DE312657C - - Google Patents

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DE312657C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/26Processing photosensitive materials; Apparatus therefor
    • G03F7/40Treatment after imagewise removal, e.g. baking

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

Zusatz zum Patent 309376.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1918 ab. Längste Dauer: 17. Januar 1933.
Es hat sich beim Arbeiten nach dem Hauptpatent herausgestellt, daß es vorteilhaft ist, die Kopien nicht mit reinem Alkohol oder Aceton zu entwickeln, sondern dem Entwickler etwas von demjenigen Ätzmittel zuzugeben, das nach-. träglich für die Ätzung angewendet wird. Beispielsweise würde man für Stahl anwenden:
100 g Alkohol (Aceton usw.), '
2 g konz. Salpetersäure,
für Kupfer Alkohol mit Eisenchlorid, für Glas Alkohol mit Flußsäure usw.. Damit wird erzielt, daß die belichtete und durch die Entwicklung in ihrem Zusammenhang gestörte Schicht gleichzeitig, vom Untergrund losgelöst wird.. Nun tritt bei diesem Entwicklungsverfahren die Erscheinung auf, daß für einige Ätzmittel, wie z. B. Flußsäure, die dünne Asphalt-Kautschuk-Schicht auch in dieser starken Verdünnung des-Ätzmittels an den unbelichteten Stellen durchlässig bleibt. Diesem Übelstand kann man abhelfen, wenn man die Fläche erst mit einer dünnen Harzs'chicht durch Übergießen mit einer Lösung versieht, die so beschaffen ist, daß sie nicht durch die Lösungsmittel der lichtempfindlichen Schicht aufgelöst wird. Man wird also solche Harze nehmen, die, wie z. B. Schellack, nicht in Benzin und ähnlichen Lösungsmitteln löslich sind, wohl aber in Alkohol, Aceton usw.
Es kommt dann folgende Erscheinung zustande.
An den belichteten Stellen dringt sowohl der Alkohol wie auch die Flußsäure durch und löst zugleich die Schellackschicht. An den unbelichteten Stellen dringen jedoch nur die Flußsäuredämpfe durch, die aber bei der kurzen Entwicklungszeit nicht die Schellackschicht durchdringen können. Nach dem Verstärken ist dann auch für konzentrierte Säuren ein genügender Widerstand gegen die angewendeten Ätzmittel vorhanden. Durch die vorher beschriebenen Hilfsmittel wird das Verfahren vereinfacht und dessen Anwendungsmöglichkeit vergrößert.
P a ten τ-Ansprüche:
i. Ausführungsform des Verfahrens nach Patent 309376, dadurch gekennzeichnet, daß der Entwicklungsfiüssigkeit (Alkohol, Aceton1 usw.) eine geringe Menge desjenigen Ätzmittels beigemengt wird, das nach der Verstärkung mit pulverisierten Harzen zur ' Ätzung verwendet werden soll.
. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung des Durchdringens des dem Entwickler beigemengten Ätzmittels · durch die dünne Kopierschicht dieser eine dünne Harzschicht unterlegt wird, die wohl im Entwickler, nicht aber in der Kopierflüssigkeit löslich ist, wie z. B. Schellack.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. DEUTSCHES REICH
    AUSGEGEBEN AM 28. MAI 1919
    REICHSPATENTAMT
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 57d GRUPPE
    JOSEF RIEDER in BERLIN-ST Photochemisches Ätzverfahren.
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