DE28244C - Dampfröstvorrichtung für Cacao u. dergl - Google Patents

Dampfröstvorrichtung für Cacao u. dergl

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DE28244C
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roasting
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DENDAT28244D
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Gebrüder Stollwerck, Königl. Preufs. und Kaiserl. Oesterr. Hof-Chokoladen-Fabrikanten in Köln a. Rh
Publication of DE28244C publication Critical patent/DE28244C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/04Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
    • F26B11/0445Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall
    • F26B11/045Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall using heated internal elements, e.g. which move through or convey the materials to be dried

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
•ο
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt die Herstellung eines vorzugsweise zum Rösten von Kakaobohnen bestimmten Apparates, der die Anwendung von Dampf für die Zwecke der Röstung der Bohnen in möglichst vollkommener Weise ermöglichen soll.
In der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht Fig. ι den Apparat im Längsschnitt, während Fig. 2 einen Querschnitt desselben darstellt.
A ist die im Gestellrahmen B bei α α gelagerte Welle, auf der die Rösttrommel R von cylindrischer, runder, eckiger oder beliebig anderer Form fest aufgekeilt ist und die auf ihrem einen Ende das Stirnrad C trägt, welches mit dem Stirnrad D auf der bei b b ebenfalls im Rahmen gelagerten Antriebswelle E in Eingriff steht. Letztere kann entweder durch einen entsprechenden Motor von der Riemscheibe F aus oder von Hand durch eine Drehkurbel in Drehung versetzt werden. Im Innern der Trommel R ist die Welle A mit fest daran angebrachten Armen oder Speichen G versehen, die an ihren äufseren Enden die Querstangen c c tragen, zwischen denen die der inneren Trommelform angepafste Rohrschlange H mittelst der Muttern d festgeklemmt ist; dieselbe schliefst sich an ihrem einen Ende an das Auslafsrohr H1 und an ihrem anderen Ende an das Einlafsrohr H1 an, die beide an den gegenüberliegenden Enden in die Welle A (entweder innerhalb oder, wie in der Zeichnung, aufserhalb der Trommel R) eingesetzt sind und in je einen in der Mitte der letzteren durch Ausbohrung hergestellten Längskanal e e münden. Diese Ausbohrungen e e erweitern sich nach aufsen zu und in die eine derselben tritt, durch eine Stopfbüchse abgedichtet, das Dampf einlafsrohr 1 und in die andere auf gleiche Weise das Condensationswasserableitungsrohr ti1 ein; ersteres steht mit einer Dampfquelle, letzteres mit einem Condensationswasserableiter irgend einer bekannten Construction in Verbindung.
Bei Anwendung des Apparates wird, nach Einfüllen der zu röstenden Bohnen oder dergleichen in die Trommel R, die Verbindung zwischen der Dampfquelle und dem Dampfeinlafsrohr h1 hergestellt, so dafs der Dampf durch das Rohr Ηλ in die Rohrschlange H eintritt. Dann wird die Welle E in Rotation versetzt und durch die Stirnradgetriebe D und C eine langsame Drehung der Welle A hervorgerufen, welcher Drehung die Trommel R, die Rohre Hx H^ und die Rohrschlange H folgen müssen. Die Röstung geht hierbei mit einem Minimum von Dampfverbrauch vor sich und erfolgt, ohne einen Bruch der Bohnen zu verursachen, vollkommen gleichmäfsig, während gleichzeitig jegliche Feuersgefahr und die Möglichkeit des Anbrenn ens der Waare ausgeschlossen ist, ohne dafs eine besondere Wartung während der Röstperiode erforderlich wäre.
Der beschriebene Apparat läfst sich zur Röstung beliebiger Mengen Kakaobohnen benutzen und kann so construirt werden, dafs er Quantitäten von 50 bis 500, 1000 und auch von ι ο 000 kg aufnehmen und die Röstung derselben in einer Procedur bewerkstelligen kann. Bei den kleineren Quantitäten würde die Röstung
ungefähr ι '/2 bis 2, bei den gröfseren circa 2 Y2 bis 3 Stunden erfordern. Die Bohnen werden nach Oeffnen des beim Stillstand der Trommel nach oben gedrehten Verschlufsdeckels so eingefüllt, dafs sie von 1J3 bis 3/4 des Rauminhaltes der Trommel einnehmen, dann wird der Dampf aus einem Dampfkessel mit dem vollen Druck von 4 bis 6 und auch mehr Atmosphären in die Heizschlange eingelassen, aus der am anderen Ende nur das condensirte Wasser austritt. Bei 4 Atmosphären Druck ergiebt sich nach vollständiger Durchwärmung der Trommel eine Temperatur von 14 50, bei 6 Atmosphären eine solche von i6o° C, und diese Temperatur kann erforderlichenfalls noch durch Anwendung von Dampfüberhitzern bis auf 6oo° C. gesteigert werden, wie praktische Versuche dargethan haben. Eine so hohe Temperatur ist jedoch zur Röstung beispielsweise von Kakaobohnen gar nicht erforderlich, da die Röstung der letzteren in der oben angegebenen Zeit schon bei einer Temperatur von 1500 C1 also bei ca. 4 Atmosphären Dampfdruck erreicht wird. Es würde sogar bei 1 Atmosphäre und eventuell auch mit Abdampf noch eine Röstung speciell von Kakaobohnen erzielt werden können, doch würde dieselbe allerdings mangelhafter ausfallen und eine sehr lange Zeit in Anspruch nehmen.
Je nach der Qualität und dem Quantum der zu röstenden Kakaobohnen erfolgt indefs bei Innehaltung des oben bezeichneten Druckes bezw. der daraus resultirenden Temperatur die Röstung innerhalb der angegebenen Zeit von ca. ι '/, bis 3 Stunden.
Die Seitenwände der Rösttrommel können mit feinen Durchlochungen versehen sein, um die scharfen, unangenehmen Ausdünstungen des rohen Kakaos entweichen zu lassen, wodurch letzterer in seinem Geschmack bedeutend gemildert wird, wie denn überhaupt im Vergleich mit der Röstung auf directem Feuer die Dampfröstung dem Kakao sein zartes Aroma besser erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Röstapparat zum Rösten von Kakao und anderen Rohproducten mittelst Dampf hitze, gekennzeichnet durch die Verbindung der Rösttrommel i? mit einem Dampfrohrsystem, welches im Innern der Trommel angeordnet und mit den Aufsenleitungen so verbunden ist, dafs es mit der Trommel zusammen in drehende Bewegung gesetzt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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