DE276892C - - Google Patents

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DE276892C
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wheels
rails
frame
pneumatic
carriages
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DE1913276892D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits bekannt, die Flügel von Schraubenfliegern zu langsam umlaufenden Flächen von großer Ausdehnung umzugestalten und diese Flächen durch motorisch angetriebene, in kreisförmigen Schienen des Flugzeuggerüstes laufende Wagen anzutreiben. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, mehrere solcher Flächensysteme gegenläufig an einem Flugzeug anzuordnen. Schließlich ist
ίο es auch nicht mehr neu, Schraubenflieger mit Drachenflächen auszustatten.
Die vorliegende Erfindung besteht in einem besonderen Antrieb für die Flügelflächen eines derartigen Flugzeuges.
Das neue Luftfahrzeug hat zwei flache, ringförmige Wagen KJ1, W2 (Fig. 1, 2, 3 und 4), an welchen die zum Auftrieb bestimmten geneigten Flächen F1, F2 (Fig. 2 und 4) befestigt sind, und welche innerhalb eines ringförmigen festen Gestelles auf fest gelagerten Rädern gleiten. Um das Drehmoment eines solchen Luftrades aufzuheben, sind zwei Wagen oder Lufträder in einem gewissen Abstand übereinander angebracht, welche in an und für sich bekannter Weise in entgegengesetzter Richtung gedreht werden. Jedes Luftrad trägt die Hälfte der zu überwindenden Last. Das feste Gestell, in welchem sich die beiden Lufträder drehen, ist oben und unten aus kreisförmigen Rohren gebildet, welche durch Ständer, wagerechte Versteifungen und Stahldrähte in ihrer Lage erhalten werden. In geeigneten Abständen sind an den äußeren und inneren Ständern des ringförmigen Gestelles Räder angebracht, von welchen je zwei A1, R2 (Fig. 3 und 4) wagerecht übereinander gelagert sind. Die inneren und äußeren Ränder der Wagen sind zu kreisförmigen Doppelschienen S1, S2 (Fig. 3 und 4) ausgebildet, welche zwischen die Räderpaare passen und zwischen ihnen gleiten können. Wenn die Wagen sich langsam drehen, so gleiten sie auf den unteren Rädern; laufen sie dagegen mit einer gewissen Geschwindigkeit, so daß die geneigten Flächen einen senkrechten Auftrieb haben, so gleiten die Schienen der Wagen auf den oberen Rädern, wobei der durch die geneigten Flächen bewirkte Auftrieb auf die äußeren und inneren Ständer des Gestelles und damit auf das Gestell selbst übertragen wird.
Um etwaige Stöße während der raschen Bewegung der Lufträder zu vermindern und unschädlich zu machen, können die Räder, zwischen welchen die Schienen gleiten, federnd gelagert oder mit Gummibändern oder Luftreifen versehen werden. Als Antrieb der zwei drehbaren Lufträder wird ein Kabel verwendet. Unterhalb eines jeden Wagens ist eine ringförmige Rinne .ZV1,2V2 (Fig. 3 und 4) angebracht, in welcher sich ein Kabel abrollen kann. Dieses läuft sowohl über eine auf Querstangen des Gestelles sitzende Seilscheibe T1, T2 (Fig. 3), welche von einem Motor angetrieben wird, als auch zur Vermehrung der Haft wirkung über zwei Leitrollen. Beide Wagen werden mittels ihres Kabelantriebes gleich-
zeitig, jedoch durch geeignete Rädergetriebe in entgegengesetzter Richtung von demselben Motor M in Bewegung gesetzt.
In den Bewegungsmechanismus zwischen dem Motor M. und den beiden Seilscheiben T1, T2 können bekannte regelbare Reibungskupplungen eingeschaltet sein, so daß die Umdrehungszahl des einen Luftrades von der Umdrehungszahl des anderen in bekannter
ίο Weise etwas verschieden gemacht werden kann.
Die Gleiträder, welche an den äußeren
Ständern des festen Gestelles angebracht sind, können bei genügender Steifheit der beiden Lufträder weggelassen werden, so daß die Schienen der letzteren nur zwischen den Räderpaaren der inneren Ständer des Gestelles laufen. Das ringförmige feste Gestell kann, wie die Fig. 1, 2 und 3 zeigen, als Zweidecker mit geneigten Tragflächen von genügender Flächenausdehnung' ausgebildet werden, so daß bei Versagen des Motors, also bei Stillstand der drehbaren Lufträder, das Fahrzeug im Gleitfluge zur Erde gebracht werden kann. Um dem Fahrzeug in diesem Falle die richtige Lage zum Abwärtsfluge zu geben, können die überragenden Flächen entsprechend gebogen werden, um als Höhensteuer zu dienen. In dieser Form des Gestelles als Zweidecker kann es außerdem mit Einschaltung einer Vortriebsschraube und eines zweiten Motors zur Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges als Drachenflieger ausgebildet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schraubenflieger mit vom Umfang aus angetriebenen, in kreisförmigen Bahnen bewegten Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeflächen bzw. ihre Träger an zwei übereinander angeordneten, je in sich geschlossenen Schienenpaaren oder Schienen angebracht sind, die in den Rillen von am Gestell festen Tragrollen laufen und mittels endlosen Kabels nach entgegengesetzten Richtungen bewegt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1913276892D 1913-02-12 1913-02-12 Expired DE276892C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE276892T 1913-02-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE276892C true DE276892C (de) 1914-07-22

Family

ID=533045

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1913276892D Expired DE276892C (de) 1913-02-12 1913-02-12

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DE (1) DE276892C (de)

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