DE208752C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/16—Synchronous generators
- H02K19/22—Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators
- H02K19/24—Synchronous generators having windings each turn of which co-operates alternately with poles of opposite polarity, e.g. heteropolar generators with variable-reluctance soft-iron rotors without winding
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- Power Engineering (AREA)
- Windings For Motors And Generators (AREA)
- Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
In dem Hauptpatent ist eine Wechselstrommaschine beschrieben worden, welche einen
im magnetischen Felde befindlichen Anker von ungleichmäßiger magnetischer Leitfähigkeit und
eine von dem rotierenden Teil mechanisch unabhängige Ankerwicklung besitzt, in welcher
Wechselstrom erzeugt wird oder in welche Wechselstrom hineingeschickt wird, je nachdem
die Maschine als Generator oder als Motor arbeitet. Es ist im besonderen gezeigt
worden, daß solche Maschinen ohne Schleifringe o. dgl. arbeiten können.
Wie leicht ersichtlich, ist es charakteristisch für diese Art von Maschinen, daß ihr mechanischer
Aufbau Betrieb mit sehr hoher Tourenzahl gestattet, und daß gleichwohl die Maschinenspannung
in niederen Grenzen gehalten werden kann, was bisher bei raschlaufenden Maschinen nicht möglich war. Die Maschine
wäre also so, wie sie in dem Hauptpatent beschrieben ist, hervorragend geeignet für
Turbogeneratoren mit verhältnismäßig geringer Spannung. Indessen steht diesem Patent noch
der Umstand hindernd im Wege, daß, falls Schleifringe gemäß dem Hauptpatent durch
die Anwendung einer Hohlwelle vermieden werden, durch welche der oder die die Ankerwicklung
bildenden Leiter hindurchgeführt sind, diese stromführenden Leiter in der Regel auch
durch die Turbinenwelle hindurchgeführt werden müssen und hierbei auf die Turbine einen
störenden Einfluß ausüben, sowie daß die Rückwirkung der erzeugten oder eingeleiteten
Ströme in der Maschine selbst deren Feld stark verzerrt und in den Metallmassen der Maschine
Verluste bedingt.
Die neue Wechselstrommaschine ist nun gemäß der Erfindung derart weiter ausgebildet
worden, daß jene Nachteile vermieden sind, indem in geeigneter Weise die Induktionswirkung
der in der Hohlwelle liegenden Leiter dadurch aufgehoben ist, daß zusätzliche kompensierende
Leiter in der Hohlwelle angeordnet sind bzw. stromführende Leiter in der Hohlwelle überhaupt vermieden sind. Die
Maschine gemäß dem Zusatzpatent kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die
Wicklungsfläche im wesentlichen in zwei aufeinander senkrecht stehenden bzw. den einer
halben Polteilung entsprechenden Winkel einschließenden Ebenen angeordnet ist, von welchen
die eine zweckmäßig im wesentlichen in der Feldachse der Maschine und beide im wesentlichen parallel zur Drehachse verlaufen.
In den gezeichneten Ausführungsbeispielen möge der Erfindungsgegenstand näher erläutert
werden:
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform in schematischem Längsschnitt und
Querschnitt entsprechend den Fig. 2 und 1 des Hauptpatents. In Reihe mit dem in der
Hohlwelle liegenden Leiter I geschaltet ist der
Leiter I1 angeordnet, welcher die dem Leiter I
allein zukommenden magnetischen Wirkungen aufhebt. Die äußeren Leiterverbindungen sind
als zwei Schleifen I und II ausgebildet, von welchen die eine I in der Feldachse, die andere
II senkrecht zu ihr liegt. Man erkennt insbesondere aus Fig. 2, daß bei der Drehung
des Ankers α die Kraftlinienzahl in der Schleife II sich ändert, während die Schleife I
ίο im wesentlichen von Kraftlinien überhaupt
nicht geschnitten wird. In der Schleife II kommt also bei der hier beispielsweise angenommenen
Umdrehung des Ankers eine elektromotorische Kraft zustande, ohne daß von der Welle aus irgendein schädlicher Einfluß
auf den Generator oder auf die mit ihm gekuppelte und nur durch ihre Welle t angedeutete
Turbine ausgeübt wird.
Es ist. klar, daß die Leiter I und I1 nun
überhaupt nicht mehr bis in die Turbinenwelle hinein durchgeführt werden müssen, ja,
daß sie sogar auch nicht mehr die Generatorwelle w zu durchdringen brauchen, sondern
ganz in Fortfall kommen können. Man hat dann noch die in Fig. 3 schematisch und perspektivisch
angedeutete Wicklungsanordnung, in welcher die Welle w durch eine Mittellinie,
die Feldrichtung durch die eingezeichneten Kraftlinien angedeutet sind.
Eine andere Ausführungsform zeigt Fig. 4, bei welcher der Kompensationsleiter I1, anstatt
in Reihe mit dem Leiter I geschaltet zu sein, in sich kurzgeschlossen ist und durch Induktion
magnetisch abschirmend wirkt.
Gemäß Fig. 5 könnte der Leiter I1 auch
besonders gespeist werden. In allen Figuren ist die Nutzstromleitung bzw. der Ort des
Stromverbrauchers mit η bezeichnet.
Die in Fig. 2 gezeichnete Ausbildung des Magnetgehäuses mit einem im wesentlichen in
der Feldachse verlaufenden Einschnitt ist nicht notwendig, wohl aber zweckmäßig. Durch den
Einschnitt erreicht man, daß, wie beabsichtigt, die Leiterschleife I keinem Kraftlinienwechsel
unterworfen ist. Eine besonders zweckmäßige Gehäuseform ist noch in Fig. 6 gezeichnet.
Hierbei kann die in der Feldachse verlaufende Wicklung in die Aussparung der Pole hineingelegt sein. Ein Wechsel der .Kraftlinienzahl
tritt dabei nur in' den Polschuhen ein, die lamelliert sein können, nahezu gar nicht aber
in dem Joch und nicht in der Wicklungsschleife I. Endlich kann man den Leiter I1
zweckmäßig den Leiter I röhrenförmig umgeben lassen, und man kann an seiner Stelle auch
die Hohlwelle selbst unter Verwendung von Schleifbürsten benutzen. Schließlich kann man
statt des in Fig. 6 in der Nut liegend gezeichneten Leiters auch das Eisen der Maschine
selbst in der entsprechenden Achse als Leiter benutzen.
Claims (6)
1. Wechselstrommaschine, nach Patent 208376, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wicklungsfläche der Ankerwicklung in zwei im wesentlichen senkrecht oder unter dem
einer halben Polteilung entsprechenden Winkel zueinander stehenden Ebenen verläuft.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden
Wicklungsebenen im wesentlichen in der Feldachse und parallel zur Drehachse verläuft.
■3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den
verschiedenen Ebenen verlaufenden Leiter in Reihe geschaltet sind.
4. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen
in der Feldachse angeordnete Wicklungsteil kurzgeschlossen ist.
5. Maschine nach Anspruch -1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen
in der Feldachse angeordnete Wicklungsteil besonders gespeist wird.
6. Maschine nach Anspruch 1 oder den Unteransprüchen, gekennzeichnet durch eine
in der Feldachse parallel der Drehachse verlaufende Aussparung im Magnetgehäuse,
welche zur Aufnahme eines Wicklungsteiles dienen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE208752C true DE208752C (de) |
Family
ID=470764
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT208752D Active DE208752C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE208752C (de) |
-
0
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