DE28203C - Fleischwiegeapparat - Google Patents
FleischwiegeapparatInfo
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- DE28203C DE28203C DENDAT28203D DE28203DA DE28203C DE 28203 C DE28203 C DE 28203C DE NDAT28203 D DENDAT28203 D DE NDAT28203D DE 28203D A DE28203D A DE 28203DA DE 28203 C DE28203 C DE 28203C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/02—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with reciprocating knives
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der vorliegenden Neuerungen ist der, das Umwenden und Unterschieben der
Fleischmasse automatisch durch den Apparat selbst besorgen zu lassen und alsdann mittelst
einer einzigen Hebelbewegung das ganze Messersystem vom Block hochzuheben, um diesen bequem
abräumen und reinigen zu können.
Die Construction der Neuerungen ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. i, 2 und 3 dargestellt.
Die muldenförmige Schaufel j ist an dem Flacheisenhebel α befestigt, dieser endigt in
einem Scharnier b, welches in die Nufs c eingreift; dieselbe ist drehbar auf dem vertical
stehenden Zapfen d gelagert. In der über die Schaufel hinaus gehenden Verlängerung des
Flacheisenhebels ist ein Doppelgelenk m angeschraubt, an welchem die Zugstange ζ angreift,
die ihrerseits wieder mittelst eines Doppelgelenkes g die Verbindung der Schaufel
mit dem Messersystem hergestellt.
Die horizontalen Bewegungen der Schaufel werden sonach direct veranlafst durch das Hin-
und Herwiegen des Messersystems; der Angriffspunkt der Zugstange ist so gewählt, dafs die
Schaufel, die ihren Drehpunkt in d hat, etwa Y4 des Blockdurchmessers bestreicht und das
Fleisch, welches von den Messern nach aufsen gedrückt wird, immer wieder unter dieselben
schafft und es umwendet, weil es bei der Vorbewegung der Schaufel in deren muldenförmiger
Wölbung emporzusteigen strebt.
Während die Schaufel beim Vorgehen dicht über den Block streichen _mufs, rnufs.,sie wäh-
iii -werden,
sie η g^i-setienJfeaeiscJimasse, welche durch
Drehung des Blockes in ihre Bestreichungsfläche gebracht worden ist, hinter sich an den
Rand des Blockes schiebe.
Um dieses Heben der Schaufel zu bewirken, ist in der Verlängerung des Flacheisenhebels
ein Zapfen r angebracht, der auf einer Bahn zwangsläufig geführt wird. Diese Bahn i ist in
Fig. 3 vergröfsert und der Weg des Zapfens schematisch dargestellt.
Bei der Vorwärtsbewegung gleitet der Zapfen r und mithin auch die Schaufel horizontal; in die
Stellung ru Fig. 3, gelangt, hebt der Zapfen die Fallklinke k, bewegt sich unter derselben
hindurch, die Fallklinke fällt herunter in die punktirte Stellung und versperrt dem Zapfen
den Weg beim Rückwärtsgang; daher ist der Zapfen gezwungen, über die Fallklinke, den
punktirten Stellungen entsprechend, seinen Weg zu nehmen, wodurch der Flacheisenhebel und
damit die Schaufel beim Rückwärtsgang ge-, hoben wird; das Scharnier b und die Doppelgelenke
m und g gestatten diese Bewegungen.
Der verticale Zapfen d trägt eine Rolle /, welche mittelst des federnden Armes/ stets an
den Blockkranz angedrückt wird; dies hat den Zweck, dafs die Schaufel in ihrer jeweiligen
Stellung zum Block von der excentrischen Bewegung desselben abhängig gemacht wird, damit
ihre Bestreichungsfläche immer vom Rand des Blockes aus beginnt.
Schliefslich ist noch zu erwähnen, dafs das ganze Schaufelsystem an den verstellbaren Messerführungen
angebracht ist, damit es nach Abnutzung des Blockes entsprechend niedriger gestellt werden kann.
Um mittelst einer einzigen Hebelbewegung das ganze Messersystem vom Block hochzuheben,
mufs dasselbe in seiner äufsersten Rechtsschwingung angelangt sein, alsdann wird das
Schwungrad arretirt. Die Klauen/, deren eine in ihrer Verlängerung den Hebel h trägt, greifen
alsdann unter die Zapfen / am Messersystem und dieses wird durch Herabdrücken des Hebels
h gehoben, indem es um die Pleuelstange pendelnd sich dreht.
Diese Art des Hebens ist bisher noch nicht angewendet worden, vielmehr wurde dasselbe
stets durch eine Windevorrichtung bewirkt. Wesentlich dabei ist der Umstand, dafs das
Heben nur stattfindet, wenn das Messersystem, wie schon erwähnt, in seiner äufsersten arretirten
Rechtsstellung sich befindet, in welcher Stellung auch der Zapfen r, Fig. 3, die Stellung ra einnimmt,
mithin das ganze Schaufelsystem frei mitgehoben werden kann.
Claims (2)
1. Die durch das Hin- und Herschwingen des Messersystems bewegte Schaufel ί mit dem
Flacheisenhebel a, dessen Scharnier b und der horizontal drehbaren Nufs c, die Zugstange
ζ mit den Doppelgelenken m und g, der verticale Zapfen d mit der Rolle / an
dem federnden Arm f, der Zapfen r an dem Flacheisenhebel und die Bahn i mit der
Fallklinke k.
2. Die Klauen ρ mit dem Hebel h und die Zapfen t am Messersystem.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28203C true DE28203C (de) |
Family
ID=304461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28203D Active DE28203C (de) | Fleischwiegeapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28203C (de) |
-
0
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