DE273259C - - Google Patents
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- DE273259C DE273259C DENDAT273259D DE273259DA DE273259C DE 273259 C DE273259 C DE 273259C DE NDAT273259 D DENDAT273259 D DE NDAT273259D DE 273259D A DE273259D A DE 273259DA DE 273259 C DE273259 C DE 273259C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/06—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having shunt connection of excitation windings
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- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273259 KLASSE 21 d. GRUPPE
Damit eine durch Nebenschlußwicklung erregte Gleichstrommaschine angehen kann, ist
es bekanntlich erforderlich, daß der Winkelwert der die Erregungsgrenze angebenden
Geraden, der dem Widerstand der Nebenschlußwicklung entspricht, kleiner ausfällt als
der Winkelwert der Tangente im Nullpunkt an die Leerlaufskennlinie.
Die Regelung der Erregung bei derartigen
Die Regelung der Erregung bei derartigen
ίο Maschinen erfolgt für gewöhnlich mittels eines
in Reihe mit der Nebenschlußerregerwicklung geschalteten Regelwiderstandes. Hierbei wirkt
also die Regelung auf den gesamten Erregerstrom, was häufig zu ernstlichen Schwierigkeiten
im Bau des Regelwiderstandes führt und auf jeden Fall stets die Kosten und die Verluste der Erregung erhöht. Hinsichtlich
der Beständigkeit der Spannung ergeben sich bei dieser Regelung so lange keine Unzuträglichkeiten,
als die Zahl der Erregeramperewindungen genügend groß bleibt. Sobald aber der Gesamtwiderstand im Erregerstromkreise
so groß wird, daß der Winkelwert für die Erregungsgrenze sich dem der Tangente an die Leerlaufskennlinie erheblich nähert,
ist die Ruhe des Ganges nicht mehr sichergestellt.
Der Grund für diese unerwünschte Erscheinung liegt in der Gestalt der Kennlinie, die
aus zwei fast geradlinigen, durch ein kurzes Bogenstück verbundenen Teilen besteht; wenn
daher der Arbeitspunkt nicht mehr in den fast geradlinigen, der Sättigung entsprechenden
Teil fällt, so gelangt man ganz plötzlich zu dem vom Nullpunkt ausgehenden, geradlinigen
Teile, in dessen Bereich ein ruhiger Gang der Maschine ausgeschlossen ist.
Die Erfindung betrifft nun eine neue Anordnung für die Erregung von .Nebenschlußgleichstrommaschinen,
die besonders vorteilhaft geregelt werden kann und die Wirkungsweise
des Stromerzeugers verbessert. Die neue Anordnung besteht im wesentlichen darin,
daß die übliche, einzige Nebenschlußerregerwicklung in zwei oder mehr Wicklungen unterteilt
wird, von denen wenigstens eine so bemessen ist, daß sie allein die Selbsterregung
der Maschine nicht herbeizuführen vermag; im Gegensatz dazu sollen aber alle Nebenschlußwicklungen
zusammen das letztere ermöglichen.
Die Regelung des Stromerzeugers kann also in der Weise erfolgen, daß man nur eine der
Nebenschlußwicklungen oder nur einen Teil einer solchen beeinflußt, wobei die übrigen Wicklungen,
die nicht mit einer Regelungseinrichtung verbunden sind, auf jeden Fall derart
bemessen sein müssen, daß sie zusammen die Selbsterregung der Maschine noch nicht
bewirken, und derart geschaltet sein müssen, daß ihre Amperewindungen mit denen der
regelbaren Wicklungen zusammenwirken und die durch Regelung der letzteren hervorgerufenen
Spannungsänderungen noch vergrößern können.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Erfindung ist auf der Zeichnung ein Beispiel
veranschaulicht.
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Bei dem Stromerzeuger D (Fig. i) ist die Nebenschlußerregung in zwei Wicklungen P
und S unterteilt; die nicht regelbare Wicklung 5 ist so gewählt, daß mit ihr allein die
Maschine sich noch nicht selbst erregen kann; die Wicklung P steht unter' dem Einflüsse
eines Regelwiderstandes R und ist derart bemessen, daß für die Wicklungen P und S zusammen
die Möglichkeit der Selbsterregung
ίο gegeben ist.
Das Diagramm in Fig. 2 läßt deutlich den Vorgang der Erregung verfolgen. Die Leerlaufskennlinie
der Maschine D ist mit V bezeichnet, O F und O E sind die den Erregungsgrenzen
der Nebenschlußwicklungen S bzw. P entsprechenden Geraden. Die Gerade O F besitzt
natürlich einen konstanten Winkelwert und darf die Kurve V niemals schneiden. Der
Winkelwert der Geraden O E dagegen ist mit dem Widerstand bei R veränderlich.
Betrachtet man beispielsweise einen Punkt d auf der Kennlinie F, so bedeutet die Gerade
O d die sich aus O F und O E ergebende,
angenommene Erregungsgrenze für den jeweiligen Widerstand der Regelvorrichtung R.
Die der Klemmenspannung c d der Maschine D entsprechenden Amperewindungen O c sind
gleich der Summe der von der Wicklung S herrührenden « c und der von der Wicklung P
gegebenen O a. Man erkennt, daß die Gerade a d
den gleichen Winkelwert hat wie O F.. Überträgt
man nun den Punkt d auf die Ordinate in a, so muß sich ebenso ein Punkt d' auf der
Geraden O E finden. Für jede Spannung c d läßt sich offensichtlich die Gerade O E bestimmen,
oder mit anderen Worten der Widerstand R, der die betreffende Spannung c d
ergibt, indem man durch d zur Geraden O F die Parallele d α zieht; wenn dann d nach d'
4" auf die Ordinate in α verlegt wird, so zeigt
sich, daß die Gerade O d' mit O E zusammenfällt.
Der Winkelwert dieser Geraden gibt den ganzen Widerstand des Kreises P R an
und folglich auch den von R, da ja der Widerstand von P konstant und bekannt ist.
Will man die neue Kennlinie unter Berücksichtigung allein des durch die Regelvorrichtung
gehenden Erregerstromes des Stromes von P aufzeichnen, so braucht man nur alle der
Kurve V entsprechenden Punkte d' aufzuzeichnen und erhält auf diese Weise die Kurve V.
Indem nur die Amperewindungen O α beeinflußt
werden, regelt man so die gesamte Erregung der Maschine D; infolgedessen bekommt
die Regelungsemrichtung bedeutend geringere Abmessungen, die Kontakte sind viel einfacher gebaut und leichter in Stand
zu halten, und außerdem wird auch die in ihr verbrauchte Leistung erheblich kleiner.
Wie man erkennt, schneidet die Gerade O E je nach Lage des betrachteten Punktes d auf
der Kurve V diese Kurve oder nicht, auf jeden Fall ist aber der Grenzwert für den Widerstand
R derjenige, für den die Gerade O E zur Tangente an die Kurve V wird; wollte
man den Widerstand R noch mehr erhöhen, so würden die beiden Wicklungen P und 5
zusammen die Selbsterregung von D nicht mehr herbeiführen können.
Bisher war nun angenommen, daß die Nebenschlußwicklung
nach der Erfindung als Spannungserhöher geschaltet ist, beispielsweise zählen sich ja die Amperewindungen von P und S
in Fig. ι zusammen, sie könnte aber auch als Spannungserniedriger geschaltet sein, so
daß sie die Spannung des Stromerzeugers zu verringern bestrebt ist. Damit ist dann die
Eigenschaft verbunden, daß diese Spannung gleichmäßiger gestaltet wird. Nimmt man
in Fig. ι tatsächlich an, daß die Wicklung 5 so geschaltet ist, daß ihre Amperewindungen
denen von P entgegenwirken, wobei dann gezwungenermaßen
die letztere Wicklung die Bedingung der Selbsterregung erfüllt, so nimmt die Kennlinie der Maschine die Form der
Kurve V" in Fig. 3 an, in Rücksicht auf die Wicklung P allein.
In dieser Figur ist V die Leerlaufskennlinie für die Maschine D, und O F entspricht der
Erregungsgrenze für die Wicklung S. Stellt Oe in einem bestimmten Augenblicke die Zahl der
Erregeramperewindungen von P dar, so muß man davon die Strecke e g entsprechend den
entgegenwirkenden Windungen von S abziehen, und damit ergibt sich die resultierende
Spannung g h; überträgt man nun h nach h"
auf die Ordinate in e, so erhält man einen Punkt der Kennlinie V" unter Berücksichtigung der
Amperewindungen von P. Das Aufzeichnen der Kurve V" kann nun ganz einfach erfolgen,
wenn man den Umstand benutzt, daß die Gerade e h den gleichen Winkelwert wie O E,
aber mit entgegengesetztem Vorzeichen besitzt.
Beim Vergleich der Kurven V und V" sieht
man sofort, daß beim Übergang auf die letztere der Krümmungshalbmesser des verbindenden
Kurventeiles zugenommen hat, während er zu beiden Seiten der Krümmung kleiner geworden
ist, so daß diese Teile nicht mehr so geradlinig sind wie die entsprechenden Stellen
der Kurve V. Die Krümmung ist also über die ganze Länge der Kennlinie hin gleichmäßiger
geworden, was für den der Sättigung entsprechenden Teil keinen merklichen Nachteil
darstellt; im Gegenteil vielmehr die Ruhe des Ganges für den den niedrigen Spannungen
entsprechenden Bereich erhöht,
In diesem Falle könnte auch die Wicklung S aus mehreren Nebenschlußwicklungen zusammengesetzt
sein, die parallel geschaltet und derart bemessen sind, daß sie zusammen die Selbsterregung der Maschine D noch nicht
Claims (2)
- herbeiführen. Gegebenenfalls könnte die Wicklung P ebenso aus mehreren Wicklungen bestehen, die in ihrer Gesamtheit dann die Bedingung der Selbsterregung erfüllen müßten:Patent-Ansprüche: 'i. Erregerschaltung für selbsterregte Nebenschlußgleichstrommaschinen, bei der die Regelung der Klemmenspannung vollständig durch Einwirkung auf nur einen Teil des Erregerstromes erfolgen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschlußerregerwicklüng der Maschine in zwei oder mehrere Einzelwicklungen unterteilt ist, von denen nur eine bestimmte Anzahl regelbar gemacht ist, während die übrigen derart bemessen sind, daß sie zusammen die Selbsterregung des Stromerzeugers nicht herbeizuführen vermögen.
- 2. Erregerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der Teilwicklungen, die so bemessen sind, daß sie zusammen die Selbsterregung des Stromerzeugers nicht herbeizuführen vermögen, entgegenwirkend zu den übrigen Nebenschlußwicklungen geschaltet sind, die infolgedessen natürlich überwiegend bemessen sein müssen, zum Zweck, die Ruhe des Ganges der Maschine bei niedrigen Spannungen zu erhöhen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273259C true DE273259C (de) |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT273259D Active DE273259C (de) |
Country Status (1)
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|---|---|
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