DE276641C - - Google Patents

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DE276641C
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Germany
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drum
skimmed milk
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rotation
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.. - JVe 276641 -KLASSE 45 g. GRUPPE
DURKOPPWERKE AKT.-GES. in BIELEFELD.
Trommel für Milchschleudern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1913 ab.
Es sind schon vielfach Vorschläge gemacht, um den Scheidungsprozeß in Milchschleudern zu verbessern, Vorschläge, die darauf hinausliefen, durch besondere Formgebung der Magermilchäbflußrohre an der Eintrittsöffnung den Zufluß der Magermilch zu den Rohren möglichst zwangläufig zu gestalten. Die bisher gemachten Vorschläge — Anordnung von einem die Einflußmündung umschließenden
ίο Bügel, spiralförmige Biegung des Abflußrohres, die Anordnung der Eintrittsöffnung des Abflußrohres in einer von der Trommelwand und einer Scheidewand gebildeten Ecke — haben aber das angestrebte gute Entrahmungsergebnis nicht gehabt. Bei Versuchen der Erfinderin hat sich überraschenderweise herausgestellt, daß, wenn ein in der üblichen Weise an der Trommelwand in geeigneter Entfernung von der .Mitnehmerwand angeordnetes Magermilchabflußrohr eine Eintrittsöffnung erhält, die in der Drehrichtung dicht an der Trommelwand anliegt, also eine Art von Zunge aufweist, welche an dieser Stelle das Vorbeifließeri der Magermilch unmöglich macht, sonst aber in keiner Weise verändert ist, dann das Entrahmungsergebnis ganz wesentlich verbessert wird. Demgemäß wird nach der Erfindung die Mündung des Abflußrohres so ausgebildet, daß sie in der Drehrichtung der Trommel dicht an der Trommelwand anliegt.
Auf der Zeichnung ist' der Gegenstand der Erfindung in zwei Beispielen veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht eines Teiles einer Schleudertrommel mit einem Einsatz (der Deutlichkeit halber ist der Einsatz fortgelassen), und
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles einer einsatzlosen Trommel, und zwar ist der besseren Übersicht wegen, um in die Trommel hineinsehen zu können, dieselbe mit ihrem Hals nach unten dargestellt.
Außerdem gibt es noch eine dritte Art von Maschinen, und zwar Trommeln mit wagerecht liegenden, flach oder kugelförmig ausgebildeten, tellerartigen Einsätzen, bei denen natürlich ebenfalls derartige Einrichtungen geschaffen werden können.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Trommel b ist auf dem Boden α das Abführungsrohr c für die Magermilch befestigt. Wenn erforderlich, können mehrere Abführrohre in gleichen Abständen voneinander auf dem Boden angeordnet werden. Die Eintrittsöffnung des Rohres c hat einen geringeren Abstand von der Trommelwand, damit die Magermilch in das Rohr eintreten kann. In der Drehrichtung der Trommel ist hinter dem Rohre c ein gebogener Steg d angeordnet, welcher den Zweck hat, die außen an der Wand b der Trommel kreisende Magermilch in der Pfeilrichtung in das Rohr c zu leiten. Es kann infolgedessen keine Magermilch an der Einlauföffnung des Rohres c vorbeifließen und sich mit dem Inhalt der Trommel wieder mischen. Durch diese durch den Steg d herbeigeführte sofortige Abführung der Magermilch wurde bei einer Schleudertrommel mit Einsatz die Entrahmung von 0,08 auf 0,04 Prozent gebracht, also eine ganz erheblich bessere Leistung erzielt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten einsatzlosen
Trommel, die in bekannter Weise mit einer als Mitnehmer wirkenden Zwischenwand h versehen ist, ist auf der Innenfläche des den zylindrischen Mantel e (in der Zeichnung, wie erwähnt, umgekehrt dargestellt) mit dem zylindrischen Trommelhals g verbindenden, kegelstumpfförmigen Teiles f kurz vor der Wand h ein Magermilchausflußrohr i befestigt. Dieses Rohr i ist durch Anbringung einer einseitigen
ίο Verlängerung I an der Einlauföffnung k so ausgebildet, daß diese öffnung in der Drehrichtung der Trommel nach vorn gerichtet ist. Die Verlängerung I verhindert das Vorbeifließen der Magermilch an dem Abflußrohr * und zwingt die Magermilch, in der Pfeilrichtung in das Abflußrohr i hineinzufließen, um an dem oberen Teil m aus dem Rohr und der Trommel herauszutreten. Durch diese Einrichtung ist es möglich, die Entrahmung von ο,ΐο ebenfalls auf 0,04 Prozent zu bringen, was bei einsatzlosen Maschinen ein bisher noch nicht erreichtes Ergebnis ist.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Trommel für Milchschleudern, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnung der Magermilchabfluß rohre etwa mittels einer vorspringenden Zunge oder eines vorspringenden Randes in der Drehrichtung so dicht an der Trommelwand anliegt, daß die Magermilch sofort nach ihrer Trennung in die Eintrittsöffnung der Abflußrohre eintreten muß.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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