DE189596C - - Google Patents

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DE189596C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/494Silver salt compositions other than silver halide emulsions; Photothermographic systems ; Thermographic systems using noble metal compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Colloid Chemistry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 189596 KLASSE 576. GRUPPE
Zusatz zum Patente 138365 vom 6. April 1902.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1906 ab. Längste Dauer: 5. April 1917.
In der Patentschrift 138365 ist eine photographische Emulsion beschrieben, welche als Silbersalz im wesentlichen Silberphosphat neben chlorsaurem Silber und dem Silbersalz einer organischen Säure enthält, also neben einem unlöslichen Salze, dem Phosphate, noch zwei lösliche Silbersalze aufweist. Es wurde nun gefunden, daß eine wesentlich größere Empfindlichkeit der Emulsion erzielt werden kann, wenn bei der Herstellung der Emulsion ein solcher Überschuß an Phosphat genommen wird, daß alles Silber in der Form des unlöslichen Phosphates vorliegt, gleichwohl aber auch Chlorsäure und organische Säure vor-
X5 handen ist.
Bei Herstellung der Emulsion verfährt man so, daß man einen erheblichen Überschuß von Alkaliphosphat, am besten Dinatriumphosphat, anwendet, und zwar beispielsweise die doppelte theoretische Menge in bezug auf das Silbernitrat. Sodann erhält die Emulsion noch einen Zusatz von Kaliumchlorat und Zitronensäure, .und eventuell zur Härtung der Schicht noch Chromalaun. In einer derartigen Emulsion befindet sich, wie sicher anzunehmen ist, infolge des großen Überschusses an Alkaliphosphat das gesamte Silber in Form des unlöslichen Silberphosphates. Diese Emulsion ist bereits derartig empfindlich, daß sie nicht nur für Papiere verwendbar ist, die für sogenannte physikalische Entwicklung (Oberflächenentwicklung) bestimmt sind, sondern ihre Empfindlichkeit gestattet es auch, damit Platten zu gießen, welche auch bei chemischer 40
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Entwicklung (Schichtentwicklung) ausgezeichnete Kontraste geben.
Als Entwickler für diese Emulsion kommt von den bekannten Entwicklern nur wäßrige Metollösung in Frage. Die kompliziert zusammengesetzten Entwickler, wie sie die Emulsion nach Patent 138365 erheischten, fallen vollkommen fort. Die mit wäßrigem Metol entwickelten Bilder zeigen große Kraft und sehr schönen Ton sowie außerordentliche Haltbarkeit. Wenn man dem Metol noch neutrales Natriumsulfit oder ein anderes schwach alkalisch wirkendes Salz zusetzt, so beschleunigt man die Entwicklung derart, daß sie fast momentan ist und in eine chemische Entwicklung, d. h. also durch die ganze Schicht hindurch übergeht. Bemerkenswert ist, daß dann allerdings diese Entwicklung auch nicht weitergeht, sondern plötzlich stehen bleibt. Diese Entwicklungsart kommt für Platten mit dieser Emulsion in Frage.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    55
    Verfahren zur Herstellung einer Silberphosphatemulsion gemäß Patent 138365, dadurch gekennzeichnet, daß man bei der Herstellung des Silberphosphates in der Emulsion einen großen Überschuß von Alkaliphosphat im Verhältnis zum Silbernitrat anwendet, um alles Silber als Phosphat zu erhalten, und daß der Emulsion Kaliumchlorat, Zitronensäure und eventuell Chromalaun hinzugesetzt wird.
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