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Verfahren und Vorrichtung zum Schweissen von Kettengliedern.
Gegenstand vorliegender Ermüdung ist eine geänderte Ausführungsform des durch Hauptpatent Nr. 4470 geschützten Verfahrens zum Schweissen von kettengliedern, sowie eine dementsprechend geänderte Maschine. welche sich ebenfalls durch grosse Einfachhett
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angeordnet sind, oder aber conisch veralufend in einem Punkte sich treffen und daselbst die Kalibrierung für heide- u ll1 90 Grad versetzten Glieder besitzen. Gesondert von dem Schweissen erfolgt sodann in der hei dem Stammpatente beschriebenen Art und Weise durch entsprechend bewegte Widerlager und Presstempel die Entfernung der beim Schweissen gebildetenGrate.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine zur Ausführung des geänderten Verfahrens dienende Maschine schematisch dargestellt und zeigt : Fig. 1 eine Vorderansicht. Fig. 2 eine Oberansicht, Fig. 3 einen Querschnitt der Maschine, Fig. 4 die Schlittenbewegung zur Entfernung der Grate, während die Fig. 5-12 eine zweite Ausführungsform der Maschine darstellen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird die Kette, welche vorher entsprechend zusammengehängt ist, über eine gebremste Rolle 14 und durch den Heizapparat 15 geführt. in welch letzterem die Kette bis auf Schweisstcmperatur erhitzt wird. Aus dem Heizapparat gelangt die Kette zu dem horizontalen Walzepaar 5, 6, welches an seinem Umfango mit entsprechenden Cnlibern versphen ist, so dass einerseits die vertical stehenden Glieder frei durchgehen können, während andererseits die horizontal liegenden Glieder durch den Druck der Walzen an den einander übergreifenden Enden verschweisst werden.
Von den horizontalen Walzen gelangt die Kette zu den horizontalen Walzen 8, 9, welche ebenfalls mit ent- sprechenden CaMbern versehen, die horizontal liegenden Glieder durchgehen lassen, dagegen die vertical stehenden Glieder in gleicher Weise, wie die Walzen , ss vorschw'sseB. i) i hiebei gebildeten Grate werden sodann in der im Stammpatente beschriebenen Weise entfernt. Zum Schlusse wird die fertiggestellte Kette über eine Rolle 16 geführt und aus der
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Da bei der Entfernung der Grate die Kette angehalten werden muss, um den Wider. lagern den Eintritt in die isottengliedor zu, ermöglichen, mass der Antrieb der Maschine zweckmässig ebenfalls ruckweise erfolgen. Zu dibsem Zwecke wird die Welle 30 mit der Hauptantriebsvorrichtung in. der Weise verbnnden, dass die Walzen 5,6 ruckweise um so viel verdreht werden, als der Länge von zwei Kettengliedern entspricht, so dass jeweils zwei Kettenglieder eingezogen und verarbeitet worden. Durch Vermittlung der Zahn-
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durch Vermittlung der Kegelräder 4C, 41 41 ihren Antrieb erhält, bethätigt, und ist zu diesem Zwecke eine Kegelradübersetzung 43,44 vorgesehen.
Von der Welle 39 worden durch unrunde Scheiben, die die Schlitten 1 und 2 betätigenden Hebel 44, 45 zum Vorschub der Stempel und Widerlager bethätigt.
Statt die ganze Maschine ruckweise anzutreiben, kann der Antrieb der Walzen auch ein continuierlicher sein und wird sodann nur das Rad ? durch eine entsprechende Schaltvorrichtung ruckweise bewegt. In diesem Falle wird zwischen den Walzen 8, 9 und den Stempeln und Widerlagern zeitweilig ein Stück Kette durchhängen.
Statt zwei gesonderte Walzenpaare anzuordnen, können die vier Walzen, wie die Fig. 5-12 zeigen, in einem Punkte zusammenlaufen. Die vier Walzen 5, 6, 8, 9 haben alsdann die Form von Doppelkegeln und werden durch einen gemeinsamen Antrieb, z. B. Schneckenradantrieb 47 durch Vermittlung der Zahnradgetriebe 48, 49 und 50 in Drehung versetzt. Die Kette geht derart durch die Walzen, dass das eine Glied vertical und das andere horizontal steht und die vier Walzen besitzen dieser Lage entsprechend am Umfange die Calibrierung. Die Fig. 11 zeigt die Calibricrung der beiden Walzen 5, 9 in der Richtung des Pfeiles (Fig. 7) gesehen und zwar bei weggenommener Walze 6 in grösserem Massstabe.
Aus dieser Figur ist die Calibrierung 51 für die Hälfte des vertical stehenden Gliedes in der Walze 5, ferner die Calibrierung 52 für die Hälften der zwei anschliessenden, horizontalen Glieder in der Walze'9 zu ersehen. Fig. 12 zeigt den der Fig. 11 ontsprechenden Schnitt.
Die Stempel 12, 13 und die zugehörigen Widerlager 10, 11 zur Entfernung des Grates, sind in zwei aufeinander senkrecht beweglichen Schlitten 1, 2 angeordnet (Fig. 5, 6 und 10). welche durch einen von einer Unrundschoibe 53 der Hauptwelle 39 bewegten Winkel) obel 54 einerseits direct und andererseits mittelst eines Lenkers 55 hin und hergeführt werden.
Während die Walzen einen continuiorlichon Antrieb haben, ist der Antrieb der Schaltrollo 16 ein unterbrochener und wird (Fig. d, 8 und U) durch ein Sternrad ofi erzielt, das durch einen Stift 57 der IIauptwcUe 39 von Zahn zu Zahn gedreht wird und dadurch die zwischen den Walzen und den Gratstempeln durchhängenden Kette jedesmal um zwei Glieder vorschiebt.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1.'Eine Ausführungsform des Verfahrens zum Schweissen von Kettengliedern nach dem Stammpatente Nr. 4470, dadurch gekennzeichnet, dass das Schweissen anstatt durch Schweissstempel, durch entsprechend calibrierte Walzen erfolgt.
2. Zur Ausführung des unter 1 beanspruchten Verfahrens, eine Maschine, gekennzeichnet durch zwei aufeinander senkrecht stehende Walzenpaare (5, 6 bezw. 8, 9), w. elche die in Schwoisshitze befindliche Kette selbst einziehen und welche Maschine entweder ruck- weise angetrieben oder einen continuierlichen Antrieb erhält, in welch letzterem Falle die
Schaltvorrichtung zur Weiterbeförderung der Kette ruckweise bethätigt wird.
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