DE33128C - Receiver-Absperrschieber - Google Patents
Receiver-AbsperrschieberInfo
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- DE33128C DE33128C DENDAT33128D DE33128DA DE33128C DE 33128 C DE33128 C DE 33128C DE NDAT33128 D DENDAT33128 D DE NDAT33128D DE 33128D A DE33128D A DE 33128DA DE 33128 C DE33128 C DE 33128C
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- DE
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- receiver
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- slide
- steam
- gate valve
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Links
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 claims 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B27/00—Starting of machines or engines
- F01B27/02—Starting of machines or engines of reciprocating-piston engines
- F01B27/04—Starting of machines or engines of reciprocating-piston engines by directing working-fluid supply, e.g. by aid of by-pass steam conduits
- F01B27/06—Starting of machines or engines of reciprocating-piston engines by directing working-fluid supply, e.g. by aid of by-pass steam conduits specially for compound engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
ΟΛ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
F. SCHICHAU in ELBING. Receiver-Absperrschieber.
Die bekannteren Vorrichtungen zum Ingangsetzen von Compound-Maschinen erfüllen ihren
Zweck in vielen Fällen nicht vollständig oder sind doch mit Unbequemlichkeiten verbunden.
Die Anordnung von Ventilen, durch welche Dampf über bezw. unter den Kolben des
grofsen Cylinders eingeführt wird, setzt voraus, dafs der betreffende Maschinist jederzeit genau
darüber unterrichtet ist, welches Ventil er zu wählen hat, um unnützes Probiren und damit
einen unter Umständen gefährlichen Zeitverlust zu vermeiden. Beim Einführen von Kesseldampf
in den Receiver besteht der Uebelstand, dafs aus der Kurbelstellung, bei welcher der
Schieber des kleinen Cylinders eben den Einlafskanal geschlossen hat,, das Anlassen stark
belasteter Maschinen nur schwer oder überhaupt nicht möglich ist. Ein Rückfallventil,
auf der Mitte des kleinen Cylinders angebracht, hilft dem Uebelstande zwar etwas ab, es kommen
damit aber doch nicht die hohen Anfangsdrucke auf die Kurbeln zu Stande, welche tnan
erzielt, wenn beide Cylinder mit frischem Dampf versehen werden und wenn dabei der
grofse Cylinder vom Receiver abgesperrt wird. Bei dieser Einrichtung fallen die Anfangsdrucke
auf die Kurbeln ebenso grofs aus, wie bei jeder mehrcylindrigen Hochdruckmaschine.
Der Absperrschieber, Fig. 1 und 2, ist ein
einfacher, durchbrochener Schieber, der zwischen Receiver und grofsem Cylinder angebracht ist,
und der entweder von Hand oder selbstthätig bewegt wird. Die Wirkungsweise der in Fig. 1
dargestellten Anordnung ist folgende: Beim Oeffnen des Regulators strömt durch das Rohr a
Kesseldampf von angemessener Spannung ein und bewirkt, dafs die beiden Kolben nebst
dem Schieber in die gezeichnete Stellung kommen. Hierdurch wird der Kanal b frei.
Der Kesseldampf strömt deshalb in den Schieberkasten des grofsen Cylinders, kann aber auf
den Kolben des kleinen Cylinders einen schädlichen Druck nicht ausüben, da der Schieber
die Durchgangsöffnungen c zum Receiver versperrt hält. Nachdem bei dieser Lage des
Schiebers die Maschine in Bewegung gekommen ist, füllt sich der Receiver allmälig mit Dampf.
Bei gesteigertem Receiverdruck wird der Schieber entsprechend entlastet und daher bei einem
Druck, der den gewöhnlichen Receiverdruck noch nicht erreicht, durch den Kolben d wieder
vollständig geöffnet. Hierbei wird der Kanal b wieder geschlossen und damit der Kesseldampf
abgesperrt.
Diese Anordnung setzt voraus, dafs an dem Regulator ein selbstthätiges Reducirventil sich
befindet, welches nach geschehener Druckverminderung geschlossen bleibt, wenn in dem
Rohre α auch die Spannung beträchtlich sinkt, oder dafs, nachdem die Maschine in Bewegung
gekommen, das Rohr α durch eine Absperrvorrichtung von Hand geschlossen wird.
Fig. 2 stellt den Absperrschieber, combinirt mit einöm Reducirschieber, dar. Die Wirkungsweise
soll durch folgendes Zahlenbeispiel erläutert werden. In den sämmtlichen Räumen sei ein Ueberdruck nicht vorhanden. Die
Kesselspannung betrage 10 at; der Durchmesser des Kolbens A sei 30 mm, der der Kolben B
und C 52 bezw. 119 mm. Nach Oeffnung des Regulators drückt der Dampf mittelst des
kleinen Kolbens A den Schieber D sowie die
Kolben B und C nach rechts, wobei die Kanäle E geschlossen werden. Die Kraft, mit
welcher diese Bewegung ausgeführt wird, be- "X^ TV
trägt — . io = 70,7 kg. Der Widerstand
4
besteht in der Reibung der Kolbenringe. Der Kanal F ist jetzt geöffnet, und es strömt Kesseldampf in den Schieberkasten des grofsen Cylinders, bis die Spannung in demselben auf 3,3 at gestiegen ist. Nunmehr wird mittelst des Kolbens B der Kesseldampf abgesperrt, während der Schieber D und der Kolben C in der Stellung verbleiben, bei welcher der Receiver abgesperrt ist. Findet nun eine Bewegung der Maschine statt, so füllt sich der Receiver mit dem aus dem kleinen Cylinder ausströmenden Dampf, und die Dampfspannung im Receiver steigt so lange, bis mittelst des Kolbens C der Schieber D nach links gedrückt wird und damit eine freie Ueberströmung vom kleinen Cylinder durch den Receiver nach dem grofsen Cylinder erfolgen kann. Die beiden Kolben A und C stehen jetzt mit einander in Verbindung, und es kann daher der Schieber G nicht früher geöffnet werden, als bis die Receiverspannung unter J/2 at gesunken ist. Bei dieser Spannung beträgt der Druck auf den Kolben A 70,7 kg, der auf die Kolben B und C etwa 66 kg.
besteht in der Reibung der Kolbenringe. Der Kanal F ist jetzt geöffnet, und es strömt Kesseldampf in den Schieberkasten des grofsen Cylinders, bis die Spannung in demselben auf 3,3 at gestiegen ist. Nunmehr wird mittelst des Kolbens B der Kesseldampf abgesperrt, während der Schieber D und der Kolben C in der Stellung verbleiben, bei welcher der Receiver abgesperrt ist. Findet nun eine Bewegung der Maschine statt, so füllt sich der Receiver mit dem aus dem kleinen Cylinder ausströmenden Dampf, und die Dampfspannung im Receiver steigt so lange, bis mittelst des Kolbens C der Schieber D nach links gedrückt wird und damit eine freie Ueberströmung vom kleinen Cylinder durch den Receiver nach dem grofsen Cylinder erfolgen kann. Die beiden Kolben A und C stehen jetzt mit einander in Verbindung, und es kann daher der Schieber G nicht früher geöffnet werden, als bis die Receiverspannung unter J/2 at gesunken ist. Bei dieser Spannung beträgt der Druck auf den Kolben A 70,7 kg, der auf die Kolben B und C etwa 66 kg.
Claims (2)
1. Die Anwendung eines Rund- oder Flachschiebers, durch welchen der Receiver einer
Compound-Maschine vom grofsen Cylinder abgesperrt wird, um den schädlichen Gegendruck
auf den Kolben des kleinen Cylinders beim Anlassen der Maschine zu vermeiden.
2. Die Verbindung dieses Schiebers mit einem Kolben und einem Reducirventil, welche
eine automatische Wirkungsweise desselben vermitteln.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33128C true DE33128C (de) |
Family
ID=309103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33128D Expired - Lifetime DE33128C (de) | Receiver-Absperrschieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33128C (de) |
-
0
- DE DENDAT33128D patent/DE33128C/de not_active Expired - Lifetime
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