DE1471984B2 - Vorrichtung zum brechen von glasscheiben laengs einer oder mehreren sich in bewegungsrichtung der glasscheibe erstrecken den ritzlinien - Google Patents

Vorrichtung zum brechen von glasscheiben laengs einer oder mehreren sich in bewegungsrichtung der glasscheibe erstrecken den ritzlinien

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DE1471984B2 DE19641471984 DE1471984A DE1471984B2 DE 1471984 B2 DE1471984 B2 DE 1471984B2 DE 19641471984 DE19641471984 DE 19641471984 DE 1471984 A DE1471984 A DE 1471984A DE 1471984 B2 DE1471984 B2 DE 1471984B2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Brechen von Glasscheiben längs einer oder mehrerer sich in Bewegungsrichtung der Glasscheibe erstreckenden Ritzlinien, mit einer Einrichtung zum Halten und zum Vorschub der Scheibe sowie einer zur Einrichtung zum gleichzeitigen Biegen der bewegten Scheibe.
Es ist bereits eine Vorrichtung zum Brechen einer Glasscheibe mit einer Schneid- oder Ritzlinie bekannt, wobei sich die Ritzlinie längs der Scheibe parallel zur Vorschubrichtung derselben erstreckt, bei welchem der Scheibe während ihres Vorschubs eine Krümmung erteilt wird, deren Achse parallel zur Schneid- oder Ritzlihie verläuft, um die Scheibe längs einer Ritzlinie zu brechen (USA.-Patentschrift 2 150 391).
In der bekannten Anordnung wird die Glasscheibe zwischen zwei zylindrischen Walzen bewegt, von welchen die eine sich jeweils an beiden Enden an einer seitlich der Ritzlinie der Glasscheibe gelegenen Stelle konisch verjüngt und die andere sich an ihren beiden Enden entsprechend konisch erweitert, wodurch die Glasscheibe im Bereich der Ritzlinie an den beiden Enden der Walzen gekrümmt wird.
Bei der bekannten Vorrichtung erfolgt die Biegebeanspruchung der Scheibe ausschließlich im Bereich der Ritzlinie, wodurch immer die Gefahr besteht, daß der dadurch an der Ritzlinie auftretende Sprung längs der Ritzlinie nach hinten läuft und. dabei die Ritzlinie verläßt.
Es hat sich auch gezeigt, daß in derartigen Anordnungen, die nur «ine Krümmung des Glases längs einer Linie am Glasrand erzeugen, die Gefahr besteht, daß das Glas an einer Stelle bricht, die nicht mit der Ritzlinie übereinstimmt.
Die bekannte Vorrichtung ist ferner mit e'nem gegebenen Walzenpaar jeweils nur mit Ritzlinien anwendbar, die eine vorgegebene Lage relativ zur Walzenbreite aufweisen.
Dies trifft nicht mehr für eine weitere bekannte Anordnung zu, bei welcher eine Ritzvorrichtung längs der Breite der Glasscheibe verschiebbar ist (USA.-Patentschrift 2 693 053). Dagegen erfolgt dort die Biegewirkung nur an einem Ende der Glasscheibe, aber nicht gleichmäßig über die gesamte Scheibenlänge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Flexibilität des Verfahrens zu erhöhen, so daß mit der gleichen Vorrichtung bei Bedarf das Brechen der Glasscheibe an mehreren beliebigen Stellen gleichzeitig längs der Walzenbreite erfolgen kann, und außerdem die Gefahr von Sprüngen außerhalb der Ritzlinie erheblich verringert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Biegeeinrichtung aus zwei komplementären Rahmen besteht, die an gegenüberliegenden Seiten der Glasscheibe angeordnet sind, um der gesamten bewegten Glasscheibe eine gleichmäßige Krümmung zu erteilen, deren Achse parallel zu jeder Ritzlinie ist, und daß die Krümmung derart ist, daß die Glasscheibe ohne Bruch eines ungeritzten Scheibenteils bricht.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist diese einen oberen Rahmen mit konvexer Zylinderform auf, welcher arbeitsmäßig an den unteren konvexen Rahmen angepaßt ist, um dem Glas die gewünschte Zylinderform zu erteilen, und eine Betätigungseinrichtung, welche zum Anheben des unteren Rahmens geeignet ist, um eine zwischen den Rahmen gehaltene eingeschnittene Scheibe dadurch gegen den oberen Rahmen zu pressen, so daß die Scheibe auf die erforderliche Zylinderform gebogen wird und längs der Schneid- oder Ritzlinie bricht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist der untere Rahmen eine Anzahl von Horizontalstäben auf, welche fest im Rahmen gelagert sind und jeweils
ίο eine Mehrzahl von Rollen tragen, die so gelagert sind, daß die Oberflächen der Rollen auf einem konvexen Kreisbogen liegen, und der obere Rahmen weist eine Mehrzahl von oberen Balken auf, von deren jedem eine Reihe von Rollen nach unten steht, welche so angeordnet sind, daß ihre Unterflächen auf einem konkaven Kreisbogen liegen, der dem konvexen Bogen der Rollen des unteren Rahmens angepaßt ist.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind horizontale Förderrollen vorgesehen, welche zwischen den Horizontalstäben des unteren Rahmens gelagert sind, so daß eine Glasscheibe anfänglich auf den Förderrollen getragen und von den Förderrollen abgehoben wird, wenn die Horizontalstäbe durch Betätigung der Betätigungseinrichtung angehoben werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Halteeinrichtung ein biegsames Förderband auf, welches zwischen den Rahmen angeordnet ist, wodurch eine eingeschnittene oder geritzte Scheibe auf dem Förderband zwischen den Rahmen bei Betätigung der Betätigungseinrichtung für den unteren Rahmen gepreßt wird, wenn die Scheibe zwischen den Rahmen vorwärts bewegt wird.
An Hand der Figuren wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Schrägansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung, in welcher eine Glasscheibe längs Ritzlinien gebrochen wird, während die Scheibe durch die Vorrichtung gefördert wird,
Fig. 2 eine der Fig. 2, ähnliche Schrägansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie HI-III in Fig. 2.
Gemäß F i g. 1 werden Glasscheiben auf einer Fördereinrichtung gehandhabt und auf Förderrollen 1, welche zwischen seitlichen Trägern 2 und 3 gelagert sind, zur erfindungsgemäßen Vorrichtung hin gefördert. Jede Glasscheibe, deren eine in F i g. 1 bei 4 gezeigt ist, weist eine oder mehrere Ritzlinien auf, welche sich längs der Scheibe parallel zur Bewegungsrichtung derselben in der Fördereinrichtung erstrecken.
In der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der Glasscheibe eine gleichförmige Krümmung erteilt, deren Krümmungsachse parallel zu den Ritzlinien verläuft, wobei die Krümmung ausreicht, die Scheibe längs der Ritzlinie oder -linien zu brechen, jedoch nicht ausreicht, um einen ungeritzten Teil der Scheibe zubrechen.
Die Glasscheibe 4 weist sich in Längsrichtung erstreckende Ritzlinien 5 auf ihrer Oberfläche auf, wie in F i g. 1 dargestellt.
Die Glasscheibe 4 wird zwischen einem unteren Rahmen mit' konvexer Zylinderform und einem komplementären oberen Rahmen mit konkaver
3 4
Zylinderform hindurchgeführt, um dem Glas die ge- um die Nocken 20 zu veranlassen, die Horizontalwünschte Zylinderform zu erteilen. Die Scheibe 4 stäbe in ihren Kanälen 16 und 17 anzuheben, so daß wird zwischen diesen Rahmen auf Förderrollen 6 vor- die Glasscheibe von den Förderrollen 6 durch die wärts bewegt, welche zwischen seitlichen Rahmen 2 Rollen 12 des unteren Rahmens abgehoben und in und 3 gelagert sind, und wenn die Vorderkante 7 5 Eingriff mit dem oberen Rahmen gehoben wird. Die der Glasscheibe richtig durch den unteren und oberen Trägheit der Glasscheibe bewirkt deren Weiterbewe-Rahmen durchgeleitet ist, kommt sie mit einem Füh- gung während des Anhebens.
ler 8 in Berührung, dessen Bewegung durch die Der obere Rahmen besteht aus einer Mehrzahl von
Scheibenkante7 eine Abtasteinrichtung9 schaltet, oberen Stäben30, wobei in der in Fig. 1 dargestell-
welche eine Betätigungseinrichtung für den unteren io ten Vorrichtung drei Stäbe 30 jeweils über einem der
Rahmen betätigt, deren Wirkungsweise nachfolgend Stäbe 10 des unteren Rahmens angeordnet sind. Die
beschrieben wird. Balken 30 sind auf Tragstreben 31 bzw. 32 gelagert,
Der untere Rahmen besteht aus einer Mehrzahl die an den Oberflächen der seitlichen Balken 2 und 3 von horizontalen Stäben 10, deren jeder einen U-för- befestigt sind. Jeder obere Stab 30 trägt eine Mehrmigen Querschnitt besitzt. Auf jedem der Stäbe 10 15 zahl von Haltern 33, welche an der Unterfläche des ist eine Anzahl von Haltern 11 mit abgestufter Höhe, Stabs 30 befestigt sind und von diesem nach unten welche von jedem Ende des Stabes zur Mitte des- stehen, und jeder Halter 33 trägt eine Rolle 34, selben zunimmt, befestigt. Jeder Halter 11 trägt eine welche auf einem Drehzapfen 35 gelagert ist; der am Rolle 12, die auf einem Drehzapfen 13 am oberen unteren Ende des Halters 33 befestigt ist. Die Hai-Ende des Halters gelagert ist, und die Höhen der 20 ter33 besitzen eine abgestufte Höhe, welche von Halter sind so abgestuft, daß die Oberflächen der jedem Ende zur Mitte des Stabs 30 abnimmt, so daß Rollen 12 auf einem Kreisbogen liegen. Die Rollen die Unterflächen der Rollen 34 auf einem konkaven 12 an jedem Horizontalstab 10 sind auf abgestuften Kreisbogen mit dem gleichen Radius wie der konvexe Haltern der gleichen Form gelagert, so daß die Ober-'' . Bogen liegen, auf welchem die Oberflächen der unteflächen der auf den Horizontalstäben 10 gelagerten 25 ren Rollen 12 liegen. Wenn der Zylinder 29 betätigt Rollen alle auf einer Zylinderfläche liegen. ' wird, um die Glasscheibe 4 auf den unteren Rollen
Jeder der Horizontalstäbe ist zwischen den seit- 12 anzuheben, kommen die Ränder der Scheibe zulichen Rahmen 2 und 3 gelagert, wobei jedes Ende erst mit den äußeren Rollen 34 während des Anjedes Stabes in einem Halter gelagert ist, der an hebens der Scheibe in Berührung und bei Fortsetzung einem der seitlichen Rahmen befestigt ist. Die Halter 30 des Anhebens der Scheibe wird dieselbe quer zu ihrer 14 bzw. 15, welche an den Innenflächen der seitlichen Breite in Zylinderform gebogen, welche durch die Rahmen 2 und 3 befestigt sind, bilden jeweils einen Form der Sätze von oberen und unteren Rollen besenkrechten Kanal 16 bzw. 17 zur Führung der Enden stimmt wird, wobei die Krümmungsachse parallel zu der., Stäbe 10. Die Stäbe 10 sind in ihrer untersten jeder Ritzlinie ist. Die der gebogenen Scheibe erteilte Stellung in F i g. 1 dargestellt, in welcher die Enden 35 Krümmung ist derart, daß das Glas längs der Ritzder Stäbe 10 im unteren Ende der vertikalen Kanäle linien 5 bricht, die Krümmung reicht jedoch nicht 16 und 17 in den Haltern 14 und 15 ruhen. aus, um irgendeinen nicht geritzten Bereich der
Unter jedem der Stäbe 10 ist eine Welle 18 ge- Scheibe zu brechen.
lagert. Jede Welle 18 ist durch Lageröffnungen 19 in Nachdem die Scheibe gebrochen ist, wird der Zy-
den seitlichen Rahmen 2 und 3 geführt und jede 4° linder 29 wiederum betätigt, um die Stäbe 10 in ihre
Welle trägt eine Anzahl von Nocken 20, auf wel- unterste Stellung abzusenken, so daß die gebrochenen
chen die Unterfläche des betreffenden Stabes 10 auf- Teile des Glases auf den Förderrollen 6 auf ruhen,
ruht. welche sodann die Glasstücke aus der Vorrichtung
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbei- fördern, wenn die nächste zu brechende Scheibe in
spiel besteht der untere Rahmen aus drei Horizontal- 45 die Vorrichtung zwischen den oberen und unteren
stäben 10, welche einen Abstand von 30 bis 90 cm Rahmen eingeführt wird,
aufweisen. Alle oberen Rollen 34 sind leicht nach außen ab-
Die Wellen 18, welche unter den zwei äußeren Stä- geschrägt, um die Abtrennung der gebrochenen Glasben 10 angeordnet sind, tragen an ihren äußeren teile voneinander zu unterstützen, wenn sie vorwärts Enden Arme 21. Die oberen Enden dieser Arme 21 50 bewegt werden, so daß die Schnittkanten des Glases sind an den Enden der Wellen 18 befestigt und die einander nicht beschädigen.
unteren Enden der Arme 21 tragen Drehzapfen 22, Die in F i g. 1 dargestellte Vorrichtung kann abum eine Schwenkverbindung mit den Enden einer geändert werden, indem drei Horizontalstäbe 10 in Verbindungsstange 23 herzustellen, welche sich längs einen einstückigen Rahmen eingebaut werden, weider Außenseite des seitlichen Rahmens 3 erstreckt. 55 eher durch Winkelhebel an den vier Ecken des Rah-Am äußeren Ende der Welle 18 unter dem mittleren mens angehoben wird. Anstatt dessen können zwei Stab 10 ist ein längerer Arm 24 befestigt. Dieser Arm Kurbeln an der Mittellinie des Rahmens angeordnet 24 ist bei 25 schwenkbar an der Stange 23 angelenkt und zugehörige, ein Schwanken verhindernde Stäbe und an seinem anderen Ende ist der Arm 24, wie verwendet werden, um den Rahmen beim Anheben bei 26 gezeigt, an einem gabelförmigen Teil 27 60 horizontal zu halten.
schwenkbar angelenkt, der an einem Ende der Ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsge-
Kolbenstange 28 gehalten wird. Die Kolbenstange 28 mäßen Vorrichtung ist in den F i g. 2 und 3 darist mit einem nicht gezeigten Kolben verbunden, der gestellt.
sich in einem hydraulisch betätigten Zylinder 29 be- Bei dieser abgewandelten Vorrichtung wird die gewegt, der in nicht gezeigten Drehzapfen in bekannter 65 ritzte Glasscheibe 4 von den Förderrollen 1 auf eine Weise schwenkbar gelagert ist. Wenn der Zylinder biegsame Fördereinrichtung geleitet, welche aus mehbetätigt wird, so daß die Kolbenstange 28 in den reren Bändern 35, 36, 37 und 38 besteht, die sich Zylinder gezogen wird, drehen sich die Wellen 16, um zwei Hauptbandrollen 39 und 40 erstrecken,
welche zwischen den seitlichen Rahmen 3 und 2 gelagert sind.
Die oberen Abschnitte der Bänder sind normalerweise flach, wenn jedoch der untere Rahmen in die in Fig. 2 dargestellte Stellung angehoben wird, so wird der obere Abschnitt der Fördereinrichtung durch Bandstützrollen gehalten, welche am unteren Rahmen und zwischen den Hauptbandrollen 39 und 40 gelagert sind. Es sind drei Sätze von Bandstützrollen 41 bei der in F i g. 2 dargestellten Vorrichtung vorgesehen.
Jeder Satz von Bandstützrollen 41 ist auf einer gleichen Kurve angeordnet, um den oberen Abschnitt der Fördereinrichtung zu veranlassen, eine Zylinderform einzunehmen, deren Achse parallel zur Bewe- i« gungsrichtung der Glasscheibe durch die Vorrichtung verläuft. Der Satz von Bandrollen am Austrittsende der Vorrichtung ist in F i g. 3 dargestellt und besteht aus Rollen 41, welche jeweils von einem der Querstäbe 10 des unteren Rahmens an Haltern 43 gehalten werden und so angeordnet sind, daß die Rollen 41 auf einem Bogen liegen, welcher rechtwinklig zur Fortbewegungsrichtung der Scheibe liegt.
Mit jedem Satz von Bandstützrollen wirkt ein oberer Stab zusammen, wie beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1. Drei Stäbe 30 sind in Fig. 2 dargestellt und jeder Stab ist auf Tragstreben 31 gelagert, die an den seitlichen Rahmen 2 und 3 befestigt sind, so daß die Stäbe sich quer zum Förderband über die Sätze von Bandstützrollen erstrecken. Jeder Stab 30 trägt an seiner Unterfläche eine Mehrzahl von Rollen 34, welche auf Haltern 33 in der gleichen Weise in F i g. 1 dargestellt gelagert sind, so daß die. Unterflächen der Rollen 34 auf einer Zylinderfläche liegen, die der Zylinderfläche des Förderbandes angepaßt ist.
Der untere Rahmen berührt das Förderband, wenn er angehoben wird, und die Glasscheibe bewegt sich weiter durch die Vorrichtung auf dem Förderband, wenn derselben die gewünschte zylindrische Form durch Biegen zwischen den Rahmen erteilt ist.
Die oberen Rollen 34 sind nach außen unter einem kleinen Winkel abgeschrägt, wie oben beschrieben, was die Trennung der gebrochenen Glasstücke auf dem Band unterstützt, so daß sie ohne gegenseitige Beschädigung wegbefördert werden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Brechen von Glasscheiben längs einer oder mehrerer sich in Bewegungsrichtung der Glasscheibe erstreckenden Ritzlinien, mit einer Einrichtung zum Halten und zum Vorschub der Scheibe sowie einer zur Einrichtung zum gleichzeitigen Biegen der bewegten Scheibe, d a durch gekennzeichnet, daß die Biegeeinrichtung aus zwei komplementären Rahmen (10, 30) besteht, die an gegenüberliegenden Seiten der Glasscheibe (4) angeordnet sind, um der gesamten bewegten Glasscheibe eine gleichmäßige Krümmung zu erteilen, deren Achse parallel zu jeder Ritzlinie ist, und daß die Krümmung derart ist, daß die Glasscheibe ohne Bruch eines ungeritzten Scheibenteils bricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen unteren Rahmen (10) mit konvexer Zylinderform, einen komplementären oberen Rahmen (30) mit Zylinderform, welcher arbeitsmäßig an den unteren konvexen Rahmen angepaßt ist, um dem Glas (4) die gewünschte Zylinderform zu erteilen, und durch eine Betätigungseinrichtung (18, 24, 28, 29), welche zum Anheben des unteren Rahmens geeignet ist, um eine zwischen den Rahmen gehaltene eingeschnittene Scheibe dadurch gegen den oberen Rahmen zu pressen, so daß die Scheibe auf die erforderliche Zylinderform gebogen wird und längs der Schneid- oder Ritzlinie bricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rahmen eine Anzahl von Horizontalstäben (10) aufweist, welche fest im Rahmen gelagert sind und jeweils eine Mehrzahl von Rollen (12) tragen, die so gelagert sind, daß die Oberflächen der Rollen auf einem konvexen Kreisbogen liegen, und daß der obere Rahmen (30) eine Mehrzahl von oberen Balken aufweist, von deren jedem eine Reihe von Rollen (34) nach unten steht, welche so angeordnet sind, daß ihre Unterflächen auf einem konkaven Kreisbogen liegen, der dem konvexen Bogen der Rollen des unteren Rahmens angepaßt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch horizontale Förderrollen (6), welche zwischen den Horizontalstäben (10) des unteren Rahmens gelagert sind, so daß eine Glasscheibe anfänglich auf den Förderrollen getragen und von den Förderrollen abgehoben wird, wenn die Horizontalstäbe durch Betätigung der Betätigungseinrichtung angehoben werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung ein biegsames Förderband (35, 36, 37, 38) aufweist, welches zwischen den Rahmen (10, 30) angeord- V net ist, wodurch eine eingeschnittene oder geritzte Scheibe (4) auf dem Förderband zwischen den Rahmen bei Betätigung der Betätigungseinrichtung für den unteren Rahmen gepreßt wird, wenn die Scheibe zwischen den Rahmen vorwärts bewegt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung mehrere Seite an Seite liegende Bänder (35, 36, 37, 38) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (34) am oberen Rahmen (30) nach außen abgeschrägt sind, um die Trennung der gebrochenen Glasteile zu unterstützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19641471984 1963-11-20 1964-11-20 Vorrichtung zum brechen von glasscheiben laengs einer oder mehreren sich in bewegungsrichtung der glasscheibe erstrecken den ritzlinien Withdrawn DE1471984B2 (de)

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