DE2802153C2 - Schmitzringanordnung - Google Patents

Schmitzringanordnung

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DE2802153C2
DE2802153C2 DE2802153A DE2802153A DE2802153C2 DE 2802153 C2 DE2802153 C2 DE 2802153C2 DE 2802153 A DE2802153 A DE 2802153A DE 2802153 A DE2802153 A DE 2802153A DE 2802153 C2 DE2802153 C2 DE 2802153C2
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/085Cylinders with means for preventing or damping vibrations or shocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

her erläutert. Es zeigt
F i g. 1 zwei Zylinder eines Druckwerkes mit zwei auüenliegenden Schmitzringverbindungen,
F i g. 2 zwei Zylinder eines Druckwerken mit einer einzigen außenliegenden Schmitzringverbindung,
Fig.3 zwei Zylinder eines Druckwerkes mit einer innen- und einer außenliegenden Schaiitzringverbindung.
In der Zeichnung sind zwei Druckwerkszylinder 1 und 3 dargestellt, deren Wellen 5 und 7 in zwei Seitenwänden 9 und 11 auf der Antriebs- bzw. Bedienseite einer Rotations-Druckmaschine gelagert sind. Außerhalb der Seitenwand 9 sind auf den Wellen 5 und 7 Antriebsräder 13, 15, 17, 19 befestigt, die miteinander, mit weiteren Zylinderrädern bzw. mit einem Zahnrad 21 kämmen, über welches sie angetrieben werden.
Außerhalb der Seitenwand 11 tragen die Wellen 5 und 7 eine Schmitzringverbindung 23, die aus zwei im wesentlichen scheibenförmigen Schmitzringen 25 und 27 besteht, weiche mit den Druckwerkszylindern 1 und 3 umlaufen und aufeinander abrollen. Durch entsprechende Einstellung der Lager in den Seitenwänden 9 und 11 für die Wellen 5 und 7 stehen die Schmitzringe 25 und 27 unter gegenseitiger Vorspannung, die ein Abheben oder ein Durchrutschen der Schmitzringe 25 und 27 und damit das Auftreten von Biege- und Drehschwingungen verhindert
Im Gegensatz zu bekannten Schmitzringverbindungen, bei denen die Schmitzringe zwischen den Seitenwänden angeordnet sind, pressen bei der hier dargestellten Anordnung zwischen den Druckwerkszylindern i und 3 infolge falschen Zylinderaufzugs auftretende Gummituchwülste oder sich bei längerem Betrieb ablagernde Farbreste und Papierstaubteilchen die Schmitzringe 25 und 27 nur stärker zusammen, so daß ein Abheben und anschließendes Aufeinanderschlagen der Schmitzringe 25,27 gar nicht auftreten kann. Bei richtiger Wahl der Vorspannung der Schmitzringe 25 und 27 tritt auch beim Aufeinandertreffen von Spannkanäle in den Druckwerkszylindern 1 und 3 keine solche Entlastung der Schmitzringe 25 und 27 auf, daß diese durchrutschen und Drehschwingungen der Druckwerkszylinder 1 und 3 zulassen könnten.
Um nun auch Biegeschwingungen der Druckwerkszylinder 1 und 3 unterbinden zu können, ist auf deren entgegengesetzten Seite, ebenfalls außerhalb der Seitenwand 9 und jenseits der Antriebsräder 13 bis 19 eine weitere Schmitzrinpverbindung 29 angeordnet, die aus zwei Schmitzringen 31 und 33 besteht, welche ebenfalls unter Vorspannung aufeinander bzw. abrollen vermögen. Bei dieser Anordnung sind beide Schmitzringverbindungen 23 und 29 leicht von außen zugänglich, so daß die Schmitzringe 25, 27 und 31, 33 in einfacher Weise ausgewechselt werden können, ohne daß die Druckwerkszylinder 1 und 3 hierzu ausgebaut werden müssen.
In der Anordnung nach der F i g. 1 ist die Schmitzringverbindung 29 an einer verhältnismäßig ungünstigen Stelle angebracht, wodurch der Platzbedarf vergrößert, eine öldichte Abdeckung der Antriebsräder 13 bis 19 erschwert und deren Zugänglichkeit beeinträchtigt wird. Bei der Anordnung nach der F i g. 2 ist daher eine zweite Schmitzringverbindung 35 mit zwei Schmitzringen 37 und 39 wieder wie bei den bekannten Schmitzringverbindungen innerhalb der Seitenwände 9 und 11 vorgesehen.
Dies hat keine weiteren Nachteile, weil ein Abheben der Schmitzringe 25, 27 und 37, 39 bereits durch die Schmitzringverbindung 23 verhindert wird. Es sind somit keine Schmitzringschäden zu befürchten, die ein vorzeitiges Auswechseln der Schmitzringe 37 und 39 erfordern würden, zumal ja auch durch das Anordnen der Schmitzringverbindung 23 außerhalb der Seitenwand 11 der erforderliche Anpreßdruck für die Schmitzringe 37 und 39 erheblich reduziert ist
Um dennoch einmal die Schmitzringe 37 und 39 ohne Ausbau der Druckwerkszylinder 1 und 3 auswechseln zu kennen, besteht die Möglichkeit die Schmitzringe 37 und 39 durch zwei schrägverlaufende Trennfugen 41 und 43 in zwei Hälften zu teilen, welche auch im eingebauten Zustand auf die Wellen 5 und 7 aufgesetzt werden können.
In manchen Fällen, wenn die Geometrie der Druckwerkszylinder 1 und 3 derart ist, daß die biegekritischen Drehzahlen so weit oberhalb der Betriebsdrehzahlen liegen, daß überhaupt keine merklichen Biegeschwingungen auftreten können, kann, wie in F i g. 3 angedeutet ganz auf eine weitere Schmitzringverbindung verzichtet werden. Dann müssen jedoch die Antriebsräder 13 bis 19 eine drehsteife Einspannung der Wellen 5 und 7 bilden, um Torsionsschwingungen der Wellen 5 und 7 innerhalb des Zahnspieles zu verhindern. Dies kann z. B. in bekannter Weise durch Dichtstell-Zahnsegmerite oder als Beilaufräder ausgebildete Antriebsräder 17,19 erreicht werden, die in ebenfalls bekannter Weise auch federnd ausgebildet sein können.
Da die Schmitzringverbindung 23 außerhalb der Seitenwand 11 liegt und daher leicht gekühlt werden kann, bietet es sich an, mindestens einen der ohnehin scheibenförmigen Schmitzringe 25 und 27 als Bremsscheibe einer Scheibenbremse auszubilden und dadurch doppelt auszunutzen. Hierzu wird beispielsweise der Schmitzring 27 an seinem Rand von einem Bremssattel 45 umfaßt, der zwei hier nicht näher dargestellte Bremsbakken trägt Diese Anordnung hat gegenüber der bisherigen Handhabung, bei der die Bremse der Druckmaschine aus Platz- und Kühlungsgründen auf der Längs-Antriebswelle vorgesehen ist, den erheblichen Vorteil, daß die Bremse unmittelbar an dem abzubremsenden Teil angebracht ist und nicht erst über ein Getriebe wirken muß.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

1 2 um ein Abheben oder Durchrutschen der Schmitzringe Patentansprüche: während des Druckes zu unterbinden. Die Schmitzringe werden dabei für gewöhnlich un-
1. Schmitzringanordnung zum Erzielen eines defi- mittelbar an den Stirnseiten der Druckwerkszylinder, nierten Achsabstandes zwischen zwei Druckwerks- 5 also zwischen den Zylindern und den Lagern, für deren zylindern eines Rotationsdruckwerkes mit zwei je- Wellen angeordnet, was an sich den Vorteil hat, daß die weils vor einer Stirnseite der Druckwerkszylinder Elastizität des durch einen Zylinder und seine Welle angebrachten Schmitzringen, die mit den Druck- gebildeten Schwingungsgebildes klein ist und damit deswerkszylindern umlaufen und unter Vorspannung sen biege- und torsionskritische Eigenfrequenzen groß und ständiger gegenseitiger Berührung aufeinander io sind. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß bei abrollen, dadurch gekennzeichnet, daß einer Ausbildung von Gummituchwülsten infolge ungedie beiden Schmitzringe (25, 27) auf der den Druck- nauer Maschineneinstellung oder bei einem Aufbau von werkszylindern (1, 3) abgewandten Seite von zwei Färb- und Papierstaubablagerungen, welche die Druck-Lagern in einer Seitenwand (11) für die Wellen (5,7) werkszylinder auseinanderzudrücken trachten, auch die der Druckwerkszylinder (1,3) auf den Wellen (5, 7) 15 Schmitzringverbindung entlastet wird. Dies kann zu der Druckwerkszylinder (1,3) befestigt sind. leichten Torsionsschwingungen, die sich im Druckbild
2. Schmitzringanordnung nach Anspruch !, da- bemerkbar machen, bis fein zu außerordentlich hohen durch gekennzeichnet, daß je ein Satz Schmitzringe Stoßbelastungen der Schmitzringe führen, die dadurch (25,27; 31,33) an beiden Seiten der Druckwerkszy- verursacht werden, daß die voneinander abgehobenen linder (1,3) auf der den Druckwerkszylindern (1,3) 20 Schmitzringe beim Erreichen der Spannkanäle in den abgewandten Seite der Lager in beiden Seitenwän- Platten- und Gummizylindern wieder mit großer Wucht den (9,11) angeordnet sind. aufeinanderschlagen. Diese Stoßbelastungen können
3. Schmitzringanordnung nach Anspruch 2, da- sehr kostspielige Schmitzringschäden mit sich bringen, durch gekennzeichnet, daß ein Satz Schmitzringe Aus der US-PS 23 62 069 ist es bekannt, aufeinander (31,33) an der Antriebsseite der Druckmaschine auf 25 abrollende Schmitzringe seitlich abzuflachen. Dadurch der den Druckwerkszylindern (1, 3) abgewandten wird bei der sich im Betrieb einstellenden Durchbiegung Seite von Antriebsrädern (13, 15, 17, 19) für die der Zylinder die Belastung an den Randbereichen nicht Druckwerkszylinder (1,3) angeordnet sind. zu groß, was zu einem vorzeitigen Verschleiß der
4. Schmitzringanordnung nach Anspruch 1, da- Schmitznnge führen könnte. Im übrigen sind diese jedurch gekennzeichnet, daß ein Satz Schmitzringe 30 doch ebenfalls an den Stirnseiten der Zylinder angeord-(37,39) an der Antriebsseite der Druckmaschine auf net, d. h. innerhalb der Maschinenwände.
der den Druckwerkszylindern (1, 3) zugewandten Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zuSeite und ein Satz Schmitzringe (25, 27) an der Be- gründe, eine Schmitzringverbindung zwischen zwei dienseite der Druckmaschine auf der den Druck- Druckwerkszylindern der eingangs genannten Art zu werkszylindern (1, 3) abgewandten Seite der Lager 35 schaffen, bei welcher Druckunruhen im Druckbild und in der einen Seitenwand (11) angeordnet sind. Stoßbeanspruchungen der Schmitzringe einfacher und
5. Schmitzringverbindung nach einem der Ansprü- wirkungsvoller vermieden werden und bei welcher ohne ehe 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zusätzlichen Aufwand ein Abheben der Schmitzringe im einer (27) auf der den Druckwerkszylindern (1, 3) Betrieb verhindert wird.
abgewandten Seite der Lager (in U) angeordneten 40 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
Schmitzringe (25, 27) als Bremsscheibe einer Schei- daß die beiden Schmitzringe auf der den Druckwerkszy-
benbremse (27,45) ausgebildet ist. lindern abgewandten Seite von zwei Lagern in einer
Seitenwand für die Wellen der Druckwerkszylinder auf
den Wellen der Druckwerkszylinder befestigt sind.
45 Diese Schmitzringverbindung hat den Vorteil, daß bei einem Auseinanderklaffen der beiden Druckwerkszylin-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmitzringan- der die beiden Schmitzringe nicht entlastet, sondern Ordnung zum Erzielen eines definierten Achsabstandes vielmehr noch stärker zusammengepreßt werden. Ein zwischen zwei Druckwerkzylindern eines Rotations- Durchrutschen oder gar Abheben der Schmitzringe druckwerkes mit zwei jeweils vor einer Stirnseite der 50 kann somit gar nicht auftreten. Weiterhin kann der An-Druckwerkszylinder angebrachten Schmitzringen, die preßdruck der Schmitzringe erheblich reduziert wermit den Druckwerkszylindern umlaufen und unter Vor- den, so daß die Gefahr des Auftretens von Schmitzring- ^ spannung und ständiger gegenseitiger Berührung auf- schaden beträchtlich verringert ist.
','< einander abrollen. Vorteilhafterweise sind die Schmitzringe an beiden fi Derartige Schmitzringverbindungen sind in der 55 Seiten der Druckwerkszylinder auf der den Druck· ft Drucktechnik weit verbreitet (M. A. N. Druckmaschi- werkszylindern abgewandten Seite der Lager angeordi| nen-Nachrichten 1976, Hefte 63, Seiten 3 bis 24). Sie net. Durch diese Maßnahme sind die Schmitzringe bei- t werden ganz allgemein zur Gewährleistung einer exak- der Schmitzringverbindungen leicht und ohne Ausbau- $ ten und stoßfreien Abwicklung der einzelnen Platten-, en der Druckwerkszylinder von außen zugänglich, falls Ϊ , Gummi- und Gegendruckzylinder verwendet, um den 60 sie einmal ausgewechselt werden müssen.
1^1 sogenannten Schmitz zu vermeiden, d. h. den fehlerhaf- Dabei ist es zweckmäßig, die Wellen der Druckwerks- * ten Schattenrand an Schrift und Bild, der bei nicht ganz zylinder auf deren Antriebsseite zu verlängern und nach einwandfreiem Zylinderkontakt auftritt. Insbesondere einer Ausgestaltung der Erfindung die Schmitzringe an dienen diese Schmitzringverbindungen zur Verhinde- der Antriebsseite der Druckmaschine auf der den rung von Biege- und Drehschwingungen der Zylinder, 65 Druckwerkszylindern abgewandten Seite von Antriebsweiche zum Doublieren und zur Streifenbildung im rändern für die Druckwerkszylinder anzuordnen.
Druckbild führen können. Hierzu werden die Schmitz- Im folgenden wird die Erfindung anhand einiger in ringe unter beträchtlichem Druck aneinandergepreßt, der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele nä-
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