DE280573C - - Google Patents

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DE280573C
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sleeve
nail
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screw
hexagon
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B15/00Nails; Staples

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 280573 KLASSE 47a. GRUPPE
In einer Hülse geführter Nagel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. August 1913 ab.
Die Erfindung betrifft einen in einer Hülse
geführten Nagel, wie er zum Befestigen von Gegenständen verschiedener Art, beispielsweise von Gerüsthaken, Wandhaken, Lagerkonsolen
u. dgl. verwendet wird. Die Erfindung besteht darin, daß mit der den Nagel führenden Hülse eine Schraubhülse in Verbindung gebracht ist, mittels welcher die Hülse verspannt und an-
'. dererseits der Nagel aus der Wand herausgezogen werden kann.
Die Vorrichtung eignet sich sowohl für wagerecht, als auch für schräg in die Wand einzuschlagende Nägel. . ■ .
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. ι und 2 zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform einer Vorrichtung nach Maßgabe der Erfindung besteht aus der mit Muttergewinde versehenen Hülse 1, in welchem die mit Außengewinde 3 versehene Hülse 2 eingeschraubt ist. Diese bildet die eigentliche Führungshülse für den in die Wand einzuschlagenden Nagel 7 und ist an dem an der äußeren Schraubhülse 1 herausragenden Ende mit einem Ansatz 4 versehen und im abgesetzten Teil 5 als Sechskant ausgebildet, welcher zum Aufstecken eines Schraubenschlüssels dient.
Der in die Wand eingeschlagene Nagel 7 legt sich mit seinem Kopf 8 gegen den Sechskant 5 des herausschraubbaren Hülsenteiles 2, sobald es gelingt, den Nagel 7 in seiner ganzen verfügbaren Länge in die Wand einzuschlagen. Stößt jedoch der Nagel beim Einschlagen auf ein Hindernis, so daß er nur mit einem Teil seiner Länge in die Wand eindringt, so bildet sich einerseits zwischen dem Nagelkopf 8 und dem Sechskant 5 der Schraubenhülse 2, andererseits zwischen Wandfläche und Stirnende der Hülse ι ein Spielraum. Diese Verbindung zwischen Nagel und Wand ist aber sehr lose, kann leicht gelockert werden und mindert die Tragfähigkeit herab.
Um diesen Nachteil auszuschließen, wird, wie aus dem punktiert dargestellten Teil der Fig. ι ersichtlich, die Schraubhülse 2 aus der feststehenden Hülse 1 so weit herausgeschraubt, daß sich der Sechskant 5 gegen den Nagelkopf 8 anlegt, was beim weiteren Verspannen der Hülse die Wirkung hat, daß das andere Ende der Hülse 1, welches als Wandplatte ausgebildet sein kann, sich ebenfalls fest gegen die Wandplatte drückt. Hierdurch wird eine Stützung des Nagels bewirkt, seine Tragfähigkeit wesentlich erhöht und die Möglichkeit des Lockerns so gut wie ausgeschlossen.
Soll der Nagel 7 aus der Wand gezogen werden, so wird die Schraubhülse 2 so weit aus der Hülse 1 herausgedreht, daß der Nagel 7 unter der Einwirkung des sich aus der Hülse 1 6p herausbewegenden und den Nagelkopf 8 zwangläufig mitnehmenden Schraubhülse 2 aus seiner Befestigungsstelle gradlinig herausgezogen wird. Da sich bei diesem Vorgange das als Wandplatte ausgebildete Stirnende der Hülse 1 dichtschließend gegen die Wandfläche anlegt, so wird eine Verletzung derselben etwa durch Mitnehmen von Putz u. dgl. vollständig ausgeschlossen.
Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbei-
spiel ist dahin abgeändert, daß die Schraubhülse io auf die sich gegen die Wandfläche mit dem Bund g1 anlegende Hülse 9 aufgeschraubt wird und letztere die eigentliche Führung des einzuschlagenden Nagels 7 bildet. Auch hier ist die Schraubhülse 10 mit einem Sechskant 11 zum Aufstecken eines Schlüssels versehen. Beim Herausschrauben der Schraubhülse 10 ergibt sich die bereits oben erläuterte Wirkung, und der am Kopf gefaßte Nagel 7 wird kraftschlüssig mitgenommen und aus der Wand gelöst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In einer Hülse geführter Nagel, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Hülse eine Schraubhülse in Verbindung gebracht ist, mittels welcher die Hülse verspannt und anderseits der Nagel herausgezogen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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