DE277381C - - Google Patents

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DE277381C
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Germany
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ring
spring
housing
grippers
insect
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DENDAT277381D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M3/00Manual implements, other than sprayers or powder distributors, for catching or killing insects, e.g. butterfly nets
    • A01M3/02Fly-swatters
    • A01M3/027Fly-swatters using resilient means or projectiles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277381 KLASSE 45 #. GRUPPE
Vorrichtung zum Fangen von Insekten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fangen von Insekten, durch welche ein sicheres und schnelleres Ergreifen des Insektes erfolgt.
Es sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen durch das Entspannen einer Feder Greifer vorschnellen, die das Insekt packen. Der Winkel, welchen die Greifer dieser Vorrichtungen untereinander bilden, ist jedoch klein, so daß
ίο in den weitaus meisten Fällen das Insekt nicht ergriffen wird, sondern ein Zerdrücken desselben durch die vorschnellenden Greifer stattfindet.
Die Erfindung kennzeichnet sich nun dadurch, daß zwei lange blattförmige und in Schlitzen geführte Greifer durch eine Feder vorgeschnellt werden, mit welcher sie verbunden sind, wobei ihre unteren Teile so gebogen sind, daß die Blättchen zunächst sehr weit auseinander geführt werden und im letzten Augenblick sich wieder derart zusammenlegen, daß sie das Insekt zwischen sich pressen und sicher erfassen. Es ist ein genaues Zielen deshalb nicht nötig.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar ist
Fig. ι im vergrößerten Maßstabe die Ansicht eines Schnittes durch die Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Draufsicht.
Ein aus Metall, Holz, Zelluloid o. dgl. be-
. stehendes zylindrisches Gehäuse a, dessen eines Ende geschlossen ist, besitzt nahe am oberen offenen Ende eine kreisringförmige Einkerbung und wird durch zwei Längsschlitze a1, die diametral gegenüberliegen, geteilt.
Am unteren Ende dieses Gehäuses α sind in geringem Abstand voneinander und dicht am Boden beginnend auf jeder Seite zwei kleine parallele Schlitze a2 vorgesehen, die vorteilhaft im rechten Winkel versetzt zu den beiden Längsschlitzen a1 angeordnet sind. Jedes der beiden durch Schlitze a2 von dem Gehäuse getrennten Blättchen trägt eine konische Erhöhung α3, die in Eingriff kommen kann mit einer Bohrung d1 des beweglichen Ringes d.
In dem Rohr α sind beweglich angebracht zwei aus Metall, Zelluloid, Holz 0. dgl. bestehende Greifer b, welche die Form von Blattchen besitzen, deren eines Ende sich um einen Stift b1 drehen kann, der so lang ist, daß seine Befestigung in dem äußeren verschiebbaren Ring d durch die Längsschlitze a1 des Gehäuses hindurch erfolgen kann. In einiger Entfernung von dem Drehzapfen 51 sind die Blättchen im Winkel von 90"° gegeneinander gebogen, während in weiterer Entfernung den Längsteilen des Blättchens eine solche Biegung gegeben ist, daß, wenn beide Blättchen b zusammengeführt werden, eine gegenseitige Berührung auf der ganzen Längsfläche stattfindet.
Der Teil der Blättchen, in welchen die vier zwecks besseren Durchschiebens durch die Schlitze c1 abgerundeten Biegungen liegen, ist zweckmäßig gegenüber der Breite des herausragenden Teiles der Blättchen abgesetzt, so daß eine freie Bewegung in dem Gehäuse ermöglicht wird. Vorteilhaft haben die Enden jedes Blättchens Nuten oder Schlitze, um ein Erfassen des Insektes zu erleichtern.
Zur Führung der Blättchen b dient ein
becherförmiger Scheibenverschluß c, der mit einem Flansch versehen ist, in welchem sich eine ringförmige Vertiefung befindet. Durch die Grundfläche dieses becherförmigen Ver-Schlusses gehen zwei parallele Schlitze c1, die ein gutes Durchführen der Blättchen b bis fast zu ihrem Aufhängepunkt bei b1 ermöglichen. Parallel mit den Schlitzen a1 sind in diesen Verschlußteilen Einschnitte c2 vorgesehen, die bis zu der ringförmigen Vertiefung in der Seitenwand führen und genau in Verlängerung oder über den Schlitzen a1 zu liegen kommen, wenn der Scheibenverschluß auf das Gehäuse α aufgesetzt ist.
Der verschiebbare Ring d kann über den vorderen Teil des Gehäuses α frei gleiten. Am einen Ende sind Bohrungen zur Aufnahme des Drehstiftes &1 vorgesehen, und am unteren Ende befinden sich Bohrungen d1, die bei der tiefsten Stellung des Ringes d von den konischen Erhöhungen a3 ausgefüllt werden und eine Art Abzug bilden.
Die in dem Gehäuse α befestigte Feder β ist aus feinem Stahldraht, so daß ein gutes Zusammenpressen möglich ist und sie gleichzeitig beim Entspannen das ganze Gehäuse ausfüllt.
Am Ende des äußeren Gehäuses α wird ein verschiebbarer Klemmring f vorgesehen, weleher durch seinen Druck das Gehäuse α und die Verschlußscheibe c in der ihnen gegebenen und durch die Vertiefungen bestimmten .Stellung hält.
Die Zusammensetzung der Vorrichtung geschieht auf folgende Weise:
Die Greifer δ werden mit dem Ring d durch einen Drehzapfen b1 verbunden, der in Bohrungen des verschiebbaren Ringes d eingelassen wird. Die beiden abgerundeten Enden der Greifer werden durch die parallelen Schlitze c1 der Verschlußscheibe c von außen hergeführt und dann die Feder e in das Gehäuse α eingesetzt. Jetzt wird zuerst der Gleitring d und dann der Klemmring f über den vorderen Teil des Gehäuses geschoben. Da der Drehstift h1 in den doppelten Schlitzen a1 zu liegen kommt und die Feder e zusammenpreßt, wird die Verschlußscheibe c1 erst später auf das offene Ende des Gehäuses α aufgesetzt und so gedreht, daß die Nuten c2 mit den Schlitzen a1 übereinanderliegen und die beiden Vertiefungen im Gehäuse α und in der Verschlußscheibe ineinander eingreifen. Hierauf wird der Klemmring f nach oben geführt und preßt die in Frage kommenden Teile c und α zusammen. Jetzt wird der bewegliche Ring d zurückgezogen, bis die Bohrung b1 über der konischen Erhebung a3 des Gehäuses α zu liegen kommt und dort festgehalten wird, solange nicht durch Druck ein Einbiegen der unteren Streifen und damit ein Loslassen des Ringes d stattfindet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Der Ring d wird nach unten gezogen, bis daß die Erhebungen α3 ihn festhalten. Dann wird die Vorrichtung dem zu fangenden Insekt genähert, bis die Enden der Greifer b in gewisser Entfernung von ihm sind, die vorteilhaft so gewählt wird, daß die ganze Länge der Greifer durch die Feder ausgestoßen wird. Durch einen vermehrten Druck auf den unteren Teil des Gehäuses α wird der Ring d und damit die Feder β freigegeben, welche die Greifer b durch die Führungen des Verschlußstückes c nach außen preßt, so daß sich die Greifer infolge der ihnen gegebenen Form erst öffnen und dann schließen und geschlossen bleiben. Das so eingefangene, zwischen den Greifern befindliche Insekt wird wieder freigegeben durch Zurückziehen des Ringes d.
Bei Nichtbenutzung der Vorrichtung werden die Enden der Greifer, nachdem der Ring b und c von dem Gehäuse α entfernt ist, innerhalb der Feder e untergebracht, worauf nach Uberschieben des Klemmringes f und des Teiles c durch das Zurückschieben des Ringes f eine Befestigung der beiden Teile erfolgt.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Fangen von Insekten, bei welcher durch das Entspannen einer Feder Greifer vorgeschnellt werden, gekennzeichnet durch blattförmige, in Schlitzen geführte Greifer (&), die beweglich mit der Feder (e) verbunden und an ihrer Befestigungsstelle so gebogen sind, daß ihre für gewöhnlich entfernten Enden beim Ergreifen des Insektes einander genähert werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der blattförmigen Greifer (d) mit Rippen oder Erhöhungen versehen sind, und daß das Entspannen der Feder durch Druck auf eine federnde Zunge erfolgt, deren Erhebung (α3) in einen mit der Drehachse der Blätter (b) und damit mit der Feder verbundenen Ring (d) eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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