DE282307C - - Google Patents

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DE282307C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H65/00Securing material to cores or formers
    • B65H65/005Securing end of yarn in the wound or completed package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 282307 KLASSE 76 d. GRUPPE
Firma C. A.WALDENFELS in PLAUEN i.V.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1912 ab.
Es ist bekannt, bei selbsttätigen Spulmaschinen für Stickmaschinenspulen die beiden Fadenenden dadurch miteinander zu verzwirnen, daß nach Vollendung der Spule der zulaufende Faden durch einen Hilfsfadenführer beiseite geführt und um den die beiden nebeneinander auf dem Wickeldorn sitzenden Spulen verbindenden Fadenanfang herumgewickelt wird.
ίο Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Einrichtung, welche den zulaufenden Faden in Eingriff mit dem Hilfsfadenführer bringt und zugleich den Hauptfadenführer von dem Wickeldorn abhebt, und zwar dadurch, daß der Hauptfadenführer an einer Achse drehbar verzapft ist, die in dem den Wickeldorn tragenden, zum Ein- und Ausrücken der Wickelbewegung schwingbaren Böckchen gelagert ist und sich mit einem Arm gegen
so einen ortsfesten Anschlag stützt. Wenn das Böckchen beiseite schwingt, so wird dadurch die den Fadenführer tragende Achse gedreht und der Fadenführer angehoben, so daß der von ihm geführte Faden in den Ausschnitt des Hilfsfadenführers gelangt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein Grundriß. Fig. 2 und 4 sind Seitenansichten. Fig. 3 ist eine Ansicht der Bewegungsvorrichtung des Hilfsfadenführers.
Die bauliche Ausführung der Maschine lehnt sich an die in der Patentschrift 106813 dargestellte Maschine an. Die Hauptwelle 4 trägt die Antriebsreibscheibe 3, welche eine auf der Wickelwelle 15 befestigte Reibscheibe 16 in Drehung versetzt. Die Wickelwelle, die den Dorn 17 trägt, ist in dem am Gestell schwingbar gelagerten Böckchen 12 drehbar. Senkrecht zur Hauptwelle 4 steht die Querwelle 34, die von ersterer durch ein Schneckengetriebe angetrieben wird und mit einer Kupplungshälfte 40 verschiebbar verbunden ist. Letztere bewegt sich, wenn die Spule fertiggestellt ist, zusammen mit dem Böckchen 12 seitwärts und kommt in Eingriff mit einer Kupplungshälfte 41, wodurch, wie bei der älteren Bauart, die sogenannten Nebenarbeiten, nämlich das Verzwirnen der Fadenenden, das Vorschieben und Abstreifen der Spule und das Wiedereinrücken des Wickeldorns herbeigeführt werden. Mittels seitlicher Arme des Böckchens 12 ist an diesem eine Lagerhülse angebracht, in welcher eine Hohlwelle 60 untergebracht ist, die durch ein Zahnrädergetriebe 63, 64, 65, 66 von der Welle 15 aus in Drehung versetzt wird und am vorderen Ende eine schräg abgeschnittene Scheibe 61 trägt, durch welche die Schwingungen des Fadenleiters 9 hervorgebracht werden. Letzterer ist mittels Zapfens 68 an einer Welle 67 angebracht, welche in der Hohlwelle drehbar ist und am äußeren Ende einen Arm 69 trägt. Durch die Drehung der Scheibe 61, mit welcher das Ende des Fadenleiters 9 in Berührung steht, wird die Hin- und Herschwingung des Fadenleiters hervorgebracht.
Der Arm 69 wird durch eine Feder 700 gegen einen festen Anschlag 70 gezogen, der durch eine am Gestell angebrachte Rolle gebildet wird. Durch Drehung des Armes 69 und der Welle 67 kann der Abstand des Endes des Fadenleiters von dem Wickeldorn 17 ge-
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ändert werden. Zu diesem Zweck ist die Rolle 70 um einen exzentrischen Zapfen 701 drehbar und wird in eingestellter Lage gesichert. Bei der Seitwärtsschwingung des Böckchens 12 in die Nebenarbeitsstellung wird die Welle 67 durch die Zusammenwirkung des Armes 69 und des festen Anschlages 70 gedreht, und dadurch wird der Fadenleiter von der auf dem Wickeldorn gebildeten Spule abgehoben.
Unterhalb des Fadenführers 90 befindet sich der Hilfsfadenführer 93, der um einen festen Zapfen am Gestell drehbar ist und mit einer Schubstange 94 gelenkig verbunden ist. Diese ist am Gestell geführt und kommt mit einer Nase 95 auf der Nabe der Kupplung 41 in Eingriff, wenn letztere die Drehung beginnt. Dadurch wird der Hilfsfadenführer 93 gegen die Wirkung der Feder 96 (Fig. 1) auswärts geschwungen. Bei der Seitwärtsschwingung des Böckchens 12 gelangt das Fadenende in den Ausschnitt des Hilfsfadenführers 93, und die Seitwärtsbewegung des Hilfsfadenführers leitet den Faden vor die fertige Spule, um die Verzwirnung vorzubereiten.
j Wie bei der älteren Bauart wird nach Vollendung der Spule mittels eines Tasters ein Haken 19 ausgelöst, welcher bis dahin das Böckchen in der Wickelstellung hielt, in der die Reibscheiben 3 und 16 in Eingriff standen. Durch eine Feder wird dann das Böckchen beiseite geschwungen und gelangt in die Nebenarbeitsstellung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Spulmaschine mit Vorrichtung zum Verzwirnen der Fadenenden, dadurch gekennzeichnet^ daß zur Ermöglichung der Einwirkung des den zulaufenden Faden vor die fertiggestellte Spule führenden Hilfsfadenführers der Fadenführer (9) an einer mit dem Wickeldorn seitlich beweglichen und drehbaren Welle (67) verzapft und mit einem Arm (69) verbunden ist, der sich gegen einen festen verstellbaren Anschlag (70) legt, so daß bei der seitlichen Bewegung des Spuldornes in die Nebenarbeitsstellung der Fadenführer vom Wickeldorn abgehoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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