DE38592C - Dampfvertheiler für den Betrieb gekuppelter Maschinen mit Hochdruck oder mit Compound-Wirkung - Google Patents
Dampfvertheiler für den Betrieb gekuppelter Maschinen mit Hochdruck oder mit Compound-WirkungInfo
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- DE38592C DE38592C DENDAT38592D DE38592DA DE38592C DE 38592 C DE38592 C DE 38592C DE NDAT38592 D DENDAT38592 D DE NDAT38592D DE 38592D A DE38592D A DE 38592DA DE 38592 C DE38592 C DE 38592C
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- 230000002508 compound effect Effects 0.000 title 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims description 3
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B25/00—Regulating, controlling or safety means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
- F01B2250/001—Valves for steam inlet or outlet
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
WILLIAM CLARKE in GATESHEAD-on-Tyne
(County of Durham., England).
Wirkung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. August 1886 ab.
Die vorliegende Einrichtung soll ermöglichen, die gekuppelten Dampfmaschinen, namentlich
der Winde- oder Steuerapparate, sowohl als Compound-Maschine als auch nur mit Hochdruck
arbeiten zu lassen bezw. sie anzuhalten, und zwar durch einfaches Bewegen eines
Hebels oder einer Handhabe.
Beiliegende Zeichnungen zeigen in Fig. 1 einen hierzu dienenden Dampfvertheilungs-Doppelhahn
im Verticalschnitt, in Fig. 2 im Horizontalschnitt nach Linie b-b, Fig. 1, in
Fig. 3 in Oberansicht; in Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt durch den Kasten eines Vertheilungsschiebers
dargestellt, in Fig. 5 ein Längsschnitt nach Linie a-a, Fig. 4, in Fig. 6 ein
ähnlicher Längsschnitt, nur mit verstelltem Schieber, in Fig. 7 ein Querschnitt nach Linie
c-c, Fig. 6, in Fig. 8 ein ähnlicher Schnitt wie in Fig. 5, wobei der Schieber für Hochdruck
eingestellt ist, und in Fig. 9 ein Längsschnitt nach Linie bl-bA, Fig. 4, in welchem
der Exhaustkanal für beide Cylinder, wenn diese mit Hochdruck arbeiten, sichtbar ist.
Auf die durch Stopfbüchsen abgedichteten Zapfen der beiden Vertheilungshähne AB, Fig. 1
und 2, sind gezahnte Quadranten C, Fig. 1 und 3, aufgesetzt, die durch ihren Eingriff.in
einander eine gleichzeitige Drehung beider Hähne ermöglichen. Auf den einen Hahnzapfen
ist ein Handhebel aufgesetzt. Beide Hähne A und B sind hohl, und in A sind
drei,1 in B dagegen fünf Durchlafskanäle enthalten.
Der Kesseldampf tritt in den Gehäusestutzen E ein. Seine Weiterführung hängt
von der Einstellung der beiden gekuppelten Hähne ab.
Bei der Einstellung nach Fig. 2, entsprechend der Hebelstellung i, Fig. 3, tritt der
Dampf in den inneren Hohlraum des Hahnes A durch den Kanal F ein und strömt dann
durch den Hahnkanal G und den Gehäusestutzen M nach dem Schieberkasten des Hochdruckcylinders.
Nachdem der Dampf in diesem gearbeitet hat, tritt er durch den Gehäusestutzen N und den Kanal H in den Hahn B
ein und strömt nun durch den Hohlraum dieses Hahnes und den Kanal 7, sowie den
Stutzen K am Gehäuse des Hahnes A in den Niederdruckcylinder. Von diesem wird er dann
ins Freie ausgeblasen.
Wird der Hebel in die punktirte Lage 2, Fig. 3, eingestellt, also um 45° gedreht, so
ist aus Fig. 2 leicht zu ersehen, dafs dann der Dampf nach der Maschine hin völlig abgesperrt
ist, diese also zum Stillstand kommt. Der Abdampf aus dem Hochdruckcylinder kann
durch den Stutzen N am Gehäuse von B, die Kanäle R und Q. des Hahnes B und den Gehäusestutzen
P ausströmen.
Bringt man durch Weiterdrehung den Hebel in die punktirte Stellung 3, Fig. 3, so erhalten
beide Cylinder der Maschine directen Kesseldampf. Der Dampf tritt in diesem Falle durch
Stutzen E und den Kanal G des Hahnes A ein und durch die Kanäle F und L, Fig. 2,
aus. Durch Kanal F und Stutzen K tritt der
Dampf in den Niederdruckcylinder und durch Kanal L und Stutzen M in den Hochdruckcylinder.
Der Abdampf aus dem Hochdruckcylinder tritt durch Stutzen N und Kanal 0
in den Hahn B ein und entweicht durch Kanal / und den Stutzen P.
Die gleichen Dampfvertheilungsverhältnisse lassen sich mit dem in Fig. 4 bis 9 dargestellten
Schieber erreichen. Der Dampf tritt hier durch den Stutzen A, Fig. 4, in den
Schieberkasten ein, und bei den Stellungen des Schiebers B nach Fig· 4 und 5 kann er von
hier nicht weiter strömen. Wird aber der Schieber B mittelst der Stange C und eines
nicht dargestellten Hebels in die Stellung Fig. 6 und · 7 eingerückt, so tritt der Dampf
durch den Schieberkanal jD, den Kanal E im
Schieberkasten Und den Stutzen G nach dem Schieberkasten des Hochdruckcylinders, und
nachdem er hier gearbeitet hat, gelangt er durch den Stutzen H und den Kanal /, Fig. 7
und 9, in die Höhlung J des Schiebers, Fig. 6 und 7. Von hier tritt der Dampf in den
Kanal K und durch Stutzen L in den Niederdruckcylinder, von welchem er endlich ins
Freie strömt. Sollen endlich beide Cylinder der Maschine mit Hochdruck arbeiten, so verlegt
man den Schieber B in die Stellung Fig. 8 und 9. Der Dampf gelangt dann durch
den Kanal E und den Stutzen G in den Hochdruckcylinder. Zugleich geht aber auch
der Hochdruckdampf in den Niederdruckcylinder, und zwar durch den Kanal D des
Schiebers B, den Kanal K im Schieberkasten und den Stutzen L: Der Abdampf tritt von
dem Hochdruckcylinder, wie vorhin, durch den Stutzen H zurück in die Höhlung J des
Schiebers. Statt indessen durch den Kanal K abzuströmen, - entweicht er in diesem Falle
durch den Kanal M, Fig. 4 und 9, und den Stutzen N. Der Exhaustdampf aus dem Niederdruckcylinder
strömt in bekannter Weise ab.
Claims (2)
1. Zwei mit einander gekuppelte Hähne A
und B mit Kanälen FGL bezw. IRH O Q, von welchen F G und HI in Wirkung
treten, wenn die Maschine als Compound-Maschine arbeitet, dagegen die Kanäle FGL bezw. O I, wenn dieselbe als
Hochdruckmaschine arbeitet, während beim Absperren des Dampfes nach den Cylindern
hin die Kanäle R Q. ein Ausströmen des Abdampfes aus dem Hochdruckcylinder
ermöglichen.
2. Ein Vertheilungsschieber B mit Kanal D und Höhlung J, angeordnet auf einer Bahn
mit Kanälen EIK und M, von welchen die Kanäle DEIJ und K in Wirkung
treten, wenn die Maschine als Compound-Maschine arbeitet, dagegen die Kanäle E D
K J und M, wenn, die Maschine als Hochdruckmaschine
arbeitet.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38592C true DE38592C (de) |
Family
ID=314281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38592D Expired - Lifetime DE38592C (de) | Dampfvertheiler für den Betrieb gekuppelter Maschinen mit Hochdruck oder mit Compound-Wirkung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38592C (de) |
-
0
- DE DENDAT38592D patent/DE38592C/de not_active Expired - Lifetime
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