DE280374C - - Google Patents

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DE280374C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/08Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping
    • A46B3/10Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like
    • A46B3/12Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like specially adapted for paint-brushes

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  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 280374-KLASSE 9. GRUPPE
SIMON HEID, PINSELFABRIK in NÜRNBERG.
Kluppenpinsel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1914 ab.
Die bekannten Kluppenpinsel mit in Leim gegründetem Borstenkopf, der unmittelbar in die anfangs zylindrische, in dünne Lamellen zerlegte Holzkluppe eingesteckt und durch Zusammenschnüren der dünnen Kluppenlamellen mit Hilfe von Bindedraht und Schnurwicklung von Hand zusammengepreßt wird, sind zwar wegen ihrer Einfachheit und ihrer durch die Schnurwicklung bedingten Griffigkeit sehr beliebt. Diese Pinsel können aber unter gewissen Einflüssen nach kurzer Zeit ihre Borsten verlieren, auch weil der Borstenkopf der Kluppe von Hand nicht stark genug zusammengepreßt werden kann.
Durch vorliegende Erfindung soll nun ein Kluppenpinsel geschaffen werden, welcher die ■ Handlichkeit ' und gute Griffigkeit der bekannten Kluppenpinsel ebenfalls besitzt und außerdem unabhängig von dem Alter des Pinsels vollkommene Sicherheit gegen das Ausfallen der Borsten bietet. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß in die Holzkluppe ein den Kopf des Borstenbüschels mittels einer eingepreßten Rille durch Druck zusammenhaltender Metallring eingefügt wird. Die Klemmrille kann durch die bekannte Presse mit so großem Druck in den vorher zylindrischen, die Borstenenden umfassenden Metallring eingepreßt werden, daß der Borstenkopf ohne vorheriges Gründen in Leim sicher zusammenhält und niemals Borsten verliert. Abgesehen von der Entbehrlichkeit des Gründens des Borstenbüschels in Leim ist der neue Pinsel auch deshalb wesentlich billiger herstellbar als bekannte Kluppenpinsel, weil eine verhältnismäßig schmale Metallringkammer zum festen Zusammenhalten der Borsten genügt und diese daher nur ein kurzes Stück in die Kluppe hineinzuragen brauchen, während sie sonst tief in die sie unmittelbar umfassende- Holzkluppe gesteckt werden mußten. Im Vergleich mit bekannten Metallzwingenpinseln mit in der Zwinge steckendem Holzstiel, der sich durch Schwinden lockern kann, ist bei dem neuen Pinsel die durchaus starre Verbindung zwischen Stiel und Borstenkopf dauernd gesichert, weil die Holzkluppe den Metallring umgreift und diesen bei eventuellem Schwinden um so fester umspannt. Es wird also Arbeitslohn und Borstenmaterial gespart. Zudem kann die Holzkluppe viel leichter von Hand um den Rillenring gebunden werden als unmittelbar um die Borsten, weil im ersteren Fall nur die Federkraft der Kluppenlamellen, nicht aber gleichzeitig die Spannkraft der Borsten überwunden zu werden braucht, welche schon von dem Metallring aufgenommen wird.
Vorteilhaft wird der Metallring durch Einpressen einer im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Rille nach beiden Enden zu kegelförmig erweitert, um der um ihn herumgespannten Kluppe eine sichere Auflage zu bieten. In an sich bekannter Weise in den Borstenkopf eingetriebene Keilstücke können den Zusammenhalt der Borsten im Spannring noch weiterhin erhöhen.
Die Borsten werden hier also nicht mehr eingeleimt, sondern nur durch mechanischen Druck befestigt.
Auf der Zeichnung ist der neue Pinsel in einer S beispielsweisen Ausführungsform gezeigt.
Fig. ι veranschaulicht denselben teils in Ansicht, teils im Längsschnitt, und
Fig. 2 im Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
' ίο In die bekannte Holzkluppe α des Stieles b ist ein beiderseits konischer Metallring c eingefügt, der den Borstenbüschel d in zylindrischem Zustande aufnahm und dann durch die bekannte Presse in die dargestellte Form gepreßt wurde. Die Kluppe α ist durch einen Bindedraht f, an den sich die bekannte Schnurentwicklung -g anschließt, von Hand in die Ringrille eingebunden und hält den die Borsten d umspannenden Ring c vollkommen fest. Wie ersichtlich, sind die Borsten mit dem inneren Ringrande c' bündig, da für die sichere Verbindung der Borsten mit dem Stiel eine nur geringe, der Ringbreite entsprechende Borstenstrecke genügt. An sich bekannte Kopfkeilstücke h können die Festigkeit und Dauerhaftigkeit des Pinsels noch erhöhen. Die schwalbenschwanzförmig gezeichnete Ringrille könnte im Rahmen der Erfindung auch anders geformt sein. Wesentlich ist die vereinigte Anwendung einer Holzkluppe und eines in der Mitte einzuziehenden Spannringes, in welchen die Borsten unabhängig von der Kluppe eingepreßt werden, und der erst die Verbindung zwischen Borsten und Kluppe bzw. Stiel vermittelt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Kluppenpinsel, dadurch gekennzeichnet, daß in die Holzkluppe (a) ein den Kopf des Borstenbüschels (d) mittels einer eingepreßten Rille durch Druck zusammenhaltender Metallring (c) eingefügt ist.
2. Kluppenpinsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallring (c) nach beiden Enden zu kegelförmig erweitert und der Borstenbüschel (d) mit dem inneren Ringrand (c') bündig ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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