DE273459C - - Google Patents
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J1/00—Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
- H02J1/08—Three-wire DC power distribution systems; Systems having more than three wires
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- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Gleichstrom-Hochspannungsanlagen, die vorzugsweise zur Speisung von Kraftnetzen
dienen, und die infolgedessen in ihrer Spannung stark schwanken, besteht die Schwierigkeit,
gleichzeitig ein Teilspannungsnetz konstanter Spannung für Lichtbetrieb zu speisen.
Der Erfindung gemäß kann nun der Betrieb eines Teilspannungsnetzes konstanter Spannung
aus einem Netze veränderlicher Hochspannung dadurch erreicht werden, daß man bei Verwendung von Spannungsteilermaschinen
zur Erregung derjenigen Maschine, die die konstante Teilspannung liefern soll, eine Stromquelle
konstanter Spannung parallel schaltet.
In Fig. ι ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
M1 und m% bedeuten die Spannungsteilermaschinen
mit den Teilspannungen E1, E2,
die aus dem Hochspannungsnetze mit der Spannung E betrieben werden. Die beiden
Maschinen M1, m2 sitzen auf einer gemeinsamen
Welle oder sind in anderer Weise mechanisch gekuppelt. Schwankt die Spannung E um den Betrag E', dann bleibt die
Spannung des Netzes E2 unverändert, wenn sich die Drehzahl beider Maschinen mit der
Änderung der Spannung E nicht ändert. Die folgenden Ausführungen geben über die Bedingungen
Aufschluß, die hierzu erfüllt werden müssen. Sind ex und <?2 die Spannungen
der Erregerwicklungen der Maschinen mx, m2
und η die Drehzahl, so besteht die Beziehung
E = C1(E — e2) η + f 2
n.
Hierin bedeutet C1 eine Konstante, die den
Zusammenhang zwischen Feldstärke der Maschine M1 und der pro Umdrehung induzierten
Spannung bei geradliniger Magnetisierungscharakteristik liefert. f2 ist die Spannung
pro Umdrehung der Maschine m2 bei Erregung des Feldes von der konstanten Spannung der
der Batterie b aus.
Ändert sich nun die Netzspannung um den Betrag E', und ist die entsprechende Drehzahländerung
η', so ergibt sich die Beziehung
E + E' = C1 (E + E' — e2) (n + W) + f2(n + W).
Eliminiert man in beiden Gleichungen f2,
so ergibt sich als Bedingung dafür, daß η'
Null ist
bzw.
E1 = ex und E2 =
Die Spannung an den Erregerwicklungen muß somit in gleicher Weise unterteilt sein
wie die Ankerspannung der Spannungsteilermaschinen.
Wird für die Erregerwicklung ein anderes Spannungsverhältnis gewählt, so kann die
richtige Wirkung der Spannungsteilermaschinen dadurch bewirkt werden, daß man die Erregung
einer der Maschinen mit einer zusätzlichen Wicklung versieht.
Mit Hilfe des geschilderten Prinzips ist es aber auch möglich, an den Ankerklemmen
der Maschine m2 eine beliebig einstellbare, von den Netzschwankungen unabhängige Spannung
zu erzielen, und zwar durch Verwendung der Spannung, die zur Erregerwicklung der
Maschine m2 parallel geschaltet wird, als
Leiterregung, indem man sie der Größe nach ändert. Ersetzt man in den obigen Gleichungen
die Größe f2 durch C2 . e2, worin C2
die gleiche Bedeutung für die Maschine W2 hat wie die Größe C1 für die Maschine W1,
dann läßt sich ohne weiteres zeigen, daß bei einstellbarer Spannung der Maschine m2
die Bedingung
j.
erfüllt sein muß, um auch hier eine konstante Teilspannung bei veränderlicher Hauptspannung
zu erzielen. Beide Maschinen müssen also so bemessen werden, daß bei gleicher, der Erregerwicklung zugeführter Spannung
die im Anker pro Umdrehung induzierte Spannung für beide Maschinen gleich ist, wobei
beide Maschinen eine geradlinige Magnetisierungscharakteristik haben müssen.
Da die Umdrehungszahl der Spannungsteilermaschinen für ein beliebiges Verhältnis
der Teilspannung gleichbleibt, kann man als Stromquelle für die Leiterregung der Maschine
w2 eine kleine Erregermaschine verwenden, die auf der Welle der Spannungsteilermaschinen
sitzt oder von ihr irgendwie mechanisch angetrieben wird.
Es steht auch nichts im Wege, an Stelle von zwei Teilspannungsnetzen die Hauptspannung
in eine beliebige Zahl von Teilspannungen zu unterteilen. Man kann dann auch
die Einrichtung treffen, um aus einem solchen Netze veränderlicher Gleichstrom - Hochspannung
sowohl ein Netz konstanter Teilspannungen als auch gleichzeitig ein Netz einstellbarer
Gleichstromspannung zu erzielen, wobei nur eine dritte Maschineneinheit erforderlich
ist, die die Spannungsschwankungen des veränderlichen Gleichstrom - Hochspannungsnetzes
wie auch die Spannungsänderungen des Netzes einstellbarer Teilspannung aufzunehmen hat.
In Fig. 2 ist beispielsweise ein solches Netz aus vier Spannungsteilermaschinen dargestellt. Zur Erregerwicklung der Maschinen W1 und W4 sind konstante Spannungen parallel geschaltet, zur Erregerwicklung der Maschine w2 eine einstellbare Leiterregung. Die Maschine W3 nimmt die Spannungsschwankungen auf, die von den Schwankungen des Hochspannungsnetzes herrühren, wie auch die Spannungsänderungen der Maschine W2.
In Fig. 2 ist beispielsweise ein solches Netz aus vier Spannungsteilermaschinen dargestellt. Zur Erregerwicklung der Maschinen W1 und W4 sind konstante Spannungen parallel geschaltet, zur Erregerwicklung der Maschine w2 eine einstellbare Leiterregung. Die Maschine W3 nimmt die Spannungsschwankungen auf, die von den Schwankungen des Hochspannungsnetzes herrühren, wie auch die Spannungsänderungen der Maschine W2.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens. Vom Hochspannungsnetz
aus werden beispielsweise drei Spannungsteilermaschinen W1, m2, m3 betrieben. Den
Erregungen der Maschinen W1 und m2 ist eine
konstante Spannung parallel geschaltet. Verbindet man den Verbindungspunkt α der Erregerwicklungen
fx und f2 mit verschiedenen
Anzapfpunkten der Leiterregerspannung, so ändern sich, wenn man von den mittleren
Anzapfpunkten ausgeht, die Spannungen der beiden Teilermaschinen W1 und m2 im umgekehrten
Sinne. Eine solche Anordnung ist beispielsweise dann zweckmäßig, wenn es sich darum handelt, ein von zwei Propellern angetriebenes
Fahrzeug durch Änderung der Propellergeschwindigkeit in verschiedenem Maße zu steuern.
In diesem Falle hat die Maschine W3 die vom Hauptnetze herrührenden Spannungsschwankungen aufzunehmen. Die Spannungsänderungen der Maschinen W1 und m2 gleichen
sich gegenseitig aus.
Die geschilderten Verhältnisse treffen auch zu, wenn die Maschinen W1 und W2, die in
der Zeichnung nur als einfache Maschinen dargestellt sind, durch Doppelmaschinen oder
sonstige Maschineneinheiten ersetzt werden.
Claims (7)
1. , Einrichtung zur Spannungsteilung eines Gleichstrom - Hochspannungsnetzes ,
mittels in Reihe geschalteter Spannungsteilermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer von den Netzschwankungen
unabhängigen konstanten Teilspannung zu der Erregung der Maschineneinheit, die die konstante Spannung
liefert, eine konstante Spannung parallel geschaltet wird, wobei das Spannungsverhältnis der hintereinander geschalteten
und am Hochspannungsnetz liegenden Erregerwicklungen gleich ist dem Spannungsverhältnis der hintereinander geschalteten
Ankerwicklungen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei ungleichem
Spannungsverhältnis der Erreger- und Ankerwicklungen auf der Maschine, die die
konstante Spannung liefert, eine besondere Zusatzerregerwicklung angeordnet ist.
3. Einrichtung zur Erzielung einer beliebig einstellbaren, von den Netzschwankungen
unabhängigen Teilspannung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannung als Leiterregung dient, die der Erregerwicklung der Teilspannungsmaschine
parallel geschaltet ist.
4. Spannungsteilermaschinen nach Anspruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß für alle Maschineneinheiten das Verhältnis der Erregerspannung zur Ankerspannung
pro Umdrehung nahezu gleich ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch eine auf der Welle
der Spannungsteilermaschinen sitzende Erregermaschine, die die Leiterregung liefert. ■;
6. Einrichtung zur Erzielung einer konstanten Teilspannung und einer Teilspannung
beliebig einstellbarer Größe aus einem Netze veränderlicher Gleichstrom - Hochspannung
nach Anspruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer
konstanten Teilspannung eine konstante Spannung zur Erregung einer Maschineneinheit
parallel geschaltet wird und zur Erzielung der beliebig einstellbaren, von den Netzschwankungen unabhängigen Teilspannung
eine einstellbare Leiterregerspannung zur Erregerwicklung einer anderen
Maschineneinheit parallel geschaltet wird, während eine dritte Maschineneinheit die
Spannungsschwankungen des veränderlichen Gleichstrom - Hochspannungsnetzes und die Spannungsänderungen des Netzes
einstellbarer Teilspannung aufnimmt.
7. Einrichtung zur Erzielung beliebig einstellbarer, von den Netzschwankungen
unabhängiger Teilspannungen aus einem Netze veränderlicher Gleichstrom-Hochspannung,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungspunkt der Erregerwicklungen zweier Maschineneinheiten an verschiedene
Anzapfpunkte der den Erregerwicklungen beider Maschineneinheiten parallel geschalteten Leiterregerspannung gelegt
wird, zu dem Zwecke, zwei Teilspannungsnetze in einander entgegengesetztem Sinne zu regeln.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273459C true DE273459C (de) |
Family
ID=529909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273459D Active DE273459C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273459C (de) |
-
0
- DE DENDAT273459D patent/DE273459C/de active Active
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