DE274626A - - Google Patents
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- armature
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Zündvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen,
deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß von einer Stromquelle aus durch einen
von der Maschine angetriebenen Unterbrecher in der Zylinderzahl der Maschine entsprechenden
Zeitabschnitten Stromstöße nach einer der Zylinderzahl entsprechenden Anzahl von
elektromagnetischen Auslösevorrichtungen gesandt werden, deren Anker die Auslösung der
Abreißgestänge in der Weise bewirken, daß von den Zündungssteuerwellen bewegte Hebel
im Augenblick der Zündung freigegeben werden, um dadurch die Abreißzündungen zur
Wirkung gelangen zu lassen.
Es sind somit zwei Arten von Steuerwellen vorgesehen, von welchen die eine in mechanischer
Weise zum Schließen der Abreißkontakte dient, während die andere die Trennung der Abreißkontakte in elektrischer Weise bewirkt.
Von der erstgenannten Steuerwellenart sind so viele vorgesehen, als Zylinder vorhanden
sind, während von der zweiten eine für alle Zylinder genügt. Letztere ist verstellbar,
so daß der Zünder vor oder hinter dem Totpunkt zum Arbeiten gebracht werden,
kann, wobei diese Verstellung für sämtliche Zylinder gleichzeitig erfolgt. Ferner ist nur
die genaue Einstellung des Abreißzeitpunktes und nicht auch eine genaue Einstellung des
Kontaktzeitpunktes erforderlich, sofern die Schließung der Kontakte vor jeder beabsichtigten
Zündung stattfindet.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung veranschaulicht, und
zwar:
in Fig. ι in Verbindung mit einer Einzylindermaschine,
und
in Fig. 2 in Verbindung mit einer Dreizylindermaschine.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist mit ι eine Stromquelle bezeichnet, welche
sowohl aus einer magnetelektrischen Maschine als auch aus einer Batterie bestehen kann.
Mit dieser Stromquelle ist der den Strom-Unterbrecher 3 und 4 antreibende Daumen 2
verbunden, wobei der Stromunterbrecher so angeordnet ist, daß normal die Stromquelle
kurzgeschlossen ist, obgleich es bei Anwendung einer Batterie als Stromquelle vorteilhaft
ist, dieselbe in Reihe zu schalten, so daß beim Bewegen des Stromunterbrechers der
Stromkreis einfach geöffnet und geschlossen wird.
Die eine Seite der Stromquelle ist gewöhnlieh geerdet, wie in der Zeichnung bei 5 am
Gestell der Maschine dargestellt ist, während die andere Seite der Stromquelle durch Leitung
6 mit der elektrischen Auslösevorrichtung verbunden ist. Die Spulen der elektrisehen
Auslösevorrichtung sind mit 7 bezeichnet. Durch die Leitung 8 wird der Strom
Claims (1)
- nach der isolierten Elektrode 9 eines gewöhnlichen Abreißzünders geleitet, dessen Elektrode 10 in der üblichen Weise beweglich ist und in leitender Verbindung mit dem Maschinengestell steht, um den Stromkreis bei 11 erden und somit vervollständigen zu können.Da die Abreißkontakte erst kurz vor der Zündung, z. B. beim Kompressionshub desίο Kolbens eines jeden Zylinders durch die Nokkenstange 13 in Berührung miteinander gebracht werden, ist bei dem durch den Unterbrecher 3, 4 bewirkten Stromschluß immer nur der jeweilig auf Zündung stehende Zylinder mit der Stromquelle verbunden, während die übrigen Zylinder infolge der offenen Funkenstrecke 9 und 10 keinen Strom erhalten.Die von der Verbrennungskraftmaschine betriebene Stange 13 ist mit einem Nocken 12 versehen. Sobald der Nocken 12 die Rolle 14 des Hebels 15 passiert, wird letzterer angehoben und in dieser Stellung durch den Anker 16 der elektrischen Auslösevorrichtung gehalten. Der Arm 17 übt alsdann vermittels der Feder 18 auf den auf der Welle 20 befestigten Arm 19 einen Zug aus und bewirkt dadurch ein Schließen der Kontakte 9 und 10.Das Steuern des Zünders wird dadurch bewirkt, daß sich der Daumen 2 mit einer der Zylinderzahl der Maschine entsprechenden Geschwindigkeit dreht und in einem geeigneten Zeitpunkt den Unterbrecher 4 und 5 bewegt/ um dem Strom ein Durchfließen der Stromleitung 6 zu gestatten. Gleichzeitig werden dabei die mit den Kontakten 9 und 10 in Reihe geschalteten Spulen 7 erregt. Hierdurch wird der Anker 16 angezogen und durch Trennung der Kontakte 9 und 10 eine Zündung bewirkt. Die Spulen 7 können, obwohl dies nicht Bedingung ist, als Induktionsspulen dienen, wenn eine Batterie an Stelle einer magnetelektrischen Maschine verwendet wird.Es ist bereits erwähnt worden, daß bei Mehrzylindermaschinen nur ein Stromunterbrecher 3, 4 erforderlich ist, da der Daumen 2 mit einer der Anzahl der Zylinder entsprechenden Umdrehungszahl bewegt wird und eine Schließung der Kontakte 9, 10 kurz vor jeder beabsichtigten Zündung für jeden Zylinder durch einen besonderen Nocken erfolgt.In Fig. 2 ist der Erfindungsgegenstand in Verbindung mit einer Dreizylindermaschine dargestellt, und die drei Zündvorrichtungen sind beispielsweise in den folgenden Arbeitsperioden angedeutet: die untere im Augenblick der Schließung der Abreißkontakte 9, 10, die mittlere im Augenblick des Anziehens des Ankers 16 durch den Elektromagneten 7, und die obere in der neutralen Stellung.Der Unterbrecher 3 und 4 ist leicht einstellbar, und es braucht zum Verändern des Zündzeitpunktes nur der Daumen 2 verstellt zu werden, wodurch der Zünder früher oder später arbeitet, ohne daß eine Änderung des Bewegungszeitpunktes des Nockens 12 erforderlich ist, weil zwischen dem Schließen und öffnen des Zünders ein wesentlicher Zeitraum liegt.Um erkennen zu können, ob die im Innern der Zylinder angeordneten Kontakte in Ordnung sind, ist ein sichtbares Signal 22 mit dem Anker 16 jedes der Elektromagnete 7 verbunden, das aus dem die Magnete umgebenden Gehäuse 23 hervorragt und aus einer Scheibe 22 besteht. Sollte infolge Beschädigung einer der Kontakte 9 und 10 der Stromlauf durch die Leitungen 6 und 8 unterbrochen sein, so wird der Anker 16 des betreffenden Elektromagneten 7 nicht mehr angezogen und die betreffende Scheibe 22 nicht bewegt werden. Der Führer ist daher durch Beobachtung der Scheibe 22 imstande, sofort zu erkennen, ob einer der Zylinder aussetzt.Pateντ-A NSPRuch:Abreißzündvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Doppelhebel (15, 17) ein den Abreißkontakt (10) tragender Hebel auf den Gegenkontakt (9) durch einen Nocken (12) kurz vor dem Zündungszeitpunkt gedrückt und in dieser Stellung durch einen Sperrhebel (16) festgehalten wird, der beim Stromschluß durch den Unterbrecher (3,4) der Zündmaschine durch den Zündstrom elektromagnetisch (7) ausgelöst wird, den Hebel (15, 17) freigibt und dadurch den Abreißfunken erzeugt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1171242B (de) | 1960-05-25 | 1964-05-27 | Kurt Bley | Spannschraube fuer Spannvorrichtungen bei mit nach aussen verengten Nuten versehenenAufspanntischen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1171242B (de) | 1960-05-25 | 1964-05-27 | Kurt Bley | Spannschraube fuer Spannvorrichtungen bei mit nach aussen verengten Nuten versehenenAufspanntischen |
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