DE276002C - - Google Patents

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DE276002C
DE276002C DENDAT276002D DE276002DA DE276002C DE 276002 C DE276002 C DE 276002C DE NDAT276002 D DENDAT276002 D DE NDAT276002D DE 276002D A DE276002D A DE 276002DA DE 276002 C DE276002 C DE 276002C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/24Devices for generating stepwise movements of drawing equipment, e.g. for hatching

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 276002 -KLASSE 70c. GRUPPE
MAX MECHLER in BERLIN-FRIEDENAU.
und Zickzacklinien und Linienmustern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1914 ab.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Zeichengerät dient zum Ziehen von Wellen- und Zickzacklinien nach auswechselbaren, dünnen Blechschablonen, welche in den Schlitz eines Lineals festliegend eingeklemmt werden, dergestalt, daß die Schablonen nach Bedarf sowohl einzeln gebraucht als auch doppelt, drei- und vierfach übereinandergelegt zum Hervorbringen des vom Zeichner gewünschten Wellen- oder Zickzackmusters Verwendung finden können. In der Hauptsache ist der Erfindungsgegenstand zur Schraffur .: von Dächern geometrischer Architekturzeichnungen bestimmt; er kann aber auch zur »5 Herstellung von Randlinien und Zierleisten und deren Hilfslinien, zum ausdrucksvolleren Unterstreichen von Überschriften u. dgl. oder zu unterschiedlichen Schraffierungen von Schattenflächen und Querschnitten von Konstrukao tionsteilen die mnnnigfaltigste Verwendung ■ ' finden. ; ■ . ' - ..■■.' . ■ . ..■- : V ; '.""''-'■:■. .-\ Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Aufsicht des Lineals,
»5 Fig. 2 einen Querschnitt; in
Fig. 3 sind einige Schablonen, und in
Fig. 4 einige Randlinien und Zierleisten mittels des Erfindungsgegenstandes herstellbar, dargestellt. ;
In einem aus Metallblech hergestellte» Lineal ist an der Vorderkante ein Schlitz gebildet; dessen Rück- und innere Endseiten scharf begrenzt sind und der zur Aufnahme einer öder mehrerer dünner Blechschablonen bestimmt ist. Diese Schablonen s, s werden am Ende rechts anstoßend eingelegt, durch kräftige Stahlbügel b nach unten gedrückt und festgeklemmt.
Der übrige, nicht von dem vorstehend beschriebenen Schlitz eingenommene Teil des Lineals an der Rückseite ist als Kasten ausgebildet, mit aufklappbarem Deckel, der mit federndem Verschluß und am Mittelstück befestigtem, durchlaufendem Scharnierband versehen ist. Der Kästen dient zur Aufbewahrung der nicht im Gebrauch befindlichen Schablonen sowie der nachfolgend beschriebenen Blechwinkelstreifen.
Um dem Lineal, wenn erforderlich, eine nach vorn aufwärts gerichtete Lage zugeben, damit der Abstand der Schablonenziehkante von der Zeichenfläche ein größerer wird, ist ferner an der unteren vorderen Kante und in ganzer Länge des Lineals ein kleiner schlitzartiger Einschnitt gelassen, in welchen ebenso lange, winkelartig gebogene Blechstreifen w, w mit ungleichen Schenkeln eingeklemmt werden können. Bei Verwendung zweier solcher Blechwinkelstreifen mit ungleicher ■ Schenkellänge erhält man somit vier verschiedene Höhenlagen.
Die einzulegenden Schablonen in angemessener Breite bestehen aus dünnen Blechen, die nach bestimmten Mustern ausgestanzt werden. Durch das Übereinanderlegen solcher Blechschablonen irt versetzter Lage kann, wie dies in Fig. 1 angegeben ist, die Weiieneinheit (Musterlänge) bei zwei gleichen Schablo-
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nen halbiert, bei drei solcher gcdritteilt und bei vier Schablonen gevierteilt werden, wenn an dem Ende, welches rechts an die Schlitzkante stößt, die Schablonen, wie in Fig. 31 angedeutet, um die Hälfte der Wclleneinheitslänge bzw. um 1Z3 und 2/3 oder um i/4 und 3/4 derselben gekürzt werden; da nun die Schablonen umgedreht, beide Längsseiten derselben benutzt und auch beide Enden verschiedenartig gekürzt werden können, so lassen sich mit vier gleichen Schablonen eine große Anzahl Wellen· oder Zickzacklinien regelmäßiger Teilung in größeren und kleineren Mustern hervorbringen.
Die Schablonen sind dem Muster und der Kürzung entsprechend numeriert. Es werden zunächst sieben Schablonen mit neun verschiedenen Mustern einem Lineal beigegeben, so daß die Zahl der mit diesen zu
ao erzielenden Wellen- und Zickzacklinien eine recht große ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Lineal mit auswechselbaren Blcch-
    »5 Schablonen zum Ziehen von verschiedenen Wellen- und Zickzacklinien und Linienmustern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonen in einen an der Vorderkante des Lineals befindlichen, scharf begrenzten Schlitz einzeln oder mehrere übereinander eingelegt und durch Stahlbügel (6) lirrnntergedrückt und festgeklemmt werden, und daß an der Rückseite des Lineals ein verschließbarer Kasten zur Aufbewahrung der Schablonen angebracht ist.
  2. 2. Lineal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem an der unteren vorderen Kante desselben hergestellten, kleinen schlitzartigen Einschnitt ein ungleichschenkliger Blechwinkelstreifen {w.io) eingeklemmt wird und beim Einspannen entweder des einen oder des anderen Schenkels zwei verschiedene Höhenlagen geschaffen werden können. ,
  3. 3. Lineal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einigen Schablonen ein Teil der Welleneinheitslänge von der Hauptteilungslinie derselben abgeschnitten wird, so daß eine dem abgeschnittenen Teil entsprechende Versetzung des Musters stattfindet, wenn die Endkanten der verschieden gekürzten Schablonen an einer Seite gegen eine scharfbegrenzte Fläche stoßen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE276002C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2519768A (en) * 1946-03-12 1950-08-22 Arthur S Knobloch Drafting instrument

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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