DE276286C - - Google Patents

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DE276286C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/24Cutting or shearing hairs without cutting the skin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/25Cutting or shearing hairs without cutting the skin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 276286 KLASSE 28 b. GRUPPE
Vorrichtung zum Enthaaren von Tierfellen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1913 ab.
Die in der Hut- und Filzindustrie verarbeiteten Tierfellhaare werden von den Abfällen von Tierfellen in der Weise gewonnen, daß man die Haare mit Hilfe von Scheren oder ähnlichen Werkzeugen mit der Hand oder mittels Schermaschinen von den Fellstücken abschert. Diese Arbeit ist sehr ungesund und hat den Nachteil, daß die Haare nicht in ihrer vollen Länge gewonnen werden und ein
ίο nicht unbeträchtlicher Teil der Haare bei der Verarbeitung der Fellstücke zu chemischem Dünger, Gelatine und Leim für die Verfilzung verloren geht.
Nach der Erfindung soll die Abtrennung der Haare von den Fellstücken durch maschinelles Reiben und Schlagen erfolgen. Dies geschieht in der Weise, daß man die Fellstücke einer Bearbeitung in Maschinen unterwirft, deren Einrichtung in ihren wesentlichen Teilen jenen Maschinen gleich ist, die zur Zerkleinerung von Kohlen, Getreide und anderen Naturstoffen allgemein gebräuchlich sind und bei denen innerhalb einer feststehenden, kegelförmigen Siebtrommel eine mit Schlagleisten versehene Trommel umläuft.
Eine solche für die Ausführung des neuen Enthaarungsverfahrens brauchbare Maschine ist in der Zeichnung dargestellt:
Fig. ι zeigt eine Ansicht der Maschine nach der Linie A-B, bei der aus dem Mantel und der Trommel Teile weggebrochen sind.
Fig. 2 ist ein senkrechter Querschnitt der Maschine.
Fig. 3 zeigt eine der Schlagleisten, mit der die Trommel besetzt ist, in Ansicht.
Die Maschine besteht aus einer Trommel 1, die zweckmäßig leicht kegelig gestaltet ist und deren kleinste Grundfläche an derjenigen Seite der Maschine liegt, an der die Felle in die Maschine eingeführt werden. Die Trommel sitzt fest auf der Welle 2, die sich in den auf dem Hauptgestell 4 der Maschine stehenden Lagern 3 dreht. Auf der Außenfläche der Trommel 1 sind Schlagleisten oder Mitnehmer 5, die z. B. durch Winkeleisen gebildet sind, lösbar derart befestigt, daß ihre Kanten mehr oder minder schräg zur Achse der Welle 2 gerichtet sind. Von den Bolzenlöchern der Winkeleisen ist das eine 7 dem Bolzendurchmesser angepaßt und das andere 8 oval. Infolgedessen kann das Winkeleisen mehr oder weniger schräg zur Trommelachse befestigt werden, wodurch der Durchgang der zu enthaarenden Fellstücke durch die Maschine mehr oder weniger beschleunigt werden kann. Die Trommel ist von einem ortsfesten Siebmantel 9 aus Blech umgeben, der mit dem die ganze Maschine umhüllenden Gehäuse 10 beispielsweise mittels ringförmiger Bänder oder in anderer Weise fest verbunden ist. Im unteren Teile des Gehäuses 10 sind Abteile 121,122,123 durch Zwischenwände 16 gebildet, welche durch Öffnungen 131, 132, 133 mit der Saugleitung 14 eines Ventilators verbunden sind.
Die in den Raum zwischen der Trommel 1 und dem gelochten Mantel 9 durch den Fülltrichter 11 eingeführten Fellstücke werden bei Drehung der Trommel 1 durch die Mitnehmer oder Schlagleisten 5 einer starken Reibung an der Innenseite des Siebmantels 9 unterworfen,

Claims (1)

  1. wodurch die Haare von den Hautstücken abgelöst werden. Durch diese Reibung und die gleichzeitige Absaugung werden die losgelösten Haare und die etwa zu fein zerkleinerten FeIlstücke durch die Löcher des Mantels 9 hindurchgesaugt. Hierbei fallen die schwereren Fellstücke in die verschiedenen Abteile 121, 122 oder 123, während die sehr leichten Haare durch die verschiedenen Öffnungen 131, 132 oder 133 in die Saugleitung 14 hineingesaugt und nach einer sie weiterverarbeitenden Vorrichtung oder einem Sammelraum geführt werden.
    Eine Öffnung 15, welche an dem von der Einfüllöffnung abgewandten unteren Ende des gelochten Blechmantels 9 vorgesehen ist, ermöglicht den Austritt der enthaarten Fellstücke.
    Infolge der Kegelgestalt der Trommel werden die Abfälle in allmählich steigendem Maße der Wirkung der Schlagleisten unterworfen. Diese Wirkung kann ferner dadurch geregelt werden, daß man die Schlagleisten schräg anordnet oder mehr oder weniger lange Winkeleisen 5 verwendet.
    Paten τ-Anspruch:
    Vorrichtung zum Enthaaren von Tierfällen, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbar gelagerte, am Umfange mit Schlagleisten (5) besetzte Trommel (1) von einem feststehenden, mit Einführ- und Entleerungsöffnung (11, 15) versehenen, siebförmigen Mantel (9) umgeben ist, und Trommel (1) und Mantel (9) in einem Gehäuse (10) eingeschlossen sind, an das die Saugleitung (14) eines Ventilators angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE276286C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6583289B1 (en) 1999-01-08 2003-06-24 Loctite (R&D) Limited Curative for anaerobic adhesive compositions

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6583289B1 (en) 1999-01-08 2003-06-24 Loctite (R&D) Limited Curative for anaerobic adhesive compositions

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