DE282247C - - Google Patents

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DE282247C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/36Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mixers With Rotating Receptacles And Mixers With Vibration Mechanisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 282247 -KLASSE 64 b. GRUPPE
ORTMANN & HERBST in HAMBURG.
Zusatz zum Patent 267766.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1912 ab. Längste Dauer: 6. April 1926.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Flaschenspülmaschine mit radförmigem Flaschenträger nach Patent 267766, nach dem den Flaschen abwechselnd eine gleichzeitig drehende und schüttelnde und eine kreisende Bewegung erteilt wird. Gemäß vorliegender Erfindung wird nun die Einrichtung so getroffen, daß die Schüttelbewegung der Flaschen in denjenigen Zeitpunkten, in welchen sie weitergeschaltet werden, d. h. die kreisende Bewegung ausführen, unterbrochen wird, während die Drehbewegung der Flaschen um die eigeneAchse und die Schüttelbewegung gleichzeitig erfolgt. Durch die Unterbrechung der Schüttelbewegung während der kreisenden Bewegung wird eine dauerhaftere und einfachere Konstruktion der Maschine ermöglicht.
Zur Erreichung des angegebenen Zieles wird in die Antriebsvorrichtung für die Schütteiao bewegung des Flaschenträgers eine selbsttätig aUsrückbare Kupplung in solcher Weise eingeschaltet, daß die Ausrückung der Kupplung immer dann erfolgt, wenn der Flaschenträger um einen Schritt weitergeschaltet oder gedreht wird.
Wesentlich ist ferner für die Erfindung, daß das Schaltorgan, durch welches die absatzweise Drehung des Flaschenträgers, also die Weiterschaltung der Flaschen, bewirkt wird und welches zweckmäßig aus einem Einzahnrad besteht, auf der .Schwingachse des Flaschenträgers sitzt, so daß die Achse dieses Antriebsorgans an der Schüttelbewegung nicht teilnimmt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 2 die Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 3 einen'Längsschnitt durch die selbsttätig ausrückbare Kupplung für die Schüttelbewegung in größerem Maßstabe für sich, und Fig. 4 eine Einzelansicht in größerem Maßstabe.
An der Vorderwand des vom Gestell 1 getragenen Wasserbehälters 2 sind Stützen 3 befestigt, die ein Lager 4 für eine Welle 5 bilden. Auf dieser drehbaren Welle 5 sitzt fest ein Kegelrad 6, welches in der Fig. 1 der größeren Deutlichkeit, halber weggelassen ist, und hinter diesem ebenfalls fest ein Einzahnrad 7. Lose auf der Welle 5 sitzt außerdem ein Schwingarm 8 und ein Lenker 9.
Das andere Ende des Schwingarmes 8 bildet ein Lager für die Welle IO des Flaschenträgers. Die Welle 10 geht auch durch den Lenker 9 hindurch, der also ebenfalls ein Lager für sie bildet. Am anderen Ende, d. h. auf der Rückseite der Maschine, ist die Welle 10 in gleicher Weise in einem Schwingarm und einem Lenker gelagert, die beide auf einer an der Stütze 11 sitzenden Achse drehbar befestigt sind.
Auf der Welle io ist in der Mitte des Wasserbehälters 2 der Flaschenträger befestigt, welcher von den beiden durch Speichen 12 miteinander verbundenen Kränzen 13 und 14 gebildet wird. Außerhalb des Wasserbehälters 2 ist auf der Welle 10 das Sternrad 15 befestig), in welches das Einzahnrad 7 einzugreifen vermag. Die Anzahl der Zahnlücken dieses Sternrades entspricht der Anzahl der an dem Flaschenträger angeordneten Flaschenhalter. Das freie Ende desLenkers 9 ist durch einen Drehzapfen 17 (Fig. 4) mit einer nach unten gehenden Stange 18 verbunden. In entsprechender AVeise steht der an der Rückseite der Maschine angeordnete, in der Zeichnung nicht sichtbare Lenker mit einer nach unten gehenden Stange 18' (Fig. 2) mittels des Zapfens 17' in Verbindung. Die unteren Enden der Stangen 18 bzw. 18' sind an Hebel 19 angelenkt, die auf einer AVelle 20 befestigt sind und deren freie Enden Ausgleichgewichte 21 tragen (s. Fig. 1). (In Fig. 2 sind diese Gewichte der Einfachheit halber weggelassen.) Auf der quer unter dem Wasserbehälter 2 hinweggehenden Welle 20 sitzt außerdem ein Kurbelarm 22, an dessen anderes Ende eine Exzenterstange 23 angelenkt ist. Diese Exzenterstange 23 geht schräg nach oben zu einem Exzenter 24.
Das Exzenter 24 sitzt lose auf der Hauptantriebswelle 25 (Fig-3), welche an ihrem hinteren Ende die Riemenscheiben 26, 27 I trägt. Mit dem Exzenter 24 ist der hohlkegel- : förmige Teil 28 einer Reibungskupplung mit Hilfe der Schrauben 29 fest verbunden. Der andere Teil 30 dieser Reibungskupplung sitzt an einer auf der Welle 25 längsverschiebbaren, aber gegen Drehung gegenüber dieser Welle durch den Keil 31 gesicherten Buchse 32.
Diese Buchse 32 ist an zwei einander gegenüberliegenden Stellen mit Zapfen 33 versehen, [ die von den gabelförmigen Enden 34 eines ' Stellhebels 35 umgriffen werden. Der Stell- | hebel 35 ist bei 36 an einer am Maschinengestell 1 befestigten Stütze drehbar gelagert. Der andere Arm 37 des Stellhebels trägt ein verschiebbares Belastungsgewicht 38. Sein äußeres Ende sitzt auf einer nach oben gehen- | den Stange 39, deren oberes Ende bei 40 mit j
dem einen Ende eines Armes 41 drehbar ver- } bundcn ist, dessen anderes Ende bei 42 am : Maschinengestell drehbar gelagert ist. In einem Schlitz des Armes 41 ist eine Rolle 43 drehbar angeordnet.
Diese Rolle 43 wirkt mit einer unrunden Scheibe 44 zusammen, welche auf einer AVcIIe ! 45 befestigt ist. Die Welle 45 geht in der Längsrichtung vor dem Wasserbehälter 2 entlang (s. Fig. 1) und trägt an ihrem Ende hin- j ter dem Lager 46 ein Kegelrad 47. In dieses greift ein am unteren Ende einer Welle 48 sitzendes Kegelrad 49 ein, während ein am oberen Ende der Welle 48 sitzendes Kegelrad 50 in das auf der Welle 5 sitzende Kegelrad 6 eingreift. Nahe dem äußeren Ende der Welle 45 und nahe der unrunden Scheibe 44 ist auf dieser Welle ein Schneckenrad 51 befestigt (Fig. 1), in welches eine auf der Hauptwelle 25 sitzende Schnecke 52 eingreift.
Ganz am äußeren Ende ist auf die Welle 45 ein Kettenrad 53 aufgekeilt, welches durch die Kette 54 mit einem auf einer Welle 55 sitzenden Kettenrad 56 zusammenwirkt, das die Bewegung auf die Reinigungsbürsten 60 überträgt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Die Flaschen werden an der rechten Seite der Maschine vor dem Eintauchen der betreffenden Flaschenkopfmundstücke 61 in den Behälter 2 in die Maschine eingesetzt und ausgewechselt. Durch den Antrieb von der Welle 25 aus wird dann unter Vermittlung der Schneckenräder 51 und 52, der Welle 45, der Kegelräder 47, 49, der Welle 48 und der Kegelräder 50 und 6 die Welle 5 in Umdrehung versetzt und mit ihr das Einzahnrad 7, dessen Zahn 81 beim Eingreifen in eine der Lücken 82 des Sternrades 15 dieses und den Flaschenträger um einen Schritt weiterschaltet, wodurch eine neue Flasche zwischen die Außenbürsten 60 gelangt.
Nach erfolgter Weiterschaltung wird der Flaschenträger 13, 14 mit Hilfe des auf der Achse 25 lose angeordneten und durch die Kupplung 28, 30 angetriebenen Exzenters 24 unter Vermittlung der Exzenterstange 23, des Armes 22, der Welle 20, der Arme 19, der Stangen 18, 18' und der Lenker 9 in eine auf und ab gehende schüttelnde Bewegung versetzt, indem die Lenker 9 und mit ihnen die daran sitzende Welle 10 des Flaschenträgers Schwingungen um die Achse 5 des Einzahnrades 7 ausführen, an denen also diese Achse 5 nicht teilnimmt.
In dem Augenblick, wo der Zahn 81 des Einzahnrades 7 von neuem in eine der Lücken 82 des Sternrades 15 zur Weiterschaltung des Flaschenträgers eingreift, wird die Kupplung 28, 30 für das Exzenter 24 dadurch ausgerückt, daß der verbreiterte Teil der auf der Achse 45 sitzenden unrunden Scheibe 44 gegen die auf dem Arm 41 angeordnete Rolle 43 stößt und dadurch den Arm 41 hebt. Bei der Hebung dieses Armes werden die Arme 39 und 37 ebenfalls gehoben, und infolgedessen schlägt der Arm 34 des Hebels 35,37 nach links aus und nimmt dabei den auf der Welle 25 längsverschiebbaren, von ihr dauernd angetriebenen Kupplungsteil 30 mit, so daß er von dem Kupplungsteil 28 entfernt wird und dieser mit dem Exzenter 24 stillgesetzt wird. Ist die Weiterschaltung des Sternrades 15 und des
Flaschenträgers 13, 14 um einen Schritt erfolgt, so hat sich auch der verbreiterte Teil der unrunden Scheibe 44 wieder an der Rolle 43 vorbeibewegt, und der Hebel 35, 37 ist unter der Wirkung des Gewichtes 38 wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgekehrt, d. h. die Kupplung 28,30 ist wieder eingerückt, und die Schüttelbewegung hat von neuem begonnen. Das Gewicht 38 sorgt dabei dafür, daß die Kupplung dauernd eingerückt bleibt, solange der Arm 41 nicht durch die unrunde Scheibe 44 gehoben wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Flaschenspülmaschine mit radförmigem Flaschenträger, in welcher den Flaschen eine kreisende, eine drehende und eine schüttelnde Bewegung erteilt wird, nach Patent 267766, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Schüttelbewegung der Flaschen mit einer selbsttätig ausrückbaren Kupplung in solcher Weise versehen ist, daß die Schüttelbewegung während der Weiterschaltung des Flaschenträgers unterbrochen wird. 2g
  2. 2. Flaschenspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Weiterschaltung des Flaschenträgers bewirkende Glied (Einzahnrad 7) auf derjenigen Achse sitzt, welche als Schwingachse für die Schüttelbewegung des Flaschenträgers dient, so daß der Antrieb für die Weiterschaltung des Flaschenträgers an der Schüttelbewegung nicht teilnimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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