DE27409C - Neuerung an Centrai-Weichen- und Signal-Stell-Apparaten - Google Patents

Neuerung an Centrai-Weichen- und Signal-Stell-Apparaten

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DE27409C
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signal setting
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DENDAT27409D
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H. BÜSSING in Braunschweig
Publication of DE27409C publication Critical patent/DE27409C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/02Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
    • B61L19/023Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. October 1883 ab.
Die Neuerung bezweckt eine Verbesserung der Stell- und Verschlufsmechanik des Weichenhebels des im Patent No. 11233 beschriebenen Apparates.
Die Kettenrolle 10, Fig. 1 und 3, welche in den Punkten 19 und 20 mit den Kettenenden des doppelten Drahtzuges verbunden ist, ist in einem Bocke 13 auf dem Bolzen 11 drehbar gelagert. In den taschenförmigen Angufs 12 der Kettenrolle 10, Fig. 3, ist der Stellhebel 9 eingepafst und durch zwei Schrauben mit der Rolle fest verbunden.
Am oberen Ende ist der Hebel 9 mit einem steigbügelförmigen Handgriffe 17 versehen, in welchem der ebenfalls steigbügelförmige Handfallenhebel 18 drehbar gelagert ist. Mit dem Fallenhebel ist durch ein Scharnier die Fallenstange 7 verbunden, welche in dem taschenförmigen Angüsse 12 der Rolle 10 Führung auf der vorderen Seite des Hebels 9 erhält und an ihrem unteren Ende die Falle 21 trägt.
Diese Falle, welche auf beiden Seiten der Rolle hervorragt, Fig. 2, dient zum Feststellen des Hebels in seinen beiden Stellungen, zu welchem Zwecke dieselbe durch die Feder 22 in die Einschnitte 23 bezw. 29 eingedrückt wird, welche auf beiden Seiten der Rolle des Führungsbogens des Hebelbockes 13 vorhanden sind.
Durch Andrücken des Fallenhebels 18 an den Handgriff 17 wird die Falle ausgeklinkt und kann die Rolle alsdann mittelst des Stellhebels in Drehung versetzt werden, wie Fig. 2 zeigt.
Die Rolle 14 dient zur Ablenkung und Führung der Kette. ... :
Zur Verbindung des Stellhebels mit der Verschlufsmechanik des Hebelapparates, mittelst welcher eine Abhängigkeit zwischen den Weichen- und Signalhebeln hergestellt wird, ist ein Hebel 1, der auf einem Zapfen 6 drehbar ist, angeordnet, Fig. ι und 3.
Dieser Hebel ist mit seinem nach oben stehenden Schenkel, dessen Länge gleich ist der Entfernung seines Drehpunktes vom Drehpunkte der Rolle 10, durch ein Scharnierstiick 2 mit dem Fallenstück 21 durch den angedrehten Zapfen 8 verbunden, Fig. 3, so dafs durch Ausbezw. Einklinken der Falle der Hebel 1 bewegt wird.
Der untere Theil des Hebels 1 ist durch Drehbolzen mit dem Verschlufsbalken 3 verbunden, welcher aufserdem am anderen Ende mit der an einem Lager 5 drehbar gelagerten Lasche 4 durch Drehbolzen verbunden ist, so dafs bei Bewegung des Hebels 1 der Verschlufsbalken als Seite eines Parallelogramms sich hebt und senkt, Fig. 1 und 2.
Beim Andrücken des Fallenhebels 18 bis zum vollen Aushube der Falle aus den Einschnitten 23 wird der Hebel 1 so viel bewegt, dafs der Scharnierpunkt zwischen diesem und dem Stück 2 mit dem Drehpunkte der Rolle zusammenfällt, Fig. ι und 3.
In dieser Stellung verharrt während des Umlegens der Hebel 1, da die untere Seite des Fallenstückes hierbei in Berührung mit dem aus dem Drehpunkte der Rolle beschriebenen Führungsbogen des Bockes 13 ist und somit in Verbindung mit dem Stück 2, dessen Drehpunkt ebenfalls mit dem Drehpunkte der Rolle zusammenfällt, keine Bewegung des Hebels 1
zuläfst. Erst beim Einklinken der Falle in die Einschnitte 29 der gezogenen Stellung des Hebels, Fig. 2, wird dem Hebel eine weitere Bewegung ertheilt, die gleich der ersteren ist, und dem Hebel die in Fig. 2 gezeichnete Stellung gegeben.
Genau in der mittleren Stellung des Hebels 9, wo also der Drehpunkt des Hebels 1, der Scharnierpunkt 28 und der Mittelpunkt des Angriffszapfens 8, Fig. 3, in einer geraden Linie liegen, wäre bei nicht exacter Ausführung eine geringe Bewegung des Hebels 1 möglich. Um dieses zu verhüten, tritt schon kurz vor dieser Stellung das Scharnierstück 2 durch eine Nase, welche auf der unteren Seite nach einem Kreisbogen geformt ist, mit der oberen, nach demselben Kreisbogen gebildeten Seite des Angusses 30, Fig. 2 und 3, in Berührung, dadurch eine Bewegung des Hebels 1 in der mittleren Stellung verhindernd. Eine seitliche Führung erhält der Verschlufsbalken in den Einschnitten 2 5 der den Verschlufskasten bildenden Winkeleisen 24, Fig. i, 4 und 5.
In dem Verschlufskasten unterhalb der Verschlufsbalken sind die von den Signalhebeln bewegten Schubstangen 15 gelagert, Fig. 1, 4 und 5.
Die Schubstangen tragen die Verschlufselemente 26 und 27 (s. P. R. No. 1397), welche in der Pfeilrichtung, Fig. 5, durch die Signalhebel verschiebbar sind.
Da es erforderlich ist, dafs die Weichenhebel sowohl in der Ruhestellung, Fig. 1, wie auch in der gezogenen Stellung, Fig. 2, durch die Signalhebelbewegung verschlossen werden, so nimmt, den beiden Hebelstellungen entsprechend, der Verschlufsbalken 3 eine höchste Stellung, Fig. i, und eine tiefste Stellung, Fig. 2, ein, und hängt das Verschlossensein des Stellhebels von der Beweglichkeit des Verschlufsbalkens 3 ab.
In der Ruhestellung wirkt das Verschlufselement 26 auf den Verschlufsbalken 3 ein, und verhindert die Abwärtsbewegung desselben in der gezogenen Stellung das Verschlufselement 27, indem dieses die Aufwärtsbewegung hemmt, Fig. 4. Diese Sperrungen werden, wie aus früher Gesagtem ersichtlich, durch den Hebel 1 auf die Falle übertragen, so dafs ein Ausklinken bezw. ein Bewegen des Weichenhebels nur dann möglich ist, wenn sich in der Bewegungsebene des Verschlufsbalkens kein Hindernifs vorfindet.
Eine beliebig grofse Anzahl der dargestellten Stellhebel mit Verschlufsmechänik, auf ein L-Eisen 31 neben einander gestellt, bilden den Hebelapparat.

Claims (1)

  1. Paten t-An spruch:
    Die Verbindung des Fallenstückes 21 mit dem Verschlufsbalken 3 (s. Patent No. 1397) durch den schwingenden Hebel 1 und das Scharnierstück 2 unter Zuhülfenahme der Führung des Hebels 1 in der mittleren Stellung durch den Angufs 30 und der am Scharnierstück 2 befindlichen Nase, Fig. 2 und 3, um den Weichenstellhebel in seinen beiden Stellungen mittelst Fallenverschlusses mit dem Signalhebel in Abhängigkeit bringen und durch dieselben verschliefsen zu können.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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