DE11008C - Verfahren zum Undurchsichtig- und Geschmeidigmachen von Pergamentpapier - Google Patents

Verfahren zum Undurchsichtig- und Geschmeidigmachen von Pergamentpapier

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DE11008C
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P. H. H. NEUMANN in Brüssel
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
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Description

1880.
PIERRE HERMANN HUBERT NEUMANN in BRÜSSEL. Verfahren zum Undurchsichtig- und Geschmeidigmachen von Pergamentpapier.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1880 ab.
Die nachstehend angegebenen Verbesserungen haben den Zweck, dem Papier überhaupt und speciell dem Pergamentpapier oder vegetabilischem Pergament eine gröfsere Undurchsichtigkeit und gröfsere Geschmeidigkeit zu geben.
Hauptsächlich handelt es sich darum, das Pergamentpapier dazu undurchsichtig zu machen, damit dasselbe auch zu denjenigen Zwecken (zum Bedrucken oder Beschreiben) gebraucht werden kann, für welche Verwendungen die zu grofse Durchsichtigkeit des Pergamentpapiers bis jetzt ein Hindernifs war.
Diese Undurchsichtigkeit erhalte ich durch die folgenden Processe.
a) Indem ich mit dem Papierzeug, welches zur Fabrikation des nachher zu Pergament zu verarbeitenden ungeleimten Papiers benutzt wird, schwefelsaures Bariumoxyd oder schwefelsauren Kalk, oder irgend eine andere weifse Substanz vermische, die im Stande ist, die gewünschte Undurchsichtigkeit zu erzeugen.
b) Indem ich das bereits zu Pergament verarbeitete, aber noch nicht vollständig ausgewaschene Papier, welches demzufolge noch eine gewisse Quantität Schwefelsäure enthält, durch eine Lösung von einem oder mehreren Salzen, wie z. B. Chlorbarium oder Chlorcalcium, kurz von solchen Salzen passiren lasse, die im Stande sind, mit der zurückgebliebenen Schwefelsäure einen weifsen, im Pergamentpapier selber zurückbleibenden Niederschlag zu bilden.
Um dem Papier überhaupt und speciell dem Pergamentpapier Geschmeidigkeit zu ertheilen, wendete man bis heutigen Tages ausschliefslich Glycerin an. Diese Flüssigkeit hat, wenn sie nicht sehr gereinigt und dadurch sehr kostspielig ist, den "Uebelstand, dafs dieselbe einen wenig angenehmen Geruch und nicht klare Farbe hat. Ich ersetze diese Flüssigkeit durch eine viel klarere/Materie ohne Geruch, ohne irgend eine schädliche Einwirkung, die zum übrigen auch noch 'sehr billig ist, durch Anwendung der beiden nachstehenden Processe.
a) Indem ich zum Papierzeug oder zum Leim, welcher zum Leimen des Papieres dient, eine Auflösung einer sehr hygroskopischen Substanz, wie z. B. Chlorcalcium oder Chlormagnesium beimenge.
b) Indem ich das Pergamentpapier oder das gewöhnliche Papier, vor oder nach dem Leimen, die erwähnte Lösung passiren lasse.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Das Verfahren zum Undurchsichtigmachen des Pergamentpapiers durch Zusatz einer Basis wie Barythydrat, Chlorbarium, Kalkhydrat oder Chlorcalcium, welche mit der bei derPergamentirung verwendeten Schwefelsäure einen weifsen, undurchsichtigen Niederschlag, der fest mit der Pergamentfaser vereinigt ist, bildet, wobei dieser Zusatz geschehen kann:
a) bei dem Papierstoffe, indem die aufgelöste Basis demselben in dem oberhalb der Papiermaschine stehenden Ganzstoffreservoir beigemengt wird;
b) bei dem fertigen für Pergamentfabrikation bestimmten Rohpapier durch Befeuchten mit der aufgelösten Basis hinter dem dritten oder vierten Trockencylinder und nachfolgendem Trocknen;
c) bei dem fertigen und noch nicht ausgewaschenen Pergamentpapier durch Befeuchten und nachfolgendes vollständiges Auswaschen desselben.
2. Das Verfahren zum Geschmeidigmachen des Pergamentpapiers und auch jedes anderen Papiers, indem man dem zur Fabrikation des betreffenden Papiers dienenden Papierzeug oder auch dem Leim, der zum Leimen desselben dient, eine hygroskopische Substanz, wie z. B. Chlorcalcium und Chlormagnesium etc., beimengt.
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