DE278917C - - Google Patents

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DE278917C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L1/00Making chains or chain links by bending workpieces of rod, wire, or strip to form links of oval or other simple shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 278917 KLASSE 49 h. GRUPPE
KRAFFT & SCHÜLL in DÜREN, Rheinland.
verschiedener Form.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Ketten aus Flachdraht oder Metallband verschiedener Form, deren Glieder durcheinander gesteckt eine fest geschlossene Kette ohne seitliche Öffnung bilden.
Das kennzeichnende Merkmal der neuen Maschine besteht darin, daß mittels einer Stanze gleichzeitig das Material für drei oder
ίο mehr Kettenglieder ausgestanzt wird, die alsdann voneinander getrennt und an verschiedenen Stellen der Maschine zur Herstellung von je einer Kette weiterbearbeitet werden. Die Kettenglieder werden aus einem endlosen Bande in der Längsrichtung nebeneinanderliegend ausgestanzt, so daß möglichst wenig Abfall an Material entsteht. Den bekannten Maschinen gegenüber weist die vorliegende den wesentlichen Vorteil auf, daß gleichzeitig so viel Ketten in einer Maschine hergestellt werden, als die Stanze gleichzeitig Kettenglieder ausstanzt. Die Leistungsfähigkeit der Maschine wird also ganz erheblich erhöht.
Beiliegende Zeichnung stellt eine Maschine in einer Ausführungsform beispielsweise dar, und zwar zeigt
Fig. ι die Maschine schematisch im Grundriß..
Fig. 2 veranschaulicht einen der Greifer, welche dazu dienen, die seitlichen Kettenglieder von den mittleren Kettengliedern zu entfernen und den Arbeitsstellen für die Fertigstellung der Ketten zuzuführen.
In Fig. ι bezeichnen a, b, c und d die Schnittstempel der Stanze, welche aus dem endlosen Metallbande f jedesmal gleichzeitig drei Kettenglieder g, h und i ausstanzen.' Die mittleren Kettenglieder h gehen in üblicher Weise weiter durch die Maschine und werden bei k ineinandergesteckt, so daß sie eine fest geschlossene Kette ohne seitliche Öffnung bilden. . Diese Vorrichtung zum Fertigstellen der Kette ist an und für sich bekannt und bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung.
Die seitlichen Kettenglieder g und i werden von Greifern m und η erfaßt und seitlich von den mittleren Kettengliedern h weggezogen. Die Greifer m und n, die in Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe veranschaulicht sind, erfassen die Kettenglieder g und i und führen sie den seitlich gelegenen Arbeitsstellen 0 und p zn, wo sie genau so wie bei k zu fertigen Ketten weiterbearbeitet werden. Auf diese Weise werden also in einem Arbeitsgange gleichzeitig drei Ketten fertiggestellt, während man bisher in einem Arbeitsgange stets nur eine Kette fertigstellen konnte.
Je nach der Breite des endlosen Metallbandes f kann man statt dreier Kettenglieder auch nach Belieben 2wei, vier und mehr Kettenglieder gleichzeitig ausstanzen, die alsdann einer entsprechenden Anzahl von Arbeitsstellen der Maschine zugeführt und hier zu fertigen Ketten weiterverarbeitet werden.

Claims (1)

  1. Patent- An spru cn:
    Maschine zur Herstellung von Ketten aus Flachdraht oder Metallband verschiedener Form, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidstempel (a, b, c, d) einer Stanze gleichzeitig drei oder mehr nebeneinander liegende Kettenglieder (g, h, i) ausschneiden, von denen das mittelste in gerader Richtung einer Vorrichtung zur Verarbeitung zu einer fertigen Kette zugeführt wird, während gleichzeitig die seitlichen Glieder von Greifern erfaßt, zurückgezogen und zu seitlichen Arbeitsvorrichtungen geführt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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