DE281138C - - Google Patents

Info

Publication number
DE281138C
DE281138C DENDAT281138D DE281138DA DE281138C DE 281138 C DE281138 C DE 281138C DE NDAT281138 D DENDAT281138 D DE NDAT281138D DE 281138D A DE281138D A DE 281138DA DE 281138 C DE281138 C DE 281138C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
head
joint
plate
rails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT281138D
Other languages
English (en)
Publication of DE281138C publication Critical patent/DE281138C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/20Dismountable rail joints with gap-bridging
    • E01B11/28Dismountable rail joints with gap-bridging by parts of the joining members
    • E01B11/30Fishplates with integral tread parts lying in the cross-section of the rail head

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stoß-*· verbindung für Gleisschienen mit einer den Schienenkopf am Stoß ersetzenden Kopfsattel-, lasche und einer Fußkeilplätte, welche derart miteinander verspannt sind, daß die Übertragung der auf das eine Schienenende wirkenden Kräfte auf das andere ohne Mitwirkung der üblichen Verbindung durch die in länglichen Schraubenlöchern sitzenden Schraubenbolzen,
ίο also ähnlich wie beim durchlaufenden Strang' erfolgt.
Es sind zwar Stoßverbindungen bekannt geworden, bei welchen eine den Schienenkopf ersetzende Kopfsattellasche und eine Fußkeilplatte verwendet ist; diese Keilplatte spannt aber die Schienenenden nicht wie beim Erfindungsgegenstand ein, sondern sie unterstützt sie nur, so daß die Schiene der Belastung so weit folgen kann, bis das Schienenende sich
so im Innern der Kopflasche spannt oder die im normalen Zustande in der Mitte der länglichen Löcher sitzenden Schraubenbolzen an der der Fahrrichtung entgegengesetzten Lochwand angelangt sind. Dadurch wird aber die ungleichmäßige Durchbiegung der gestoßenen Teile mit deren sonstigen ungünstigen Folgen hervorgerufen. Ähnlich liegt es bei solchen bekannten Stoßverbindungen, die sich neben einer Fußkeilplatte der gewöhnlichen Doppellaschen bedienen, da auch hier die Verbindung vor allem auf die Schraubenbolzen angewiesen ist. ..."■
Die. Zeichnung stellt eine Ausführungsform
- der Erfindung dar.
Fig. ι zeigt den Querschnitt A-B der Fig. 3, Fig. 2 den Querschnitt C-D der Fig. 3, Fig. 3 40
45
die Seitenansicht und Fig. 4 den Grundriß der Stoßverbindung. Fig. 5 zeigt die keilförmige Auflagerplatte in isometrischer Ansicht.
An den Enden der zu stoßenden Schienen 1 und 2 sind an den Stellen 18.und 19 (Fig. 4) die Köpfe ganz und an den Stellen 4 und 5 nur die über den Steg hervorspringenden Teile der Köpfe beseitigt. Diese Aussparungen werden durch die Kopfsattellasche 31 ersetzt, in deren gabelförmig gestalteten Enden die Zungen 4 und 5 der Schienen in Stärke des Schienensteges eingreifen. Die Stöße 6 zwischen Lasche und Kopfflanschen verlaufen an den tiefer liegenden Stellen des Profils rechtwinklig, in der Hauptsache aber schiefwinklig zur Längsachse der Schienen. Der mittlere Teil der Kopflasche ersetzt die Kopfflansche und überdeckt den Stoß 7 zwischen den Schienen 1 und 2. Nach unten greift die Kopflasche zwischen die Schwellen hinab und dient hier der keilförmigen Fußplatte 8 .als Lager. Diese Platte besteht aus dem eigentlichen Keil 8, dem Kopf 9 und dem zu einem Bolzen ausgebildeten und mit Gewinde versehenen · Ende 10, auf welchem die Mutter 16 auf einer Unterlagsplatte 11 sitzt. ' '
Beim Befahren des Schienenstoßes kommt : das Rad des Fahrzeuges von der Schiene 1 ohne Berührung des rechtwinkligen Teiles des Stoßes 6, da dieser infolge der in bekannter Weise angeordneten oberen Abrundung (Fig. 3) tiefer liegt als die Radbahn, unter gleich- ■ zeitiger Belastung von Schiene 1 und Lasche 3 über den Stoß 6 hinweg, ohne einen Erschütterangen verursachenden Widerstand zu finden. Die Stoßfuge 12 wird ebenfalls ohne Erschütte-
60
rung überwunden, da die Radbahn sowohl den Steg der Schiene als auch die Laschenteile umfaßt, und weil das Ende ΐ8λ der Schiene mittels der Keilplatte 8 in der lasche 3 eingespannt ist, wodurch bezweckt wird, daß die Durchbiegung der zu stoßenden Teile gleichzeitig erfolgt und dadurch die Bildung von hervorstehenden Zähnen verhütet wird. Mit dem Hauptstoß 7 kommt das.Rad nicht in Berührung, und das Überfahren der Stöße 13 und 6 zwischen der Kopf lasche und der Schiene 2 erfolgt in derselben Art wie auf der gegenüberliegenden Seite. Eine etwaige Lockerung der Fußkeilplattc 8 wird durch das Anziehen der Schraube 16 behoben. Zur größeren Sicherheit gegen seitliches Ausweichen der Lasche sind die sonst üblichen Verbindungen durch Schrauben 14 angewendet, und die Schienen sind mittels Verschraubung 15 auf den Schwellen 17 nach bekannter Art durch Klemmplatten befestigt. Die Wärmewirkung wird in gewöhnlicher Weise durch die nötige Weite der Stoßfugen und die länglichen Schraubenlöcher überwunden. · ,-'·'■
Durch die Vereinigung der Kopfsattellasche mit der festspannenden Fußkeilplatte ist dem das Gleis befahrenden Fahrzeug ein ununterbrochener, möglichst gleichmäßiger Weg geschaffen, wodurch Erschütterungen des Fahrzeuges vermieden werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stoßverbindung für Gleisschienen mit einer den Schienenkopf im Stoß ersetzenden Kopfsattellasche und einer Fußkeilplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenenden (18 und 19) in der Kopflasche (3). durch die Keilplatte (8) fest verspannt werden. '. . .. '..' ' ': '''.· ' ■.'/■'■■■'■■ .^ ,■ .'.:,.-:■·■ ■■'■ ■ ',
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. '
DENDAT281138D Active DE281138C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE281138C true DE281138C (de)

Family

ID=536903

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT281138D Active DE281138C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE281138C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0295685B1 (de) Vorrichtung zur Befestigung von Eisenbahn-Schienen auf fester Fahrbahn
DE2717394B2 (de) Höhen- und stufenlos seitenverstellbare federnde Schienenbefestigung
EP0377765B1 (de) Für zwei Spurweiten einsetzbare Gleisschwelle aus Beton
EP0987368A1 (de) Vorrichtung zum Befestigen von Radlenkern
DE281138C (de)
EP0298904B1 (de) Lagesicherung für Stahlschwellen
EP0962592A1 (de) Riegelbare Schienenbefestigung
DE68917889T2 (de) Befestigung für Schienen.
EP0192268B1 (de) Vorrichtung zur Befestigung von Schienen einer Eisenbahn auf Stahlschwellen
DE2546147C3 (de) Schienengleicher Bahnübergang mit einer ausschließlich zwischen den Schienen eingespannten Fahrbahnplatte
DE1549244A1 (de) Wiegevorrichtung
DE3420712C2 (de) Isolierstoß
DE2730647B2 (de) Unterstützung für eine Fahrschiene
EP0016869A1 (de) Fahrbahnplatte
DE4414504C1 (de) Schwellenverbindungsplatte, insbesondere für Weichenschwellen
DE534823C (de) Schienenstossverbindung mit keilfoermigen Spannkoerpern und in den Schienensteg eingesetzten, unmittelbar am Stoss anspannbaren Passstuecken
DE8505011U1 (de) Vorrichtung zur Befestigung von Schienen einer Eisenbahn auf Stahlschwellen
DE625345C (de) Eisenbahnschienenstossverbindung
DE4220109C2 (de) Halterung für Anbauteile an Schwellen
DE565257C (de) Schienenverbindung unter Verwendung von Flachlaschen und einem Ausgleichduebel
DE654084C (de) Schienenstossverbindung, insbesondere fuer sich schraeg ueberlappende Schienenenden
DE45206C (de) Stofsverbindung für Eisenbahnschienen
EP0759106B1 (de) Schienenbefestigung
DE228880C (de)
DE663107C (de) Einrichtung zur Verhinderung der durch den Schienenstoss hervorgerufenen Stoesse unter Zuhilfenahme einer Bruecke