DE27690C - Neuerungen an der Vinter P. R. 21705 pätentirteri Steuerung für Compound - Dampfmaschinen - Google Patents
Neuerungen an der Vinter P. R. 21705 pätentirteri Steuerung für Compound - DampfmaschinenInfo
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- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 title description 2
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L23/00—Valves controlled by impact by piston, e.g. in free-piston machines
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Erstes Zusatz-Patent zu No. 21705 vom 26. Januar 1882.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. November 1883 ab. Längste Dauer: 25. Januar 1897.
Fig. ι und 2 zeigen eine Compound-Maschine, bei der die Cylinder nicht wie in der Patentschrift
No. 21705 neben einander, sondern hinter einander liegen. Der Hülfsschieber E
mit seinen Stangen ί s und den direct durch den Kolben bewegten Hebeln s3 ss ist ebenso
angeordnet wie in der Patentschrift No. 21705 und leitet abwechselnd Dampf auf beide Seiten
des Steuerkolbens F am Hochdruckcylmder C. Der Dampfvertheilungsschieber D^ des Niederdruckcylinders
ist mit dem Steuerkolben am Hochdruckcylmder und dadurch mit dem Dampfvertheilungsschieber
D des Hochdruckcylinders fest verbunden, so dafs durch den einen Steuerkolben
beide Vertheilungsschieber bewegt werden. Die Hähne gs in der Patentschrift No. 21705
sind hier in den Kanal g gelegt, und zwar in Form von Absperrventilen, Fig. 1. Man ist
durch diese Anordnung im Stande, die Bewegung des Steuerkolbens F und dadurch die Bewegung
der Vertheilungsschieber D und D1 zu controliren. Durch vollständiges Schliefsen der
Ventile g 5 kann die Maschine zum Stillstand
gebracht werden. An der Verbindungsstange p zwischen Schieber D' und D bezw. dem Steuerkolben
F ist ein Zeiger Q angebracht, der auf einer Scala^1 gleitet und so eine Beobachtung
der Schieberbewegung gestattet. Die Kolbenstange L des Hochdruckcylinders ist mit den
Kolbenstangen L1 L1 des Niederdruckcylinders
durch eine Traverse verbunden.
Da der Steuerkolben sich nicht zwangläufig bewegt, so mufs er an beiden Seiten durch
ein Dampfkissen aufgefangen werden. Zu diesem Zwecke läfst man die Dampfkanäle in einiger
Entfernung vom Deckel in den Steuerkolbencylinder einmünden, so dafs sich der Steuerkolben
über den Kanal hinausbewegt. Hierbei wird der Abdampf, sobald der Steuerkolben den Kanal schliefst, comprimirt und verhindert
so ein Anschlagen des Steuerkolbens gegen den Deckel. Um nun aber beim Rückhub den
Dampf wieder hinter den Steuerkolben treten lassen zu können, ist ein kleines Ventil A angebracht,
welches sich öffnet, sobald der Hülfsschieber Dampf in den Kanal eintreten läfst,
um den Steuerkolben zu bewegen. Andererseits wird dieses Ventil, wenn der Steuerkolben
beim Rückgang den Kanal zugedeckt hat, durch den bei «l eintretenden Dampf fest auf seinen
Sitz geprefst. Der Abdampf hinter dem Steuerkolben wird auf diese Weise sicher abgeschlossen
und zu dem vorhin beschriebenen Zwecke comprimirt. Die Ventile A werden durch die Stifte «2 a2 verhindert, sich zu drehen,
während die Stifte a% az ein Abfallen vom
Steuerkolben verhindern, wenn derselbe herausgenommen wird.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Einrichtung für Eincylindermaschinen. Die Hebel .r3 s3, Fig. 3,
sind auf den Achsen s2 i2 vermittelst Schrauben,
die einen konischen Ansatz tragen, befestigt. Beim Anziehen der Schrauben wird der Konus
fest in die Bohrung der Achse eingeprefst und so eine sichere und feste Verbindung zwischen
Hebel und Achse bewirkt.
Claims (4)
1. die Combination des Hülfsschiebers E mit den hier durch eine feste Stange / verbundenen
Vertheilungsschiebern D und Z?1, um dieselben durch einen Steuerkolben bewegen
zu können, Fig. 1 und 2;
2. die Anordnung des Ventils A mit den Stiften ß2 und a3, um den Dampf bei Beginn
des Rückhubes des Steuerkolbens eintreten zu lassen, Fig. 1 und 3;
3. die Anordnung des Zeigers Q auf der Verbindungsstange der Dampfvertheilungsschieber
D und D1 in Combination mit der Scala Q1, um die Schieberbewegung beobachten
zu können, Fig. 1;
4. die Befestigung der Hebel j* s3 auf den
Achsen ia s'z vermittelst der einen konischen
Ansatz tragenden Schraube, Fig. 3;
in der durch die Zeichnung nachgewiesenen Zusammensetzung.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27690C true DE27690C (de) |
Family
ID=303988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27690D Active DE27690C (de) | Neuerungen an der Vinter P. R. 21705 pätentirteri Steuerung für Compound - Dampfmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27690C (de) |
-
0
- DE DENDAT27690D patent/DE27690C/de active Active
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