DE2815480C2 - Entladevorrichtung für Schiffe, Bunker, Lagerplätze o.dgl. - Google Patents
Entladevorrichtung für Schiffe, Bunker, Lagerplätze o.dgl.Info
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- DE2815480C2 DE2815480C2 DE2815480A DE2815480A DE2815480C2 DE 2815480 C2 DE2815480 C2 DE 2815480C2 DE 2815480 A DE2815480 A DE 2815480A DE 2815480 A DE2815480 A DE 2815480A DE 2815480 C2 DE2815480 C2 DE 2815480C2
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G67/00—Loading or unloading vehicles
- B65G67/60—Loading or unloading ships
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Description
lenkende eines Hochförderers in Form eines Gurttaschenförderers
geführt ist Die untere Umführung des Senkrechtförderers besteht aus einem feststehenden,
mit Rollen versehenen Umlenkbogen, der andern Traggerüst
des Senkrechtförderers befestigt ist Die Schaufeln geben das Gut im Bereich ihre; oberen Umlaufstelle
ab. Zur besseren Materialführung ist in diesem Bereich
ein Verbindungstrichter am Traggerüst des Senkrechtförderers befestigt der sich zwischen der Sntleerungsstese
der Schaufeln und der Füllstelle der Gurtlaschen befindet Das Schaufelgerät besteht aus einem
Schaufelrad. Der Senkrechtförderer kann nicht geneigt werden und ist an eine senkrechte Lage des Schaufelrades
gebunden. Material, das im unteren Kantenbereich von Lagerplätzen, Bunkern oder dergleichen liegt kann
von der Entkdevorrichtung nicht erfaßt werden.
Die DE-PS 14 31 753 beschreibt einen Schiffsentlader für Schüttgut mit einem Ausleger und einem· diesem
zugeordneten Vertikalgerüst Dieser trägt einen um seine Längsachse drehbaren Steilförderer. Außerdem
trägt das Vertikalgerüst an seinem unteren Ende ein fliegend gelagertes Schaufelrad. Das Vertikalgerüst ist
als um seine Längsachse drehbarer Hohlträger ausgebildet Das Förderelement des Steilförderers ist ein in
seinem Inneren angeordnetes Gummigurtbecherwerk. Am unteren Ende des Hohlträgers ist ein seitlicher Ansatz
vorgesehen, auf dem mittels eines Großwälzlagers das Schaufelrad gelagert ist Dieses sowie das Antriebsrad
und das Ritzel des Schaufelrades können in dem feststehenden Teil des Schaufelrades untergebracht
sein. Der bekannte Schiffsentlader kann außerdem durch eine Trimmschaufel ergänzt werden, durch die
das Fördergut zum Aufnahmebereich des Schaufelrades geschoben werden kann, wenn das Schaufelrad im Unterstauraum
arbeiten soll. Die bekannte Vorrichtung ist nicht nur wegen der fliegenden Lagerung des Schaufelrades
und der Anordnung einer Trimmschaufel sehr aufwendig im Aufbau.
Die DE-AS 12 33 329 beschreibt eine Schüttgutentladeanlage für Schiffe, die mittels eines Oberwagens auf
einem längs eines Kais angeordneten Portals verfahrbar ist. Die Anlage besitzt einen Senkrechtförderer in Form
eines Schachtes und einem darin untergebrachten endlosen Gurttaschenförderer.
Der Gurttaschenförderer gibt das Fördergut auf das Band eines Bandauslegers ab, das es weiterfördert Der
Schacht trägt in seinem unteren Bereich ein ihn umgreifendes Gerüst, das zangenartig nach unten gerichtet ist.
An dem äußeren Zangenteil ist wiederum fliegend ein in Richtung zum unteren Ende des Schachtes geneigtes
Schaufelrad angeordnet. Der Antrieb des Schaufelrades befindet sich zwischen diesem und dem unteren Ende
des zangenartigen Bauteiles. Von dem in diesem Zwischenraum gelagerten Antrieb führt eine Gelenkwelle
zur Oberseite des zangenartigen Bauteiles und von dort zu einem im Schacht angeordneten Getriebe. Das
Schaufelrad ist an beiden Seiten durch Blechscheiben abgeschlossen. Die dem Schacht zugekehrte Blechscheibe
ist mit Öffnungen versehen, durch die das Fördergut über eine Rutsche in die Taschen des Gurttaschenförderers
gelangen kann. Anstelle eines Schaufelrades können auch zwei Schaufelräder, einander gegenüberliegend,
an dem zangenartigen Bauteil befestigt sein. Die unteren Teile der geneigten Schaufelräder liegen einander
zugekehrt verhältnismäßig tief unterhalb der unteren Umlenkstelle des Gurttaschenförderers. Die Lagerung
und die Anordnung des Aniriebes des Schaufelrades sind konstruktiv schwierig und erfordern einen besonderen
baulichen Aufwand. Infolge der besonderen Art der Neigung des Schaufelrades bereitet das Arhci
ten mit dieser Schüttgulcnlladeanlage im Untci-stauraum
eines Schiffes Schwierigkeiten. Insbesondere kann das im unteren Kantenbereich lagernde Gut nicht ohne
Hilfsmittel abtransportiert werden.
Zur Vermeidung der Nachteile der Schüttgutentladeanlage nach der DE-AS 12 33 329 wird durch die DE-OS
19 15 095 ein kontinuierlich arbeitendes Schüttgut-Entladegerät
für Schiffe vorgeschlagen, mit einem längs eines Kais oder Piers verfahrbaren Portal, das einen
Oberwagen trägt An dessen schiffsseitigem Ende ist ein Förderbandausleger hoch- und niederschwenkbar angelenkt
an dessen schiffsseitigem Ende ein Senkrechtförderer schwenkbar um eine horizontale, quer zum
Ausleger verlaufende Achse aufgehängt ist Der Senkrechtförderer kann aus senkrechten Gurtbandförderern
oder Gurttaschenförderern bestehen und in einem Schacht angeordnet sein. Dieser trägt an seinem unteren
Ende Schaufelräder zur Speisung des Senkrechtförderers, die alle in einem um die Längsmittellinie des
Schachtes drehbaren Rückladekopf gelagert sind. Der Oberwagen ist auf dem Portal quer zur Venahrrichtung
des Portals verfahrbar. Die Drehachse der Schaufelräder kann in Richtung auf die Schacht-Längsmittellinie
leicht nach unten geneigt verlaufen. Die Schaufelräder liegen mit ihrem oberen Teil seitlich des Schachtes und
werden jeweils von einem im Rückladekopf angeordneten Antriebsmotor über Getriebe angetrieben. Diese
ruhen auf einem Gestell, das unterhalb des Rückladekopfes einer zur Längsmittellinie des Schachtes konzentrischen
Antrieb trägt. Dieser treibt ein aus parabelförmigen Armen bestehendes Zuteilerrad an, das beim Absenken
des Rückladekopfes die Aufgabe hat das unter diesem sich befindende Schüttgut den Aufnahmebereichen
der Schaufelräder zuzuführen. Das Zuteilerrad hat zu diesem Zweck eine nach außen gerichtete Förderwirkung.
Der Rückladekopf ist mit Hilfe eines in horizontaler Ebene angeordneten Drehkranzes an dem Schacht
aufgehängt und um die Längsmittellinie des Schachtes mit Hilfe eines gesonderten Antriebes drehbar, wobei
der Rückladekopf um die Längsmittellinie des Schachtes geschwenkt wird. Die Lager- und Spannkonstruktionen
der unteren Umlenkräder der Senkrechtförderer sind im Schacht bzw. seiner Tragkonstruktion gelagert.
Die geneigt angeordneten Schaufelräder nehmen das Schüttgut aus dem Laderaum des Schiffes auf und werfen
es durch Ausnehmungen im oberen Teil des als Vieleck ausgebildeten Rückladekopfes in eine Rundmulde,
die unterhalb der Umlenkräder für den Senkrechtförderer angeordnet sind und in die der Senkrechtförderer
hineinragt. Die DE-OS 19 15 095 gibt an, daß durch die Schwenkbarkeit der Schaufelräder um die vertikale
Längsmittellinie des Förderschachtes und infolge der Verfahrbarkeit des gesamten Oberwagens die Möglichkeit
geschaffen werde, einen Laderaum praktisch vollständig zu entleeren. Der Rückladekopf könne in seiner
Größe lediglich abhängig von der Laderaumlukenabmessung ausgebildet sein. Auch mit dieser Vorrichtung
sind jedoch die Unterstauräume nicht zu erfassen.
Die FR-PS 24 88 862 zeigt - soweit es die vorliegende Erfindung betrifft — eine der Bauform der oben
geschilderten DE-AS 12 33 329 ähnliche Anordnung eines Schaufelrades am unteren Ende eines Senkrechtförderers.
Dabei ragt in das Innere des Schaufelrades eine Austragsschurre 4 hinein, die das Gut seitlich aus dem
Schaufelrad hinaus auf das untere Ende eines in Richtung zum Schaufelrad abgewinkelten Senkrechtförde-
rers abgibt. Auch bei dieser Bauform bereitet die Lagerung und die Anordnung des Antriebs des Schaufelrades
konstruktiv Schwierigkeiten mit einem erheblichen baulichen Aufwand. Infolge der Neigung des Schaufelrades
kann das im Unterstauraum eines Schiffes lagernde Gut nicht erfaßt werden.
Die US-PS 14 21 787 beschreibt einen parallelogrammartig aufgehängten Senkrechtförderer, an dessen
unterem Ende eine Eimerkette angelenkt ist, die von zwei parallel zueinander liegenden und schwenkbaren
Armen getragen wird, wobei an dem Ende des einen Armes ein Zahnradsegment befestigt ist, um das ein der
Schwenkung dienendes Antriebsritzel eingreift.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entladeeinrichtung der eingangs genannten Art mit einem
möglichst geringen technischen Aufwand so auszubilden, daß mit dem Gerät alle Stellen eines Lagerraumes
wie Schiffsbunkers durch ein Aufnahmegerät bestrichen werden können, so daß auch insbesondere der Unterstauraum
eines Schiffsbunkers ohne Schwierigkeiten und mühelos entladen werden kann. Dabei soll das Gerät
einen möglichst einfachen Aufbau besitzen, d. h. unter anderem aus möglichst wenig Teiien bestehen, zum
anderen soll die Vorrichtung möglichst leicht sein, damit die Tragvorrichtung für die erfindungsgemäße Entladevorrichtung
ihrerseits auch leicht ausgebildet sein kann. Schließlich soll das Arbeiten mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung keine besondere Anforderung an das Bedienungspersonal stellen.
Durch die Erfindung wird die gestellte Aufgabe bei der eingangs genannten Verladevorrichtung durch die
im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst. Weitere besonders vorteilhafte
Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß mit dem Schaufelrad Unterstauräume ohne Beeinträchtigung
der Förderleistung und ohne besondere Anforderung an die Geschicklichkeit des Bedienungspersonals
entleert werden können. Das Schaufelrad kann so eingestellt werden, daß es alle, auch abseits gelegene,
Räume eines Bunkers erreicht Dabei befindet sich der Schwerpunkt des Schaufelrades in bzw. praktisch in der
Achse des Senkrechtförderers, so daß dieser und seine Lagerung nur in geringem Maße Kippkräfte aufnehmen
müssen. Dadurch wird die Konstruktion des Senkrechtförderers, der nur mit einem Höhenförderer ausgerüstet
ist, leicht
Wenn die Schaufeln gegen die Schaufelradebene in Richtung zum Senkrechtförderer geneigt sind, erhöht
sich die Aufnahmefähigkeit der Schaufeln, da ihre Seitenkanten im Aufnahmebereich des Schaufelrades, d. h.
an der untersten Stelle der Schaufeln, nur geringfügig gegen den Boden des Laderaumes geneigt sind. Zum
anderen stehen die Schaufeln an der höchsten Stelle ihres Umlaufes nahezu senkrecht, so daß das Material
mit Sicherheit vollständig aus den Schaufeln herausfällt Durch die Neigung der Schaufeln wird trotz des geneigten
Schaufelrades eine zusätzliche Verschwenkung des Trägers möglich.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform
— im Anspruch b beschrieben — sind das Schaufelrad, die Übcrleilungsschurre und die Aufnahmegeräte des
Senkrechtförderers wie Eimer auf sehr engem Raum, d. h. raumsparend zusammengedrängt. Dadurch ergibt
sich eine sehr kleine llatifonn des Schaufelrades und des
mtlcrcn Kndcs des Senkrechtförderers.
Das Schaufelrad kann in unterschiedlicher Weise je nach den Erfordernissen an seinem Träger bzw. der
Tragvorrichtung des Senkrechtförderers gelagert werden. Eine einfache und übersichtliche Bauform besteht
darin, daß das Schaufelrad auf seinem oberen Umfang s über eine Kugeldrehverbindung mit dem Träger des
Schaufelrades verbunden und in diesem Bereich mit einem Innenzahnkranz versehen ist, in den das Ritzel eines
am Träger angeordneten Antriebs eingreift.
Um die Arbeit des Schaufelrades zu erleichtern, kann
Um die Arbeit des Schaufelrades zu erleichtern, kann
to sein Träger rohrförmig ausgebildet und um eine in Längsrichtung des Senkrechtförderers verlaufende
Achse schwenkbar sein. Bei einem solchen Gerät kann in sehr einfacher Weise der Aufnahmebereich des
Schaufelrades in bezug auf den Senkrechtförderer in jede gewünschte Lage verstellt werden. Mit anderen
Worten kann der Aufnahmebereich des Schaufelrades nach allen Seiten hin, unabhängig von der Lage des
Senkrechtförderers, verstellt werden. Durch diese Anordnung werden außerdem komplizierte Übergabevorrichtungen
am Kopf des Vertikalförderers eingespart.
Um die horizontalen Abmessungen des Scnkrcehtförderers zu vermindern, und um damit den Senkrechtförderer
unabhängig von den örtlichen Gegebenheiten beweglicher zu gestalten, kann der rücklaufcnde Trum des
Senkrechtförderers an seinem unteren Bereich in Richtung zum fördernden Trum eingeknickt verlaufen. Damit
wird der Gesamtquerschnitt des Senkrechtförderers oberhalb dieser Stelle verringert. Um diese Bauform zu
erleichtern, kann dabei der Senkrechtförderer mit einer Rollenkette ausgerüstet sein, deren Führung in einer
Knickstelle verhältnismäßig einfach gestaltet ist.
Um die Arbeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei sehr ungünstigen Unterstaugegebenheiten zu erleichtern,
kann der Senkrechtförderer exzentrisch zur Radmitte angeordnet sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Zeichnungen — schematisch dargestellt — erläutert
und zwar zeigt
F i g. 1 die Anordnung der erfindungsgemäßen Entladevorrichtung
an einem Ausleger und beim Einsatz bei einer Entladung eines Schiffsbunkers in Seitenansicht
F i g. 2 das untere Ende eines Senkrechtförderers mit daran angeordnetem Schaufelrad in Seitenansicht,
F i g. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles P nach Fig. 2, und zwar unterhalb der Linie F-Feinen Schnitt in der Ebene C-D nach F i g. 2,
F i g. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles P nach Fig. 2, und zwar unterhalb der Linie F-Feinen Schnitt in der Ebene C-D nach F i g. 2,
F i g. 4 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform
des unteren Endes eines Senkrechtförderers mit Schaufelrad.
An dem vorderen Ende eines Auslegers 1 mit daran befestigtem Führerhaus 2 ist um die Achse 3 ein Aufnahmeförderer
4 schwenkbar gelagert Dieser besteht aus einem rohrförmigen Träger 5, innerhalb dessen der
eigentliche Senkrechtförderer 6 geführt ist Dieser gibt an seiner oberen Umlenkstelle 7 in nicht dargestellter
Weise das geförderte Gut an das im Ausleger 1 gelagerte Förderband 8 ab, das um die vordere Umlenkrolle 9
geführt ist
Am unteren Ende des Trägers 5 ist das untere Umlenkrad 10 für den Senkrechtförderer 6 in an sich bekannter Weise gelagert. Der Senkrechtförderer 6 ragt dabei mit seinem unten umlaufenden Teil 11 in ein geneigtes Schaufelrad 12 ein.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 und 3 ist das Schaufelrad 12 auf seinem oberen Rand 13 über eine Kugeldrehverbindung 14 mit dem unteren Ende 15 des Trägers 5 verbunden. Der innere Ring der Kugeldrehverbindung 14 ist an dem oberen Rand 13 des Schaufel-
Am unteren Ende des Trägers 5 ist das untere Umlenkrad 10 für den Senkrechtförderer 6 in an sich bekannter Weise gelagert. Der Senkrechtförderer 6 ragt dabei mit seinem unten umlaufenden Teil 11 in ein geneigtes Schaufelrad 12 ein.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 und 3 ist das Schaufelrad 12 auf seinem oberen Rand 13 über eine Kugeldrehverbindung 14 mit dem unteren Ende 15 des Trägers 5 verbunden. Der innere Ring der Kugeldrehverbindung 14 ist an dem oberen Rand 13 des Schaufel-
7 8
rades 12 befestigt und ist mit einem Innenzahnkranz Die Fig.4 zeigt dabei zwei Ausführungsformen im
versehen, in den das Ritzel 16 des außermittig gelager- Schnitt jeweils rechts und links der Ebene E-E
ten Antriebes 17 eingreift. Bei der links der Schnittcbcne /:'-/:"dargestellten Ans
Die in strichpunktierter Linienführung dargestellte führungsform ist an der Unterseite 32 des Schaufelrades
Ebene A -B, die als Schaufelradebene bezeichnet werden 5 12 eine Wanne 33 befestigt. Das Schaufelrad ist nicht
kann, ist gegenüber der Senkrechten und damit auch durch eine Schurre abgeschlossen. Das von den Schaugegenüber
dem Boden des Schiffsbunkers um ca. 45° fein aufgenommene Gut wird in die Wanne 33 hineingegeneigt.
Es sind auch andere Neigungen möglich. schoben und von dort von dem Senkrechtförderer 6
Die Schaufeln 18 sind gegenüber der Schaufelradebe- aufgenommen.
ne A-B bzw. gegenüber der Schaufelradachse geneigt, ίο Rechts von der Ebene £"-£" ist eine Ausführungsform
so daß die unteren Kanten 19 nut einen geringen Winkel dargestellt, bei der die Wanne 34 nicht mit dem Schaumit
der Horizontalen einschließen. felrad 12fest verbunden, sondern an dem Träger 5 befe-
Die Schaufeln sind im Aufnahmebereich 20 des stigt ist. Die Wanne 34 läuft demzufolge nicht mit dem
Schaufelrades und auf dem größeren Teil ihres Umlau- Schaufelrad um. Auch hier wird das am Boden liegende
fes auf ihrer Basisseite durch eine Ringschurre 21 abge- 15 Material von den Schaufeln aufgenommen und in die
schlossen, die sich bis zur oberen Umlaufstelle des Wanne 34 hineingeschoben, um dort von dem Senk-Schaufelrades
erstreckt rechtförderer 6 erfaßt zu werden.
Die Ringschurre 21 endet dort bei 22. Die Ringschur- Die in F i g. 4 dargestellte Ausführungsform unter-
re ist über einen geschlossenen Zwischenring 21a an scheidet sich weiterhin von der vorher beschriebenen
dem Träger 5 befestigt. An der unteren Kante der 20 dadurch, daß über das untere Ende des Trägers 5 ein
Ringschurrc ist diese mit einem geneigten Schurren- rohrförmiger tragender Bauteil, die Tragvorrichtung 5a,
blech 23 verbunden, das das Schaufelradinnere nach un- angeordnet ist, die über die Kugeldrehverbindung 14
ten abschließt In dem geneigten Schurrenblech 23 ist das Schaufelrad 12 und bei der rechts von der Schnitteine
Ausbuchtung 24 eingelassen, deren Unterseite aus ebene ErE dargestellten Ausführungsform auch die
einem geneigten Blech 25 gebildet ist das von der Kante 25 Wanne 34 trägt
26 im oberen Bereich der Ringschurre 21 schräg nach Die rohrförmige Tragvorrichtung 5a ist an ihrem obe-
unten verläuft und dann in einen bogenförmigen Ab- ren Teil mit dem Außenring 35 einer Kugeldrehverbinschnitt
27 übergeht An seinen beiden Seitenkahten ist dung 36 verbünden, deren anderer Bauteil am Träger 5
dieses Blech 25 mit Seitenwandungen 28 verbunden, die bzw. einer Verbreiterung 37 des Trägers 5 befestigt ist
an ihrer gegenüberliegenden Seite an dem Schurren- 30 Der Außenring 35, an dem die Tragvorrichtung 5a befeblech
23 angeschlossen sind. Die Ausbuchtung, ist in stigt ist, ist mit einem Zahnkranz versehen, in den das
ihrem unteren Teil 29 offen und ist der Umlaufbahn der Ritzel 38 eines Schwenkantriebes 39 eingreift Auf diese
Aufnahmebehälter 30 des Senkrechtfördereis 6 und Weise kann die Tragvorrichtung 5a mitsamt der Wanne
dessen Profil angepaßt Im Ausführungsbeispiel sind die um das untere Ende des rohrförmigen Trägers 5 in jede
Aufnahmebehälter 30 in Form von Eimern dargestellt 35 beliebige Winkellage verschwenkt und damit die Auf-Die
Bauteile 21 bis 29 bilden gleichsam einen Schutt- nahmestelle des Senkrechtförderers entsprechend den
trichter mit einer den Aufnahmebehältern 30 des Senk- Erfordernissen eingestellt werden.
rechtförderers 6 angepaßten Einlaufschurre für die Ei-
mer oder dergleichen. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Der Träger 5 des Senkrechtförderers kann rohrför- 40
mig ausgebildet und weiterhin um eine in Längsrichtung
des Senkrechtförderers verlaufende Achse 3i schwenkbar sein. Dazu kann der Träger an seiner Befestigungsstelle am Ausleger 1 in entsprechender Weise gelagert
sein. 45
mig ausgebildet und weiterhin um eine in Längsrichtung
des Senkrechtförderers verlaufende Achse 3i schwenkbar sein. Dazu kann der Träger an seiner Befestigungsstelle am Ausleger 1 in entsprechender Weise gelagert
sein. 45
Um den Querschnitt des Trägers möglichst klein zu
halten, kann der rücklaufende Trum des Senkrechtförderers 6 im Bereich 6a in bezug auf den fördernden Teil
des Trums Sb eingeknickt sein. Um die Führung des
Senkrechtförderers 6 in der angegebenen Weise zu er- 50
leichtern, kann der Senkrechtförderer mit einer Rollenkette ausgerüstet sein.
halten, kann der rücklaufende Trum des Senkrechtförderers 6 im Bereich 6a in bezug auf den fördernden Teil
des Trums Sb eingeknickt sein. Um die Führung des
Senkrechtförderers 6 in der angegebenen Weise zu er- 50
leichtern, kann der Senkrechtförderer mit einer Rollenkette ausgerüstet sein.
Beim Umlaufen des Schaufelrades 12 wird das Material durch die geneigten Schaufeln 18 aufgenommen und
in bekannter Weise nach dem Passieren der Stelle 22 in 55
den Schütttrichter abgegeben und in die rinnenförmige
Ausbuchtung geleitet Dort wird das Material von den
Eimern aufgenommen.
in bekannter Weise nach dem Passieren der Stelle 22 in 55
den Schütttrichter abgegeben und in die rinnenförmige
Ausbuchtung geleitet Dort wird das Material von den
Eimern aufgenommen.
Der Aufnahmeteil des Senkrechtförderers 6 mitsamt
dem Schaufelrad 12 bilden an der Aufnahmestelle ein 60
sehr kleines Aufnahmegerät das an alle gewünschten
Stellen innerhalb des zu entladenden Bunkers ohne
Schwierigkeiten gebracht werden kann. Das Aufnahmegerät ist verhältnismäßig leicht und einfach im Aufbau.
Die Arbeit ist ohne Schwierigkeiten zu kontrollieren. 65
dem Schaufelrad 12 bilden an der Aufnahmestelle ein 60
sehr kleines Aufnahmegerät das an alle gewünschten
Stellen innerhalb des zu entladenden Bunkers ohne
Schwierigkeiten gebracht werden kann. Das Aufnahmegerät ist verhältnismäßig leicht und einfach im Aufbau.
Die Arbeit ist ohne Schwierigkeiten zu kontrollieren. 65
In Fig.4 ist das untere Ende einer Entladevorrichtung
dargestellt, die anstelle derjenigen nach den F i g. 2
und 3 treten kann.
und 3 treten kann.
Claims (11)
- Patentansprüche:Entladevorrichtung für Schiffe, Bunker, Lagerplätze oder dergL, mit einem Senkrechtförderer und einem an dessen unterem Ende angeordneten, von dem Träger des Senkrechtförderers getragenen Schaufelrad, in das der Senkrechtförderer hineinragt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelrad (12) gegenüber dem Senkrechtförderer (6) in an sich bekannter Weise geneigt ist und daß das Schaufelrad (12) auf seiner Unterseite durch eine Wanne (33,34) abgeschlossen ist.
- 2. Entladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (33) fest mit dem Schaufelrad (12) verbunden ist
- 3. Entladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne (34) fest mit dem Träger (Tragvorrichtung 5a) des Schaufelrades (12) verbunden isL
- 4. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelrad um ca. 45° geneigt ist
- 5. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß die Schaufel (18) gegen die Schaufelradebene (A-B) in Richtung zum Senkrechtförderer (6) geneigt sind.
- 6. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln (18) an ihrem Aufnahmebereich (20) und auf einen Teil ihres Umlaufs auf ihrer Basisseite in an sich bekannter Weise durch eine an dem Traggerüst (5) befestigte Ringschurre (21) abgeschlossen sind, die mit einem unterhalb des Schaufelrades (12) liegenden, geneigt angeordneten Schütttrichter (22 bis 28) verbunden ist, dessen mittlerer Teil mit einer nach unten gerichteten rinnenförmigen Ausbuchtung (24 bis 29) versehen ist, durch die die Eimer (30) in ihrem unteren Aufnahmebereich laufen.
- 7. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaufelrad (12) auf seinem oberen Umfang über eine Kugeldrehverbindung (14) mit dem Träger (5, 5a) des Schaufelrades (12) verbunden und in diesem Bereich mit einem Innenzahnkranz versehen ist, in den das Ritzel (16) eines am Träger angeordneten Antriebes (17) eingreift.
- 8. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5) rohrförmig ausgebildet und um eine in Längsrichtung des Senkrechtförderers (6) verlaufende Achse schwenkbar ist.
- 9. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrichtung (5a) des Schaufelrades (12) aus einem das untere Ende des Trägers (5) umgebenden Rohrstutzen gebildet ist, der über eine Kugeldrehverbindung (36) mit dem Träger (5) verbunden und durch einen Schwenkantrieb (38,39) verschwenkt werden kann (F i g. 4).
- 10. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der rücklaufende Trum des Senkrechtförderers (6) an seinem unteren Bereich (6a) in Richtung zum fördernden Trum eingeknickt verläuft.
- 11. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Senkrechtförderer exzentrisch zur Radmitte angeordnet ist.Die Erfindung betrifft eine Entladevorrichtung für Schiffe, Bunker, Lagerplätze oder dergleichen, mit einem Senkrechtförderer und einem an dessen unterem Ende angeordneten Schaufelrad, in das der Senkrechtförderer hineinragtDie DE-OS 19 61 717 beschreibt eine Verladeeinrichtung zum Verladen von Massengut mit einem Hochförderer, der von einem beweglichen, im wesentlichen vertikalen Arm getragen ist der seinerseits von einer He- beeinrichtung getragen ist Diese trägt eine Schütteinrichtung zum Ausschütten des Massengutes aus dem Hochförderer. Am unteren Ende des im wesentlichen vertikalen Arms ist ein um die Achse dieses Annes umlaufendes Element vorgesehen, das Schaufeln trägt, die im wesentlichen in der gleichen Höhe wie das untere Ende des Hochförderers angeordnet und so aufgebaut sind, daß sie während ihrer Drehung das Massengut zur Mitte fördern. Das umlaufende Element liegt horizontal. Der vertikale Arm trägt eine Einrichtung zum Antrieb des umlaufenden Elementes. Der vertikale Arm trägt im Bereich seines unteren Endes eine Ringplatte, die mit zwei Laufbahnen versehen ist Die eine Laufbahn nimmt die vertikalen Kräfte, die andere Laufbahn die horizontalen Kräfte eines oberhalb der Ringplatte gelagerten Kranzes auf, der über Rollen auf die Laufbahn abge stützt ist. An diesen Kranz greifen vier schräg nach unten verlaufende Arme an, die ihrerseits einen größe ren Kranz tragen. An diesem sind vier rinncnförmige Pflugscharen oder Schaufeln mit ihren oberen Ab- schnitten befestigt Die unteren Abschnitte der Pflugscharen oder Schaufeln sind durch einen weiteren, ko axial darunterliegenden Kranz miteinander verbunden, der einen geringeren Durchmesser als der darüberliegende Kranz besitzt. Die Pflugscharen bzw. ihre Kanten verlaufen im Bogen von dem oberen Kranz zu dem unteren Kranz. Der oberste Kranz, der auf der Ring platte gelagert ist, ist mit einer Innenverzahnung verschen, in die ein Antriebsritzel eines am vertikalen Arm befestigten Antriebes eingreift. Die umlaufenden Schaufeln sollen das auf dem Lagerplatz befindliche G ut zerteilen und es beim weiteren Umlauf zur Mitte des Schaufelrades schieben. Dort wird das Gut durch die Becher zweier Eimerketten aufgenommen, die in dem Tragwerk des Armes gelagert sind. Die beiden Eimerketten liegen in einer Ebene und werden durch im unteren Bereich des Hochförderers angeordnete Umlenkräder geführt. Die Eimerketten laufen gegenläufig, so daß sich die Eimer in ihrer untersten Lage jeweils zur Mitte des umlaufenden Elementes bewegen. Die Anordnungso zweier Eimerketten im Hochförderer ist aufwendig, und zwar nicht allein durch den Einbau und den Antrieb zweier Eimerketten, sondern auch hinsichtlich der Ausbildung des Traggerüstes des Hochförderers, das einen entsprechend großen Querschnitt besitzen muß. Damit wird auch die Lagerung des Traggerüstes des Hochförderers an dem diesen tragenden Bauteil aufwendig. Das die Schaufeln tragende umlaufende Element muß praktisch genau in der horizontalen Lage arbeiten, da bei einer geneigten Lage das verschobene Material nicht mehr in den Aufnahmebereich der umlaufenden Eimer gelangt. Das Aufnahmeelement kann wegen des verhältnismäßig großen Durchmessers des oberen Kranzes nicht das Material in den unteren Kantenräumen von Bunkern oder dergleichen erfassen.Die DE-AS 12 61 071 beschreibt eine Entladevorrichtung für Schiffe, Lagerplätze oder dergleichen mit einem das Material aufnehmenden achslosen Schaufelgerät, durch dessen hohlen Achsbereich das untere Um-
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2815480A DE2815480C2 (de) | 1978-04-10 | 1978-04-10 | Entladevorrichtung für Schiffe, Bunker, Lagerplätze o.dgl. |
| US06/027,817 US4261678A (en) | 1978-04-10 | 1979-04-06 | Unloading device for ships, bunkers, storage yards or the like |
| FR7908833A FR2422573B1 (fr) | 1978-04-10 | 1979-04-06 | Dispositif de dechargement de navires, soutes, entrepots ou analogues |
| NLAANVRAGE7902773,A NL185913C (nl) | 1978-04-10 | 1979-04-09 | Losinrichting voor stortgoed uit schepen, bunkers, opslagplaatsen of dergelijke. |
| CA325,139A CA1104515A (en) | 1978-04-10 | 1979-04-09 | Offloading installation for ships, bunkers, stockyards or the like |
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