DE281740C - - Google Patents

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DE281740C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F11/00Methods or devices for treatment of the ears or hearing sense; Non-electric hearing aids; Methods or devices for enabling ear patients to achieve auditory perception through physiological senses other than hearing sense; Protective devices for the ears, carried on the body or in the hand
    • A61F11/04Methods or devices for enabling ear patients to achieve auditory perception through physiological senses other than hearing sense, e.g. through the touch sense

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 281740 KLASSE 74«. GRUPPE
DAVID van OORDT in LEIDEN, Holland.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. September 1913 ab.
Es ist bereits eine besonders für Schwerhörige geeignete Signaleinrichtung bekannt, bei welcher anstatt eines hörbaren Signals ein optisches Signal erzeugt wird, welches dann zur Einwirkung auf den Augensinn des Tauben gelangt. Es ist dabei ein sichtbares Signal angeordnet, das durch einen Federmotor angetrieben wird, und dieser Federmotor wird durch einen elektrischen Schalter in und außer Tätigkeit gesetzt. ,
Auch ist eine Einrichtung bekannt, bei der ein veränderlicher mikrophonartiger elektrischer Widerstand verwendet wird, um mechanische Vibrationen eines festen Körpers optisch J5 anzuzeigen, und zwar wird hierzu ein durch die veränderlichen elektrischen Ströme beeinflußtes Zeigerinstrument benutzt.
Die erste Einrichtung ist indessen gar nicht, die zweite Einrichtung praktisch nicht genügend geeignet, um Schallwellen, welche in der Luft auftreten, optisch anzuzeigen.
Die vorliegende Erfindung nun hat den Zweck, Personen, welche schlecht oder gar nicht hören können, die Wahrnehmung von a5 Schallwellen zu ermöglichen, im besonderen von solchen Schallwellen, clic von den alltäglichen akustischen Warn- und Rufsignalen herrühren.
Der dazu, bestimmte Apparat besteht aus einer elektrischen Lichtquelle, einer elektrischen Stromquelle und einem Mikrophon, die derartig geschaltet sind, daß die Stromstärke der Lichtquelle sich entsprechend dem Widerstände des Mikrophons ändert. Auftretende Schallwellen werden dann den Widerstand des Mikrophons ändern und durch Flackern der Lichtquelle wahrgenommen werden. In der einfachsten Ausführungsform des Apparates werden ein Mikrophon und eine elektrische Glühlampe unmittelbar hintereinander geschaltet und mit einer Trocken- oder Akkumulatorenbatterie und einem Ausschalter in einem tragbaren Kasten vereinigt. Je nach dem gewünschten Grade der Empfindlichkeit, dem gewünschten Gewicht des Apparates und den gewünschten Abmessungen werden Kerzenstärke der Lichtquelle, Widerstand des Mikrophons und Batterie gewählt. Die Helligkeit der Lichtquelle bei vorherrschender Stille wird derartig bestimmt, daß das Aufflackern beim Auftreten von Schallwellen am meisten auffällt. Einen derartigen Kasten setzt man im Hause vor sich auf den Tisch oder neben das Bett und z. B. beim Radfahren vor sich auf die Lenkstange. Eine andere Ausführungsform ergibt sich, wenn man den Apparat immer mit sich tragen will. Im letzteren Falle wird die Glühlampe z. B. nach Art eines Kneifers in der Nähe der Augen befestigt, und die Batterie und das Mikrophon werden in den Kleidern untergebracht. Die Zuleitungsdrähte zu der Glühlampe werden hinter das Ohr gelegt. Mit einem derartigen Apparat ausgerüstet, wird eine vollständig taube Person die akustischen Warnsignale mit Sicherheit wahrnehmen und sich mit weniger Gefahr auf der Straße und anderswo bewegen können.
Je nach Umständen wird man jede Art Stromquelle, elektrische Lichtquelle, Mikrophon und jede bei der Telephonie gebrauchliehe Schaltung miteinander kombinieren können. Soll z. B. der Apparat zum Anschluß an
die elektrische Hausleitung eingerichtet wer- j den, dann kann man den Widerstand des Mikrophons entsprechend abmessen oder auch ; Mikrophon und Glühlampe parallel schalten unter Vorschaltung eines induktiven Widerstandes. Auch liegt es im Rahmen der Erfindung, einen Transformator oder eine Induktionsspule zu benutzen, wobei z. B. der primäre Stromkreis des Transformators vom Mi-
ίο krophonstrom durchflossen wird, während die Lichtquelle in den sekundären Stromkreis des Transformators eingeschaltet ist. In diesem Falle wird die Lichtquelle vollständig stromlos sein, solange der Widerstand des Mikrophons ungeändert bleibt, aber aufleuchten, sobald Schallwellen auf das Mikrophon einwirken. Selbstverständlich kann man auch zur Erhöhung der Empfindlichkeit mehrere Mikrophone in Parallel- oder Hintereinandeischaltung mit einer Lichtquelle kombinieren oder mehrere Mikrophone und mehrere Lichtquellen benutzen zur Feststellung der Richtung der Schallwellen. Auch kann die Benutzung eines Relais in Frage kommen. Stets aber wird das entscheidende Merkmal sein, daß die Schallwellen mittels des Mikrophons und der Lichtquelle auf das menschliche Auge einwirken sollen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt des aufstellbaren Apparates,
Fig. 2 eine Ansicht mit teilweisem Schnitt des am Körper tragbaren Apparates, während Fig. 3 diesen am menschlichen Körper veranschaulicht.
Fig. 4 bis 8 zeigen verschiedene Schaltungssehemas.
Wie die Fig. 1 zeigt, ist der tragbare Kasten ι mit Mikrophon 2, einer elektrischen Glühlampe 3 und einem Ausschalter 4 ausgerüstet. In dem Kasten befindet sich eine Batterie 5. Der Strom geht von der Battcrieklemme 6 durch den Ausschalter 4 und die Glühlampe 3 zur Mikrophonklemme 7, dann durch die metallene Wand des Mikrophons zur Mikrophonplatte 8, durch die Mikrophonkörner 9 zur Klemme 10 des Mikrophons, die mittels der Isolationsplatte 11 von der Wand isoliert ist, und von dort zur Klemme 12 der Batterie zuiück. Glühlampe und Mikrophon sind in diesem Falle also hintereinander geschaltet nach dem Schaltungsschema gemäß Fig. 4.
In Fig. 2 ist ein Kneifer 13 mit angebautem Röhrchen 14 abgebildet. ■ An diesem Kneifer ist eine elektrische Glühlampe in der Form eines gebogenen Röhrchens 15 befestigt. Von der Anschlußklemme 18 und dem Kneifer 13 gehen die Zuleitungsdrähte 16 und 17, die zu einer Litze vereinigt werden, durch das Führungsröhrchen 14 zum Steckkontakt 19. Der Steckkontakt ist befestigt auf dem Kasten 20, in dem sich das Mikrophon und die Batterie befinden. In Fig. 3 ist veranschaulicht, wie der Kneifer auf der Nase befestigt wird und wie sich dann die Glühlampe 15 neben dem Auge und das Führungsröhrchen 14 oberhalb des Auges befindet. Die Leitungsdrähte gehen vom Röhrchen 14 hinter dem Ohr zum Kasten, der in irgendeiner Tasche untergebracht wird. Die Glühlampe 15 kann natürlich auch oberhalb des Auges oder an irgendeiner anderen Stelle in der Nähe des Auges angebracht werden, auch kann der -Kneifer mit einer normalen Brille oder Lorgnette vereinigt werden und wird dann noch weniger auffallen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 könnte natürlich 'die Glühlampe 3 ebensogut an einer anderen Stelle angebracht werden,, z. B. im Trichter des Mikrophons; ebenso kann auch ein Reflektor verwendet werden. Schließlich werden noch in den Fig. 4 bis 8 für die Einrichtung geeignete Schaltungsschemas angegeben. Hierbei bedeuten 21 das Mikrophon bzw. die Mikrophone, 22 die elektrische Lichtquelle, 23 einen induktiven Widerstand, 24 einen Transformator oder eine Induktionsspule, 25 die elektrische Stromquelle, und 26 einen Ausschalter.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: .
1. Für Schwerhörige geeignete Signaleinrichtung, bei welcher ein optisches Signal erzeugt wird, das zur Einwirkung auf den Augensinn des Tauben' gelangt, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer elektrischen Stromquelle,' einer elektrischen Lichtquelle und eines Mikrophons, eventuell mit Benutzung eines Transformators, einer Induktionsspule oder eines sonstigen bekannten Apparates, zu einem Ganzen und in dem Zusammenwirken, daß die .Intensität der Lichtquelle abhängig gemacht ist von der Einwirkung von etwa auftretenden ■ Schallwellen auf" das Mikrophon, so daß die Änderung der Intensität der Lichtquelle die Anwesenheit der Schallwellen anzeigt.
2. Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (15) mittels eines Kneifers (13) an der Nase befestigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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