DE280494C - - Google Patents

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DE280494C
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wagons
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0347Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers
    • B65G2814/0356Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted
    • B65G2814/0359Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers
    • B65G2814/0379Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers using a tipping platform without ring-like structure
    • B65G2814/0385Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers using a tipping platform without ring-like structure the platform tipping around a single axis
    • B65G2814/0391Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers using a tipping platform without ring-like structure the platform tipping around a single axis the axis being moved parallel with itself

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher übliche Entladung von Eisenbahngüterwagen normaler Bauart durch Einzelkipper ist infolge der hierbei erforderlich werdenden umständlichen Rangierarbeit äußerst zeitraubend. Bei einer Verwendung von Entladewagen entfällt zwar die Rangierarbeit, auch läßt sich bei diesen Wagen einer bekannten Anordnung zufolge eine gleichzeitige Entladung durch Kuppeln der Entladeldappen miteinander erzielen. Da für diese Entladeweise indessen die Verwendung von Selbstentladern Bedingung ist, so kann sie nur in Sonderfällen in Betracht kommen, während ihre allgemeine Einführung wegen der großen Kostspieligkeit von Selbstentladern gegenüber Güterwagen normaler Bauart unwirtschaftlich sein würde.
Die vorliegende Erfindung bezweckt demgegenüber die Schaffung einer Entladeanlage für Güterwagen normaler Bauart, welche eine gleichzeitige Entladung eines ganzen Zuges oder eines Zugteiles ermöglicht. Die Anlage besteht zu diesem Zweck aus einer Folge von kippbaren Plattformen, welche in bekannter Weise auf einem wiegenförmigen Untergestell gelagert oder um eine ortsfeste Achse drehbar sind. Gemäß der Erfindung sind diese Plattformen zu einer in der Ruhestellung eine einheitliche Fahrbahn bildenden Bühne zusammengesetzt und durch Zug- oder Druckorgane miteinander gekuppelt, so daß sie bei Zug oder Druck an diesen gemeinsam gekippt werden. Eine derartige Anlage ist äußerst raumsparend, da sie nicht mehr Bodenfläche erfordert als'im wesentlichen ein einfaches Rangiergleis; sie kann daher an Entladeplätzen jeder Art zur schnellen Entladung von in normalen Güterwagen verfrachteten Massengütern Verwendung finden. Ein weiterer Vorteil besteht in ihrer großen mechanischen Einfachheit und einer Leistungsfähigkeit, welche diejenige einer gleichen Anzahl der bisher üblichen Kipper mit Rücksicht auf den fast völligen Fortfall von Rangierarbeit erheblich übersteigt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine derartige Anlage in Fig. 1 und 2 bzw. 3 und 4 durch zwei Ausführungsbeispiele je in Seitenansicht in Aufnahme- und Kippstellung und in Vorderansicht.
Die Anlage besteht danach (Fig. 1 und 2) aus einer Folge von Plattformen b, welche über einer entsprechenden Anzahl von Bunkern (Fig. 3) oder Rutschen (Fig. 4) o. dgl. errichtet sind und auf einem wiegenförmigen Untergestell e ruhen; die einzelnen Wiegen sind miteinander durch Zugstangenpaare c verbunden, die in geeigneter Hebelarmlänge in oder außerhalb der Längsmittelebene der Wiegen angelenkt sind. Anstatt der Stangen können auch Zug- oder Druckorgäne anderer Art, wie Drahtseile o. dgl., vorgesehen sein. Die Plattformen bilden in der ausgezogen dargestellten Ruhestellung eine einheitliche Fahrbahn und sind zweckmäßig mit Riegeln ausgerüstet, welche sie in dieser Stellung stafr miteinander vereinen. Außerdem ist jede der Plattformen noch mit — nicht dargestellten — Greifern beliebiger üblicher Art zum Halten der Wagen während des Kippens versehen; die Greifer und die Riegel stehen zweckmäßig in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander derart, daß beim Intätigkeittreten der einen Glieder die anderen zwangläufig in die Außergebrauchsstellung übergeführt werden.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der zuvor beschriebenen hauptsächlich dadurch, daß die Plattformen nicht auf Wiegen, sondern mittels ortsfester Drehachsen d gelagert sind.
Die Betriebsweise der Anlage ist danach folgende : Die zu entleerenden Wagen werden durch Lokomotivkraft oder ein anderes geeignetes Antriebsmittel auf die Plattformen gefahren, welche hierbei miteinander verriegelt sind; nachdem die einzelnen Wagen mittels der Greifer festgestellt sind, werden die Plattformen entriegelt und durch Zug oder Druck an den Kuppelstangen c in die Kippstellung gebracht, wobei das zu entleerende Gut in die unterhalb befindlichen Bunker oder unmittelbar in Fuhrwerke, Schiffe o. dgl. geleitet wird; hierauf werden die Plattformen wieder miteinander verriegelt, die Wagen entriegelt und rückwärts oder vorwärts von den Plattformen geschoben.
Eine Anlage dieser Art ist selbstverständlich auch zur Massenentleerung von Feklbahnwagen, Grubenwagen u. dgl. geeignet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Entladeeinrichtung für Wagen, insbesondere für Eisenbahngüterwagen, gekennzeichnet durch eine Folge von in der Ruhestellung eine einheitliche Fahrbahn bildenden kippbaren Plattformen, welche durch Zugoder Druckorgane miteinander gekuppelt sind, so daß sie bei Zug oder Druck an diesen gemeinsam gekippt werden.
    H ici'zu ι Blatt Zeichnungen.
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