DE280852C - - Google Patents

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DE280852C
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DE
Germany
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cylinder
water
mouthpiece
butter
molding machine
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J21/00Machines for forming slabs of butter, or the like
    • A01J21/02Machines for forming slabs of butter, or the like with extruding arrangements and cutting devices, with or without packing devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Confectionery (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 280852 KLASSE 45 g. GRUPPE
EMIL BRESLAUER in BERLIN-TEMPELHOF.
versehen ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1913 ab.
Im Hotel- und Restaurationsbetrieb werden portionsweise abgeteilte Zierstücke von Butter in bestimmten Zeiträumen in unverhältnismäßig großer Menge gebraucht, und gerade zu einer Zeit, wo das ganze Personal durch andere Obliegenheiten besonders stark in Anspruch genommen ist. Man war deshalb gezwungen, die Zierstücke stundenlang vorher in großen Mengen herzustellen und diese, besonders im
ίο Sommer, vor dem Weichwerden und vor dem Verderben zu schützen. Dieses erschwerte natürlich den ordnungsmäßigen Betrieb, abgesehen davon, daß Raum, Behälter, Kühlvorrichtungen usw. gebraucht wurden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Herstellung von solchen Zierstücken in solchen abgemessenen Mengen, als gerade der augenblickliche Bedarf erfordert, mit anderen Worten, die Zierstücke werden erst kurz vor dem Verbrauch hergestellt, und zwar in beliebig großen Mengen, ohne daß das Personal hierdurch seinem anderen Dienst in nennenswertem Maße entzogen wird. Zu diesem Zwecke wird bei den an sich bekannten Butterformmaschinen mit einer senkrechten Zylinderpresse, bei denen am Zylinder der Presse eine zum Befestigen der Presse an einem festen Widerlager dienende Klammer o. dgl. vorgesehen ist, diese Klammer o. dgl. so angeordnet, daß die Presse so tief in einen Wasserbehälter eingehängt werden kann, daß das Mundstück und der größte Teil des Zylinders in Wasser taucht. Durch die Verbindung einer Butterformmaschine mit einem Wasserbehälter in der vorstehenden Weise dient das Wasser, in welches die Zierstücke gelangen, gleichzeitig dazu, um den größten Teil des Zylinderinhaltes auf derjenigen Temperatur gleichmäßig zu erhalten, bei welcher die Formung am besten erzielt wird, und bei welcher die Butter noch gerade streichfähig ist.
Wenn z. B. während der Frühstückszeit in einem Hotel Kaffee serviert wird, dann hat der Kellner weiter nichts zu tun, als die Kurbel so oft zu drehen, als er Zierstücke servieren soll, während man früher aus dem Vorratsbehälter die Zierstücke herausschöpfen mußte.
Es ist bereits bekannt, die Zierstücke aus dem Mundstück in Wasser gelangen zu lassen; neu ist jedoch eine solche Verbindung des Wasserbehälters mit der Butterformmaschine, daß das Wasser gleichzeitig den noch ungeformten Inhalt des Zylinders der Maschine auf derselben Temperatur erhält, auf welcher die geformten Stücke bleiben sollen, weil eben dasselbe Wasser auch zur Kühlung des Zylinders benutzt wird.
Es ist ohne weiteres verständlich, daß die Butter sich im zusammengepreßten Zustande in dem geschlossenen Preßzylinder länger frisch halten wird als die auf Vorrat hergestellten Zierstücke, selbst wenn sie in einem mit Wasser gefüllten Behälter aufbewahrt werden. Die Zierstücke treten erst in dem Augenblick nach außen, in welchem sie für den Konsum bestimmt sind.

Claims (1)

  1. Eine Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. ι und 2 in zwei zueinander senkrechten Schnitten dargestellt.
    Die eigentliche Butterformmaschine besteht in bekannter Weise aus dem senkrechten Zylinder α mit einer Befestigungsklammer m und dem Preßkolben b, dessen Stange als Schraubenspindel c ausgebildet ist. Die Vor- und Rückwärtsbewegung des Kolbens erfolgt durch Handkurbel d, Zahnräder e, f, von denen das Rad f gleichzeitig als Mutter auf der Spindel c gleitet. Der Antrieb sitzt auf dem Deckel g des Zylinders a. Der Bügel h dient als Träger für das Getriebe und als Handgriff zum Abnehmen des Deckels. Am unteren Ende des Zylinders a, der durch Boden i abgeschlossen ist, sitzt das Mundstück k.
    Gemäß der Erfindung ist die, wie bekannt, am Zylindermantel vorgesehene Befestigungsklammer m oder eine andere Befestigungsvorrichtung so angeordnet, daß die Butterformmaschine so weit in den Wasserbehälter I eingehängt werden kann, daß nicht nur das Mundstück k, sondern auch der größte Teil des Zylinderinhaltes unter Wasser steht.
    Paten τ-An Spruch:
    Butterformmaschine, deren senkrechter Preßzylinder mit einer Befestigungsklammer versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsklammer ο. dgl. so am Zylinder angeordnet ist, daß die Formmaschine in einen Wasserbehälter so tief eingehängt werden kann, daß das Mundstück und der größte Teil des Zylinderinhaltes in Wasser tauchen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE280852C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2702942A (en) * 1952-08-28 1955-03-01 Michaelis Karl Butter dispenser

Cited By (1)

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