DE27737C - Rotirender Hahn für Gasmotoren, zum Ein- und Auslassen der Gase und zur Zündung befähigt - Google Patents

Rotirender Hahn für Gasmotoren, zum Ein- und Auslassen der Gase und zur Zündung befähigt

Info

Publication number
DE27737C
DE27737C DENDAT27737D DE27737DA DE27737C DE 27737 C DE27737 C DE 27737C DE NDAT27737 D DENDAT27737 D DE NDAT27737D DE 27737D A DE27737D A DE 27737DA DE 27737 C DE27737 C DE 27737C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cone
ignition
gas
gases
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT27737D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. W. RACHHOLZ in Dresden
Publication of DE27737C publication Critical patent/DE27737C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/02Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with cylindrical, sleeve, or part-annularly shaped valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein zehntheiliger Hahn, welcher die Einströmung der Luft und des Gases, die Ausströmung der Explosionsproducte und den Zündvorgang bewirken soll, und zwar in Berücksichtigung solcher Gasmotoren, bei denen das Explosionsgemisch mit Ueberdruck einströmt, weshalb für die Folge die Bezeichnung Hochdruckgasmotor angewendet wird.
Bei einem solchen Motor, welcher sein Explosionsgemisch selbst bereitet, ist der obere Theil des Cylinders geschlossen und wirkt als Luftpumpe. Die Luft wird mit einem Druck von nicht unter 2 Atmosphären nach der Gasbereitungsanlage, und zwar auf den Boden des Oelbehälters, welcher mit flüssigen Kohlenwasserstoffen gefüllt ist, gedrückt. Indem nun die Luft vom Boden aus durch die Kohlenwasserstoffe nach oben steigt, schwängert sie sich derart mit denselben, dafs sie ein Explosionsgemisch abgiebt. In einem Gasometer werden die aufsteigenden Gase gesammelt und von hier einestheils nach dem Vertheilungshahn, anderenteils nach der Zündflamme geleitet.
Gegenüber dem bekannten Verfahren, Luft über erwärmte Kohlenwasserstoffe zu drücken oder zu saugen, bietet die vorliegende Anordnung, die Luft mit höherem als einen Atmosphärendruck durch die Kohlenwasserstoffe zu pressen, den Vortheil, dafs sich dadurch eine Erwärmung derselben erübrigt, weiter aber auch die Leitung der Explosionsproducte unter hoher Spannung die Condensation der aufgenommenen Kohlenwasserstoffe verhindert.
Fig. ι beiliegender Zeichnung stellt den Hahn in Vorderansicht nach der Linie a-b geschnitten dar,
Fig. 2 denselben in Draufsicht;
Fig. 3 zeigt den Mantel des Hahnkegels aufgerollt,
Fig. 4 denselben in Vorderansicht zur speciellen Darstellung der Einschnitte und Kanäle;
Fig. S ist eine Scala zur Orientirung über die Lage der Einschnitte;
Fig. 6 und 7 sind die Einsätze £' und .E2 im Hahnkegel;
Fig. 8 zeigt die Anordnung des Hahnes unter dem Cylinder und seinen Bewegungsmechanismus.
Die Zuleitung des Gases erfolgt durch die Rohrleitung a, während durch Rohr h das Vermittelungsgas einströmt. Diesem letzteren fällt die Aufgabe zu, für die Zündflamme im Innern des Hahnkegels im Augenblick der Zündung ein fetteres Gemisch zu erhalten, was weiter unten näher erläutert werden soll. Durch das Rohr c wird das Zündgas nach dem Hahn geleitet, welches die Speisung der inneren Zündflamme i2 besorgt, während zl die äufsere Zündflamme bildet.
Die Rohre e und / führen die nothwendige atmosphärische Luft unter einem dem Gas gleichen Druck ein, und zwar e die Luft für das Explosionsgemisch, / für die Zündflamme. Durch das Rohr g entweichen die Explosionsproducte aus dem Cylinder.
Der Vorgang selbst ist nun folgender:
Beim tiefsten Stand des Kolbens im Cylinder liegen die mit den Luft- und Gasleitungsrohren e und α correspondirenden Oefmungen im Hahnkegel e1 und a1 denselben gegenüber,
so dafs Luft und Gas durch dieselben nach dem Kegelinnern einströmen kann.
Gleichzeitig befindet sich die Oeffnung ί im Kegel dem Einströmungsloch E nach dem Cylinder gegenüber, so dafs jetzt auch die Füllung des Cylinders mit dem durch e* und a1 nach dem Kegelinnern getretenen Luft- und Gasgemisch sich vollzieht.
Nach Schlufs dieser drei Einlasse durch Drehung des Kegels mittelst der Radübersetzung r r1, welche ihren Antrieb von der Hauptwelle erhält, öffnet sich die Einströmung für das Vermittelungsgas aus Rohr b durch die Oeffnung b' im Kegel; gleichzeitig gelangt die äufsere Zündflamme z1 durch Zündloch z2 nach dem Kegelinnern, während auch das Zündgas durch Rohr c und Oeffnung c1 eintritt und durch das Rohr c2 im Innern des Kegels nach der äufseren Zündflamme z1 geleitet wird. Während beim Weitergang die Oeffnungen z2 und b' sich schliefsen, tritt durch das Rohr f und die Kegelöffnung fl atmosphärische Luft ,nach dem Kegel, und zwar auf den Einsatz E1, durch dessen Kerbung sie nach der inneren Zündflamme c2 geleitet wird, und wodurch ermöglicht werden soll, die innere Zündflamme bis zur Zeit der Zündöffnung im Kegelinnern brennend zu erhalten, zu welchem Zweck noch das Durchlafsrohr d zur Entführung der Verbrennungsproducte angeordnet ist. Die oben erwähnte, durch Rohr b erfolgte Einführung des sogenannten Vermittelungsgases hat nun den Zweck, eine genügend grofse Flamme im Kegelinnern zu erhalten, da die innere Zündflamme c2 nicht im Stande sein würde, die Entzündung des Explosionsgemisches im Cylinder zu bewirken, weshalb dieselbe durch das Vermittelungsamt übertragen oder vermittelt wird.
Beim höchsten Stand des Kolbens im Cylinder öffnen sich die correspondirenden Zündlöcher ζ im Kegel und Z im Hahnmantel, wodurch sich die Explosion des vorher nach dem Cylinder geströmten Explosionsgemisches vollzieht.
Sofort nach diesem Moment öffnet sich auch das Abzugsloch A im Hahnmantel, um die Explosionsproducte aus dem Cylinder entweichen zu lassen, was mittelst der Oeffnungen g' im Kegel erfolgt, welche auf den Einsatz E2 auftreffen, um durch dessen Kerbung die abziehenden Gase mittelst des Ableitungsrohres g nach aufsen zu leiten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zehntheiliger Hahn an Hochdruckgasmotoren, zum Zweck, die Einströmung des Luft- und Gasgemisches und den Abgang der Explosionsproducte zu bewirken, sowie die Zündvorrichtung aufzunehmen und zu vermitteln, charakterisirt durch seine zehn verschiedenartigen Oeffnungen im Kegelmantel el a1 Eg1 A Z bl s/1 cl und die Einsätze Ελ und E2 im Kegelinnern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT27737D Rotirender Hahn für Gasmotoren, zum Ein- und Auslassen der Gase und zur Zündung befähigt Active DE27737C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE27737C true DE27737C (de)

Family

ID=304032

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT27737D Active DE27737C (de) Rotirender Hahn für Gasmotoren, zum Ein- und Auslassen der Gase und zur Zündung befähigt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE27737C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE27737C (de) Rotirender Hahn für Gasmotoren, zum Ein- und Auslassen der Gase und zur Zündung befähigt
DE10106968A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum thermischen Entgraten von Werkstücken
DE107649C (de)
DE329622C (de) Gasdampferzeuger
DE87462C (de)
DE228997C (de)
DE66960C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen von Gas- und ähnlichen Maschinen
DE175444C (de)
DE271662C (de)
DE265354C (de)
DE192497C (de)
DE188348C (de)
DE52457C (de) Im Sechstakt arbeitende Petroleummaschine
DE295723C (de)
DE208209C (de)
DE202525C (de)
DE49909C (de) Feuerluftmotor
DE25660C (de) Apparat zur Erzeugung komprimirter Luft durch direkte Einwirkung von Gasexplosionen
DE265335C (de)
DE100520C (de)
DE171393C (de)
DE114340C (de)
DE322018C (de) Bombenabwurfvorrichtung
DE185187C (de)
DE624072C (de) Kraftmaschine mit zwei oder mehreren Druckstufen und mit Zuendkammern verbundenen zylindrischen Brennkammern