DE2822110C2 - - Google Patents

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DE2822110C2
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support arms
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Marvin G. Fountain Valley Calif. Us Schmitt
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/54Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes with pneumatic or hydraulic motors, e.g. for actuating jib-cranes on tractors

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen fahrbaren Kran der im Oberbegriff des Hauptanspruchs genannten Art.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Kran zu schaffen, dessen Leistungsfähigkeit die von bei­ spielsweise bei der Kraftwagenhandhabung zur Zeit benutzen ver­ fahrbaren Transport- sowie Förderwagen und von für spezielle Zwecke dienenden, auf Wagen bzw. Drehgestellen angebrachten Hilfs-Auslegerhebewerken übersteigt. Es soll hierdurch eine praktische und wirtschaftliche Alternative im Vergleich zu einer Beschaffung oder Anmietung eines selbstangetriebenen Krans vorge­ sehen werden, welcher gewöhnlich eine Kapazität bzw. Ladungsfähigkeit aufweist, die diejenige übersteigt, welche in bestimmten Einsatzfällen erforderlich ist, wie etwa bei Bauarbeiten und bei Instandhaltungsarbeiten, wo die Erfindung an­ wendbar ist.
Aus der gattungsbildenden DE-AS 20 46 407 ist ein fahrbarer Turmkran bekannt, bei dem der zusammenklappbare Ausleger oder Mast auf einem Tisch abgestützt ist, der an dem Ende, an dem der Ausleger auf dem Tisch abgestützt ist, ein Gestänge mit einem Sockel aufweist, der zum Anhängen an ein Zugfahrzeug dient. Bei diesem vorbekannten fahrbaren Kran ist also die Kupplung zu einem Fahrzeug am den Ausleger oder Mast abstützenden Tisch an­ gebracht. Da die Anlenkung des Mastes und die Kupplung am selben Ende des Tisches vorgesehen sind, müssen die den zusammengeklappten Mast abstützenden Räder hinter dem Tisch angeordnet sein. Diese Räder sind auch verhältnismäßig schwer ausgebildet und werden vom Ausleger gelöst, wenn dieser angehoben und dementsprechend der Kran aufgerichtet wird. Deshalb ist es beim Zusammenlegen des Mastes schwierig, den unteren Teil desselben auf das Fahrgestell aufzusetzen, weil hierzu eine Ausrichtung notwendig ist.
Die DE-OS 19 20 593 offenbart eine Drehgelenkanordnung für Knickarmausleger, d. h. also einen mehrgliedrigen Ausleger, eine derartige Konstruktion grundsätzlich auch aus der DE-AS 20 46 407 bekannt.
Die FR-PS 13 67 982 offen­ bart einen fahrbaren Kran mit umlegbarem Mast, der an einen Traktor angehängt werden kann, jedoch ist bei diesem Kran der unterste Teil des Mastes nicht herabklappbar bzw. schwenkbar auf seiner Konsole gelagert, sondern fest auf dieser Konsole bzw. dem Grundelement angeordnet. Die Räder des Kranes befinden sich am Grundelement und an dem der Kupplung entgegengesetzten Ende.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen fahrbaren Kran zu schaffen, der zum Transport zwischen den jeweiligen Einsatzorten lediglich eines leichten Zugfahrzeuges, wie z. B. eines PKW oder Transporters bedarf, durch eine geringe Länge während des Transportes und einen hohen Aktionsradius während des Einsatzes gekennzeichnet ist.
Diese Aufgabe wird bei einem fahrbaren Kran mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1 mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Der fahrbare Kran weist mehrere Merkmale auf, die für eine große Kapazität sowie für eine hohe Anpassungsfä­ higkeit sorgen und die den Kran in idealer Weise für einen zwi­ schen Arbeitsstellen erfolgenden Transport als Anhänger geeignet machen. Der Kran umfaßt einen angelenkten bzw. gegliederten, zu­ sammengesetzten Ausleger, der für Transport- und Unterbringungszwecke zu einer kompakten, niedrigen Konfiguration zusammengefaltet wer­ den kann und der zu einer relativ langen Einheit für eine große vertikale und/oder horizontale Reichweite ausfahrbar ist. Es wer­ den ein niedriges Profil und eine relativ kurze Länge erreicht, und zwar dadurch, daß verschiedene einzelne Teile des Auslegers durch Winkelbewegungen um etwa 180 Grad aufeinandergefal­ tet werden.
Gemäß einem wesentlichen Merkmal der Erfindung wird ein Satz von Kran-Transporträdern von dem Ausleger getragen. Bei einer anfänglichen Aufrichtbewegung des Auslegers wird als Folge hiervon der Rahmen, auf dem der Ausleger angeordnet ist, automatisch von einer angehobenen Position mit einer entsprechenden Bodenfreiheit in eine niedrige Stabilisierungsposition abgesenkt. Betätigungs- bzw. Antriebsorgane und zugeordnete Steuerungen zum Betreiben des Auslegers können somit eine zusätzliche Funktion im Zusammenhang mit dem Anheben und Absenken des Rahmens übernehmen.
Der Ausleger wird durch eine Bewegung um eine an seinem Grundglied befindliche horizontale Schwenkachse angehoben. Die Krandrehachse befindet sich an einem Drehtisch für eine azimutale Bewegung über volle 360 Grad. Der Ausleger ist durch ein Paar von rückziehbaren Stützarmen stabilisiert, die an dem Rahmen getragen werden, und mit dem Drehtisch so verriegelt, daß der Drehtisch nicht aus sei­ ner Ruheposition herausgedreht werden kann, wenn das Schwerkraft­ zentrum des Auslegers über dem Rahmen liegt und aber die Stützarme nicht durch seitliches Verlängern von dem Rahmen auseinandergezo­ gen bzw. gespreizt sind. In ähnlicher Weise verhindert eine Ver­ riegelung zwischen dem Drehtisch und den Stützarmen, daß diese zu­ rückgezogen werden, wenn sich der Ausleger außerhalb seiner Ruheposi­ tion befindet.
Der als verfahrbarer Anhänger ausgebildete Kran hat einen zusam­ mengesetzten, gegliederten Ausleger, um für variable Arbeitskonfigu­ rationen zu sorgen und den Ausleger zusammenfalten bzw. zusammenlegen zu können, damit sich eine relativ kompakte Unterbringungskonfi­ guration ergibt. Der Kran hat im ausgefahrenen Zustand eine Länge, die ausreicht, um ein Schleppfahrzeug zu beladen und zu entladen. Die Transporträder für den Weiterbewegungsvorgang werden von dem Ausleger in einer solchen Weise getragen, daß das Grundglied des Krans automatisch bei einem Ausfahren des Auslegers auf den Boden abge­ senkt wird. Der Ausleger ist auf dem Grundglied zum Durchführen einer azimutalen Bewegung entsprechend gehalten, und die zum Stabili­ sieren des Grundgliedes dienenden Stützarme haben eine Sicher­ heitsverriegelung mit der azimutalen Drehabstützung des Auslegers.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Hinweis auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 - in einer perspektivischen Ansicht einen erfindungsgemäß aufgebauten fahrbaren Kran,
Fig. 2 - den Kran aus Fig. 1 in einer Draufsicht,
Fig. 3 - in einer vereinfachten Seitenansicht den sich in seinem vollständig zurückgezogenen bzw. eingefahrenen Zustand befindlichen Kran, der an ein Schleppfahrzeug angehängt ist,
Fig. 4 - eine Fig. 3 ähnelnde Ansicht zum Darstellen des Krans in einer Aufrichtungszwischenposition,
Fig. 5 - in einer Seitenansicht den Kran in einem späteren Be­ triebszustand, bei dem sich der Ausleger in einer ausgefah­ renen Position befindet,
Fig. 6 - in einer relativ detaillierten Draufsicht den Kran in seiner zurückgezogenen bzw. eingefahrenen Position,
Fig. 7 - den Kran aus Fig. 6 in einer Seitenansicht,
Fig. 8 - in einer vergrößerten, teilweise geschnittenen Ansicht Einzelheiten eines Paares von Stützarmen und Elementen eines Drehtisches und
Fig. 9 - in einer Schnittansicht den den Ausleger für eine azimutale Bewegung abstützenden Drehtisch.
In den Zeichnungen, insbesondere in den Fig. 1 und 2, ist ein fahrbarer Kran 10 dargestellt, der grundsätzlich einen starren Stützarm 11, einen Wendeplatten- bzw. Drehtisch-Aufbau 12, einen Ausleger 13 und stabilisierende Stütz­ arme 14 aufweist, wobei alle Elemente haupt­ sächlich aus Stahl hergestellt sind. Der dargestellte starre Stütz­ arm 11 ist ein langgestreckter Träger mit rechtwinkligem, hohlem Querschnitt. Am vorderen Ende befindet sich eine Verlängerung 16 mit Kupplungsmitteln in Form einer Kupplung 17. Die Verlängerung 16 ist in bezug auf den Hauptkörper des Stützarms 11 vertikal einstellbar, und zwar durch Drehen eines angrenzenden Handrades 18, das in bekannter Weise auf eine Mutter (nicht dargestellt) an der Verlängerung in einem Turm 19 einwirkt. Gemäß Fig. 9 ist ein rückwärtiges Ende des starren Stützarms in dem Drehtischaufbau 12 aufgenommen und in geeigneter Weise angeschweißt.
Der Drehtischaufbau 12 weist ein Paar von allgemein kreisrunden Schweißgebilden in Form eines feststehenden Grund­ gliedes 21 und eines Tisches 22 auf. Der letztere ist an dem Grund­ glied 21 für eine Drehung um eine zentrale vertikale Achse 23 ge­ halten, die von einem an dem Tisch befestigten und in dem Grund­ glied drehbaren Achszapfen 24 bestimmt wird. Der Tisch 22 enthält eine seine Oberseite bildende kreisrunde Platte 26 und einen her­ abhängenden zylindrischen Rand 27. Drei Sätze von Rollen 28 (in dem Schnitt aus Fig. 9 ist nur ein Satz dargestellt) sind unter 120 Grad Intervallen umfangsmäßig am Rand 27 verteilt, um den Tisch 22 durch einen Eingriff mit entgegengesetzten Oberflächen an dem Randbereich einer kreisförmigen Platte 29 an der Oberseite des Grundgliedes 21 vertikal abzustützen.
Der Ausleger 13 ist an seinem unteren Bereich in bezug auf den Dreh­ tisch 22 schwenkbar, und zwar mittels Zapfenhalterungen 31 (Fig. 6 und 7), die eine horizontale Schwenkachse bestimmen. Der Ausleger 13 weist eine Mehrzahl von aneinander angelenkten Trägern auf, wozu ein erstes Trägerteil 32 gehört, das durch diese Zapfenhal­ terungen 31 an dem Tisch 22 angebracht ist. Nachfolgende Träger­ teile 33 und 34 sind an parallelen Schwenkpunkten oder -achsen 36 und 37 (Fig. 5) gelenkig miteinander verbunden. Jedes Träger­ teil 32 bis 34 hat eine leiterartige Ausgestaltung mit parallelen Seitenstücken 32 a, b; 33 a, b; und 34 a, b (Fig. 1). Querstücke 32 c, 33 c und 34 c sorgen für ein festes gegenseitiges Verbinden der Seitenstücke. Die zweiten und dritten Trägerteile 33, 34 sind etwas schmaler als ihre jeweils vorangehenden Trägerteile 32, 33, so daß die einander zugeordneten Seitenstücke jeweils mit den Sei­ tenstücken des vorhergehenden Trägerteils ineinandergreifend ver­ schachtelt werden können. Jedes Trägerteil des Auslegers 13 ist mit­ tels eines Kraftantriebs 32 d, 33 d, 34 d separat manipulierbar. An dem ersten oder primären Trägerteil 32 ist ein Paar von unter seitlichem Abstand angeordneten Transporträdern 41 angebracht. Die Räder sind einzeln durch Hinterachsarme 42 aufgehängt, welche an Torsionsfedern in zylindrischen Gehäusen 43 gefedert sind.
Die Stützarme 14 bestehen aus einem Paar von Trägern 51, die in Rohre 52 mit rechtwinkligem Querschnitt einschiebbar sind. Die Rohre 52 sind jeweils an vertikalen Anlenkbolzen 53 verschwenk­ bar, die in dem Drehtisch-Grundglied 21 verankert sind. Die äu­ ßeren oder freien Enden der Stützarmträger 51 sind mit handradbe­ triebenen Nivellierschrauben oder -hebern 54 versehen. Da die Rohre 52 an den Anlenkbolzen 53 auf eine Schwenkbewegung in einer horizontalen Ebene parallel zum Boden beschränkt sind, ist auch die Bewegung der hierdurch gehaltenen Träger 51 auf eine Bewegung in dieser horizontalen Ebene beschränkt. Wie in Fig. 8 darge­ stellt, sind die Stabilisator- oder Auslegerträger 51 durch die Rohre 52 in den starren Stützarm 11 zurückziehbar, wobei sich die Rohre 52 in paralleler Ausrichtung mit dem starren Stützarm 11 befinden.
Die Winkelstellung des Tisches 22 ist mit der Winkelstellung der Stützarme 14 durch Kurvenkörper 56 und 57 verriegelt. Der zentrale Kurvenkörper 56 ist an dem Achszapfen 24 befestigt, während die anderen Kurvenkörper 57 mit den Ausleger-Führungsrohren 52 zusam­ menhängend ausgebildet sind. Die in Fig. 8 dargestellte Winkel­ stellung des Kurvenkörpers 56 entspricht einer parallelen Aus­ richtung des Auslegers 13 mit dem starren Stützarm 11, das heißt derjenigen Stellung, bei der der Ausleger 13 und somit sein Schwerkraftzentrum über dem Rahmen bzw. Grundglied angeordnet sind. Aus Fig. 8 ergibt sich, daß der Tisch 22 nicht aus dieser Ruheposition gedreht werden kann, bevor die Ausleger-Führungsroh­ re 52 einander entgegengesetzt seitlich auswärts verschwenkt sind, und zwar jeweils um einen Winkel von etwa 45 Grad gegenüber der in Fig. 8 dargestellten Position. Es ist ersichtlich, daß die Stützarm-Träger 51 vollständig aus dem starren Stützarm 11 heraus­ gezogen sind, bevor sie in ihre in Fig. 2 dargestellte seitliche Spreizposition auseinandergezogen werden können. Ferner ist der dem Tisch 22 zugeordnete Kurvenkörper 56 dergestalt, daß er ein Zurückschwenken der Stützarme 14 aus ihrer seitlich gespreizten Stellung gemäß Fig. 2 in die zurückgefahrene Stellung gemäß Fig. 8 immer dann verhindert, wenn sich der Ausleger 13 außerhalb seiner Ruheposition über dem starren Stützarm 11 befindet, wobei je­ weils ein größerer Kreisabschnitt 58 oder ein kleinerer Kreisab­ schnitt 59 mit Randbereichen 60 der Kurvenkörper 57 in Eingriff kommt.
die Fig. 3 und 7 zeigen den fahrbaren Kran in seinem Trans­ port- und Ruhezustand. Die Kupplung 17 befindet sich in Eingriff mit einer Kupplung 61 an der Rückseite eines ge­ eigneten Schleppfahrzeugs 62, wie eines herkömmlichen schnellen Motorlastwagens. Bei dieser Konfiguration liegt die zugeordnete Verlängerung 16 in gleicher Ebene mit dem starren Stützarm 11, und die primäre oder erste Trägerstufe 32 überspreizt den Stützarm 11 bzw. ist mit diesem verschachtelt, was dazu führt, daß die Transporträder mit dem Boden 63 in Eingriff stehen und der Stützarm 11 für eine passende Bodenfreiheit weitgehend angehoben ist. In dieser Position verläuft der Hauptträger, der durch eine Linie zwischen seinen endseitigen Anlenkpunkten 31 und 36 be­ stimmt wird, allgemein parallel zum Stützarm 11. Das dritte Trägerteil 34 ist auf das zweite Trägerteil 33 gefaltet bzw. in diesem verschachtelt, und beide genannten Trägerteile sind auf das erste Trägerteil 32 gefaltet oder in diesem verschachtelt. Eine lösba­ re Verriegelung (nicht dargestellt) ist an dem Stützarm 11 dort vorgesehen, wo der Trägeranlenkpunkt 36 in der zurückgezoge­ nen Anhängerposition liegt, um mit dieser lösbaren Verriegelung diesen Bereich des Auslegers 13 während der Weiterbeförderung an dem Stützarm 11 festzulegen.
Der Kran 10 wird in dieser Konfiguration zwischen den verschiede­ nen Arbeitsstellen verfahren. Wenn sich der Kran 10 an einer ge­ wünschten Stelle befindet, erfolgt das Aufrichten des Krans, in­ dem zuerst der starre Stützarm 11 durch Betätigen des Handrades 18 re­ lativ zu der Verlängerung 16 abgesenkt wird. Die dem Hauptträger­ teil 32 zugeordneten Kraftantriebe 32 d werden betätigt, um den Hauptträgerteil und somit die Räder 41 relativ zum Stützarm 11 teilweise anzuheben, wodurch der letztere bis an den Boden an­ grenzend abgesenkt wird. An diesem in Fig. 5 dargestellten Punkt werden die Stützarme 14 auseinandergezogen, indem zuerst die Stützarm­ träger 51 aus dem starren Stützarm 11 gezogen und dann seitlich ausgeschwenkt werden. Das Hauptträgerteil 32 wird weiter angeho­ ben, um den Stützarm 11 bis zu einer Berührung mit dem Boden ab­ zusenken, und die Nivellierheber 54 werden entsprechend den ört­ lichen Bodenverhältnissen manuell eingestellt.
Bei der dargestellten Ausführungsform handelt es sich bei den Träger-Kraftantrieben 32 d, 33 d und 34 d um hydraulisch betriebene, doppeltwirkende Kolben-Zylinder-Einheiten herkömmlichen Aufbaues. Diese Kraftantriebe werden wahlweise durch einzelne Steuerventile betätigt, die in Fig. 6 schematisch bei 32 e, 33 e und 34 e darge­ stellt sind. Die paarweisen Kraftantriebe 32 d, 33 d und 34 d eines jeden Trägerteils sind über geeignete hydraulische Steuerleitun­ gen parallel an die entsprechenden Steuerventile angeschlossen. Druckfluid für diese Kraftantriebe wird entweder mit einer manu­ ellen Pumpe oder einer angetriebenen Hydraulikpumpe entwickelt. Statt einer Verwendung der einzelnen Ventile 32 e, 33 e und 34 e können die Kraftantriebe 32 d, 33 d und 34 d auch durch eine Steuer­ schaltung betätigt werden.
Die zweiten und dritten Trägerteile 33, 34 sind an ihren entspre­ chenden Anlenkpunkten 36, 37 über einen Winkel von im wesentli­ chen 180 Grad aus ihren Ruhepositionen verschwenkbar, wenn ein volles Ausfahren des Auslegers erwünscht ist, wie es in Fig. 1 ge­ strichelt dargestellt ist. Diese 180 Grad Bewegung wird durch einen Satz von Schwenkgestängen 72, 73 und 74, 75 hervorgerufen, an denen die Kraftantriebe 33 d und 34 d angreifen. Fig. 5 zeigt in gestrichelten Bogenlinien die kinematischen Bewe­ gungsabläufe der verschiedenen Trägerteile 32 bis 34. Zusätzlich zu der Schwenkbewegung in der vertikalen Ebene der Trägerteile 32 und 34 kann der Ausleger 13 um die vertikale Achse 23 des Achszap­ fens 24 eine azimutale Drehbewegung von 360 Grad durchführen. Ein Handrad 67 (Fig. 6 und 7), welches ein Zahnradgetriebe (nicht dargestellt) antreibt, das an einer relativ zum Drehtisch-Grund­ glied 22 festgelegten Platte 68 angebracht ist, ist über einen geeigneten Zahnrad- und Kettenantrieb oder andere Mittel mit dem Tisch 22 verbunden, um für eine manuelle Drehbewegung des Tisches und somit des Auslegers 13 um die Achse 23 zu sorgen.
Der Ausleger 13 kann in vielfältiger Weise zur Durchführung von Arbeiten dienen. In diesem Zusammenhang kann beispielsweise eine Last mit dem äußeren oder freien Ende 69 des äußersten Trägerteils 34 (Fig. 1) über eine Kette oder ein Kabel verbunden und durch Manipulieren des Auslegers bewegt werden. Zusätzlich kann eine Last dadurch bewegt werden, daß ein manuell betriebener Flaschenzug 71 an diesem frei­ en Ende vorgesehen oder ein Kabel (nicht dargestellt) von einer angetriebenen Winde an der feststehenden Platte 68 längs der ver­ schiedenen Trägerteile 32, 33 und 34 in einer geeigneten Weise zu dem freien Auslegerende 69 und über dasselbe verlegt werden.
Wie in Fig. 5 dargestellt, ist die ausgefahrene Länge des Auslegers 13 beträchtlich länger als die kombinierte Länge des starren Stützarms 11 und der Verlängerung 16, beispielsweise etwa zwei­ mal so lang. Obwohl der Ausleger an das hintere Ende des starren Stütz­ arms 11 angrenzend angelenkt ist, kann er sich somit über die Kupplung 17 hinausgehend nach vorne erstrecken, so daß er ein Fahrzeug, von dem der Kran geschleppt wird, beladen oder ent­ laden kann. Es ist festzustellen, daß der Drehtisch-Aufbau 12 und der Ausleger 13 während eines solchen Beladens und Entladens eines Schleppfahrzeugs gewöhnlich um 180 Grad aus der in Fig. 5 darge­ stellten Ausrichtung um die Drehtisch-Achse 23 gedreht wird. Die mehrfache Gliederung des Auslegers 13 an den verschiedenen Anlenk­ punkten 31, 36 und 37 führt in Verbindung mit der separaten Betä­ tigung eines jeden Trägerteils zu einer leichten Modifizierung der Auslegerkonfiguration für ein maximales vertikales oder horizon­ tales Ausfahren oder zum Bilden einer gefalteten oder rechtwink­ ligen Konfiguration, die ein Freigeben eines zwischen dem Ausleger und dem anzuhebenden Werkstück liegenden Aufbaues ermöglicht. Ferner ergibt die mehrfache Gliederung des Auslegers, bei dem die äußeren Trägerteile 33 und 34 in bzw. auf die vorhergehenden Trägerteile 32 und 33 gefaltet werden können, eine kompakte Einheit, deren Schwerkraftzentrum niedrig liegt, was für Schlepp- und Unterbrin­ gungsbedingungen ideal ist. Wenn das Schleppfahrzeug 62 während des Kranbetriebes an dem Kran angekuppelt bleibt, können die Stützarme 14 aus der Längsrichtung des starren Stützarms 11 um je­ weils 90 Grad ausgefahren bzw. geschwenkt werden, um eine maxima­ le Seitenstabilität zu erhalten, während das Schleppfahrzeug den Ballast bildet.
Während eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt und beschrieben wurde, ist darauf hinzuweisen, daß im Rahmen der Erfindung verschiedene Modifikationen und Umgestaltungen von Tei­ len vorgenommen werden können.

Claims (4)

1. Fahrbarer Kran mit einem auf dem Boden abzusetzenden horizontalen Grundelement, einem auf diesem um eine senkrechte Achse verdrehbar angeordneten Tisch, einer an ein Zugfahrzeug anzubringenden und am Grundelement angeordneten Kupplung, einem an einer Kante des Tisches um eine horizontale Achse hochschwenkbar ge­ lagerten, aus mehreren um horizontale Achsen gegen­ einander klappbaren Teilen bestehenden Ausleger, der zwischen einer horizontalen Ruheposition mit zusam­ mengeklappten Teilen und einer ausgefahrenen Arbeits­ position bewegbar ist, in der seine Teile jeweils um horizontale Achsen verschwenkt und ausgeklappt sind, mit Betätigungsmitteln zum steuerbaren Ausklappen und Zusammenklappen der Teile des Auslegers und mit am innersten oder untersten Teil des Auslegers und außerhalb desselben und außerhalb des Grundelementes angeordneten Transporträdern, die den zusammenge­ klappten abgesenkten Ausleger und das Grundelement zusammen mit der am Zugfahrzeug angebrachten Kupplung über dem Boden abstützen, und mit um eine Achse in einer horizontalen Ebene schwenkbaren Stützarmen, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundelement ein Grundglied (21) und einen damit fest verbundenen starren Stützarm (11) aufweist, daß die Kupplung (17) an dem dem Grundglied (21) abgewandten Ende des starren Stützarmes (11) angeordnet ist, daß die schwenkbaren Stützarme (14) auf einer horizontalen Ebene mit dem starren Stützarm (11) angeordnet sind, daß die gegeneinander schwenkbaren Teile (32, 33, 34) des Auslegers (13) in ihrer Ruheposition miteinander und mit dem Grundelement (11, 21) verschachtelbar sind, daß die Transporträder (41) an dem untersten Teil (32) des Auslegers dauernd und seitlich außer­ halb des untersten Ausleger-Teils (32) und des Grund­ elementes (11, 21) an den Seitenstücken (32 a, 32 b) des untersten Teiles (32) des Auslegers (13) ange­ ordnet sind und daß sich der Kran in Fahrstellung mit den Rädern (41) und in Arbeitsstellung mit den Stütz­ armen (11, 14) auf dem Erdboden (63) abstützt.
2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenstücke (32 a, 32 b) des untersten Teiles (32) des Auslegers (13) in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, daß sie in ihrer Ruheposition den starren Stützarm (11) einschließen.
3. Kran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarme (14) auseinanderziehbar ausgestal­ tet sind und daß mechanische Verriegelungsmittel (56, 57) vorhanden sind, um ein Bewegen des Auslegers (13) aus der Ruheposition zu verhindern, wenn die schwenk­ baren Stützarme (14) nicht ausgestellt sind.
4. Kran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Verriegelungsmittel (56, 57) eine Bewe­ gung der schwenkbaren Stützarme (14) aus der Stabili­ sierungsposition verhindern, wenn sich der Ausleger (13) außerhalb seiner Ruheposition befindet.
DE19782822110 1977-05-23 1978-05-20 Gebrauchskran Granted DE2822110A1 (de)

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