DE240717C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
- Control Of Ac Motors In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
> JVl 240717 KLASSE
21 d. GRUPPE
mit festen und beweglichen Bürsten nach Patent 206415.
Zusatz zum Patente 206415 vom 11. März 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1910 ab.
Längste Dauer: 10. März 1923.
In dem Hauptpatent 206415 ist ein Verfahren zur Einstellung und Regelung der günstigsten
Spannungsverteilung im Ständer und Läufer von solchen Repulsionsmotoren geschützt,
bei denen zwischen Ständer und Läufer ein Reihentransformator eingeschaltet ist. Mit den im. Hauptpatent angegebenen
Mitteln kann nun zwar die Reaktanzspannung im wesentlichen aufgehoben werden, aber nicht
auch die sogenannte transformatorischeE. M. K., die in den Kurzschlußspulen durch das wechselnde
Erregerfeld erzeugt wird. Denn die Reihentransformatoren sind im allgemeinen so bemessen, daß sie nicht nur eine Proportionalität
zwischen dem Ständer- und dem Läuferstrom, sondern auch eine Gleichheit der Phasen festhalten. In der Wendezone ist also
kein phasenverschobenes Feld vorhanden, das bekanntlich notwendig ist, um die transformatorische
E. M. K. aufzuheben. Um das phasenverschobene Feld zu erzeugen, hat man bis jetzt besondere Wendewicklungen an der Maschine
angebracht.
Nach vorliegender Erfindung wird nun das phasenverschobene Feld bei Maschinen mit
Serientransformator zwischen Ständer- und Läuferwicklungen in sehr einfacher Weise ohne
besondere Wendewicklungen erzeugt. Man bemißt nämlich den Reihentransformator nicht
wie gewöhnlich so, daß sein Magnetisierungs-35
strom klein ist, sondern daß sein Magnetisierungsstrom
groß genug ist, um im Läufer ein genügendes phasenverschobenes Feld zu erzeugen.
Man kann dies dadurch erreichen, daß man den Transformator entweder mit genügendem Luftwiderstand versieht oder mit
verhältnismäßig wenigen Windungen. Andererseits muß der Transformator natürlich groß
genug sein, um das nach dem Hauptpatent für die Aufhebung der Reaktanzspannung notwendige
Verhältnis der Ständerarbeits- zu den Läuferarbeits-Amperewindungen festzuhalten.
Um bei jeder Tourenzahl und bei jeder Last die Funkenbildung zu vermeiden, ist es
zweckmäßig, die Impedanz des Transformators z. B. durch Änderung des Luftwiderstandes
oder der Zahl der Windungen einstellbar bzw. regelbar zu machen. Bei Motoren mit gleichmäßig
verteilter Ständerwicklung ist es zweckmäßig, das Verhältnis der Windungen des Transformators so zu wählen, daß bei ruhendem
Motor das Verhältnis der Ständeramperewindungen zu den Läuferamperewindungen nicht wesentlich von dem Verhältnis abweicht,
das sich von selbst einstellen würde, wenn der Läufer direkt kurzgeschlossen und dem
Ständer eine Spannung zugeführt wird. In diesem Falle hat der Serientransformator noch
den Zweck, das Verhältnis der Arbeitsamperewindungen des Ständers und des Läufers, wel-
Claims (3)
1. Einrichtung zur Einstellung und Regelung der günstigsten Spannungsverteilung
im Ständer und Läufer von Repulsionsmotoren mit festen oder mit beweglichen
oder mit festen und beweglichen Bürsten nach Patent 206415, dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen Ständerarbeits- und Läuferwicklung eingeschaltete Serientransformator so bemessen ist, daß
sein Magnetisierungsstrom groß genug ist, um im Läufer ein genügendes phasenverschobenes
Feld zu erzeugen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Impedanz des Serientransformators z. B. durch Änderung des Luftwiderstandes oder der Windungszahl
einstellbar bzw. veränderlich gemacht ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis
der sekundären und primären Windungen des Transformators so gewählt ist,
daß bei ruhender Maschine das Verhältnis der Ständer- und der Läuferamperewindungen
von demjenigen Verhältnis nicht wesentlich abweicht, das sich von selbst einstellt, wenn der Läufer direkt kurzgeschlossen
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE240717C true DE240717C (de) |
Family
ID=500064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT240717D Active DE240717C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE240717C (de) |
-
0
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