DE281552C - - Google Patents

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DE281552C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0292Stop safety or alarm devices, e.g. stop-and-go control; Disposition of check-valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 281552 KLASSE 27c. GRUPPE
des zu fördernden Mediums.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1913 ab.
Die Erfindung bezweckt, das bei Unterschreitung einer gewissen Mindestleistung eines Kreiselverdichters auftretende Hin- und 'Herfluten des geförderten Mittels und die daraus sich ergebenden Stöße zu vermeiden. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß in den Luftwegen des Kreiselverdichters mindestens eine in der Strömungsrichtung des geförderten Mittels sich verjün- gende Düse vorgesehen ist, welche in der Strömungsrichtung dem zu verdichtenden Mittel ungehindert Durchtritt gewährt, dessen plötzliches Zurückfluten jedoch verhindert.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, worin Fig. 1 einen Längsschnitt einer in der Saugleitung eingebauten, im Erfindungssinne ausgebildeten Düse und Fig. 2 deren Seitenansicht darstellt. Fig. 3 zeigt eine Gesamtanordnung eines Verdichters, während in Fig. 4 eine zur Düsenanordnung gehörige Regelungsvorrichtung dargestellt ist.
Es bezeichnet α die Saug- und b die Druckleitung eines Kreiselverdichters c. In einer dieser Leitungen, zweckmäßig in der Saugleitung α, ist eine Düse d angeordnet, welche sich j in der Strömungsrichtung des zu verdichtenden Mittels verjüngt. In dem Flansch e der j Düse sind Öffnungen / vorgesehen, welche sich mit entsprechenden Öffnungen g eines drehbaren Ringes h decken. Durch Drehung des Ringes h können, wie aus Fig. 4 ersichtlich, die Öffnungen / gedrosselt werden.
Während des Betriebes des Kreiselverdichters kann die Luft die Düse d ungehindert 3^ durchströmen, wobei während ihres Durchtrittes durch den verengten Teil eine Geschwindigkeitssteigerung stattfindet.
Außerdem kann ein Teil der angesaugten Luft unter Umgehung der Düse d durch die Öffnungen f, g dem Kreiselverdichter zuströmen, wodurch die Bildung eines Vakuums in dem die Düse d umgebenden Teil der Saugleituhg vermieden wird. Tritt nun infolge Unterschreitung einer Mindestleistung ein Zurückfluten des geförderten Mittels ein, so muß der zurückfließende Luftstrom durch die enge Mündung der Düse nach dem vor der Düse gelegenen Teil der Saugleitung hindurchtreten. In diesem Falle ergibt sich aber für den Luftstrom eine geringere Durchtrittsgeschwindigkeit als beim Durchströmen der Düse in der Förderungsrichtung, so daß ein allmählicher Druckausgleich zwischen den durch die Düse getrennten Räumen verschiedenen Druckes stattfindet und somit eine Dämpfung der pulsierenden Luftsäule erreicht wird. Die Düse wirkt also gewissermaßen wie ein Rückschlagventil, ohne jedoch dessen Nachteile an sich zu haben.
Durch entsprechende Verstellung des Ringes h von Hand oder durch einen Druck- bzw. Drehzahlregler kann der Dämpfungsgrad der Düse in gewolltem Maße verändert werden.
Die Erfindung wird nicht beeinträchtigt, wenn anstatt einer Düse deren mehrere verwendet werden. Ferner können unter Umständen bei mehrstufigen Kreiselverdichtern anstatt in der Saug- oder Druckleitung, in den ίο Gaswegen zwischen den einzelnen Stufen solche Düsen vorgesehen werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung bei Kreiselverdichtern zur Verhinderung des Hin- und Herflutens des zu fördernden Mediums, dadurch gekennzeichnet, daß in den Förderwegen (Saug- oder Druckleitung des Verdichters bzw. der einzelnen Verdichterstufen) eine (oder mehrere) an die Rohrwandung anschließende, in der Strömungsrichtung des zu verdichtenden Mittels sich verjüngende Düse (bzw. Düsen) vorgesehen ist (bzw. sind), welche in der Strömungsrichtung dem zu verdichtenden Mittel ungehindert Durchtritt gewährt (bzw. gewähren), ein plötzliches Zurückfluten jedoch verhindert (bzw. verhindern).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil des geförderten Mittels die in den Luftwegen eingebaute Düse durchströmt, während der übrige Teil durch besondere Überströmleitungen bzw. -Öffnungen außerhalb dieser Düse herumgeleitet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die besonderen Überströmleitungen bzw. -Öffnungen einstellbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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