DE2803572C2 - Vorrichtung zum automatischen Öffnen und Verschrotten von Packstückumreifungen - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen Öffnen und Verschrotten von PackstückumreifungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen
Öffnen und Verschrotten von Packstückumreifungen mit einem auf einem Führungsschlitten gelagerten,
zwischen Packstück und Verpackungsband treibbaren Keil, einer das durch den Keil vom Packstück
abgehobene Verpackungsband durchtrennenden Einrichtung, einer Zerhackeinrichtung I Or das Band und
einem dieser das Band zuführenden Transportrollenpaar.
Es ist b-skannt Packstücke mit Hilfe einer von Hand bedienten Schere zu öffnen, wobei die Schnittbuwegung
ίο auch elektrisch oder durch Druckluft erzeugt werden
kann. In diesem Fall wird die Schere durch einen Bedienungsmann an einer günstigen Stelle des Packstückes
angesetzt. Eine günstige Stelle ist dort vorhanden, wo die untere Schneide leicht unter das
is Verpackungsband geschoben werden kann. Das ist bei
Packstücken mit ebenen Flächen in der Regel in der Mitte einer Fläche der Fall. Große Schwierigkeiten
ergeben sich beim Unterschieben der unteren Schneide der Schere bei runden Packstücken mit fest verschnürtem
Verpackungsband. Bei diesen liegt das Verpakkungsband auf fast dem gesamten Umfang des
Packstückes fest auf. Ein kleiner Spalt ist meistens nur in der Nähe des Verschlusses des Verpackungsbandes zu
finden, weil der Verschluß etwas dicker als das Verpackungsband ist, wodurch dieses nicht fest aufliegt
Diese Stelle wurde bisher vom Bedienungsmann in der Regel ausgesucht am dort die Spitze der unteren
Schneide der Schere unterzuschieben. Da diese Verschlußstelle bei den ankommenden Packstücken
völlig unregelmäßig an unterschiedlichen Stellen liegt war der Vorgang des Aufschneidens von Verpackungsbändern an runden Packstücken, die besonders fest
verschnürt sind, bisher nicht automatisierbar. Bei runden Packstücken, den sogenannten Coils, wie sie in der
Blechverarbeitung benutzt werden, tritt in neuerer Zeit eine weitere Schwierigkeit dadurch auf, daß die mehrere
tausend Kilogramm schweren Coils so fest verschnürt werden, daß die Spitze der unteren Schneide der Schere
auch bei bestehendem kleinen Anfsngsspalt mit großer
Kraft die z. B. durch Hammerschläge erzeugt werden, unter das Verpackungsband getrieben werden muß. Das
öffnen der Packstückumreifung bei großen Coils durch einen Bedienungsmann ist somit sehr arbeitsintensiv
und teuer.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird in der DE-OS 21 00 869 eine Vorrichtung zum automatischen Öffnen
und Verschrotten von Packstückumreifungen beschrieben. Bei dieser automatischen Vorrichtung wird das
Verpackungsband mit Hilfe einer Schleifscheibe geöffnet, was den Nachteil hat, daß die Schleifscheibe auch
leicht das unter dem Packband befindliche Coil mit anschleifen und somit beschädigen kann. Außerdem
muß die Anstellbewegung der Schleifscheibe sehr oft durch einen Bedienungsmann nachreguliert werden,
weil sich die Schleifscheibe durch Abnutzung im Durchmesser verringert. Es ergeben sich außerdem
häufig Betriebsstörungen durch federndes Wegspringen der Bandenden nach dem Durchschleifen des Verpakkungsbandes,
so daß diese nicht immer von der Zerhackvorrichtung erfaßt werden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine vollautomatisch arbeitende Vorrichtung zu schaffen,
mit der auch extrem fest um runde Packstücke gespannte Verpackungsbänder geöffnet werden kön-
nen, wobei das Verpackungsband nach dem Öffnen sicher erfaßt und zerkleinert und in einen Vorratsbehälter
abgeführt wird und die Vorrichtung nur selten nachjustiert werden muß.
Diese Aufgabe wird ausgehend von der obengenannten Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
eine auf den Keil wirkende, Vibrationen oder Stöße erzeugende Einrichtung vorhanden ist, die Durchtrenneinrichtung
und die Zerhackeinrichtung als Schere ausgebildet sind, wobei als Keil eine Verlängerung des
unteren, nicht angetriebenen Messers der Schere dient und an den Messern dieser Schere Klemmkanten zum
Festhalten des abgeschnittenen Verpac'ungsbandes vorhanden sina und daß das TransportrcUonpaar und
die Schere nach dem Durchtrennen des Verpackungsbandes auf dessen abschnittsweises Zuführen und
Zerhacken eingestellt sind.
Damit die vordere Spitze des schwenkbar gelagerten Keiles immer unter das Verpackungsband geschoben
wird, ist der eine keilförmige Verlängerung des unteren Messers der Schere darstellende Keil im spitzen Winkel
zur Oberfläche des Packstückes und in diesem Winkel zur Packstückoberfläche verstellbar über einen Drehpunkt
der Halterung der Schere im horizontal verfahrbaren Schlitten eingebaut und die Kraft des
Schlittenantriebes ist oberhalb des Drehpunktes annähernd parallel zur Packstückoberfläche in die Halterung
der Schere eingeleitet Bei gewölbten Oberflächen der Packstücke besteht eine Schwierigkeit darin, daß die
vordere Kante des Keiles nicht in der ganzen Breite auf der Oberfläche des Packstückes aufliegt Ein annähernd
glattes Aufliegen der ganzen Breite wird dadurch erreicht, daß der Keil durch ein parallel zu seiner
Längsachse drehbares zur Halterung der Schere gehörendes Gelenk gelagert ist Das Abziehen des
aufgetrennten Verpackungsbandes vom Packstück mit einer abschnittsweise transportierenden Transporteinrichtung
für das Verpackungsband zur Schere der Auftrennvorrichtung wird besonders einfach und
betriebssicher ausgeführt, wenn eine das Ende des Verpackungsbandes von der Packstückoberfläche abhebende
Einrichtung eingebaut ist und eine Rolle des Rollenpaares bei abgehobenem Verpackungsband unter
dieses verfahrbar ist. Ein abwechselndes Fördern des Verpackungsbandes zur Schere mit dazwischen liegenden
Förderpausen wird dadurch erreicht, daß eine Rolle des Vortriebes angetrieben ist und mit dem Hub
ausführenden Schneidmesser der Schere so gekoppelt ist, daß sie bei der Öffnungsstellung des Schneidmessers
gegen das Verpackungsband gedruckt ist und bei Verlassen der Öffnungsstellurig des Schneidmessers
vom Verpackungsband etwas abgehoben ist, wobei als Kopplung zwischen dem Schneidmesser und der Rolle
ein Hebel mit Anschlag eingebaut ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die gesamte Vorrichtung,
F i g. 2 die Transporteinrichtung für das Verpackungsband,
F i g. 3 die Schere, mit Führungsschlitten,
F i g. 4 die Schwenkvorrichtung an einer der Zuführungswalzen,
Fig.5 eine Leitvorrichtung des Verpackungsbandes.
Die Vorrichtung zum Öffnen und Verschrotten von Verpackungsband 31 besteht aus dem Gestell 12 und
einem Verfahrrahmen 15, die eine Transportbahn 11 überspannen, durch die das Packstück 14 unter die
Vorrichtung transportiert wird. Unter dem Verfahrrahmen 15 ist die Vorrichtung 13 zum Auftrennen und
Verschrotten des Verpackungsbandes 31 höhenverstellbar befestigt. Der Verfahrrahmen 15 sorgt für eine
Verschiebbarkeit der Vorrichtung 13 quer zur Transportbahn ti, der Zylinder 16 für eine Höhenverstellung
in bezug auf die Transportbahn 11. Die Vorrichtung Π ist mit Hilfe der Räder 17 und der entsprechenden
Laufbahnen 18 senkrecht geführt Mit 19 ist das kleinste zu verarbeitende Packstück dargestellt Das Packstück
14 liegt in der F i g. 1 unter der Vorrichtung 13 in der Verarbeitungsposition. Die Schere 21 zum Aufschneiden
des Verpackungsbandes 31 ist in Fig. 1 nur mit ihrer Spitze angedeutet Rechts von dieser Spitze liegen
die Transport- 22 und die Führungseinrichtungen 23 für das Verpackungsband 31.
Der Querbalken 30 dient als Fundament für die Bewegungs- und Antriebsvorrichtungen der Schere 21,
der Transporteinrichtung 22 und der Führungseinrichtung 23. Mit Hilfe des Zylinders 16 wird der Querbalken
30 so tief abgesenkt, daß das untere Messer 28 der Schere 21 direkt auf dem Packstück 14 aufliegt und vor
dem zu zerschneidenden Verpackungsband 31 steht
Die Fühl ungen 24 und 25 gestatten eine horizontale Verfahrbewegung des FührungsschliKens 26 durch den
Zylinder 27, (Fig.3). Der Führungsschlitten 26 ist
außerdem um den Drehpunkt 29 etwas drehbar, so daß bei Betätigung des Zylinders 27 der Führungsschlitten
26 durch die Führungen 24 und 25 in Richtung quer zum Verpacfrungsband 31 verfahren wird und gleichzeitig
wird die Spitze der Schere 21 infolge des Drehpunktes 29 nach unten auf das Packstück 14 gedrückt
In der Fig.2 ist die Transporteinrichtung 22 dargestellt, die der Schere 21 das Verpackungsband 31
zum Verschrotten zuführt Die Transporteinrichtung 22 besteht aus zwei Rollen, zwischen denen das Verpakkungsband
31 liegt Die obere Rolle 61 ist durch einen nicht gezeichneten Motor angetrieben. Damit während
des Schnittes der Schere 21 das Verpackungsband 31 stillsteht, ist die Schere 21 über den Hebel 20 mit der
Transporteinrichtung 22 in der Weise verbunden, daß die obere Rolle 61 der Transporteinrichtung 22 vom
Verpackungsband 31 abgehoben wird, wenn das iibere Messer der Schere 21 beim Schnitt nach unten geht.
Eine Führungseinrichtung 23 sorgt für einen mittigen Einlauf des Verpackungsbandes 31 in die Transporteinrichtung
22.
Beim Aufsetzen der Schere 21 auf die Oberfläche des Packstückes 14 ist es wichtig, daß die vordere Kante der unteren Schneide immer auf der Oberfläche des Packstückes 14 aufliegt. Eine gute Auflage der vorderen Kante der unteren Schneide wird dadurch erreicht, daß die Schere 21 gelenkig gelagert ist. Ein Gelenk, dessen Achse parallel zur Längsrichtung der unteren Schneide verläuft, ist mit 32 bezeichnet. ,Durch dieses Gelenk 32 wird ein Verkanten der vorderen Schneidenkante vermieden. Das um 90° zum ersten Gelenk 32 versetzte Gelerk mit dem Drehpunkt 29 sorgt dafür, daß die vordere Kante der Schneide immer auf der Oberfläche des Packstückes hi aufsteht und auch bei ungenauer Lage des Packstückes 14 niemals der Zustand eintritt, daß der hintere Teil der Schneide auf dem Packstück 14 aufliegt und der vordere Teil nicht aufliegt.
Beim Aufsetzen der Schere 21 auf die Oberfläche des Packstückes 14 ist es wichtig, daß die vordere Kante der unteren Schneide immer auf der Oberfläche des Packstückes 14 aufliegt. Eine gute Auflage der vorderen Kante der unteren Schneide wird dadurch erreicht, daß die Schere 21 gelenkig gelagert ist. Ein Gelenk, dessen Achse parallel zur Längsrichtung der unteren Schneide verläuft, ist mit 32 bezeichnet. ,Durch dieses Gelenk 32 wird ein Verkanten der vorderen Schneidenkante vermieden. Das um 90° zum ersten Gelenk 32 versetzte Gelerk mit dem Drehpunkt 29 sorgt dafür, daß die vordere Kante der Schneide immer auf der Oberfläche des Packstückes hi aufsteht und auch bei ungenauer Lage des Packstückes 14 niemals der Zustand eintritt, daß der hintere Teil der Schneide auf dem Packstück 14 aufliegt und der vordere Teil nicht aufliegt.
In Fig.3 ist mit 34 ein automatischer Hammer
bezeichnet, der durch den Zylinder 35 angetrieben wird, und der gegen den Amboß 36 schlägt, wodurch die
untere Schneide der Schere 21 unter das Verpackungsband 31 getrieben wird.
Fig.4 stellt den Einschwenkmechanismus der unteren
Rolle 39 der Transporteinrichtung 22 dar. Dieser besteht aus dem Zylinder 37, dem Hebelgetriebe 38 und
der unteren Rolle 39. Damit beim Durchschneiden des
Verpackungsbandes 31 das eine Ende nicht seitlich wegfällt, wird die in Fig. 5 dargestellte Führungseinrichtung
23 auf die Oberflüche des Packstückes 14 gepreßt. Die Führungseinrichtung 23 besteht aus einem
trichterförmigen Einlauf mit den Schneiden 40. Der trichterförmige Einlauf ist um die Achse 41 drehbar und
wird um diese Achse 41 durch den am Hebel 42 wirkenden Zylinder 43 geschwenkt. Das Auftrennen und
Verschrotten des Verpackungsbandes 31 erfolgt folgendermaßen:
Das Packstück 14 wird mit der Transportbahn 11 zur
Vorrichtung 13 transportiert. Die Transportbahn 11 wird angehalten, wenn sich das Packstück 14 unter der
Vorrichtung befindet. Das Anhalten geschieht mit Hilfe bekannter Mittel, wie z. B. Lichtschranken, die nicht mit
eingezeichnet wurden. Diese öffnen gleichzeitig die Luftzufuhr für den Zylinder 16. Dadurch wird der
Querbalken 30 aus seiner oberen Wartestellung nach unten verfahren. Die Warteposition in welcher der
Verfahrrahmen i5 vorher stand, ist so ausgelegt, daß die
Schere 21 auch bei außermittigen Schwankungen des Verpackungsbandes 31 sich immer vor diesem noch
oberhalb des Packstückes 14 befindet. Die abgesenkte Schere 21 stößt mit der Spitze des unteren Messers auf
die Oberfläche des Packstückes 14 in einem Bereich auf, der von der Kante etwa 40 mm entfernt liegt. Wenn die
keilförmige Verlängerung 60 des unteren Messers, das in einem spitzen Winkel zum Packstück 14 steht,
während der Absenkbewegung des Querbalkens 30 auf das Packstück 14 aufsetzt, wird der Führungsschlitten 26
um den Drehpunkt 29 bewegt, bis der bedämpfte Näherungsschalter 33 freigegeben wird und die
Absenkbewegung stoppt. Gleichzeitig wird der Zylinder 27 des Führungsschlittens 26 beaufschlagt, der die
keilförmige Verlängerung 60 des unteren Messers unter das Verpackungsband 31 schiebt, bis sich das Verpakkungsband
31 im Bereich des unteren Messers befindet, was durch den Näherungsschalter 44 angezeigt wird.
Dieser Vorgang wird durch ein in der Steuereinheit 59 sich befindendes Zeitglied überwacht, so daß nach
Ablauf einer bestimmten Zeit eine Schlageinrichtung, bestehend aus dem Bolzen 45, dem Gummiring 46 und
dem Amboß 36 sowie dem Hammer 34 und dem Zylinder 35, betätigt wird, wenn der Näherungsschalter
44 durch nicht ausreichenden Vorschub vom Zylinder 27 bei einer äußerst strammen Umreifung vorher nicht
beaufschlagt wurde. Nach dem Beaufschlagen des Näherungsschalters 44 wird die Führungseinrichtung 23
mittels des Zylinders 43 eingeschwenkt und legt sich an die Oberfläche des Packstückes 14 an, damit das
Verp?rkungsband 31 beim Trennvorgang geführt ist. Der Zylinder 43 bieibt mit Luft beaufschlagt. Gleichzeitig
wird das obere Messer 47 der Schere 21 über den Zylinder 48 betätigt, welcher am Anfang des Hubes das
Verpackungsband 31 zwischen der Klemmstufe 49 und der Klemmkante 50 klemmt und dann mit der gleichen
Bewegung trennt und das rechte Ende des Verpakkungsbandes 31 geklemmt hält. Durch Absenken des
oberen Messers 47 wird der Näherungsschalter 51 beaufschlagt der einen Schaltimpuls an den Zylinder 16
gibt, wodurch der Querbalken 30 mit der gesamten Vorrichtung 13 und dem geklemmten rechten Ende des
Verpackungsbandes 31 angehoben wird. Die Gabel der Führungseinrichtung 23 stellt sich dann senkrecht
Danach wird durch Beaufschlagen des Näherungsschalters 52 die untere Rolle 39 eingeschwenkt die
gemeinsam mit der angetriebenen oberen Rolle 61 die Transporteinrichtung 22 bildet Die obere Rolle 61 ist
über die Welle 53 mit einem nicht gezeichneten Antriebsmotor verbunden und sie ist in der Transportradschwinge
54 gelagert, die um den Drehpunkt 55 bewegbar ist. Da der Antriebsmotor kontinuierlich
durchläuft, ist es erforderlich, daß während des Schneidvorganges die obere Rolle 61 gelüftet ist. Das
wird erreicht durch den Hebel 20, der im Bolzen 56 gelagert ist und dessen linker Hebelarm in eine
Aussparung des oberen Messers 47 ragt, während der
ίο rechte Hebelarm die Transportradschwinge 54 über den
Mitnehmerbolzen 57 anhebt, wenn sich das Messer 47 abwärts bewegt. Mit dem Einschwenken der unteren
Rolle 39 wird der \ntriebsmotor für die obere Rolle 61 nach dem ersten Durchtrennen des Verpackungsbandes
31 eingeschaltet und das obere Messer wird über den Zylinder 48 nach oben bewegt, wodurch das geklemmte
Bandende freigegeben wird, so daß die Transporteinrichtung 22, das Verpackungsband 31 um einen kleinen
Abschnitt solange vortransportiert, bis sich das Messer
'« 47 wieder absenkt und eine Schnittbewegung begonnen
wird. Wenn sich das obere Messer 47 in der oberen Stellung befindet, wird der Näherungsschalter 58 belegt,
der den Zylinder 48 umsteuert, so daß das obere Messer 47 wieder abgesenkt wird.
Die Näherungsschalter 51 und 58 steuern das obere Messer 47 im Wechsel, so daß in der Verbindung mit der
Transporteinrichtung 22 das Verpackungsband 31 abschnittsweise zerkleinert wird. Dieser Vorgang
dauert λ> lange, bis der Näherungsschalter 44 vom
Verpackungsband 31 nicht mehr belegt ist. Ob der Näherungsschalter 44 noch vom Verpackungsband 31
belegt ist, wird von der Steuereinheit 59 erfaßt, die bei Nichtbelegung die Vorrichtung 13 und den Verfahrrahmen
15 auch in ihre Ausgangspositionen zurücksteuert.
Der Vorgang des Bandzer!''einerns wird vorzugsweise oberhalb einer Schrottbox durchgeführt, die sich in
einer Position außerhalb des Packstückbereiches befindet, so daß die zerkleinerten Stücke des Verpackungsbandes 31 durch Schwerkraft über eine Rutsche in die
Schrottbox fallen.
Der Impuls zum Verfahren des Verfa.irrahmens 15
wird vom Näherungsschalter 52 gegeben, wenn der Zylinder 16 die gesamte Vorrichtung 13 in die obere
Position gefahren hat.
Damit hat die Vorrichtung zum Öffnen und Verschrotten von Packstückumreifungen ihre ursprüngliche
Wartestellung wieder eingenommen und ist für das folgende Packstück wieder betriebsbereit.
Die Vorrichtung 13 kann zusätzlich mit einem Näherungsschalter 51 versehen sein, der ebenfalls mit
der Steuereinheit 59. die mit einem Zusatz ausgenistet ist, verbunden ist. Wenn die Schere zufällig aut den
dicken Verschluß des Verpackungsbandes 31 trifft, so wird durch den Näherungsschalter 51 in Verbindung mit
dem Zusatz der Steuereinheit 59 erreicht daß der Schneidvorgang der Schere unterbrochen wird und an
einer anderen Stelle des Verpackungsbandes 31 erneut begonnen wird.
Bezugszeichenliste
11 Transportbahn
12 Gestell
13 Vorrichtung (zum Auftrennen und Verschrotten)
14 Packstück (Coil)
15 Verfahrrahmen
15 Verfahrrahmen
16 Zylinder
17 Räder
18 Laufbahnen
19 kleinstes Packstück
20 Hebel
21 Schere
22 Transporteinrichtung
23 Führungseinrichtung 24
25 Führungen
26 Führungsschlitten
27 Zylinder
28 unteres Messer der Schere
29 Drehpunkt
30 Querbalken
31 Verpackungsband
32 Gelenk
33 Näherungsschalter I
34 Hammer
35 Zylinder
36 Amboß
37 Zylinder
38 Hebelgetriebe
39 untere Rolle
40 Schneiden
| 28 03 572 | 8 | Achse |
| Hebel | ||
| 41 | Zylinder | |
| 42 | Näherungsschalter Il | |
| 43 | Bolzen | |
| 44 | Gummiring | |
| 5 45 | oberes Messer | |
| 46 | Zylinder | |
| 47 | Klemmstufe | |
| 48 | Klemmkante | |
| 49 | Näherungsschalter III | |
| ίο 50 | Näherungsschalter IV | |
| 51 | Welle | |
| 52 | Transportradschwinge | |
| 53 | Drehpunkt | |
| 54 | Bolzen | |
| 15 55 | Mitnehmerbolzen | |
| 56 | Näherungsschalter V | |
| 57 | Steuereinheit | |
| 58 | Verlängerung des unteren Messers | |
| 59 | obere Rolle | |
| 20 W) | Hierzu 5 Blatt Zeichnungen | |
| 61 |
Claims (6)
- Patentansprüche:J. Vorrichtung zum automatischen öffnen und Verschrotten von Packstückumreifungen mit einem auf einem Führungsschlitten gelagerten, zwischen Packstück und Verpackungsband treibbaren Keil, einer das durch den Keil vom Packstück abgehobene Verpackungsband durchtrennenden Einrichtung einer Zerhackeinrichtung für das Band und einem dieser das Band zuführenden Transportrollenpaar, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf den Keil (60) wirkende, Vibrationen oder Stöße erzeugende Einrichtung (34, 35) vorhanden ist, die Durchtrenneinrichtung und die Zerhackeinrichtung als Schere (21) ausgebildet sind, wobei als Keil (60) eine Verlängerung des unteren, nicht angetriebenen Messers (28) der Schere (21) dient und an den Messern (28,47) dieser Schere Klemmkanten (49,50) zum Festhalten des abgeschnittenen Verpackungsbandes (3. f vorhanden sind und daß das Transportrollenpaar (39, 61) und die Schere (21) nach dem Durchtrennen des Verpackungsbandes (31) auf dessen abschnittsweises Zuführen und Zerhacken eingestellt sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem schwenkbar gelagertem Keil, dadurch gekennzeichnet, daß der eine keilförmige Verlängerung des unteren Messers (28) der Schere (21) darstellende Keil (60) im spitzen Winkel zur Oberfläche des Packstückes (14) und in diesem Winkel zur Packstückoberfläche verstellbar über einen Drehpunkt (29) der Halterung der Schere (21) im horizontal verfahrbaren Schlitten (26) eingebaut ist und die Kraft des Schlittenantrieb« (27) oberhalb des Drehpunktes (29) annähernd parallel zur Packstückoberfläche in die Halterung der Schere (21) eingeleitet ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (60) durch ein parallel zu seiner Längsachse drehbares zur Halterung der Schere (21) gehörendes Gelenk (32) gelagert ist
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Ende des Verpackungsbandes (31) von der Packstückoberfläche abhebende Einrichtung (16,49,50) eingebaut ist und eine Rolle (39) des Rollenpaares (39,61) bei abgehobenem Verpakkungsband (31) Unter dieses verfahrbar ist.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum abschnittsweisen Transport des Verpackungsbandes zur Schere (21) eine Rolle (61) des Vortriebes angetrieben ist und mit dem Hub ausführenden Schneidmesser (47) der Schere (21) so gekoppelt ist, daß sie bei der Öffnungsstellung des Schneidmessers gegen das Verpackungsband (31) gedrückt ist und bei Verlassen der Öffnungsstellung des Schneidmessers (47) vom Verpackungsband (31) etwas abgehoben ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Kopplung zwischen Schneidmesser (47) und der RoUe (61) ein Hebel (20) mit Anschlag eingebaut ist.
Priority Applications (9)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2803572A DE2803572C2 (de) | 1978-01-27 | 1978-01-27 | Vorrichtung zum automatischen Öffnen und Verschrotten von Packstückumreifungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2803572A1 DE2803572A1 (de) | 1979-08-02 |
| DE2803572C2 true DE2803572C2 (de) | 1983-06-01 |
Family
ID=6030555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE2803572A Expired DE2803572C2 (de) | 1978-01-27 | 1978-01-27 | Vorrichtung zum automatischen Öffnen und Verschrotten von Packstückumreifungen |
Country Status (9)
| Country | Link |
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