DE280140C - - Google Patents

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DE280140C
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hearth
muffle
combustion chamber
wall
combustion
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • F27B3/20Arrangements of heating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ! 280140-KLASSE 246. GRUPPE
GEBRUDER PIERBURG in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft einen Herd- oder Muffelofen mit einer Feuerung für flüssige Brennstoffe und bezweckt, am Umfange des . Herdes oder der Muffel kalte vom Feuer wenig oder gar nicht berührte Stellen zu vermeiden.. Die Erfindung besteht darin, daß zu beiden Seiten des Herdes oder der Muffel je eine ölverbrennungskammer und eine oder mehrere Abzugsöffnungen für die Abgase derart angebracht sind, daß die Flammen von einer Verbrennungskammer über einen Teil des Herdes nach der anderen Seite desselben, teils von der anderen Verbrennungskammer in entgegengesetzter Richtung über einen anderen Teil des Herdes strömen.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt eines Herdofens in schaubildlicher Ansicht,
Fig. 2 einen wagerechten Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1 und
Fig. 3 einen senkrechten Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 1.
Der Herd 1, an dessen Stelle auch eine Muflel angewendet werden kann, liegt zwischen den Verbrennungskammern 2 und 3, in welche zerstäubtes Öl-Luftgemisch parallel zur Längsrichtung des Herdes 1 eingeblasen wird. Zwischen dem Herde 1 und der Verbrennungskammer 2 liegen eine oder eine größere Anzahl von Abzugsöffnungen 5 für die verbrannten Gase. Auf der anderen Seite des Herdes 1 befindet sich eine entsprechende Anzahl Abzugsöffnungen 4 für abziehende Gase. Von den Öffnungen 4 und 5 aus erstrecken sich Kanäle 6 unterhalb des Herdes 1 oder der Muffel und münden in den Essenkanal 7, welcher durch Schieber 8 geregelt werden kann. Über dem Herde 1 befindet sich ein durch einen Schieber 9 absperrbarer Kanal 10, durch welchen beim Anheizen der Feuerung die Abgase derselben unmittelbar in die Esse oder ins Freie geleitet werden können.
In die Verbrennungskammer 2 mündet ein Ölzerstäuber 11 und in die Verbrennungskammer 3 ein Ölzerstäuber 12. Diese Zerstäuber sind einander entgegengesetzt gerichtet und blasen zerstäubtes Öl-Luftgemiscb parallel zur Längsrichtung des Herdes 1 in die Kammern. Der Herd 1 ist von den Verbrennungskammern 2 und 3 durch Wände 13 und 14 getrennt. Die den Zerstäubern 11 und 12 am nächsten liegenden Teile dieser Wände sind höher als die von den Zerstäubern weiter entfernten Teile der Wände. Die oberen Ränder der Wände 13 und 14 können beispielsweise nach dem Hintergrunde der Verbrennungskammern zu allmählich oder stufenweise abfallen, oder die zweite Hälfte des oberen Randes der Wände kann eine gleichmäßige Vertiefung 15 aufweisen. Die Vertiefungen 15 der Wände 13 und 14 sind zueinander versetzt so angebracht, daß einer Vertiefung 15 der Wand 13 eine Erhöhung 16 der anderen Wand 14 gegenüber liegt und umgekehrt. Innerhalb . der längs jeder Vertiefung 15 der Wand 13 sich erstreckenden Zone des Herdes befindet sich jenseits desselben die Abzugsöffnung 4 für die in dieser Zone von der Vertiefung 15 der Wand 13 her strömenden Gase.
Die Wirkungsweise des Ofens ist folgende: Das in die Verbrennungskammer 2 eingeblasene zerstäubte Öl-Luftgemisch strömt bis ans Ende der Kammer. Das brennende Gemisch steigt dann empor und gelangt über den vertieften Randteil 15 der Wand 13 in den Herdraum. Über den Herd 1 hinweg strömt die Flamme bis zur gegenüberliegenden Wand 14 und an dieser Wand abwärts zu der am Fuße derselben befindlichen Abzugsöffnung 4. Die Erhöhung 16 verhindert es, daß die Flamme in die Verbrennungskammer 3 eindringt.
Das in die Verbrennungskammer 3 eingeblasene Öl-Luftgemisch macht den umgekehrten Weg, so daß beide Gemischströme im Herdraum je eine Hälfte des Querschnittes desselben bedecken und dabei in entgegengesetzten Richtungen strömen.
Unterhalb des Herdes können sich die beiden Ströme des verbrannten Gemisches vereinigen oder auch getrennt weiter zur Esse geführt werden.
Durch eine geeignete Anordnung der Abzugsöffnungen 4 und 5 und eine Unterteilung der von diesen Öffnungen zur Esse führenden Kanäle sowie mit Hilfe eines Schiebers in jedem dieser unterteilten Kanäle kann man die Ströme des brennenden Gemisches von einer Wand 13 zur anderen Wand 14 nach verschiedenen Stellen des Herdes führen, ausbreiten oder auf eine Stelle zusammenziehen, wie es das zu erhitzende Gut erfordert.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Herd- oder Muffelofen mit Feuerung für flüssige Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß der Herd oder die Muffel (1) zwischen zwei Verbrennungskammern (2, 3), in welche der zerstäubte Brennstoff in entgegengesetzten Richtungen eingeblasen wird, und zwischen Abzugsöffnungen liegt, von denen die auf einer Seite des Herdes oder der Muffel liegenden die Abgase der jenseits des Herdes oder der Muffel liegenden Verbrennungskammer aufnehmen, so daß die Flammen teils von einer Verbrennungskammer über einen Teil des Herdes nach der anderen Seite desselben, teils von der anderen Verbrennungskammer in entgegengesetzter Richtung über einen anderen Teil des Herdes strömen.
  2. 2. Herd- oder Muffelofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Herde oder der Muffel (1) und den Verbrennungskammern (2, 3) angebrachten Wände (13, 14) an einem Ende höher sind als an dem anderen Ende, wobei der niedrige Teil (15) der einen Wand dem erhöhten Teil (16) der anderen Wand und einer vor dieser angebrachten Abzugsöffnung (4 bzw. 5) für die verbrannten Gase gegenüberliegt;
  3. 3. Herd- oder Muffelofen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Zone, in welcher das zerstäubte Brennstoff-Luftgemisch oder die Flamme zum Herde gelangt, und den Zerstäuber der von dem erhöhten Wandteil (16) begrenzte Raum der Verbrennungskammer eingeschaltet ist, um in der Nähe des Zerstäubers (11) das Überströmen des Brenngemisches oder der Flamme zum Herde möglichst zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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