DE276276C - - Google Patents

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DE276276C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/18Devices or arrangements for assembling matrices and space bands

Landscapes

  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■"- M 276276 -. KLASSE 15«. GRUPPE
Ablegevorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ablegevorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, bei welchen die Matrizen in einem sogenannten Ablegeschloß einzeln angehoben und der Ablegeschiene zugeführt werden. Bei solchen Maschinen ist es bereits bekannt, zwei abwechselnd in senkrechter Richtung geführte Schieber zu verwenden, die nach Art eines Ankers beim jedesmaligen Auf- und
ίο Niedergang eine Matrize ablösen und weitergleiten lassen. Von den bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die beiden Trennschieber an Schwinghebeln einstellbar gelagert sind. Es wird hierdurch eine größere Genauigkeit in der Bewegung erreicht, weil eine besondere senkrechte Führung des Schiebers fortfallen kann und infolgedessen auch durch Abnutzung derartiger Führungen ein unregelmäßiges Arbeiten der Trennschieber verhindert wird.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens dar, und zwar ist:
Fig. ι eine Ansicht auf das Ablegeschloß,
Fig. 2 ein Grundriß dazu.
Fig. 3 zeigt die Matrizen unmittelbar nach dem Aufschieben auf die Ablegeschiene.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht auf die Trennschieber, und
Fig. 5 eine Seitenansicht des Einfallkanales für die Matrizen im Ablegeschloß.
Die Matrizen oder, wenn es sich um eine Maschine mit mehreren gleichzeitig benutzten Matrizensätzen handelt, die nach Matrizensätzen sortierten Matrizen α fallen in das Ablegeschloß b hinein. In dem Schloß sind durch seitliche Platten c Führungskanäle d gebildet, in welchen die Ohren der Matrizen entlanggleiten, so daß sie aus der in Fig. ι gezeigten Stellung oberhalb des Ablegeschlosses in dieses hineingleiten und sich, wie punktiert angedeutet, hintereinander in einer schrägen Reihe anordnen. Um beim Hineinfallen der Matrizen die unteren Ohren nicht zu beschädigen, sind in bekannter Weise Leisten β (Fig. ι und 5) angeordnet, welche innerhalb der unteren Ohren unter die Matrizen fassen, so daß also beim Aufprall die Matrizenohren nicht in Eingriff mit den Auffangschienen gelangen.
Zum Ablösen der einzelnen Matrizen von der Reihe und zur Weitergabe an die Ablegeschiene sind zwei Schieber f und g vorgesehen. , Diese Schieber sind in neuer Weise an gegeneinander einstellbaren Schwinghebeln h und i befestigt, welche durch eine Verzahnung k miteinander in Eingriff stehen, so daß, wenn der eine dieser Hebel sich aufwärts bewegt, der zweite abwärts geführt wird. Die Bewegung der Hebel geschieht in bekannter Weise durch eine mit einer Nockenscheibe zusammen wirkende Rolle m.
Die Matrize trägt am Fuße einen Ausschnitt n, dessen Oberkante zugeschrägt ist. Während nun der Trennschieber g die Ma-. trizenreihe hält, bewegt sich der Schieber f aufwärts und faßt in den Schlitz der Matrize ein; der Schieber g bewegt sich in dieser Zeit abwärts und gibt die Matrize frei, und infolge der Abschrägung des Ausschnittes η wirft der Schieber f die Matrize nach vorn, so daß sie. abgleitet und auf die seitlichen unter die obe-
ren Ohren fassenden Schultern ο gelangt. Hier wird sie von den Ablegeschrauben p (Fig. 3) erfaßt und an die Ablegeschiene q weitergegeben. Während sich nun der Schieber f abwärts bewegt, geht der Schieber g aufwärts und verhindert ein Nachfallen der übrigen Matrizen. Der Schieber f ist dadurch einstellbar gemacht, daß er an dem Schwinghebel i um den Stift r drehbar befestigt ist und seine Stellung durch zwei Stellschrauben s geregelt werden kann. Die Einstellung des Schiebers g geschieht durch eine Stellschraube t.
Um die Bewegung der Schieber f und g möglichst zu einer Senkrechten zu machen, sind die Drehpunkte der Hebel A und i so
wie die mittleren Lagen der Oberkanten der Schieber f und g in gleicher Höhe angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ablegevorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, bei welchen die Matrizen durch zwei gegenläufig auf- und abwärts bewegte Trennschieber einzeln ange- hoben und der Ablegeschienc zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschieber je an einem auf und ab bewegten Schwinghebel so befestigt sind, daß die gegenseitige Lage ihrer arbeitenden Kanten durch eine an sich bekannte Vorrichtung eingestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE276276C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20060200174A1 (en) * 2001-05-08 2006-09-07 Stough Dowling B Wart removal method and device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20060200174A1 (en) * 2001-05-08 2006-09-07 Stough Dowling B Wart removal method and device

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