DE233552C - - Google Patents

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DE233552C
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23F—NON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F1/00—Etching metallic material by chemical means
    • C23F1/10—Etching compositions
    • C23F1/14—Aqueous compositions
    • C23F1/16—Acidic compositions
    • C23F1/28—Acidic compositions for etching iron group metals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233552 KLASSE 15 b. GRUPPE
CG. RODER, G.M.B. H. in LEIPZIG.
zwei verschiedenen Bestandteilen behandelt werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. September 1909 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ätzen von Flachdruckformen aus Eisen, bei welchen die Platten nacheinander mit drei verschiedenen, immer stärker sauren Flüssigkeiten mit je zwei verschiedenen Bestandteilen behandelt werden, und bezieht sich auf die Zusammensetzung dieser sauren Flüssigkeiten. Gemäß der Erfindung wird der eine saure Bestandteil aus Fluorwasserstoff oder einer Sauerstoffsäure des Arsens, Antimons, Molybdäns, Schwefels oder aus einem Salz dieser Säuren, und der zweite saure Bestandteil aus einer Säure des Mangans, einer Säure von etwa gleicher Azidität, oder einem Salz dieser Säuren gebildet. Als Salze kommen dabei die Verbindungen der genannten Säuren mit Kalium, Natrium, Ammonium, Caesium, Lithium, Calcium, Barium, Strontium oder den Leichtmetallen zur Anwendung, soweit sie sich in Wasser oder dem ersten Bestandteil der Flüssigkeit lösen.
Man verfährt nach dem neuen Verfahren beispielsweise wie folgt. Die Platte, kommt zunächst auf 8 bis 10 Minuten in ein Vorbereitungsbad, das man durch Mischen der genannten Chemikalien erhält, wird darauf mit reinem Wasser abgespült und getrocknet. Durch dieses Vorbereitungsbad bildet sich eine helle Schicht, welche die Platte zum Aufnehmen von Umdrucken und Zeichnungen geeignet macht. Nach dem Aufbringen des Umdrucks und dem Beseitigen des etwa vorhandenen Schmutzes wird die Platte mit einer zweiten Flüssigkeit geätzt, die man durch Mischen der genannten Chemikalien erhält. Mit dieser Ätze, welche anscheinend die Eisenformen angreift, werden die Platten noch heller, was sehr vorteilhaft ist. Auch ist man imstande, mit dieser Ätze die Umdrucke und Zeichnungen ziemlich scharf zu ätzen und den Schmutz zu beseitigen. Nachdem noch etwa nötige Korrekturen erledigt sind, wird die Platte mit einer Schlußätze aus den genannten Chemikalien behandelt, welche die nicht mit Umdruck versehene Oberfläche fettabstoßend macht und ein weiteres Ätzen ausschließt.
Die angegebenen Chemikalien kommen in etwa den gleichen Mischungsverhältnissen zur Anwendung, welche sich aus den Daten des Ausführungsbeispiels in der Patentschrift 219045 . unter Berücksichtigung der chemischen Valenz ergeben. Es können nacheinander Flüssigkeiten verwendet werden, die in den drei Stufen des Verfahrens die Säuren oder Salze verschiedener Basen enthalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Ätzen von Flachdruckformen aus Eisen, bei welchem die Platten nacheinander mit drei verschiedenen, immer stärker sauren Flüssigkeiten mit je zwei verschiedenen Bestandteilen behandelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der eine
    saure Bestandteil aus Fluorwasserstoff oder einer Sauerstoffsäure des Arsens, Antimons, Molybdäns, Schwefels oder aus einem Salz dieser Säuren, der zweite saure Bestandteil aus einer Säure des Mangans, einer Säure von etwa gleicher Azidität, oder einem Salz dieser Säuren besteht, wobei als Salze die Verbindungen der genannten Säuren mit Kalium, Natrium, Ammonium, Caesium, Lithium, Calcium, Barium, Strontium oder den Leichtmetallen zur Anwendung kommen.
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