DE216601C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE216601C DE216601C DENDAT216601D DE216601DA DE216601C DE 216601 C DE216601 C DE 216601C DE NDAT216601 D DENDAT216601 D DE NDAT216601D DE 216601D A DE216601D A DE 216601DA DE 216601 C DE216601 C DE 216601C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- exciter
- brushes
- machine
- rotor
- winding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/16—Synchronous generators
- H02K19/26—Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
- H02K19/30—Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings for compounding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
, <0taenfa>t/m, bet,
3iahez(icf)cn c*a Ι&ι ι Ι'α in I
u-i
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 216601 KLASSE 21 rl. GRUPPE
ROBERT MOSER in CHARLOTTENBURG.
mit Drehfelderregung und Stromwender.
Zusatz zum Patente 207519 vom 15. März 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1909 ab.
Längste Dauer: 14. März 1923.
In Patent 207519 wurde angegeben, daß die mit der Hauptmaschine zwangläufig gekuppelte
Erregermaschine jede beliebige Form von Synchronmaschinen haben kann. Gegenstand
der Erfindung ist nun eine besondere Ausbildung der Erregermaschine, um die Anordnungen
für gewisse Zwecke geeigneter zu machen.
Bei Besprechung des Verfahrens zur Ein-Stellung der Bürsten wird in bezug auf Anordnungen
mit zwei getrennten Läuferwicklungen in der Patentschrift 207519 (S. 3,
Z. 105 und 106) erwähnt, daß man den Bürsten auf der Erregerseite der Hauptmaschine
jede gewünschte Stellung geben kann, ohne daß die Arbeitsweise der Maschine an sich
gestört wird. Durch die Stellung der Erregerbürsten wird die Lage des Drehfeldes in jedem
Augenblick bestimmt. Bei Verdrehung dieser Bürsten würde dasselbe eintreten, wie wenn
man den mit Gleichstrom gespeisten Induktor einer gewöhnlichen Synchronmaschine auf der
Welle oder dem Ständer selbst verdrehen würde. Diese letzteren Maßnahmen werden z. B. zu
25' dem Zweck getroffen, um parallel arbeitende, beiderseits synchrone Motorgeneratoren nach
Belieben belasten oder entlasten zu können (vgl. E. T. Z. 1909, S. 101 und 102), wobei
entweder der Motor oder der Generator diese Einrichtung erhält. Bei den in Patent 207519
beschriebenen Anordnungen mit zwei getrennten Läuferwicklungen sind solche umständlichen
Vorkehrungen für diesen Zweck überflüssig, da man, wie gesagt, nur die Bürsten
der Erregerseite zu verschieben braucht. Diese Eigenschaft ist natürlich von dem Kompoundierungsgrad
unabhängig (man könnte auch, wenn nur dieser Zweck erreicht werden
soll, die Kompoundierungsseite ganz fortlassen), und sie gilt ganz allgemein für alle Synchronmaschinen
für Ein- oder Mehrphasenstrom mit Drehfelderregung, bei welchen eine zwangläufig
gekuppelte ein- oder mehrphasige Wechselstromerregermaschine benutzt wird. Man kann
also in solchen Fällen die Stellung der Erregerbürsten auch selbsttätig durch Hilfsvorrichtungen
in Abhängigkeit von irgendeiner Belastung beeinflussen lassen.
Bei Anordnungen mit gemeinsamen Erregerund Kompoundierungsbürsten, wie in Fig. 2
des Hauptpatentes, ist dagegen natürlich eine Verschiebung der Bürsten zu diesem· Zwecke
nicht angängig, weil deren Stellung ja bereits mit Rücksicht auf richtige Spannungsregelung
festgelegt ist. In diesem Falle könnte man aber den Läufer oder das Gehäuse der Erregermaschine
verdrehbar einrichten, was immer noch vorteilhafter wäre als die Verdrehung
der gleichen, aber schweren Teile an der Hauptmaschine, wie sie bei gewöhnlichen
Synchronmaschinen erforderlich wird. Auch dieses Mittel ist ganz allgemein für Synchronmaschinen
mit einer zwangläufig gekuppelten Wechselstromerregerm aschine anwendbar.
In Fig. ι ist nun eine Anordnung dargestellt, durch welche es ermöglicht wird, auch bei dem Vorhandensein von gemeinsamen Bürsten bei der Hauptmaschine durch eine einfache Bürstenverschiebung die Lage des
In Fig. ι ist nun eine Anordnung dargestellt, durch welche es ermöglicht wird, auch bei dem Vorhandensein von gemeinsamen Bürsten bei der Hauptmaschine durch eine einfache Bürstenverschiebung die Lage des
ίο Drehfeldes verändern zu können. Diese Anordnung
entspricht im wesentlichen jener der Fig. 2 des Hauptpatentes. Die Neuerung besteht
darin, daß bei der Erregermaschine ebenfalls eine synchrone Drehfelderregung mittels Stromwenders angewendet wird. Es
ist also s der Ständer, I der Läufer der Hauptmaschine, c der Kompoundierungstransformator,
w und ν regelbare Widerstände und d
der Ständer der Erregermaschine, wie im Hauptpatent. Dagegen ist der Läufer Ci1 der
Erregermaschine mit einer Gleichstromankerwicklung nebst Stromwender und den Bürsten
O1 versehen. Diesen Bürsten wird nun
wieder von einer zwangläufig gekuppelten Hilfswechselstromerregermaschine beliebiger
Form ein synchroner Wechselstrom beliebiger Phasenzahl zugeführt. Als Beispiel für die
Hilfserregermaschine ist die gleiche Anordnung einer Doppelstrommaschine wie für die Erregermaschine
der Fig. 1 des Hauptpatentes gewählt. Es bedeutet also a2 den Gleichstromanker
derselben, welcher Gleichstrom über Bürsten und den regelbaren Widerstand r an
die Magnetwicklung m, dagegen Wechselstrom über Schleifringe g und den Vorschaltwiderstand
V1 und Phasentransformator I1 an den
Läufer ax abgibt. Der Phasentransformator I1
soll nur gegebenenfalls die passende Phasenzahl (oder auch Spannung) herstellen, ohne
daß ζ. B. die Zahl der Schleifringe g zu hoch wird.
Durch eine Verschiebung der Bürsten b1
auf dem Stromwender des Läufers ax der Erregermaschine
wird nun in erster Linie die Lage des Drehfeldes der Erregermaschine in
bezug auf ihren eigenen Ständer d und dann weiter die Phase des im Ständer d erzeugten
Erregerstromes und demzufolge auch die Lage des Drehfeldes in der Hauptmaschine verändert.
Durch Verdrehung der Bürsten S1 wird also diese Lage nach Wunsch gewählt
werden können und dasselbe erreicht wie durch Verdrehung des Ständers der Erregeroder
Hauptmaschine.
Die Anordnung in Fig. 1 ist für jede PoI-
und Phasenzahl anwendbar. Hat hierbei z. B. die Erregermaschine d an den Läufer I Einphasenstrom
abzugeben oder wird dem Läufer ax der Erregermaschine ebenfalls nur Einphasenstrom
zugeführt, so sind dieselben Vorkehrungen in Form einer Kurzschluß wicklung oder
von Kurzschlußbürsten auf diesem Läufer U1 '
zu treffen, welche in Patent 209228 für die Hauptmaschine angegeben wurden.
Eine solche Kette von Erregermaschinen wie in Fig. 1 läßt sich natürlich beliebig erweitern,
indem man eine beliebige Zahl von ' Zwischenerregermaschinen (d mit U1) einfügt
und den Ständer der einen auf 'den Läufer der folgenden Erregermaschine schaltet, wenn
dieselben nur zwangläufig angetrieben werden und im Arbeitsbereich eine geradlinige Spannungscharakteristik
haben.
Die Ausbildung der Erregermaschine mit Drehfelderregung kann, wie in Fig. 2 angegeben
ist, noch in anderer Weise erfolgen. Die Hauptmaschine mit dem Ständer s ist
hier einphasig gewählt. Ihrer Läuferwicklung / wird über Bürsten b beispielsweise dreiphasiger
Strom vom Ständer d der Erregermaschine zugeführt, während die Kurzschlußwicklung /
auf dem Läufer der Hauptmaschine zur Überführung der Wechselfelder in Drehfelder nach
Patent 209228 benützt wird. Die Erregermaschine ist hier nun mit zwei Läuferwicklungen
a3 und «4 angenommen worden. Die
eine Wicklung az wird mit Gleichstrom vermittels
Schleifringe f über einen regelbaren Widerstand r und über eine Drosselspule η
gespeist. Die Drosselspule hat den Zweck, übergelagerte Wechselströme in der Gleichstromleitung'
zu vermeiden. Diese Wicklung as dient zur eigentlichen Erregung der Erregermaschine.
Die zweite Läuferwicklung iü4 ist als Gleichstromankerwicklung mit Stromwender
ausgebildet und empfängt Wechselstrom über die Bürsten bs vom Kompoundierungstransformator
c, zu welchem der regelbare Widerstand w parallel geschaltet ist. Zur Überführung
des Wechselfeldes in ein Drehfeld sind Bürsten bi angeordnet, welche zu den
Bürsten b3 senkrecht stehen; statt dessen könnte auch wieder eine Kurzschlußwicklung
benutzt werden. Die Läuferwicklung «4 allein
mit dem Ständer d der Erregermaschine stellt sich also als ein Phasenumformer (zur Umwandlung
von Einphasen- in Dreiphasenstrom) dar, wie er in der Patentschrift 209228 (S. 3,
Z. ii9ff.) erwähnt wird. .
Der Kompoundierungsstrom wird also hier nicht den Bürsten ■ b der Hauptmaschine unmittelbar,
sondern über die Erregermaschine zugeführt. Dadurch, daß letztere zum Teil
mit Drehfelderregung versehen wird, ist die Verbindung von eigentlicher Erregermaschine
und Phasenumformer ermöglicht worden.
Die ganze Anordnung nach Fig. 2 könnte auch durchweg für Mehrphasenstrom oder
auch durchweg für Emphasenstrom beibehalten werden (wobei die Kurzschlußbürsten δ4 ΐ2ο
in ersterem Falle natürlich überflüssig sind). Diese Schaltung würde dann gleichfalls eine
Vereinigung des Erreger- und Kompoundierungsstromes für die Hauptmaschine bereits
im Ständer d der Erregermaschine zeigen, ohne daß eine eigentliche Phasenumformung
des Kompoundierungsstromes hierbei stattfinden müßte.
Die früher erwähnte Veränderung der Lage des Drehfeldes bei der Hauptmaschine ließe
sich hier (in Fig. 2) durch gleichmäßige Verdrehung sowohl der Bürsten b an der Hauptmaschine
wie der Bürsten b3 und 54 an der
Erregermaschine erzielen, oder durch Verdrehung des Ständers d der Erregermaschine,
wie früher erwähnt, wenn die Bürsten ba und δ4 an demselben befestigt sind. Man
könnte natürlich auch die Läuferwicklung as
mit synchronem Wechselstrom mit Hilfe eines Kommutators speisen (z. B. in derselben Weise
wie in Fig. 1 die Wicklung Ci1); dann brauchte
man nur die auf diesem Stromwender befindlichen Bürsten zu verschieben.
Zu erwähnen wäre noch, daß sich eine Vereinigung der Wicklung a3 und «4 in der Weise
durchführen ließe, wie es ähnlich für die Hauptmaschine selbst in den Patenten 207519
und 209228 angegeben wurde.
Was nun die Einstellung der Kompoundierungsamperewindungen für die Hauptmaschine
betrifft, so ist dasselbe Verfahren wie nach dem Hauptpatent anwendbar. Nur wäre
hierbei zu beachten, daß man in der Schaltung nach Fig. ι die Bürsten b der Hauptmaschine,
dagegen in der Schaltung nach Fig. 2 entweder die Bürsten b an der Hauptmaschine
oder die Bürsten b3 und δ4 an der
Erregermaschine zu verschieben hat. Ist die richtige Stellung gefunden, so darf in Fig. 2
die gegenseitige Stellung zwischen den Bürsten b einerseits und b3 und δ4 andererseits
nicht mehr geändert werden, während deren gemeinsame Verschiebung, wie bereits erwähnt,
ohne Störung der Kompoundierung zulässig ist. Auch die Anordnung nach Fig. 2 läßt sich
sinngemäß für verwandte Maschinen benutzen, so z. B., wenn statt des Kompoundierungstransform
at ors c ein Erreger transformator benutzt wird, so daß der Wicklung a4 der Erregermaschine
ein Strom zufließt, welcher der Spannung der Hauptmaschine proportional ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Anordnung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Synchronwechselstrommaschinen mit Drehfelderregung und Stromwender nach Patent 207519, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangläufig gekuppelte Wechselstromerregermaschine ebenfalls ganz oder nur zum Teil mit Drehfelderregung versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216601C true DE216601C (de) |
Family
ID=477992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216601D Active DE216601C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216601C (de) |
-
0
- DE DENDAT216601D patent/DE216601C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE216601C (de) | ||
| DE304703C (de) | ||
| DE292656C (de) | ||
| DE539724C (de) | Maschine zur Umformung mehrphasiger Wechselstroeme in einphasige Wechselstroeme, die jeweils einzeln zur Speisung von Lichtboegen bestimmt sind | |
| DE220551C (de) | ||
| DE199553C (de) | ||
| DE207519C (de) | ||
| DE203143C (de) | ||
| DE581736C (de) | Wendepolerregung fuer Mehrphasenstromerzeuger | |
| DE236347C (de) | ||
| DE195967C (de) | ||
| DE250343C (de) | ||
| DE240717C (de) | ||
| DE219706C (de) | ||
| DE636314C (de) | Gleichstromgenerator fuer konstanten Strom | |
| DE210104C (de) | ||
| AT113235B (de) | Rotierender Gleichrichter für Drehstrom. | |
| DE260648C (de) | ||
| DE209830C (de) | ||
| DE515476C (de) | Einrichtung zur Verhinderung der Gleichstromerregung von in Kaskade mit Induktionsmaschinen geschalteten Kommutatorhintermaschinen, die sowohl im Laeufer als auch im Staender erregt sind | |
| DE555836C (de) | Anordnung zum gleichstromseitigen Anlassen von fremderregten Wechselstrom-Gleichstromumformern mittels eines Anlassumformers in Leonardschaltung | |
| DE274969C (de) | ||
| DE179281C (de) | ||
| DE502886C (de) | Mehrphasenkommutatormaschine mit einer im Staender untergebrachten und vom Anker durch Induktion gespeisten Wicklung | |
| DE182064C (de) |