die in die Nähe der Achse 0 der zu schmierenden Seilrolle e gebracht werden. Der Abstand dieser Röhrchen von der Achse 0 wird durch eine Regulierschraube r geregelt. Der Bolzen c wird von einem Halter f getragen, der mittels Schellen, q das Lampenseil g lose umfaßt. Der Halter f stützt sich auf eine an dem Seile g festgeklemmte Klemmschelle h, die sich auf dem Seile nicht verschieben kann. Die Schellen h und q sind leicht lösbar eingerichtet, damit die Vorrichtung bei jeder Lampe angebracht und wieder abgenommen werden kann. Auf dem Bolzen c ist ferner ein Hebel k befestigt, der mit dem einen Ende zur Versteifung an dem Tragarm δ befestigt ist, während an seinem anderen Ende eine Schnur/ angehängt ist. An der Rückseite des gekrümmten Tragarmes b ist ein starrer Arm« angebracht, an dessen freiem Ende ebenfalls eine Schnur η angreift.
. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Über der herabgezogenen Bogenlampe wird zunächst die Klemmschelle h am Lampenseil g befestigt, dann die Schmiervorrichtung daraufgestellt und die Schelle q um das Seil g ge7 legt. Der Tragarm δ ist hierbei nach hinten umgelegt, so daß die Röhrchen d am Ölbehälter α nach oben gerichtet sind, damit
kein öl ausfließen kann (Fig. i, punktierte Stellung). Der Arm δ stützt sich dabei auf einen Anschlag s. Nun wird die Schmiervorrichtung mit der Lampe emporgewunden, bis sie in die Höhe der zu schmierenden Rolle β gelangt. Dreht sich beim Emporwinden das Lampenseil g, so dreht sich nur die Klemmschelle h mit, während die Schmiervorrichtung selbst, da sie durch die Schellen q nur lose
to an dem Seil befestigt ist, an der Drehung nicht teilnimmt. Ist die Schmiervorrichtung in der richtigen Höhe angelangt, so wird sie durch die beiden Schnüre n, I in die richtige Lage zur Seilrolle gebracht und dann durch Zug an der Schnur I das ölgefäß α nach vorn umgekippt; die beiden Röhrchen d zeigen schräg nach unten, und das öl fließt aus (Fig. i, voll ausgezogene Lage). Das öl tropft nun zu beiden Seiten der Seilrolle e auf deren Achse 0. Ist genügend Öl ausgeflossen, so wird durch Zug an der Schnur η das ölgefäß a wieder in die Anfangslage zurückgekippt und die Vorrichtung dann wieder her abgewunden. Die Schellen h und q werden nach erfolgtem Herablassen der Lampe wieder gelöst und die Schmiervorrichtung dann zu weiterer Benutzung vom Seil g abgenommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Durch Seil bediente Schmiervorrichtung für schwer erreichbare Gegenstände, als Seilrollen für Bogenlampenmaste u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Benutzung der Schmiervorrichtung für eine größere Anzahl von Lichtmasten der mit zwei Ausflußröhrchen (d) versehene ölbehälter (a) mittels eines schwingbaren Tragarmes (b) an einem Halter (f) befestigt ist, der durch Schellen (q) am Lampenseil (g) lose gehalten wird und sich auf eine Klemmschelle (A) stützt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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