DE302000C - - Google Patents

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DE302000C
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Germany
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DENDAT302000D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • E02D7/28Placing of hollow pipes or mould pipes by means arranged inside the piles or pipes
    • E02D7/30Placing of hollow pipes or mould pipes by means arranged inside the piles or pipes by driving cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 302000 KLASSE 84 c. GRUPPE'2.
in BERLIN.
Vortreiber zur Herstellung von Betonpfählen im Erdreich. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1914 ab.
Die Erfindung betrifft einen Vortreiber zur-Herstellung von Betonpfählen im Erdreich mittels einer Senkhülle, welche schneckenartig um einen aus mehreren losen Teilen bestehen- - 5 den Vortreiberkern gewunden ist. Die Teile des Vortreiberkerns sind mit der Vortreiberspitze lösbar verbunden und am oberen Ende durch einen Aufsatzring und eine hierzu passende Kappe zusammengehalten. Zwischen
ίο Senkhülle und Vortreiberkern sind federnde Ringe eingeschaltet, welche die im Boden verbleibende Senkhülle aussteifen. Die Senkhülle ist mit ihrem unteren Ende an der ebenfalls im Erdreich verbleibenden Vortreiberspitze befestigt, während ihr oberes Ende ' durch die Kappe und den Aufsatzring zusammengehalten wird.
Die Herstellung der Betonpfähle erfolgt in bekannter Weise, nachdem Kappe und Vortreiberkern entfernt sind, durch Ausfüllen der Senkhülle mit Beton. Hierauf kann auch der Aufsatzring entfernt werden.
• Im Gegensatz zu bereits bekannten Vortreibern wird bei der Erfindung die Senkhülle nicht durch die Vortreiberspitze in den Bau-. grund gezogen, sondern infolge ihres Reibungswiderstandes an den auf den Vortreiberkern aufgestreiften federnden Ringen mitgenommen, was dadurch begünstigt wird, daß die schnekkenartigen Windungen der Senkhülle beim Vortreiben ihren Durchmesser verringern, so daß die Senkhülle fest gegen die federnden Ringe gepreßt wird; sie kann deshalb aus wenig widerstandsfähigen Baustoffen, wie dünnen Blechen u. dgl., hergestellt werden.
Neu ist ferner an der Erfindung, daß die Teile des Vortreiberkerns sowohl untereinander als auch mit' allen übrigen Bestandteilen des Vortreibers nur lose verbunden sind und somit beliebig verstellt werden können. Dies bietet den Vorteil, daß Betonpfähle verschiedener Durchmesser und Längen mit demsel-, ben Vortreiber hergestellt werden können, und daß ferner einzelne beschädigte Teile leicht ersetzt werden können.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch den Vortreiber.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 1-1,
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie 2-2, und
Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1.
Der Vortreiberkern besteht aus den drei losen Schäften a, welche am oberen Ende durch den verstellbaren Aufsatzring d und die Kappe c gehalten werden, während sie unten auf der Vortreiberspitze / aufsitzen. Auf diese ist eine gußeiserne Platte k genagelt, die eine kreisförmige, an drei Stellen m (Fig. 4) durchbrochene Rippe I besitzt. Strahlig mit den Unterbrechungen m sind in der Platte k rechteckige Öffnungen 0 (Fig. 4) ausgespart, in welche die vorspringenden Nasen der Vortreiberkernschäfte α eingetrieben werden, so daß sie, einerseits an die vorstehende Rippe I gelehnt, andererseits in den Öffnungen 0 gelagert, während des Vortreibens sicher in ihrer Lage gehalten werden.
Zwischen der Senkhülle f und dem aus den drei losen Schäften α bestehenden Vortreiber-
kern sind die federnden Spannringe η eingeschaltet (Fig. 3).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Voftreiber zur Herstellung von Betonpfählen im Erdreich, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (c) des aus mehreren mit der Vortreiberspitze (/) lösbar verbundenen Teilen (a) bestehenden Vortreiberkerns sich auf einen Aufsatzring (d) der schneckenförmig um den Kern herumgewundenen Senkhülle (f) legt und zwischen dem Vortreiberkern und der Senkhülle (/") federnde Spannringe (n) eingeschaltet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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