DE279373C - - Google Patents

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DE279373C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/26Processing photosensitive materials; Apparatus therefor
    • G03F7/30Imagewise removal using liquid means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
ATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 279373 KLASSE 57d. - GRUPPE
Dr. EUGEN ALBERT in MÜNCHEN.
, Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1913 ab.
Es sind Verfahren bekannt, nach welchen eine mit einer Lack- und Chromat-Kolloidschicht bedeckte Druckplatte nach der Belichtung zunächst mit Wasser entwickelt, angefärbt, abgespült, getrocknet und schließlich mit einer besonderen Lösungsflüssigkeit der ' Ätzgrund an den von der Chromat-Kolloidschicht nicht bedeckten Stellen entfernt wird. Die Ausführung dieses Verfahrens nimmt ohne
ίο Kopierzeit in der Praxis einen Zeitraum von io Minuten in Anspruch. Versuche des Erfinders haben das Ergebnis gehabt, daß ein Gemisch solcher Lösungsmittel durch einfaches Aufreiben der Lösung oder Baden in derselben die Entwicklung der Chromatschicht und die Entfernung des Ätzgrundes durch eine einzige Behandlung herbeiführen kann. Die kopierte Platte wird also durch nur eine Behandlung mittels nur einer Flüssigkeit unmittelbar ätzfähig fertiggestellt.
Grundbedingung für den Erfolg ist, daß diese Flüssigkeit nicht nur die unbelichtete Kolloidschicht und den Ätzgrund löst, sondern daß sie in der hierzu nötigen Zeit die belichteten Kolloidflächen nicht durchdringt.
Flüssigkeiten, die an sich nicht schon diese „ Eigenschaft besitzen, können KoHoidschichten schwer durchdringende oder kolloidhärtende Stoffe zugesetzt werden, und diese Stoffe können entweder gelöst oder in Form einer feinen Emulsion gemischt sein.
Die Ausführungsarten für das vorliegende Verfahren, eine auf einem Ätzgrund befindliche belichtete Chromatschicht und den unter den nichtbelichteten Stellen befindlichen Ätzgrund mittels nur einer Flüssigkeit und nur einer Behandlung zur Lösung zu bringen, sind zahlreiche.
Die Wahl des Lösungsmittels hängt von der Wahl des zum Ätzgrund verwendeten Stoffes ab.
Nimmt man als Ätzgrund z. B. in Ölen lösliche Harze, wie Asphalt, so eignet sich als Lösungsmittel Teeröl, da der immer im Steinkohlenteer vorhandene Wassergehalt als kolloidquellender und -lösender Bestandteil wirkt.
Auch die im Handel befindlichen wasserlöslichen oder emulgierbaren öle können durch Zusatz von z. B. dicker Gummiarabikum-Lösung zu einer Emulsion von den gewünschten Eigenschaften gemacht werden.
Nimmt man aber Stoffe als Ätzgrund, die sich nur in alkoholischen Flüssigkeiten lösen, z. B. Schellack, so kann dem Alkohol die Fähigkeit, die nichtbelichtete Kolloidschicht zu lösen, z. B. durch Zumischung von kleinen Mengen Wasser oder Zumischung von Glyzerin erteilt werden, welch letzteres durch seine Dickflüssigkeit außerdem die Durchdringung der belichteten Kolloidflächen verzögert. In diesem Sinne wirkt auch sehr günstig die Zufügung eines möglichst hohen Prozentgehaltes an kolloidhärtender Substanz, wofür sich in der Praxis eine Anzahl Metallsalze, wie z. B. Aluminiumchlorid, als sehr günstig erwiesen haben:
Durch dieses Verfahren werden offensichtlich die Maßnahmen der Entwicklung mit Wasser, der Anfärbung, Abspülung und Trocknung erspart, wodurch eine Ersparung an Zeit um etwa 9/10 sehr ins Gewicht fällt; außerdem ergibt sich als Folge eines nur einmaligen Lösungsvorganges eine solche Schärfe der Druckelemente, wie sie bisher kaum erreichbar war.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Vorbereitung von mit einem Deckgrund und darüberliegender belichteter Schicht versehenen Druckplatten für das Ätzen oder sonstige chemische Einwirkungen, dadurch gekennzeichnet, daß man das Lösungsmittel für die nicht durch Licht gehärteten Schichtteile und den Ätzgrund gleichzeitig aufbringt.
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DE (1) DE279373C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749151C (de) * 1939-02-11 1944-11-20 Dr. Bekk & Kaulen, Chemische Fabrik GmbH, Loevenich (Kr. Köln) Mittel zum AEtzen metallischer Tiefdruckplatten oder -walzen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749151C (de) * 1939-02-11 1944-11-20 Dr. Bekk & Kaulen, Chemische Fabrik GmbH, Loevenich (Kr. Köln) Mittel zum AEtzen metallischer Tiefdruckplatten oder -walzen

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