DE2804384C3 - Vorrichtung zum Abtrennen des Randstreifens einer nach einem vorgegebenen Umrifl innerhalb eines größeren Glasscheibenrohlings eingeritzten Glasscheibe - Google Patents
Vorrichtung zum Abtrennen des Randstreifens einer nach einem vorgegebenen Umrifl innerhalb eines größeren Glasscheibenrohlings eingeritzten GlasscheibeInfo
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Description
gekennzeichnet, daß der Bandförderer zwei mit Abstand voneinander angeordnete Transportbänder
(13) umfaßt, deren Breite so bemessen ist, daß sie die Bereiche überdecken, in denen die Druckwerkzeuge
angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwerkzeuge (22, 23;
27, 28; 38, 40, 41) quer zur Transportrichtung verstellbar angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zurr. Abtrennen
des Randstreifens einer nach einem vorgegebenen Umriß innerhalb eines Glasscheibenrohlings eingeritzten
Glasscheibe, mit einem Horizontalförderer, oberhalb dessen in einer ersten Station Schneidwerkzeuge
zum Anbringen von den Randstreifen durchquerenden Hilfsschnitten, und in nachfolgenden Stationen auf den
P.ar.dstreifer! im Bereich der Hilfsschnitte Biegemomente
ausübende Druckwerkzeuge oberhalb und unterhalb der Glasscheibe angeordnet sind.
Es sind Vorrichtungen zum Abtrennen des Randstreifens einer nach einem vorgegebenen Modell innerhalb
eines Glasscheibenrohlings eingeritzten Glasscheibe in verschiedenen Ausführungen bekannt. In vielen Fällen
wird dabei die mit der Umrißlinie versehene Glasscheibe unterhalb der Umrißlinie unterstützt, und die
Druckwerkzeuge werden innerhalb und außerhalb der Umrißlinie zur Einwirkung gebracht. Auf diese Weise
werden die Biegemomente um die Umrißlinie herum auf die Glasscheibe ausgeübt. Eine derartige Vorrichtung,
die ebenfalls voraussetzt, daß der Randstreifen Hilfsschnitte aufweist, ist z.B. in der GB-PS 10 12 343
beschrieben.
Aus der US-PS 35 20 457 ist es bekannt im Randstreifen außerhalb der Eckenbereiche der Glasscheibe
Hilfsschnitte anzubringen In diesem Fall werden nach dem Anbringen der Umrißlinie auf den
Randbereich Biegemomente derart aufgebracht, daß der Randbereich unterhalb der später anzubringenden
Hilfsschnitte unterstützt, und beiderseits der Mündungsstelle der späteren Hilfsschnitte in die Umrißlinie
unmittelbar auf die Umrißlinie Druckelemente abgesenkt
werden. Hierdurch wird die Umrißlinie geöffnet. Sodann werden auf dem unter Biegespannungen
stehenden Randstreifen die Hilfsschnitte angebracht. Durch die vorhandenen Biegemomente und den Druck
der Schneidrädchen werden die Hilfsschnitte geöffnet und die einzelnen Abschnitte des Randstreifens
auseinandergedrückt.
Es sind auch bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen die mit der Umrißlinie versehene Glasscheibe auf
einem Horizontalförderer verschiedene Stationen durchläuft, wobei in der ersten Station Schneidwerkzeuge
zum Anbringen der Hilfsschnitte. und in nachfolgenden Stationen auf den Randstreifen im Bereich der
Hilfsschnitte Biegemomente ausübende Druckwerkzeuge oberhalb und unterhalb der Glasscheibe angeordnet
sind (Uo-PS 35 32 259).
Die Qualität der mit den bekannten Vorrichtungen erreichten Schnittkanten ist oft nicht befriedigend,
Insbesondere Weisen die Schnittkanten dabei häufig
Vorstehende Grate und/oder Ausmuschelurtgen auf. Wenn man Wert auf fehlerfreie Schnittkanten legt, ist
ein Teil der mit den bekannten Vofffichtungen
ausgebrochenen Formsche'iben nicht brauchbar, oder
muß nachträglich einer besonders intensiven Kantenbearbeitung
unterworfen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die sich in eine automatische Fertigungslinie für Autoscheiben einfügen läßt, und die eine besonders
saubere Schnittkante ergibt
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß vier Schneidwerkzeuge zum Anbringen von vier
Hilfsschnitten so angeordnet und verfahrbar sind, daß die vier Hilfsschnitte in den Eckbereichen der
Glasscheibe angebracht werden derart, daß die in Transportrichtung der Glasscheibe gesehen hinteren
Hilfsschnitte im wesentlichen quer zur Transportrichtung, und die in Transportrichtung der Glasscheibe
gesehen vorderen Hilfsschnitte -;m wesentlichen in der
Transportrichtung verlaufen, daß in einer ersten Brechstation auf die hinteren Hilfsschnitte einwirkende
Druckwerkzeuge oberhalb und unterhalb des abzutrennenden Randstreifens, und daß in einer zweiten
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Druckwerkzeuge ebenfalls oberhalb und unterhalb des abzutrennenden Randstreifens angeordnet sind, wobei
die oberen Druckwerkzeuge jeweils beiderseits der Hilfsschnitte angreifen.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird ein dynamischer Brechvorgang erreicht, bei dem das
Abbrechen des Randstreifens nicht abrupt erfolgt, sondern bei dem der Bruch außerhalb der eigentlichen
Umrißlinie eingeleitet wird und entlang der Umrißlinie weiterläuft Ein solche·· dynamischer Brechvorgang
entspricht in besonderer Weise den Eigenschaften des Glases und führt zu einer besonders guten Schnittkante.
Eine solche Vorrichtung läßt sich mit besonderem Vorteil in eine automatische Fertigungslinie einfügen,
wenn in Weiterbildung der Erfindung die auf die hinteren, quer zur Transportrichtung angebrachten
Hilfsschnitte zur Einwirkung kommenden Druckwerkzeuge in der ersten Brechstation jeweils zwei auf der
Oberseite d.s Randbereiches ablaufende Rollen umfas- -to
sen. Auf diese Weise erfolgt der Öffnungsvorgang der Umrißlinie im rückwärtigen Teil der Glasscheibe
während des Transportvorganges der Glasscheibe von der vorausgehenden in die nächstfolgende Bearbeitungsstation.
Weitere Merkmale und vorteilhake Ausgestaltungen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels der neuen Vorrichtung anhand der Zeichnungen. Von den Zeichnungen so
zeigt
F i g. 1 die Geramtdarbtellung der Vorrichtung in
einer Seitenansicht;
F i g. 2 eine Aufsicht auf die in F1 g. 1 dargestellte
Vorrichtung mit schematischer Darstellung des Verlaufs
der Bruchlinien;
Fig. 3 eine Seitenansicht in einer Ausschnittdarstellung
der Station B, in Richtung des Pfeiles III;
F i g. 4 eine Aufsicht auf die Station Cin vereinfachter
Darstellung, und
F i g. 5 eine teilweise Schnittdarstellung der Station C
(F ί g. I)In Richtung der Pfeile V-V.
Wie aus den Fig, 1 und 2 ersichtlich ist, umfaßt die
Brechvorrichtung im wesentlichen eine Station A, in der nach Ausrichtung des mit der Umrißlinie 2 versehenen
Glasscheibenrohlings 1 vier Hilfsschnittlinien 3,4,5 und
6 quer über den Randstreifen in den Eckbereichen angebracht werden, Dieser Station A schließt sich die
Station B an, in der während des Durchlaufs des Glasscheibenrohlings die beiden Hilfsschntttlinien 3 und
4 geöffnet werden. In der sich anschließenden Station C werden die Hilfsschnittlinien 5 und 6 geöffnet und der
Ausbrech vorgang zu Ende geführt
In Transportrichtung gesehen vor der Brechvorrichtung befindet sich ein üblicher Horizontalförderer 12,
mit dem die Glasscheibenrohlinge 1, von der Schneidmaschine kommend, mit der die Umrißlinie 2 auf die
Glasoberfläche eingeritzt wurde, auf die Brechvorrichtung übergeben werden. Die Brechvorrichtung umfaßt
zwei endlose Transportbänder 13, die über die Grundplatte 14 gleiten und je von den beiden Walzen 15
und 16 umgelenkt werden, von denen eine von einer nicht dargestellten Antriebsmaschine angetrieben wird.
Sobald der Glasscheibenrohling 1 innerhalb der Station A den Endschalter 17 betätigt, bleiben die
Transportbänder 13 stehen. Mit Hilfe einer üblichen, in der Zeichnung nicht dargestellten Positioniervorrichtung
wird der Glasscheibenrohling " ausgerichtet, daß er die gewünschte Position im Himück auf die vier
Schneidwerkzeuge 18 einnimmt Die Schneidwerkzeuge 18 sind an dem Rahmen 20 angeordnet Nach dem
Ausrichten des Glasscheibenrohlings 1 werden aie auf die Glasscheibe 1 abgesenkt und bringen dort die vier
Hilfsschnittlinien 3, 4, 5 und 6 gleichzeitig an. Die Schneidwerkzeuge 18 für die Hilfsschnitte 3 und 4 sind
so angeordnet und geführt, daß sie die Hilfsschnitte 3 und 4 zwischen der Umrißlinie 2 unr! den seitlichen
Kanten des Glasscheibenrohlings in einer Richtung etwa quer zur Transportrichtung anbringen. Die
Hilfsschnittlinien 3 und 4 münden in die Umrißlinie 2 im Bereich der abgerundeten Ecken. Die Schneidwerkzeuge
zum Anbringen der Hilfsschnitte 5 und 6 sind so ausgerichtet und geführt, daß sie die Hilfsschnitte 5 und
6 zwischen der Umrißlinie 2 und der vorderen Kante des Glasscheibenrohlings 1 im wesentlichen in der Transportrichtung
anbringen.
Die derart für den Brechvorgang vorbereitete Glasscheibe wird nun mit dem Bandförderer 13
we'.ertransportiert und durchläuft die erste Brechstation B, die in F i g. 3 in einer vergrößerten Ausschnittzeichnung
dargestellt ist In dieser Stat'on werden ausschließlich auf den Randstreifen im Bereich der
beiden Hilfsschnittlinien 3 und 4 Biegemumente aufgebracht, wodurch diese Schnittlinien und der
zwischen diesen Schnittlinien liegende Teil der Umrißlinie geöffnet wird. Dadurch löst sich der Randstreifenabschnitt
8 vollständig von der Glasscheibe und bleibt infolge einer gewissen Bremswirkung der hinteren Rolle
23 gegenüber dem übrigen Teil der Glasscheibe etwas zurück, infolge dieses sich bildenden Abstandes werden
mögliche Verletzungen der Schnittkante, die beim Weitertransport durch den gegenseitigen Kontakt der
Bruchkanten entstehen können, vermieden Durch die Biegemomente wird außerdem die Umrißlinie 2 in
Richtung auf die Hilfsschnitte 5 und 6 bereits in einer gewissen Länge geöffnet
Die Druckwerk .euge zum Aufbringen der Biegemomente im Bereich der Hilfsschnitte 3 und 4 umfassen die
beiden oberhalb des Förderers an dem Rahmen 24 in senkrechter Richtung federnd gelagert^ Druckrollen
23, die mit elastischen Gummiringen überzogen sind. Die Druckrollen 23 drücken über Druckfedern 25 von
oben auf die GIaä3cheibe. Zwischen den beiden
Druckrollen ist unterhalb des Förderbandes 13 auf der Grundplatte 14 ein Stützprofil, beispielsweise in Form
eines Rundstabes 21. angeordnet. Der Rundstab 21 hebt
an dieser Stelle das Transportband 13 um ein geringes MaB an. Die Breite der Druckrollen 23 ist nicht kritisch.
Zweckmäßigerweise beträgt ihre Breite nur einen Bruchteil der Breite des Randstreifens, und die
Druckrollen sind so angeordnet daß sie etwa in der Mitte der seitlichen Randstreifenteile ablaufen.
Die Glasscheibe läuft, nachdem der Raridslfeifenteil 8
abgebrochen ist, in die Brechstation C. Sobald sie den Endschalter 26 betätigt, wird der Antriebsmotor des
Förderers 13 ausgeschaltet und die Glasscheibe bleibt in dieser Lage liegen. Nunmehr werden auf den vorderen
Randstreifen im Bereich der Hilfsschnitte 5 und 6 um diese Hilfsschnitte herum ßiegemomente aufgebracht,
wodurch die drei Randstreifenteile 9, 10 und 11 abgebrochen werden.
Der Aufbau und die Wirkungsweise dieser Brechstation sind insbesondere aus F i g. 5 ersichtlich. Unter den
Förderbändern 13 befinden sich Stützrollen 27. 28. die mittels Spindeln 30 und Handrädern 32 in der Höhe
einstellbar sind. Die Spindeln 30 sind in einem Holm 31 des Rahmens gelagert Die Rollen 27 und 28 heben die
Förderbänder 13 unter den Hilfsschnitten 5 und 6 etwas an. Die Rolle 29 unterstützt die Glasscheibe 7 in der
Mitte. Oberhalb der Glasscheibe sind an dem Rahmen 54 vier Preßluftzylinder 34, 35, 36 und 37 angeordnet.
Diese Preßluftzylinder tragen an ihren Kolbenslangen Schuhe 38,39,40,41, die auf den vorderen Randstreifen
drücken, wenn die Preßluftzylinder mit Preßluft beaufschlagt werden. Die Angriffspunkte der Schuhe 38
bis 41 liegen im Abstand von einigen Zentimetern symmetrisch auf beiden Seiten der Stützrolle 27 bzw. 28.
Die Schuhe 38 und 39 und die Gegendruckrolle 27 bewirken, daß das durch diese Einheit aufgebrachte
Biegemoment den Hilfsschnitt 5 und den sich anschließenden Teil der Umrißlinie öffnet, so daß der
Randstreifenteil 11 sich von der Scheibe 7 löst Analoges
gilt für den Randstreifenteil 9, der durch die Wirkung der Schuhe 40 und 41 und der Gegendruckrolle 28 von
der Glasscheibe 7 gelöst wird. Ferner bauen die Schuhe 39 und 40 und die Gegendruckrollen 27, 28 in dem
Randstreifen 10 ein Biegemoment auf, welches bewirkt, daß sich die Schnittlinie zwischen dem Randstreifen 10
und der Glasscheibe 7 öffnet, und dieser Randstreifenteil
ebenfalls abbricht. Die in der Mitte angeordnete Stützrolle 29 kann dabei ebenfalls etwns erhöht
angeordnet sein, so daß sie gleichzeitig den Randstreifen 10 in der Mitte etwas anhebt und dadurch ein
zusätzliches Biegemoment ausübt.
Die unteren Rollen 27 bis 29 können ggf. auch von Preßluftzylindern bei jedem Bruch um ein vorgewähltes
Maß angehoben werden. Nach erfolgtem Abbrechen der Randstreifenteile 8 bis 11 werden diese sowie die
ausgebrochene Glasscheibe 7 über den Scherbenbehälter 42 (Fig. 1 und 2) auf die Transporteinrichtung 43
gefördert. Diese kann wieder ein Rollenförderer entsprechend dem Förderer 12 vor der Brechvorrichtungsein.
Der Abstand bzw. freie Raum zwischen den zwei Fördereinrichtungen 13 und 43 ermöglicht es, die vier
abgetrennten Randstreifenteile 8 bis 11 zu entfernen. Diese fallen während der Obergabe der Glasscheibe 7
von dem einen auf den anderen Förderer zwischen den zwei Fördereinrichtungen in den unter diesem angeordneten
Scherbenbehälter 47, so daß die abgebrochenen Randstreifen fortlaufend entfernt werden, ohne daß sie
die Bruchkanten der ausgebrochenen Glasscheibe 7 beschädigen.
Die von oben auf die Glasscheibe einwirkenden Druckrollen 23 und die Druckzylinder 34 bis 37, sowie
die dazugehörigen Stützglieder, nämlich die Stützprofile 21 und die Stützrollen 27,28, werden zweckmäßigerweise
auf Haltearmen angeordnet, auf denen sie quer zum Transportband verstellbar befestigt sind. Auf diese
Weise läßt sich die Brechvorrichtung durch Veränderung der Position der Druckwerkzeuge für die
unterschiedlichsten Scheibengrößen einstellen. Selbstverständlich setzt das voraus, daß auch in der Station A
die Schneidwerkzeuge 18 für die Anbringung der Hilfsschnitte in ihrer Lage veränderbar befestigt sind.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Abtrennen des Randstreifens einer nach einem vorgegebenen Umriß innerhalb
eines Glasscheibenrohlings eingeritzten Glasscheibe,
mit einem Horizontalförderer, oberhalb dessen in einer ersten Station Schneidwerkzeuge zum Anbringen
von den Randstreifen durchquerenden Hilfsschnitten, und in nachfolgenden Stationen auf den
Randstreifen im Bereich der Hilfsschnitte Biegemo- ι ο mente ausübende Druckwerkzeuge oberhalb und
unterhalb der Glasscheibe angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß vier Schneidwerkzeuge (18) zum Anbringen von vier Hilfsschnitten
(3,4,5,6) so angeordnet und verfahrbar sind, daß
die vier Hilfsschnitte (3,4,5,6) in den Eckbereichen
der Glasscheibe angebracht werden derart, daß die in Transportrichtung der Glasscheibe (1) gesehen
hinteren Hilfsschnitte (3,4) im wesentlichen quer zur Transportric'.itung, und die in Transportrichtung der
Glasscheibe (1} gesehen vorderen Hälfsschnitte (5,6)
im wesentlichen in der Transportrichtung verlaufen, daß in einer ersten Brechstation (B) auf die hinteren
Hilfsschnitte (3,4) einwirkende Druckwerkzeuge 21, 22, 23) oberhalb und unterhalb des abzutrennenden
Randstreifens, und daß in einer zweiten Brechstation ^Q auf die vorderen Hilfsschnitte (5, 6) einwirkende
Druckwerkzeuge (27, 38, 39; 28, 40, 41) ebenfalls oberhalb und unterhalb des abzutrennenden Randstreifens
angeordnet sind, wobei die oberen Druckwerkzf 'ge jeweils beiderseits der Hilfsschnitte
angreifen.
2. Vorrichtung nach Ansprucn 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf d>e hinteren, quer zur Transportrichtung angebrachten Hilfsschnitte (3, 4)
zur Einwirkung kommenden Druckwerkzeuge in der ersten Brechstation (B) jeweils zwei auf der
Oberseite des Randbereiclies ablaufende Rollen (22, 23) umfassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die auf die vorderen in
Transportrichtung angebrachten Hilfsschnitte (5, 6) zur Einwirkung kommenden Druckwerkzeuge in der
zweiten Brechstation (C) jeweils zwei auf den Randbereich absenkbare Druckschuhe (38, 39; 40,
41) umfassen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Brechstation (B)
die Rollenpaare (22, 23) während des Transportes der Glasscheibe auf den Randbereich einwirken.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Brechstation (C)
Arretierungsmittel (26) vorgesehen sind, durch die die Glasscheiben in ihrer Arbeitsstellung angehalten
werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den von oben auf den
Randstreifen einwirkenden Druckwerkzeugpaaren zusammenwirkenden, den Randstreifen unterhalb
der Hilfsschnittlinien (3, 4, 5, 6) unterstützenden Gegendruckwerkzeuge (21 j 27, 28) unterhalb des
Förderbandes (13) angeordnet sind,
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß in der zweiten Brechstation (C) etwa zwischen den beiden Druckwerkzeugpaaren
eine Unterstützung (Rolle 29) für die Glasscheibe Vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch
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